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Das Lumix PanaLeica 4,0-6,3/100-400 mm, in jeder Hinsicht tragbar

Sommerzeit ist Fotozeit ist Einkaufszeit, oder? Die Hersteller überschlagen sich mit Cash-Back- und Rabatt- Aktionen, geben weiteres Zubehör dazu oder auch gerne mal direkt ein Objektiv quasi für „lau“ mit, wenn ein Body samt Kitlinse gekauft wird. Panasonic und Olympus bilden da keine Ausnahme. Über die aktuelle Olympus Aktion habe ich bereits hier berichtet, die Sommer Aktion von Panasonic, die noch bis zum 31.Juli läuft, könnt Ihr Euch unter diesem Link anschauen. Beide Angebote unserer „Lieblingshersteller“ sind in meinen Augen wirklich gelungen und beinhalten interessante Objektive und Kameras. Da kommt man schon ins Grübeln, wenn man noch das ein oder andere Objektiv auf seiner Wunschliste hat, oder ein neuer Kamerabody lockt!

Mich hat es dieses Mal auch erwischt. Das PanaLeica 4,0-6,3/100-400mm hatte ich schon immer auf meinem Wunschzettel. Zu verlockend war die Aussicht auf ein leichtes Super-Tele mit 800mm KB Blickwinkel. Aber es war und ist teuer. Rund 1.700€ ruft Panasonic als Listenpreis heute noch für die Linse auf, die Straßenpreise bewegen sich knapp unter 1.400€. Zu teuer für mich damals und so wurde es erstmal das Olympus 4,8-6,7/75-300mm. Das Objektiv war zwar erschwinglich, leicht und kompakt, schwächelte aber am langen Ende. Trotzdem mochte ich es und habe einige gelungene Aufnahmen damit gemacht. Allerdings behielt ich das PanaLeica 4,0-6,3/100-400mm immer im Auge.

Und irgendwie bekam ich dann vor ein paar Tagen mit, dass die Optik bei einem seriösen Händler sehr günstig angeboten wurde, dazu noch der Rabatt aus der Sommer Aktion von Panasonic und der Preis war wirklich sehr verlockend. Ich konnte nicht anders und habe bestellt, wohlgemerkt mit Rückgaberecht, denn ich war mir nicht sicher, was das PanaLeica 4,0-6,3/100-400mm im Vergleich zum Olympus leistet. Aber dazu später mehr. Erstmal möchte ich Euch ein paar Bilder des Objektivs an der G9 und im Vergleich mit anderen mFT Objektiven zeigen.

Wie Ihr unschwer erkennen könnt, ist das PanaLeica 4,0-6,3/100-400mm schon recht groß. Angesetzt an der Lumix G9 mißt die komplette Kombination vom Sucher bis zum Frontdeckel in der Länge 24cm. Das Gewicht dürfte so bei 1,65 Kilo liegen, wobei das Objektiv mit rund einem Kilo zu Buche schlägt. Trotz oder gerade wegen der beeindruckenden Werte sollten man sich vor Augen halten, welche Kombination da an dem Schulterriemen baumelt. Auf Kleinbild (oder neudeutsch Vollformat) Blickwinkel gerechnet, wird da ein 200-800mm Tele spazieren getragen. An meiner alten APS-C Nikon D80 hatte ich das Sigma 4,5-5,6/80-400, das wog schon ohne die D80 rund 1.75 Kilo, war vom Durchmesser richtig „fett“ und hatte „nur“ einen KB Blickwinkel von 160-600mm. Von Vollformat möchte ich hier gar nicht erst anfangen, da sprengen solche Objektive jeglichen Rahmen. Das PanaLeica 4,0-6,3/100-400mm ist für dass, was es bietet wirklich zierlich und günstig. In jeder Hinsicht für den Amateur noch „tragbar“. Die große Frage ist, was leistet es denn an einem mFT Body?

Häufig ist in Rezensionen und Objektivtest zu lesen, dass Objektiv A im Gegensatz zu Objektiv B oder C wesentlich besser abbildet und das deutlich sichtbar wäre. Ich persönlich kenne nur wenige Objektive, wo es mir aufgefallen ist. Darunter sind das Oly 2,8/40-150mm und das Oly 1,2/17mm, beide sind scharf und haben einen ganz speziellen „Look“. Bei allen anderen bin ich entweder nicht kritisch genug oder ich habe nur richtig gute Optiken gekauft. Mir fallen die Unterschiede von denen häufig berichtet wird schlicht nicht auf. Allerdings gibt es für mich seit ein paar Tagen eine Ausnahme. Vergleiche ich das Oly 75-300 mit dem PanaLeica 4,0-6,3/100-400mm, sehe ich am langen Ende sehr deutliche Unterschiede in der Auflösung und der Schärfe. Ich bin wirklich überrascht, wie gut das 100-400 auch noch bei 400mm abbildet. Ein paar Beispiele hierzu:

Sicher, ich habe bislang vielleicht erst 100 Fotos mit dem PanaLeica 4,0-6,3/100-400mm aufgenommen, aber dabei sind schon ein paar gute Bilder herausgekommen. Ein Wort noch zum Handling im Allgemeinen und an der Lumix G9 im Speziellen. Die Optik ist tragbar, auch über mehrere Kilometer hinweg in einer Schultertasche. Damit ist eine meiner größten Sorgen ausgeräumt, denn Super-Tele eignen sich selten als „dabei“ Objektiv. Fast immer nimmt man diese Teleobjektive bewusst mit und damit auch die Nachteile in kauf. Beim PanaLeica ist das anders, hier kann ich die G9 mit dem 12-40 und das 100-400 locker auf eine Wanderung mitnehmen, auch wenn ich keinen spezifischen Einsatzzweck im Sinn habe. Das 100-400er ist nicht zu schwer, nicht zu groß oder erfordert ein Stativ. Ich kann es problemlos „dabei“ haben. Gerade der Dual IS hilft hier ungemein das Objektiv fast immer einsetzten zu können. Zeiten von 1/100 bei maximaler Brennweite liefern noch knackscharfe Aufnahmen, längere Zeiten sollten auch noch funktionieren, allerdings habe ich das nicht versucht, sondern nur in anderen Rezensionen gelesen. Der AF an der Lumix G9 packt zuverlässig zu und ist schnell, wird der Fokusbegrenzer eingesetzt sogar sehr schnell. Unter dem Strich ist es ein vielseitig einsetzbares Objektiv und kein „Stubenhocker“.

Optisch richtig gut und vielseitig einsetzbar, dabei ab und zu noch günstig zu bekommen, was will man mehr. Ihr solltet es einfach einmal ausprobieren und ggf. zuschlagen, wenn wieder gute Angebote kommen. Alternativ ist auch der Gebrauchtkauf eine Option, hier würde ich aber das PanaLeica 4,0-6,3/100-400mm auf jeden Fall vorher ausprobieren, da es wohl mit ganz frühen Chargen der Objektive ein paar Probleme mit dem Zoomring gab. Diese treten zumindest bei meinem Exemplar nicht mehr auf. Falls Ihr in der Nähe von Remscheid wohnen solltet und ihr mal eine paar Probeschüsse machen möchtet, schreibt mich an! Einen Kaffee gibt es dann sogar umsonst dazu.

Leider werde ich immer noch nicht von Olympus oder Panasonic gesponsert und daher ist der Artikel meine ungeschminkte Meinung und hat keinerlei Nebenwirkungen für Euch.

Neu:Olympus M.Zuiko Digital ED 12-200 mm 1:3.5-6.3

Olympus hat das neue Superzoom, das M.Zuiko Digital ED 12-200 mm 1:3.5-6.3, für unser mFT System angekündigt. Die technischen Daten sind beeindruckend, 12-200 mm Brennweite (auf KB umgerechnet 24-400!mm), geschützt gegen Staub- und Spritzwasser, natürlich in einer frostsicheren Bauweise ausgeführt, dabei mit 455gr. noch wirklich leicht und tragbar und mit 100mm Länge und 78mm Durchmesser sehr kompakt. Der Listenreis in Europa wird bei 899€ liegen, der Straßenpreis wie immer etwas tiefer. Naja, es ist halt kein „Super-Duper lichtstarkes Megageiles TOP-Pro-MAX-Zoom“ und die Presse und die Form überschlagen sich auch gerade nicht vor Begeisterung über das neue Superzoom.

Ja geht’s denn noch? Olympus setz hier den Gedanken des mFT-Systems fast vorbildlich um, bringt ein sehr interessantes Reiseobjektiv auf den Markt, das bei anderen Kameraherstellern vergeblich im Objektiv Line-Up gesucht werden muss und das zu einer UVP von 899€! Und die Reaktionen der Presse sind, ich formuliere es einmal charmant, zurückhaltend! Der Brennweitenbereich von 12-200 mm dürfte wohl für jede Urlaubsreise, jeden Spaziergang und jeden Zoobesuch, sicherlich für 95% aller Fotos ausreichen. Egal ob ich einen Affen im Porträt im Zoo fotografieren möchte, den wundervollen Ausblick auf den Sonnenuntergang im Urlaub oder eine Makroaufnahme einer Blume (0,46x fach auf KB gerechnet) schießen will, es geht mit diesem Objektiv! Ein Dreh am Zoom Ring und ich bin von der „Totalen“ im „Close-Up“, auch für die Videofilmer ist das neue Olympus M.Zuiko Digital ED 12-200 mm 1:3.5-6.3 ideal. Gerade im Vergleich zum Zuiko 4,0-5,6/14-150 ist das neue Zuiko 3,5-6,3/12-200 zu Ende gedacht. Die plus 2 mm am unteren Ende sind im Weitwinkelbereich richtig viel Zugewinn an Blickwinkel und dabei noch lichtstärker mit f3,5 als die f4,0 des Zuiko 14-150mm. Die plus 50mm am Ende der Zoomreichweite sind zwar auch prima, ich persönlich glaube jedoch, dass den meisten Usern der Zuwachs im Weitwinkel wichtiger sein wird. Olympus hat ein in meinen Augen ein extrem vielseitiges Zoom geschaffen, dass wohl für Video (und der Bereich wird immer wichtiger) als auch für Foto ein perfektes All-in-one darstellt und eine extrem breite Zielgruppe ansprechen sollte. Denken wir an den Familienvater, der alles dabei hat oder auch den Profi, der in einer staubigen Umgebung alles filmen und fotografieren kann ohne gezwungen zu sein, die Optik zu wechseln. Zusammen mit einer lichtstarken, kleinen 1,8er Festbrennweite könnte das Olympus M.Zuiko Digital ED 12-200 mm 1:3.5-6.3 das „Schweizer Taschenmesser“ im mFT System werden. Es wird spannend zu sehen sein, wie sich die Neuerscheinung gegen das Zuiko Pro Zoom 4/12-100 behaupten wird und wie groß am Ende die Preisdifferenz zwischen den beiden Objektiven sein wird. Jedenfalls hat Olympus bewiesen, und das war in meinen Augen äußerst wichtig, dass auch der „normale“ Fotoamateur weiter im mFT-System mit Neuerscheinungen rechnen kann. Olympus bedient die komplette Bandbreite und as ist gut so.

Ein Wort noch zur Preisgestaltung, 899€ Listenpreis sind sicher kein Schnäppchen, aber der Preis ist ebenfalls nicht als utopisch anzusehen. Ich bin sicher, dass Olympus irgendwann ein Set mit dem Zuiko 3,5-6,3/12-200mm anbieten wird, z.B. mit einer OM-D EM 10 oder OM-D EM5, das dürfte den Einstieg nochmal etwas günstiger gestalten. Stellen wir uns doch einmal, nur so zum Spaß, eine Vollformat DSLM mit einer vergleichbaren Optik vor, sowohl von der Größe als auch vom Gewicht wäre das noch lustig, aber kaum akzeptabel. Kommen wir aber zum Preisschild dürften die meisten Familienväter „raus“ sein. Insofern denke ich, dass Olympus mit dem neuen Olympus M.Zuiko Digital ED 12-200 mm 1:3.5-6.3 alles richtig gemacht hat. Es ist nicht spektakulär, aber sehr universell. Wie das so ist im Leben, das Schweizer Taschenmesser wird immer gekauft und ist immer dabei, das Bowie-Messer ist zwar ein spektakuläres Teil, hängt aber dann doch meistens als Dekoration über dem Kamin.

OM-D E-M1X: Spezialist & Technologieträger von Olympus

Olympus hat heute die OM-D E-M1X vorgestellt, das neue Top-Modell der OM-D Kamera Linie. Zu einer UVP von 2.999€ ist der Body der OM-D E-M1X ab Ende Februar erhältlich. Die Kamera ist von Olympus als Profiwerkzeug für Sport-, Outdoor,-, Natur,- und Dokumentarfotografie positioniert und wer Olympus Kameras kennt, dürfte wissen, dass Olympus da ernst macht. Der Body dürfte so einiges aushalten können und ich bin sicher, dass auch die OM-D E-M1X unter die Dusche kann ohne Schaden zu nehmen (es gibt da so einige, nicht offizielle Videos, die zeigen wie gut abgedichtet eine 1er Kamera von Olympus ist). Wichtig zu wissen, die OM-D E-M1X ist nicht der Nachfolger der OM-D E-M1 Mk.II. Diese bleibt weiterhin im Programm und ist gerade durch eine silberfarbene Variante ergänzt worden.

Das neue Topmodell von Olympus OM-D E-M1X

Die Markteinführung hat Olympus wirklich bemerkenswert organisiert. Kurz nach der offiziellen Vorstellung wimmelt es im Netz schon von „Hands on“ Berichten auf YouTube und Ankündigungen und Artikeln auf den üblichen Presseseiten. Es dürfte schwer fallen, als interessierter Amateur- oder Profifotograf, dieser Marketingmaschine in den nächsten Tagen zu entkommen. Kompliment an das Olympus Marketing und ich persönlich finde es gut, dass ich zum Marktstart schon umfangreiche Informationen von dritter Seite erhalten kann.

Die OM-D E-M1X ist in meinen Augen eine Demonstration von Olympus, was uns in den nächsten Jahren in Sachen Kameratechnologie erwartet und ein absolutes Bekenntnis zum mFT System. Das freut mich persönlich sehr! Alle Wildlife- und Sportfotografen dürfte die OM-D E-M1X in Kombination mit dem ebenfalls heute angekündigten 4,5/150-400 inkl. 1,25TC freuen, könnte doch diese Optik das neue „Arbeitspferd“ für deren Aufgaben werden.

Dazu kommt der weiterentwickelte AF mit Motiverkennung im Spitzenmodell, der per Softwareupdate erweitert werden kann. Bisher sind Motorsport, Flugzeuge und Züge in der Motiverkennung vorhanden. Angeblich soll die Motiverkennung für Vögel schon in Arbeit sein und ich bin sicher da wird es genügend weitere Ideen zur Motiverkennung geben, Fußball zum Beispiel? Für Fußballfotografen wäre die drahtlose Übertragung auf den PC super interessant, wäre doch die quasi direkte Weiterleitung online vom PC an die Redaktionen möglich. Und in dieser Branche steht Geschwindigkeit ganz oben.

Die weiteren Features der OM-D E-M1X beinhalten unter anderem:

  • HighRes Shoot mit 50 MP aus der Hand
  • Eingebauter Graufilter in 5 Stufen von ND2 bis ND32
  • Bildstabilisierung bis zu 7,5 Stufen!!!
  • GPS, Temperatur, Manometer und Kompaß
  • Joystick
  • etc.,

…und vieles mehr. Die genau Auflistung gibt es hier in der Pressemitteilung von Olympus. Ich persönlich finde die neuen Software-Features sehr interessant. Motiv-AF, HighRes Shoot aus der Hand, eingebaute ND Filter, GPS und die anderen Sensoren, Thethered Shooting ohne Kabel, wir dürfen gespannt sein, was davon den Weg in die „kleineren“ Modelle finden wird. Es bleibt spannend. Allen Kritikern, die anführen, dass die Kamera zu groß und zu teuer für das mFT-System sei, möchte ich den Gedanken mit auf den Weg geben, dass die OM-D E-M1X ein Spezialist ist und sicherlich von Spezialisten gekauft wird, aber alle mFT Bodys auf mittlere Sicht von der Technologie des neuen Top-Modells profitieren werden. Ich würde es lieben GPS und einen eingebauten ND Filter in einer Kamera zu haben, die die Größer der ersten OM-D EM-1 hat.

Das neue M.Zuiko Pro 4,5/150-400 kommt erst im jähr 2020 in den Verkauf

Neben dem neuen Flaggschiff kündigte Olympus das neue 4,5/150-400mm und einen 2x MC-20 Telekopierter an. Das neue M.Zuiko digital 4,5/150-400 wird allerdings erst im Jahr 2020 in den Verkauf gehen, der Telekonverter MC-20 allerdings schon im Sommer diesen Jahres. Der MC-20 arbeitet mit dem neuen 4,5/150-400mm, dem 4/300mm und dem 2,8/40-150mm zusammen. Gerade für Besitzer des 2,8/40-150 dürfte der MC-20 interessant werden, macht er doch aus dem Tele ein 5,6/80-300. Qualitativ sollte da (hoffentlich) ähnliches gutes Bildmaterial mit zu erreichen sein, wie mit dem bereits bekannten 1,4er Telekonverter.

Den neuen 2-fach Telekonverter MC-20 gibt es bereits im Sommer 2019!

Olympus hat heute mit dem neuen Topmodell OM-D E-M1X gezeigt, was technisch machbar ist und was uns möglicherweise noch in den kleinen, kommenden, Kameras erwarten wird. Dazu wurde ein hochinteressantes, lichtstarkes Telezoom und ein neuer 2-fach Telekonverter vorgestellt. Unter dem Strich ein starkes Bekenntnis zum mFT-System, dass sicherlich auch einige „rückengeplagte“ Kleinbildfotografen interessieren wird. Ich persönlich bin sicher, dass die Diskussion um die Sensorgröße demnächst abgelöst wird durch die Diskussion darum, wer die bessere Software hat. Und da ist Olympus mit der OM-D E-M1X ganz sicher mit vorne dabei.

Blutmond: Oder Die Nacht der „langen Tüten“

Zu übersehen war er heute definitiv nicht, der Blutmond. Weniger am Himmel, sondern ehr in den Medien. Radio, TV und das Internet, überall waren Bilder und Berichte über das Himmelsereignis zu sehen und zu hören. Glücklicherweise dürften die meisten interessierten Beobachter heute Morgen gegen 5.00 h früh an einem sternenklaren Himmel einen bildschönen Vollmond entdeckt haben, der sich langsam rot verfärbte. Selbstredend, dass auch ich in der eiskalten Nacht dieses Naturspektakel verfolgt habe. Mit Stativ, Kamera und den Olympus Linsen 70-300 und 40-150 plus Konverter, habe ich Fotos vom Blutmond geschossen. Ohne Astroklar-Filter (den ich aber gerne mal ausprobieren würde), dafür mit eiskalten Fingern und einer Tasse Kaffee. Dabei sind mir ein paar Dinge aufgefallen:

Das Olympus 2,8/40-150 liefert wirklich ab!
  1. Ein stabiles Stativ ist durch nichts zu ersetzen, als durch ein noch stabileres Stativ!
  2. Die rote Beleuchtung des Displays meiner Panasonic Lumix G9 ist in der Nacht tatsächlich nützlich und augenschonend.
  3. Das Olympus 70-300 bildet überraschend gut ab, das Olympus 2,8/40-150 samt Konverter ist trotzdem eine Klasse für sich. Ein „musst have“ im mFT Objektivkosmos wie ich finde.
  4. Der AF der heutigen Kameras ist mittlerweile wirklich gut geworden.
  5. Das mFT System hat in der Fotografie mit Teleobjektiven massive Vorteile. Das bemerke ich meistens dann, wenn ich zusammenpacke. Ein 600mm an KB hat doch deutlich mehr gewogen und ganz andere Ausmaße gehabt. Naja, und die etwas größere Schärfentiefe gegenüber Kleinbild (für alle jungen Fotografen, so heißt das „Vollformat“ eigentlich) hat heute morgen zum Glück auch nicht gestört.
  6. Nachbearbeitung ist bei den Bilder unbedingt erforderlich, dadurch wird nochmal einiges aus den Daten herausgekitzelt.
  7. Und abschließend: Wer sich um 4.45 h aus dem Bett quält, sich bei minus 8° Celsius über eine Stunde die Finger abfriert und den Kaffee dann nur lauwarm genießen kann, sollte unbedingt ein Bild ausdrucken und an die Wand bringen. Diese Foto wird immer an ein unvergeßliches Naturschauspiel erinnern und dafür machen wir doch Bilder, oder?
Blutmond auf A4 mit dem Epson SC-P600 auf Suhl MasterClass Lustre Papier.

Ich wünsche Euch noch viele tolle Foto-Momente und Erinnerungen. Denkt immer daran, „Pixel to Paper“, erst das macht eine Datei zu einer Fotografie!

Routine: 7 Ideen wie 2019 fotografisch doch ganz anders wird!

Das neue Jahr ist bald drei Wochen alt und ich bin sicher Ihr alle habt Euch für 2019 einige gute Vorsätze vorgenommen, oder etwa nicht? Es ist kein Zufall, wenn Fitnessstudios und Hersteller von Nikotinpflaster gerade jetzt massive Werbekampagnen fahren und mit günstigen Angeboten locken, denn wir alle nehmen uns doch vor im neuen Jahr etwas zu verändern. Das betrifft sicher nicht nur das Abnehmen oder endlich Nichtraucher zu werden, sonder durchaus auch unser Hobby, die Fotografie. Wir nehmen uns doch vor bessere Fotos zu machen und uns in Sachen Fotografie weiter zu entwickeln.

Dumm nur, dass meistens schon nach 14 Tagen, aber spätestens nach 6 Wochen, der Großteil der „guten Vorsätze“ in Vergessenheit gerät oder ganz aufgegeben wird. Einfach weil der Partner unwiderstehlich gut kochen kann , die Zigarette erst nächstes Jahr endgültig an den Nagel gehangen wird oder einem keine neuen Ideen für unser Hobby einfallen. Zumindest im Sachen Fotografie möchte ich Euch ein paar Anregungen liefern. Also, hier kommt sie, die ultimative Liste 2019 für unser Hobby:

  • Raus aus der Komfortzone: Ihr liebt Aktion-, Porträt-, oder Landschaftsfotografie oder irgendein anderes Genre? Ihr macht das schon sehr, sehr lange und wahrscheinlich seid Ihr auch wirklich gut darin, aber wann habt Ihr mal etwas ganz anders gemacht? Also liebe Landschaftsfotografen, macht mal Porträts und Ihr liebe Sportfotografen, macht doch mal Makro, Schneckenrennen zum Beispiel. Hauptsache ein anderes Thema, wo Ihr nicht alle Tricks und Kniffe kennt, sondern wo Ihr Euch einlesen müsst, versuchen müsst und aus Fehlern neues lernen könnt. Ich selber bin ja ein „Waldfan“, daher werde ich in diesem Jahr auf Porträts und Architektur gehen. Neuland für mich, aber das ist ja der Sinn der Sache.
  • Serie, Serie, Serie und nochmals Serie: Der gute Stefan Wiesner hat in einem seiner letzten Videos das Thema angesprochen. Ein Landschaftsfoto zu verschiedenen Jahreszeiten bei immer gleicher Blickwinkel Einstellung und später dann ausdrucken. Finde ich gut, mache ich aber selber schon seit Jahren mit 12 Bildern und produziere damit meinen eingenen Kalender. Das könnt Ihr auch machen, es ist wirklich interessant, wie sich alles im Laufe des Jahres verändert. Für diejenigen die weniger Zeit haben, bietet sich die thematische Serie an. Also fotografiert Baumwurzeln, Tankstellen bei Nacht, Waldwege, knallgrüne Autos, oder Männer mit Vollbart. Egal, sucht Euch ein Thema und macht was daraus, ein Fotobuch, einen Kalender oder Ausdrucke im Bilderrahmen. Serien machen Spaß und sprechen den „Sammlertrieb“ an. Ich mache wieder meinen Kalender und markante Gebäude meiner Heimatstadt.
  • Ändert die Gegebenheiten: Ihr schießt Porträts immer mit Eurer superduper guten Blitzanlage und kontrolliertem Licht? Ok, macht die nächsten Porträts doch mal nur mit natürlichem Licht und einem Aufheller. Landschaftsfotografie findet Ihr am schönsten, wenn der Sonne- Wolkenmix stimmt? Hey, geht raus wenn es regnet und der Himmel grau ist und macht Fotos! Ihr seid der Top-Könner für Insekten-Makros? Nehmt Euch doch mal die passenden Blümchen zu den Bienchen vor. Und bei Architekturaufnahmen achtet Ihr peinlich genau darauf, dass Ihr ja keine stürzenden Linien habt? Na, dann wird es doch Zeit, diese Linien mal bildwirksam in Szene zu setzen. Ihr seht, es gibt zig verschiedene Möglichkeiten die bekannten und bequemen Umstände zu ändern und Euch herauszufordern. Macht es. Ich selber war vor ein paar Tagen im Regen fotografieren, inklusive beschlagener Brille und pitschnasser Jacke. Trotzdem oder gerade deshalb war es richtig klasse und hat Spaß gemacht. Übrigens habe ich da die Abdichtung meiner Lumix G9 und des Oly 12-40 wieder erneut sehr zu schätzen gewusst.
Makros waren nie meine Stärke
  • Take your Time: Alle gehen wir jeden Tag einer Beschäftigung nach und haben Verpflichtungen. Sei es beruflicher, privater oder ganz anderer Art, wir haben in der Regel „gut zu tun“. Klar stellen wir dabei unser liebstes Hobby notgedrungen zurück, teilweise so sehr, dass wir wochenlang kaum Zeit haben ein Foto zu machen. Das ist doch total unbefriedigend! Die Lösung ist dabei doch so simpel: Blockt Euch eine oder zwei Stunden die Woche, sprecht es mit Eurem Partner/Partnerin ab und nehmt Euch die Zeit und laßt nichts dazwischen kommen. Und wenn Eure bessere Hälfte darüber unglücklich ist, bindet sie doch einfach mit ein. Drückt Ihr die Kamera in die Hand und laßt Euch mal fotografieren!
  • Farbe? Schwarz/Weiss? Egal!: Ihr fotografiert hauptsächlich in Schwarz/Weiss, Farbe lenkt nur vom Motiv ab und es ist sowieso künstlerischer als Farbaufnahmen? Ok. Na dann stellt Euch mal einer Herausforderung und fotografiert künstlerisch in Farbe! Oder seid Ihr der klassische „Bluesky“ Landschaftsfotograf mit Schäfchenwolken und knalligen Farben? Kommt doch immer gut beim Publikum an! Ok. Farbe raus, Graustufen rein, zeigt doch mal, was Ihr in Schwarz/Weiss in Sachen Landschaftsfotografie drauf habt. Egal, wechselt einfach mal zwischen den Möglichkeiten. Ich selber werde mal Landschaft in Schwarz/Weiss versuchen. Mal sehen was da raus kommt!
  • Kauft Euch ein Objektiv!: Der Brexit steht vor der Türe, die Konjunktur flaut etwas ab. Es ist an der Zeit, dass wir alle eingreifen, oder? Spaß beiseite, eine neue Kamera ist immer toll, aber ein neues Objektiv bringt Euch neue Perspektiven und vielleicht auch neue Inspiration. Da ich das mFT-System schätze und kenne, hier ein paar Vorschläge, auch für den kleinen Geldbeutel: Von Olympus das 1,8/25 und 1,8/45, beide günstig, lichtstark und mit schöner Freistellung. Das Oly 8/9mm Fish für nur 85€ ist die Budgetempfehlung mit der wohl ungewöhnlichsten Perspektive. Alternativ, das 1,8/8mm Fish, eine Traumoptik, die auch noch bezahlbar ist. Die neuen Objektive, die demnächst vorgestellt werden kenne ich nicht, aber warum nicht zur Saison davon eines erwerben? Von Panasonic würde ich das 100-400 liebend gerne kaufen, das ist die tragbare Telekanone, oder das 1,2/42,5 PanaLeica, eine tolle Porträtoptik. Das neue Sigma 1,4/56 ist für Fans von Festbrennweiten im Porträtbereich sicher eine ganz interessante Alternative. Ihr sehr, es gibt viel Auswahl und es macht Spaß etwas neues zu versuchen. Und ein Objektiv bekommt Ihr doch vom Finanzminister genehmigt oder? Ich selber trete da demnächst in Verhandlungen mit meiner besseren Hälfte und ich schwanke zwischen dem 1,8/8mm Olympus und dem 100-400 PanaLeica.
Baum mit dem Olympus FishEye 1,8/8mm, eine geniales und kreatives Objektiv, was ich für ein paar Tage leihen konnte!
  • Workshop, Fotowalk, Fotofestival: Macht etwas mit anderen fotobegeisterten Menschen. Lernt neue Techniken, habt Spaß beim fotografieren und stellt Euch neuen Themengebieten. Dabei muss das alles nicht teuer sein. Auf Festivals bieten Olympus und Panasonic häufig kostenlose Workshops an, in Eurer Gegend gibt es vielleicht aktive Fotohändler, die Aktionen starten und im Netz gibt es zig Angebote für Usertreffen. Versucht es einfach. Ich selber werde noch einmal zum Horizonte Festival nach Zingst fahren und wieder eine Menge toller Bilder in den Ausstellungen sehen.
Zingster Fotofestival, diesmal ist die Hautveranstaltungswoche vom 24.Mai bis 2. Juni terminiert!

So, mehr Tips habe ich nicht auf Lager, wer noch Ideen hat, schreibt sie mir gerne in die Kommentare! Euch allen ein spannendes Fotojahr 2019!

Startschuß: Die Olympus EM-1x steht in den Startblöcken

Heute hat Olympus auf der firmeneigenen Webseite einen Teaser mit einem Countdown veröffentlicht. Springt der Zähler auf Null geht zwar nicht die Welt unter, allerdings sprengt die neue Olympus OM-D EM1-X die bekannten Dimensionen des mFT Systems. Der mFT Gemeinde wird höchstwahrscheinlich eine recht große neue OM-D Kamera vorgestellt, da der Batteriegriff fest mit dem Gehäuse verbunden ist. Klar, dass dadurch Gewicht und Packmaß des Bodys „aus der Art“ schlagen, die OM-D EM1-X wird groß! Und ich wiederhole mich an dieser Stelle gerne, dadurch geht die Welt nicht unter!

Die Kritik war vorauszusehen. Eine Kamera, deren Body groß und schwer ist. ist entweder eine „alte“ DSLR oder zumindest eine Vollformat DSLM, aber doch nie im Leben eine mFT Systemkamera von Olympus, oder? Doch, ist sie und die neuen Vollformat DSLM´s sind auch nicht besonders groß, oder? Die Olympus OM-D EM1-X scheint auf den Sport- und Wildlife Bereich zu zielen, dazu paßt das Gerücht um ein lichtstarkes 150mm-400mm, welches die OM-D EM1-X ideal ergänzen würde. Wer jemals solche Objektive eingesetzt hat, weiß, dass ein ideales Handling einen Batteriegriff, zumindest im professionellen Bereich, fast notwendig macht. Die Größe des Bodys ist daher meiner Meinung nach sehr bewußt gewählt worden. Der Kampf um Größe und Gewicht wird doch bei den Optiken ausgefochten und hier bin ich gespannt, wie groß, wie schwer und vor allem wie teuer das neue 150-400 wird.

Und bei aller verständlichen Kritik an den Dimensionen, Olympus hat sich einen Namen gemacht in Sachen Outdoor-, Wildlife- und Naturfotografie. Die Kameras und viele Objektive gelten als qualitativ hervorragend abgedichtet gegen äußere Einflüsse, das haben sie in der Natur schon oft genug bewiesen. Warum sollen die Sportfotografen darauf verzichten? Der AF der neuen Olympus OM-D EM1-X soll und muß wohl die Ansprüche der Profis erfüllen, wenn die Kamera dort erfolgreich werden soll. Leider ist dies auch beim Preis zu befürchten, wir werden sehen. Ich persönlich bin gespannt auf die neue Olympus OM-D EM1-X und finde es richtig gut, dass Oly weiter mit Vollgas das mFT System ausbaut! Vollformat DSLM´s sind ja mittlerweile „Mainstream“, ich mochte schon immer ehr das Besondere!

Also, am 24. Januar ist es soweit und wir werden mehr erfahren, bis dahin könnt Ihr Euch hier für weitere Informationen registrieren.

Geschenke: Danke Hahnemühle!

Kennt Ihr das auch, Ihr spielt diverse Gewinnspiele mit und gewinnt doch nie etwas. Ja, es ist oft sogar so, dass ich mich gefragt habe, ob überhaupt jemand mal gewonnen hat. Um so schöner ist es dann, wenn ganz unvermittelt eine Email im Postfach auftaucht und einen Gewinn ankündigt. So ist es mir vor ein paar Tagen ergangen und ich habe mich wirklich tierisch darüber gefreut.

Absender der Mail war die Firma Hahnemühle, weltbekannt für Ihre hochwertigen Künstler-, Druck-, und FineArt Papiere, unter anderem auch für die Inkjet Fotodrucker. Neu im Sortiment ist das Photo Rag Metallic Papier, dass ich schon auf der Photokina anschauen und anfassen konnte. Als Hahnemühle dann auf FaceBook ankündigte ein paar Testpacks des neuen Papiers zu verlosen, war mir sofort klar, dass ich mitmachen musste. Und ich habe Glück gehabt und heute ein gut verpacktes „Introductory Kit“ des Photo Rag Metallic in DIN A4 erhalten. Dem Kit hat Hahnemühle ein paar Baumwollhandschuhe beigefügt, um ein sicheres Handling des Papiers zu gewährleisten. Richtig klasse mitgedacht und die Handschuhe sind, wie die Papiere von Hahnemühle, qualitativ absolut top.

Jetzt Habe ich über die anstehenden Weihnachtsfeiertage bestimmt keine Langeweile und werde das Photo Rag Metallic in aller Ruhe ausprobieren. Die Ergebnisse präsentiere ich Euch demnächst hier. Bis dahin wünsche ich Euch allen eine frohe Adventszeit!

Wie immer bin ich nicht von Firmen gesponsert oder anderweitig mit Vergünstigungen versorgt worden. Dieses Mal habe ich einfach Glück bei der Verlosung gehabt! Daher ist meine persönliche Meinung auch unbeeinflußt.

Tip: Geschenke unter 100€ für Fotografen

Ok, sehen wir den unweigerlich auf uns zukommenden Tatsachen ins Auge. Weihnachten ist nicht mehr zu verhindern und wenn die beste Frau von allen uns fragt, was wir uns denn zum Weihnachtsfest wünschen, beginnen wir Hobbyfotografen verwirrt an zu stottern, weil uns natürlich genau in diesem Moment nichts passendes einfällt. Oder sagen wir so, uns fällt natürlich viel wünschenswertes ein, allerdings würde der persönliche Finanzminister die Adventszeit dann mit Schnappatmung verbringen. Tolle Dinge kosten halt! Nun, in diese Lücke stößt 365Photo.de heute mit diesem Beitrag und Geschenkideen für Fotografen für unter 100€. Alles was Ihr nun tun müsst, ist diesen Beitrag so zu verlinken, dass Eure bessere Hälfte unweigerlich beim surfen darauf stößt. Dann habt Ihr eine gute Chance am 24. Dezember unter dem Weihnachtsbaum etwas für Euere Leidenschaft zu finden. Also, let´s go!

  1. Sofortbild Kamera. The Trend is your friend! Sofortbild ist sowas von in und Fuji bietet günstige Kameras und Filme an. Auch die Lomografische Gesellschaft hat etwas im Angebot. Da geht Vieles unter 100€ und vor allem könnt Ihr das Geschenk direkt an den Weihnachtsfeiertagen einsetzen.
  2. HP-Fotodrucker! Echt jetzt? Warum HP? Kurz gesagt, unter 100€ bietet HP einige gute A4 Fotodrucker und mit dem Instant-Ink Service einen unschlagbaren Mehrwert. Ihr bekommt 15 Seiten jeden Monat gratis. Dabei ist es egal, ob Ihr einen Brief ausdruckt, oder ein tolles DIN A4 Foto! Eine geniale Sache und mal ehrlich, Eure Frau/Mann hat die Fotos doch auch lieber an der Wand als auf der Festplatte, oder? Also, Pixel to Paper!
  3. Mögt Ihr Fisch? Seid Ihr mFT Fotografen? Ok, dann holt Euch das Olympus 1:8/9mm BodyCap Fish-Eye Objektiv. Super klein, super leicht, super günstig und qualitativ überraschend gut. Da eröffnen sich Weihnachten ganz neue Perspektiven!
  4. Der Brexit rollt unausweichlich auf uns zu und bevor die Grenzen schließen möchte ich Euch das Panorama-Papier von Fotospeed empfehlen. Geliefert wird in die EU, Pfund und Euro werden 1:1 umgerechnet und das Papier mit dem Seitenverhältnis 3:1 passt in jeden A4 Drucker. Ich habe die Jungs auf der Photokina getroffen und ich könnte heulen bei dem Gedanken, dass sie bald nicht mehr zur EU gehören (die Jungs von Fotospeed finden den Brexit übrigens auch zum k…..).
  5. Steckdosen können wir Fotografen dochnie genug haben, oder? Immer wird eine für das Ladegerät benötigt, oder direkt per USB die Powerbank geladen. Eine Steckdosenleiste ist da oft sehr hilfreich, allerdings häufig auch nicht besonders schick und meistens noch recht voluminös. Abhilfe verspricht EGG Electronics mit der PowerStation. Ein flaches Gehäuse, verschiedene Designs und neben normalen Steckern auch noch USB Anschlüsse machen die PowerStation attraktiver als die Ikea-Buchsen, allerdings auch teurer. Trotzdem, gucken kostet bekanntlich ja nix.
  6. Alle Fotografen, die gerne in der Natur unterwegs sind, kennen sicherlich den Augenblick, in dem man sich wünscht eine Decke dabei zu haben. Entweder um die Kamera, bzw. die ganze Ausrüstung darauf abzulegen, oder sich selber ganz profan nicht in die nasse Wiese setzen zu müssen. Nur, Decken sind schwer, haben ein großes Packmaß und so richtig weiß man ja dann doch nicht, ob man sie am Ende braucht. Die Lösung heißt Matador Pocket Blanket 2.0. Eine Decke mit rund 110g Gewicht, einem Maß von 160cmx110cm und einer Größe einer Packung Tempotaschentücher zum Preis von rund 35€. Gibt es nicht? Doch gibt es. Werft einen Blick drauf, ich finde das Ding interessant!
  7. In meinen Tips  darf natürlich etwas Spezielles für die Olympus PEN-F nicht fehlen. Gut, es passen auch andere Kamerabodys hinein, aber für die PEN-F ist das für Streetfotografie ganz praktisch. Der geneigte Leser wird sich denken können, dass ich von einer Tasche spreche. Da aber Billingham und ThinkTank außerhalb des 100€ Rahmens liegen, wird es eine Cosyspeed. Die  Gürteltasche Streetomatic wechselt für knapp unter 100€ den Besitzer und macht eine PEN-F vielleicht in Zukunft glücklich. Enjoyyourcamera bietet die Tasche an.
  8. Zum oben bereits vorgestellten Panoramapapier von Fotospeed fehlt natürlich noch etwas. Der passende Rahmen. Wobei „passend“ echt schwer zu finden ist. Ikea hat da leider nichts im Angebot, daher bleibt nur der Spezialist. Und einer der bekanntesten Hersteller von Rahmen dürfte Halbe sein. Tatsächlich ist es möglich sich seinen ganz speziellen Rahmen samt passendem Passepartout zu bestellen. Entwerfen und anpassen kann man das ganz bequem auf der Webseite von Halbe. Das habe ich für das Panoramaformat von Fotospeed gemacht und müsste für den Edelstahl Magnetrahmen von Halbe inkl. Passepartout in Weiß rund 77€ bezahlen. Sicherlich nicht billig, aber dafür habe ich einen passenden Rahmen für mein Bild in einem extrem ungewöhnlich Format. Ich finde es toll, dass so etwas überhaupt in bezahlbarem Rahmen möglich ist. Und Halbe verkauft bestimmt auch Gutscheine, da kann der Beschenkte später in aller Ruhe etwas aussuchen.
  9. Diese Geschenkidee paßt zwar prima in den gesetzten Preisrahmen, zieht aber unter Umständen ein paar Folgekosten nach sich. Ein Fotoworkshop! Und zwar auf dem Darß in Zingst bei der dortigen Fotoschule. Da gibt es Tagesworkshops für um die 59€, da lohnt es sich, es einfach mal zu versuchen. Der Kurzurlaub geht allerdings auf eine Extra Rechnung. Alternativ bietet die Fotoschule auch Geschenkgutscheine an, falls Ihr bei der Auswahl des Workshops für den zu Beschenden noch unsicher seid. Ausserdem ist das doch eine ganz elegante Möglichkeit, mal einen Kurzurlaub zu „organisieren“!

So, ich hoffe ich konnte ein paar Anregungen und Geschenkideen auflisten, die nicht gerade alltäglich sind und ein gewisses Überraschungspotential bieten. Viel Spaß beim stöbern und Geschenke kaufen.

Wie immer bekomme ich von den verlinkten Seiten keinerlei Vergütung oder sonstige Vorteile dafür, dass ich diese hier aufgeführt habe. Auch der Weihnachtsmann hat bislang, völlig unverständlich,  jegliches Sponsoring abgelehnt (sehr zum Leidwesen meinerseits, wäre doch cool so ein Slogan „sponsored by Santa“ auf der Seite zu haben).

Ab morgen: Advent, Advent… Adventskalender für Fotografen!

Ja, doch, ernsthaft! Es ist soweit, übermorgen ist der erste Advent. Neben der Tatsache, dass Ihr eine Kerze auf Eurem Adventskranz anzünden könnt, dürft Ihr morgen schon das erste Törchen Eures Adventskalender öffnen. Für all diejenigen, die keinen Adventskalender haben und auch für alle anderen Interessierten, hat die Fotoindustrie zum Glück wieder etwas zum Gewinnen auf die Beine gestellt. Folgende Adventskalender mit Gewinnspiel findet Ihr im Netz:

  1. Das Fotomagazin hat traditionell immer einen klasse Kalender mit tollen Gewinnen.
  2. Die Zeitschrift Foto-Hits zieht ebenfalls mit, hier gibt es einen Adventskalender mit Gewinnen im Gesamtwert von 6.200€
  3. Als dritter im Bunde präsentiert das Magazin Photographie Ihren Adventskalender (wobei ich nicht ganz sicher bin, ob der wirklich aktuell ist, aber Versuch macht klug, morgen wissen wir es)
  4. Panasonic ist auch dabei und drei Türchen haben einen Bezug zur Fotografie, die anderen Gewinne sind aber ebenfalls vom Feinsten!
  5. Nummer 5. lebt und es ist der Objektivhersteller Tamron. Schon in guter Tradition gibt es hier jeden Tag die Möglichkeit ein Türchen zu öffnen.
  6. Adobe, naja, kein echter Adventskalender, aber jeden Tag eine Gewinnchance auf Instagram. Ich führe den „Kalender“ mal ausnahmsweise mit auf.
  7. Als (vorläufig) letzter Hinweis etwas „nicht fotografisches“. Aber der Teufel steckt ja bekanntlich im Detail und wenn man dann doch mal die Bilder am PC organisiert und bearbeitet, sorgen die Soundsysteme von Teufel für gute Laune. Daher hier der Hinweis auf den Adventskalender.

Die Liste werde ich noch aktualisieren. Solltet Ihr noch Hinweise haben, immer her damit. Dieses Jahr scheint es weniger Aktionen im Netz zu geben als in 2016 und 2017, aber ein paar habe ich ja gefunden. Euch allen viel Glück und viel Spaß beim mitspielen.

Wie immer gilt, ich bekomme nichts von den verlinkten Firmen, nicht mal die Pressemitteilungen schicken die Burschen mir zu ;-)!

EDIT: 

  1. Und hier kommt der erste Nachzügler. Kwerfeldein hat ebenfalls einen Adventskalender am Start. Den habe ich gestern schon vermisst, denn die Jungs und Mädels der Webseite haben da schon eine lange Tradition. Hier gehts zum Adventskalender.
  2. Schon kommt der zweite Nachzügler. Die Fa. Rollei hat Ihren Adventskalender gerade „scharfgeschaltet“ Zu finden ist er hier und zum Start könnt Ihr ein super Filtert gewinnen.