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Test: Filterhalter von Logodeckel für das Olympus 2,8/7-14mm

Wie vor einer guten Woche bereits angekündigt kommt nach meinem „First Look“ ein erster Test des Logodeckel Filterhalters für das Superweitwinkelzomm 2,8/7-14 von Olympus.

Mangels Zeit und einer guten Location musste ganz profan der Balkon herhalten. Getestet wurde mit dem Haida 1000ND und später zusätzlich mit einem Verlaufsfilter von 84.5mm. Leider sind die Wolken nicht so schnell gezogen, dass diese wunderschönen Effekte zustande kommen, die häufig bei Langzeitbelichtungen zu beobachten sind, dieses traumhafte verwischen. Naja, dazu braucht man wohl tatsächlich den richtigen Ort und mehr Ruhe, um diese beeindruckenden Bilder zu machen. Das war aber auch nicht mein Ziel, ich wollte wissen, wie schlägt sich denn nun meine neuste Errungenschaft, der Filterhalter von Logodeckel an meinem Superweitwinkel.

Das erste was bei einem neuen Produkt auffällt, ist das Handling. Wie gehe ich mit dem Teil um, gibt es was zu beachten und wie „fühlt“ es sich an? Ich kann von meiner Seite hierzu nur positives vermelden. Der Logodeckel Filterhalter macht einen robusten Eindruck, lässt sich problemlos von vorne auf das Objektiv schieben und auch nach mehrmaligen aufstecken auf das Olympus 2,8/7-14mm habe ich nicht den Eindruck, dass sich das zum Schutz des Objektivs innen angebrachte Moosgummi verschieben könnte. Das wirkt, zu meiner Überraschung, sehr sicher fixiert. Gleiches gilt auch für das Moosgummi in  den Führungsschienen für die Filterplatten, alles macht einen soliden Eindruck. Langzeiterfahrungen stehen zwar noch aus, vom ersten Eindruck sehe ich das aber optimistisch.

Und das sind die ersten Testschüsse mit dem Haida 1000ND Filter und dem Logodeckel Filterhalter:

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Das Original, ISO 100, F9, 1/125, 14mm
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Mit Haida 1000 ND Filter, F20, 50sek., 14mm

Zwei Dinge fallen mir dabei direkt ins Auge: 1. Ich erkenne kaum eine Vignettierung durch den Filterhalter bei 14mm, 2. Der Haida ND Filter hat einen echt geringen Farbstich, da bin ich anderes gewohnt. Beides gefällt mir ausgesprochen gut.

Der Einsatz an der Olympus E-M1 geht dabei auch recht komfortabel von statten. Originalmotiv ausmessen, manuell scharf stellen, Filter in den Halter einführen und von vorne sanft und gerade! auf das 7-14mm aufschieben, bis ein Widerstand spürbar ist (dann dürfte die Steulichblende des 7-14mm an den Filter stoßen). Die E-M1 hat dann tatsächlich noch richtig gemessen und ein Bild auf dem Monitor angezeigt. Wirklich klasse.

Das war der“quick & dirty“ Test mit 14mm. Später ist mir natürlich eingefallen, dass ich auch mit 7mm hätte testen sollen, bloß da stimmte dann der Bildausschnitt gar nicht mehr. Also wurde das nachgeholt. In Ermangelung einer passenden Zieglsteinwand (ist ja ein beliebtest Testmotiv) habe ich mich einfach dazu entschlossen meine Raufasertapete zu nehmen. Das sah dann im Original mit dem 7-14 mm so aus:

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Original, ISO 1600, F5,6, 1/160, 10mm

Der Raum war seitlich nur durch einfallendes Tageslicht beleuchtet, sonst gab es keinerlei künstliche Beleuchtung. Der „Testaufbau“ sah dann so aus:

Also typisch langweiliger Testaufbau einer einfarbigen Wand, keine besonderen Vorrichtungen um Schärfe oder sonstiges zu ermitteln, einfach ein Test um zu prüfen, wie stark der Logodeckel Filterhalter vignettiert. Und um es direkt vorwegzunehmen, das tut er und das war auch zu erwarten. Hier sollte man sich keinen Illusionen hingeben, jeder Filterhalter wird in den unteren Brennweitenbereichen dieses Verhalten zeigen. An einer gleichmäßigen Fläche erkennt man die Vignette gut, allerdings auch ziemlich extrem. Im realen Einsatz bei normalen Motiven fällt dies bei weitem nicht so stark auf.

Hier seht Ihr die Bilder aus der Aufnahmereihe, angefangen bei 14mm Brennweite (die Reflexionen sind in den original Dateien deutlich stärker zu sehen. Auf Wunsch schicke ich diese gerne per Mail zu) :

Die Aufnahmen sind unbearbeitet so aus der Oly E-M1 gekommen. Deutlich kann man die Zunahme der Vignettierung erkennen. Je kürzer die Brennweite, desto stärker tritt der Effekt zu Tage. Auch wenn dies hier im ersten Augenblick dramatisch aussieht, in der Praxis wird es deutlich weniger auffallen. Problematischer sind die Reflexionen. Denn während eine Vignette recht gut in der Bildbearbeitung korrigiert werden kann, gestaltet sich das bei Reflexion deutlich schwieriger.

Die Gretchenfrage ist jedoch, woher kommen die Reflexionen? Liegt es am Haida Filter oder am Filterhalter von Logodeckel? Oder gar an beiden zusammen? Und warum tritt dieser Effekt nicht bei allen Brennweiten auf, sondern verstärkt im Bereich ab 9mm? Die Antwort ist recht einfach, wenn man sich das Gesamtsystem anschaut und dabei auch das Objektiv, 2,8/7-14mm, mit in die Überlegungen einbezieht. Schauen wir uns das doch einmal zuerst auf den beiden folgenden Bildern an. Achtet bitte darauf wo sich die Frontlinse befindet:

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Die Position der Frontlinse bei 14mm
IMG_3217
Und hier die Position bei 7mm

Je kürzer die Brennweite des Objektivs, desto weiter vorne steht die Frontlinse. Damit verliert die Streulichtblende logischerweise an Wirkung und Licht könnte zu ungewünschten Reflexionen führen. Bei längeren Brennweiten ab 10mm scheint die Linse dann soweit zurück im Tubus zu sein, dass dieser Effekt nicht auftritt oder zumindest stark abgemildert wird. Aber daran alleine kann es ja nicht liegen. Betrachten wir mal den Filter und den Filterhalter,  zwei Dinge fallen dabei ins Auge:

Erstens: die Lichtdichtung des Haida Filter, qualitativ hochwertig gemacht:

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Die „Lichtdichtung“ aus Moosgummi ist gut zu erkennen

Zweitens: Das „glänzende“ Material des Filterhalters von Logodeckel:

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Das glänzende Material ist gut zu erkennen

Richtig angebracht sind die beiden in Kombination wahrscheinlich für das Problem mit den Lichtreflexionen verantwortlich. Warum? Ok, dazu müssen wir einen Blick auf den Filterhalter mit montiertem Filter werfen. Schaut man sich diesen genauer an fällt folgendes auf:

Bei korrekt montiertem Filter, also Einschub des Filters mit der Lichtdichtung zum Filterhalter hin, entstehen an allen 4 Ecken „Lichtlecks“, gut zu sehen als helle Stellen im Inneren des Filterhalters oben im Bild. Der Anpressdruck auf die Enden des Filters reicht nicht aus, um hier einen lichtdichten Abschluss zu gewährleisten. Dadurch fällt Licht ein, dass reflektiert wird (glänzendes Innenleben des Filterhalters) und auf die (ab 9mm) herausstehende Frontlinse des Olympus 2,8/7-14mm fällt. Durch dieses einfallende Licht dürften dann die Reflexionen entstehen.

Es ist müßig darüber zu reden, ob es nun am Haida ND 1000 Filter oder am Logodeckel Filterhalter liegt. Beide für sich sind wirklich gut. Mir fehlt auch ein weiterer 100mm ND Filter, um zu checken, woran es nun liegt. Logodeckel bietet einen „Abschatter“für zusätzlich 29,90€ für den 100mm Filterhalter an, also scheint es da schon weiteren Bedarf zu geben. Das Problem was ich aber in Verbindung mit dem „Abschatter“ sehe, ist die Verwendung von Verlaufsfiltern. Ich bin nicht sicher, ob gerade die 100x150mm Filter dann noch eingesetzt und positioniert werden können. Das wäre wirklich schade, da man diese doch ab und zu mit den starken ND Filtern kombiniert.

Ich habe für mich entscheiden die Sache pragmatisch anzugehen. Da die Lichtdichtung scheinbar den Filter an den Ecken hochdrückt, wenn man ihn korrekt einführt, macht man es halt nicht korrekt und führt ihn umgekehrt in den Filterhalter ein. Also Lichtdichtung nach aussen!!! Auf den ersten Blick sieht die Konstruktion ziemlich wild, aber lichtdicht aus. Die Lichtlecks sind verschwunden. Ob das nun wirklich stimmt hoffe ich am Wochenende ausprobieren zu können. Ich werde drüber berichten wie es in der Praxis ausgegangen ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

KlickBar: Links zum Wochenende 10/16

Das Wetter wird besser, der Frühling naht aber noch ist er nicht ganz da. Daher auch heute wieder zumindest einen Tip für eine Ausstellung.

  1. Wieder NRW und wieder der Ruhrpott. Am heutigen Freitag wird im Gasometer in Oberhausen die Ausstellung „Wunder der Natur“ eröffnet. Hört sich sehr interessant an und hat wohl mit der schwebenden Erdkugel, neben den Fotos natürlich, ein echtes Highlight.
  2. Für alle Fans des mft Systems hier ein Link, der zeigt wie weit wir heute mit der Qualität der Systeme und der Sensoren sind. „The online Photographer“ hat einen sehr  bekannten und erfahrenen (40 Jahre im Geschäft)  Autor, „Printer“ und Fotografen dazu befragt. Interessant ist, dass er hauptsächlich mit der Pentax 67 (analoges Mittelformat) gearbeitet hat und wie er die Qualität der heutigen Systeme dazu einschätzt.
  3. Ein lesenswerter Artikel mit wunderschönen Aufnahmen zum Thema Langzeitbelichtung ist letzten Sonntag im Spiegel erschienen. Für alle, die den Artikel noch nicht gelesen haben und gesehen haben, ist hier der Link dazu. Da bekommt man richtig Lust mit der Kamera raus zu gehen und Fotos zu machen.

Viel Spaß beim lesen und ein schönes Wochenende Euch allen.

First Look: Filter für das Olympus 2,8/7-14 mm

Pünktlich zum Wochenende sind die beiden bestellten Filter im 100mm Format für den Filterhalter des 2,8/7-14mm angekommen. Geordert habe ich einen Graufilter (ND 3.0, 1000x, also Belichtungsverlängerung um 10 Stufen) von Haida und einen Reversed Grauverlaufsfilter (0,9, also 3 Blendendstufen) von 84.5mm. Während Haida in der Foto Szene für seine Filter und Filterhalter mittlerweile recht bekannt ist, ist den Jungs von 84.5mm noch nicht der ganz große Durchbruch gelungen. Allerdings bieten sie jetzt auch 100mm Filter an und vor allem da den Reversed Grauverlaufsfilter zu einem richtig günstigen Preis.

Die Verpackung der beiden Filter könnte sich nicht mehr unterscheiden. Haida liefert den ND Filter in einer richtig edlen Metallbox, ausgeschlagen mit festem Schaumstoff, dazu noch eine ersatz Moosgummidichtung, falls die erste Dichtung Schaden nehmen sollte. 84.5mm begnügt sich mit einer einfach Kunststofftasche und einem Inlay aus stabilen Papier. Allerdings ist die Endkontrolle darauf dokumentiert und vom Mitarbeiter unterschrieben, was ich wiederum äußerst vertrauenserweckend und cool finde.

Während der Haida Filter aus Glas besteht, ist der Filter von 84.5mm aus einem CR-39 Polymer gefertigt, also Kunststoff. Der Hersteller nennt es auf seiner Webseite zwar organisches Glas, aber es ist halt doch Kunststoff. Nichts desto trotz machen beide Filter auf den ersten Blick einen qualitativ hochwertigen Eindruck.

 

Ganz kurz noch ein Wort zu den Einsatzgebieten der Filter:

Der Verwendungszweck eines Graufilters oder auch NeutralDichte Filters, besteht darin, Licht zu schlucken und die Belichtungszeit entsprechend zu verlängern. Diese Art Filter werden häufig in der Landschaftsfotografie eingesetzt, um Wolken zu verwischen oder Wasser fließend dazustellen. Am Meer eingesetzt, erreicht man damit Belichtungszeiten, die die See wie eine einheitliche Fläche aussehen lassen.

Der Reverse Verlaufsfilter ist ein Klassiker für Sonnenuntergänge. Die stärkste Abdunklung findet quasi genau in der Mitte des Filters statt. Nach unten läßt er das Licht ohne Einschränkung passieren, nach oben hin wird er, ausgehend von der dunklen Mitte, immer heller. Ideal also um tolle Sonnenuntergänge zu fotografieren. Klassische Grauverlaufsfilter werden dagegen von oben nach unten konstant heller und dunkeln am oberen Rand des Filters am stärksten ab.

Die Herausforderung für die Filterhersteller liegt zum Einen darin, möglichst keine optische Beeinträchtigung der Abbildungsqualität des Objektivs durch den Filter zu erhalten und zum Anderen ein wirklich neutrales Grau auf den Sensor zu zaubern, also keine Farbverschiebung durch den Filter zu erhalten. Ich bin gespannt, wie sich meine beiden Neuzugänge verhalten werden. Der Haida hat im Netz sehr gute Kritiken bekommen, der 84.5mm ist eine Wundertüte für mich. Ich bin selber sehr gespannt und werde berichten.

 

 

 

KlickBar: Links zum Wochenende 09/16

Schon wieder ist eine Woche rum und ich weiß nicht wo sie geblieben ist. Aber wie immer hier die Tipps für das Wochenende:

  1. Großformatige und detailreiche Bilder von Thomas Struth sind im Essener Museum Folkwang in einer heute beginnenden Ausstellung zu besichtigen. Das was ich im Vorfeld in einer TV-Bericherstattung gesehen habe ist beeindruckend, allein schon von der schieren Größe, natürlich auch von den Bildern.
  2. Digital Camera World hat einen kleinen Artikel mit Vergleichsbildern zum Thema Filter: reale Filter versus digitale Filter. Ganz interessant zu lesen. Wie haltet Ihr es mit den Filtern, welche nutzt Ihr oder macht Ihr alles nur im PC?
  3. Wer am Wochenende noch nichts vor hat, sollte einmal bei Datacolor vorbei schauen. Am 5. und 6. März gibt es einige wirklich interessante Webinare mit tollen Referenten. Das Beste daran, die ganzen Webinare sind kostenlos. Also riskiert einen Blick, es könnte sich lohnen.

Viel Spaß beim stöbern…

First Look: Filterhalter für das Olympus 2,8/7-14 von Logodeckel

Im Frühjahr 2015 brachte Olympus das lang erwartet Top Pro Weitwinkelzoom 2,8/7-14 heraus, quasi pünktlich zur Sommersaison. Das herausstechendste Merkmal des 7-14er, der enorme Blickwinkel, ist gleichzeitig für den einzigen Schwachpunkt (wenn ich dies wirklich so nennen darf) des Objektivs verantwortlich: Die bauartbedingte stark gewölbte Frontlinse läßt einfach kein Filtergewinde zu, auch die tulpenförmige Gegenlichtblende ist  fest am Objektiv verbaut. Schraubfilter und Filtersysteme mit Gewinde können daher nicht verwendet werden.

Zum Glück gibt es bei uns genügend Tüftler und Erfinder und so hat es nicht lange gedauert bis die ersten Lösungen für das Olympus 2,8/7-14 , die den Einsatz von Filtern möglichen machten, vorgestellt wurden. Eine kleine Übersicht der mir bekannten Lösungen habe ich bereits hier veröffentlicht. Logisch, dass es nur eine Frage der Zeit war, bis ich erstens das Objektiv angeschafft habe und ich zweitens eine Lösung für das anbringen von Filtern ausprobieren wollte. Drittens musste ich auch noch einen entsprechenden Filter ordern, da ich bisher immer nur mit 85mm Filtern gearbeitet habe und die Systeme für das 2,8/7-14 zwingend 100mm oder 150mm Filter voraussetzen.

Damit die ganze Aktion preislichem einigermassen im Rahmen blieb, habe ich mich für ein 100mm System entschieden und das günstigste, in diesem Fall von Logodeckel, ausgewählt. Für 79,90€ zzgl. Versand wurde mir der Filterhalter zügig  zugeschickt, nachdem ich vorab überwiesen hatte (übrigens leider die einzige Zahlungsmethode). Eine vorherige Anfrage per E-Mail wurde schnell und freundlich beantwortet, während der Lieferung per DHL wurde ich per Mail immer auf dem Laufenden gehalten. Das funktionierte alles reibungslos.

Logodeckel habe ich persönlich aus drei Gründen als System ausgewählt. Einmal ist der Halter recht preiswert, dann war ich neugierig wie sich solche „Dinge“ aus dem 3D Drucker anfühlen, wie die Qualität ist, und als letztes sprach natürlich die Verwendung von 100mm Filterplatten ebenfalls aus Kostengründen für das System. Die 100er Filter passen natürlich auch auf die anderen Olympus Objektive, wie z.B. das 2,8/12-40 und das 2,8/40-150. Die 150mm großen Filter sähen gerade am 2,8/12-40 doch etwas überdimensioniert aus und man sollte nicht vergessen, dass solche Filter auch transportiert werden wollen. Übrigens mißt das iPad Mini ca. 200mm x 135 mm, nur mal so als Größenvergleich. Und es gibt Verlauffilter, die sind 170mm x 150mm, das ist schon ein Wort für das „kleine“ 12-40ziger. Ich halte daher die 100mm Filter für gerade noch praktikabel und bin gespannt, ob diese in der Praxis Vignetten frei eingesetzt werden können.

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Da ist das gute Stück, der Filterhalter von Logodeckel neben dem Oly 2,8/7-14

Grundsätzlich handelt es sich hier um einen Filterhalter, der aus dem 3D Drucker stammt, das erkennt man an den Aufnahmen weiter unten recht gut an dem „Rollenprofil“. Das sind quasi die einzelnen Schichten die vom 3D Drucker aufeinander gelegt werden. Der Filterhalter paßt tatsächlich sehr gut auf das Objektiv, es ist kein Spiel vorhanden und durch das innen angebracht Moosgummi besteht auch nicht die Gefahr, dass das Objektiv beschädigt wird. Links und rechts sind Führungen für die Filterplatten angebracht, am unteren Rand ebenso. Die Führungen sind alle für zwei Filter ausgelegt, weiterhin ist eine Führung für nur einen Filter vorhanden. Diese wird in den unteren Bereich eingesetzt, falls man Graufilter und Verlaufsfilter kombinieren möchte. So kann man den Verlaufsfilter perfekt positionieren, während der Graufilter in seiner Position bleibt und durch die untere Führung quasi fixiert wird.

 

Die Führungen für die Filterplatten sind übrigens ebenso mit einem Streifen Moosgummi versehen, so daß eingeschobene Filter an der Seite nicht durch den harten Kunststoff beschädigt werden. In meinen Augen zeigt sich hier der Blick für das Detail, mein alter Filterhalter von Cokin hat da nur schnöden Kunststoff.

Aufgeschoben wird der Logodeckel Filterhalter von vorne auf das 2,8/7-14, und zwar laut Bedienungsanleitung soweit, bis „…der längere Flügel der Streulichtblende bündig mit (der) Oberseite des Halters ist, bzw. die Unterkante des Halters am Knick des Objektivs sitzt.“. Hört sich schwierig an, ist aber ganz gut in der, durchaus humorvollen, Bedienungsanleitung illustriert. Jeder Besitzer des Olympus 2,8/7-14 wird schnell erkennen, was gemeint ist. Wahrscheinlich wird es aber einfacher sein, einen Filter einzusetzen und dann den Halter vorsichtig auf die Optik zu schieben, bis ein Widerstand (Streulichtblende trifft Filterplatte) spürbar ist. Das dürfte damit die beste Position sein, um eine Vignettierung durch das System zu vermeiden.

Wie sich das System von Logodeckel für mein Olympus 2,8/7-14 in der Praxis schlagen wird, darüber werde ich natürlich auch berichten. Ich muss Euch dafür allerdings um etwas Geduld bitten, da mir (noch) kein 100mm Filter zur Verfügung steht. Allerdings sollte sich das bis zum Ende der Woche geändert haben, so dass ich spätestens dann einen Bericht aus der Praxis nachreichen werde. Also, vorbeischauen lohnt sich.

Wie immer hier noch der kurze Hinweis, dass ich den Filterhalter selber gekauft und bezahlt habe und in keiner Weise Vergünstigungen erhalten habe.

 

KlickBar: Links zum Wochenende 08/16

Wie die Zeit vergeht, kaum ist der Montag vorbei, steht der Freitag vor der Türe und damit wieder die Link-Tipps zum Wochenende.

  1. Allen Nordlichtern die es toll finden, wenn Fotos in gedruckter Form vor ihnen liegen, sei der „Fine Art Print Club“ von Paddy (neunzehn72.de) empfohlen. Bestimmt eine tolle Veranstaltung. Das Beste am nächsten Termin ist, dass die Zeitschrift Photographie zusammen mit Paddy 25 Plätze kostenlos bereitstellt (siehe FB Artikel von Paddy hier). Ihr müsst bloß eine Mail schicken und mit etwas Glück seid Ihr dabei.
  2. Da wir schon gerade bei Events rund um die Fotografie sind, hier der Hinweis auf das Umweltfotofestival „Horizonte Zingst“ 2016. Die Workshops sind mittlerweile buchbar. Wer also vom 28. Mai bis zum 05.Juni etwas Zeit hat, kann ja mal einen Kurzurlaub einplanen. Ich glaube ich müsste mir das Festival auch mal live vor Ort angucken.
  3. Der letzte Tipp für das Wochenende soll auf die aktuelle Ausgabe von fotoespresso aufmerksam machen. Wie immer gibt es dort hochwertigen und kostenlosen Lesestoff rund um die Fotografie.

 

 

Foto-Szene: Blog-Parade der Fotografie

Hoppla, pixelsucht.net sucht Fotografie-Blogs. Da will ich natürlich zum Erfolg des Kollegen beitragen und mache einfach mal mit ;-).

Die Teilnahmebedingungen sind recht einfach:

  1. Das Blog muss sich mit Fotografie und/oder Bildbearbeitung beschäftigen (ja, mach ich ja)
  2. Es müssen mindestens 5 Artikel erschienen sein (ich zähle noch, bin aber schon bei 10 angekommen)
  3. Der Blog muss deutschsprachig sein (yes, indeed)
  4. Teilnahmeschluss ist der 1.März 2016 (na, da hätte ich sogar noch ein paar Tage Zeit)

Ok, Hürde Nr. 1 ist genommen. Jetzt gilt es noch ein paar (sehr persönliche) Fragen zu beantworten:

  1. Name: Jörg
  2. Name des Blogs: 365photo.de
  3. Mein Blog beschäftigt sich mit: Logischerweise mit Fotografie. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem mft-System von Olympus und Panasonic. Ein anderer Schwerpunkt liegt auf dem Thema „drucken“ und dem prinzipiellen Gedanken, die Fotos aus dem Computer zu bekommen und was damit zu machen. Klar, dass mich auch interessantes  Zubehör und alternative Aufnahmetechniken (Sofortbild) interessieren. Das einzige was mir im Moment fehlt ist genügend Zeit, um alle Ideen umzusetzen. Aber das wird 😉
  4. Bloggen bedeutet für mich: Mir macht es Spaß zu schreiben und anderen Fotobegeisterten Tipps, Anregungen und ggf. sogar Hilfen zu geben. Ausserdem bin ich von Natur aus neugierig und ein fotobegeisterter Nerd, also gibt es immer etwas auszuprobieren und darüber zu schreiben.

Okay, fast geschafft. Jetzt sollte noch auf den Artikel verwiesen werden, was ich hiermit gerne mache: http://pixelsucht.net/interessante-fotografieblogs-2016-sei-dabei/

Alle Bedingungen erfüllt und logisch, dass ich eine kurze Meldung darüber bringe. Ich bin gespannt, wieviele und welche Blogs durch die Aktion auftauchen, die ich noch nicht kenne.

 

KlickBar: Links zum Wochenende 07/16

Wie jeden Freitag hier wieder 3 Links aus der vergangenen Woche, dich ich lesenswert finde.

  1. Das Siegerbild des World Press Photo Wettbewerbs zeigt worauf es in der Fotografie ankommt, auf den Inhalt des Bildes. Farbe, Rauschen, Schärfe? Alles überflüssig, aber dieses Bild transportiert die Verzweifelung  der Menschen, die Ihre Heimat verlassen mussten.
  2. Möchte wer in diesem Jahr nach Südafrika und Botswana? Für lau? Ja? Ok, dann solltet Ihr Euch bei Sigma umsehen. Sigma sucht aktuell einen Safari-Blogger, der die Fotosafari von Sigma begleitet und darüber berichtet. Einsendeschluss für die Bewerbung ist der 31.03.2016. Viel Glück!
  3. Eine provokante Meinung vertritt ein englischsprachiger Bloggerkollege zum Thema Bilderflut. Mike Post vertritt auf seinem Blog die Meinung, dass ein Großteil der Fotos in 10 Jahren verschwindet, siehe „The most photographed generation will have no pictures in 10 years“. Lesens- und Überlegenswert.

Ich hoffe es war wieder etwas interessantes für Euch dabei und wünsche Euch allen ein tolles Wochenende.

Neu: Papier von Hahnemühle im Panorama-Format

Für alle Fans von Panoramaaufnahmen stellt sich spätestens bei der Präsentation der mühevoll erstellten Fotos die Frage: „Wie mache ich es?“. Selbst auf einem 27″ Monitor sieht ein Panorama doch recht niedlich aus und entspricht wohl in keiner Weise der Vorstellung des Fotografen. Bleibt also die Bestellung eines Prints bei Dienstleistern oder der Selbstdruck, wenn denn der Drucker eine Rollenpapierhalterung hat. Wobei Rollenpapier für mich persönlich nach dem Druck immer die Frage der Planlage aufwirft.

In verschiedenen englischsprachigen Foren habe ich in der Vergangenheit den Hinweis auf Fotopapier im Panorama-Format als Blattware entdeckt, konnte diese allerdings hier in Deutschland nicht finden. Jetzt hat Hahnemühle diese Lücke geschlossen. PhotoRag 308 und PhotoRag Baryta sind als Blattware im Panorama-Format von 21cm x 59,4cm erhältlich. Genau Infos gibt es dazu hier auf der Hahnemühle Seite. Mit 21 cm an der kurzen Seite passt das Papier durch A4 Drucker, wenn der Druckertreiber sich auf die entsprechende Länge einstellen läßt.

Preise konnte ich noch keine finden, genauso wenig wie Produktbilder, die wir Blogger verwenden dürfen. Schade. Da könnte Hahnemühle nachbessern. Trotzdem ein Lob, dass es endlich einen Hersteller gibt der so ein Format als Blattware liefert. Sollte es noch andere Anbieter geben, bin ich für jeden Tipp dankbar.

KlickBar: Links zum Wochenende 06/16

Dieses Mal kommt die „KlickBar“ früher, da ich direkt im ersten Link auf das Düsseldorfer PhotoWeekend hinweisen möchte. Dass Photo Weekend beginnt bereits ab morgen, dem 12.02.16. Damit Ihr es nicht verpaßt gibt es den Link zum Programm schon heute.

  1. Das Programm zum Düsseldorfer Photoweekend gibt es hier. Zum Glück gibt es einige Ausstellungen auch über den 12.02.16 hinaus. Wer bereits das Wochenende verplant hat kann also einen Besuch nachholen.
  2. Wer sich schon immer für Geschichte interessiert hat, findet bei YouTube „The History of Photographie in 5 Minutes“. Ein kleines, feines Video was wirklich sehenswert ist.
  3. Guido Karp hat wohl so ziemlich alle großen Stars des Pop/Rock Business vor der Linse gehabt. In diesem sehr interessanten Interview setzt er sich mit dem Thema Bilderklau, Urheberrecht und FairUse auseinander. Das Gespräch ist zwar schon im Oktober 2015 geführt worden, ich finde das Interview aber so interessant, dass ich auf jeden Fall darauf hinweisen wollte.