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Video: 365Photo.de macht Filme, wirklich!

Es ist selbst für mich kaum zu glauben, aber ich habe tatsächlich zwei Video-Clips über die Olympus PEN-F gedreht. Und es hat gar nicht weh getan 😉 ! Als eingefleischter Fotograf habe ich um Video, bzw. Super 8 (für die Jüngeren unter uns, das war Kodachrome auf Filmspule im Miniformat) immer einen großen Bogen gemacht. Wie soll man auch einen Film in 30×40 an die Wand hängen? Eben, sage ich ja, damals (vor 4k & 65″ Flatscreens) ging das nicht. Also war das Thema Film & Video für mich nicht so interessant und ich habe es nie richtig verfolgt.

Nun, Zeiten ändern sich, Technik ändert sich und ich mach es dann halt auch und fange an Videos zu drehen. Spaß beiseite, manches erklärt sich schneller und anschaulicher im Video und gerade bei den anspruchsvollen Kameramenüs von Olympus spare ich mir glatt tausend Anschläge auf der Tastatur. Gefilmt wurde mit dem iPhone, gesprochen ohne Mikro und meine „Ähmmmms“ gewöhne ich mir sicher im Laufe der Zeit auch noch ab. Wer damit also leben kann und wissen möchte, wie der HighResolution Modus an der Olympus PEN-F eingestellt wird, oder wer die Einstellungsmöglichkeiten des Monochrom Modus an der PEN-F nachvollziehen möchte, kann sich das hier anschauen.

Der High Resolution Modus an der Olympus PEN-F

Wie stelle ich den Monochrom Modus an der Olympus PEN-F ein

Viel Spaß und verzeiht mir die Anfängerfehler in Sachen Video. Für Hinweise und Tipps in Sachen Video bin ich übrigens dankbar, z.B. in Sachen Mikrophone für ein iPhone.

Erfahrung: 8 Wochen mit der Olympus PEN-F

Kennt Ihr das auch? Ihr kauft Euch etwas und völlig unerwartet entdeckt Ihr ein Detail, was Euch begeistert und welches Ihr wirklich vermissen würdet, wenn es nicht mehr da wäre. Bei mir waren das in der Vergangenheit das Automatikgetriebe bei meinem Auto oder die „Swap“ Taste auf der Fernbedienung meines Fernsehers, oder, im Falle meiner Olympus PEN-F, das“ Kreativ-Wahlrad“ mit dem blitzschnell einstellbaren Schwarz/Weiss- Modus. Genau, ich meine das Einstellrad an der PEN-F, dass die (von mir wirklich geschätzten) Jungs vom „TheCameraStore TV“ in Ihrem Review zur PEN-F gerne mit anderen Funktionen belegen würden. Nein, definitiv sollte Olympus es so lassen wie es ist, denn dadurch bekommen wir quasi eine zusätzliche Kamera geliefert.

Die PEN-F ist in meinen Augen die am meisten unterschätze Kamera im Sortiment von Olympus und egal welche Oly bei Euch schon vorhanden ist, die PEN-F ist immer eine sinnvolle Ergänzung. Denn in der PEN-F verstecken sich drei Kameras:

  • Die ganz normale PEN-F. Eine klassische, leichte Sucherkamera, die mit den 1,8er Festbrennweiten von Olympus immer dabei sein kann und so gut wie nichts wiegt.
  • Die PEN-F als universelle Pixelmaschine. Kombiniert die PEN-F einfach mit einem Handgriff und nutzt sämtliche Pro-Objektive, gerade die Zooms (12-40, 7-14, sogar das 40-150) liefern Spitzenqualität am 20MP Sensor und auch im HighRes wird eine super Qualität erreicht.
  • Die kostenlose Leica M Monochrom. Ja, ich weiß, die Leica hat KB Format, tolle Objektive und einen ganz speziellen SW/Sensor. Die PEN-F hat dafür gefühlt eine Millionen Einstellungs-möglichkeiten, um einen S/W Bildlook zu erzeugen der dem User gefällt. Klar geht auch bei der Leica, kostet aber locker 5.500€ (Body only). Im Ernst, wer auf SW steht wird mit der PEN-F definitiv glücklich. Die PEN-F in SW ist einfach der Hammer.

Wo Licht ist, ist auch Schatten, selbst die tolle PEN-F kann nicht alle Wünsche erfüllen. Gerade wer den C-AF dringend braucht und/oder auf die legendäre Abdichtung der Olympus Kameras angewiesen ist, sollte einen Bogen um die PEN machen. Kauft die EM-1 MK. II oder die Panasonic G9 (ups… habe ich Jehova gesagt ;-)? ). Die beiden erfüllen die Anforderungen besser. Solltet Ihr aber schon eine der beiden Kameras oder eine Ähnliche Euer Eigen nennen, steht einem Kauf der PEN-F meiner Meinung nach nichts im Wege. Das ist eine prima Ergänzung.

Ein paar Bilder zur PEN-F

So, genug der Lobhudelei, kommen wir zu den harten Fakten aus nun fast 8 Wochen User-Erfahrung, was hat mir gefallen, wo ist noch Raum für Verbesserungen. Hier kommt meine „ultimative“ Pro & Contra Liste zur Olympus PEN-F!

PRO

  1. Das Offensichtliche zuerst, die PEN-F sieht (für mich) einfach wahnsinnig gut aus, gerade mit den kleinen Festbrennweiten ist die Kamera optisch nahezu perfekt, fast sexy.
  2. Trotz oder wegen der Optik ist die Olympus recht unauffällig und wirkt auf Menschen nicht so aufdringlich wie eine DSLR oder eine große DSLM.
  3. Die Kombination mit den 1,8er Festbrennweiten von Olympus sieht nicht nur gut aus, sie ist auch klein und leicht. Die PEN-F ist damit jederzeit „mitnahmefähig“ und leicht unterzubringen.
  4. Der Verschluß der PEN-F ist klasse. Sanft und von der Geräuschentwicklung recht leise. Sagte ich schon, dass selbst das Geräusch echt sexy klingt?
  5. Das Display ist, anders als bei meiner EM-1 Mk.I. dreh- und schwenkbar und läßt sich dadurch komplett schließen. Auch wenn ich den Mechanismus der alten EM-1 vorziehe, nutze ich die Möglichkeit häufig, die PEN-F nur mit dem Sucher zu bedienen und das Display zu schließen.
  6. Die „Custum-Sets“ C1 bis C4 sind auf dem Programmwahlrad eingraviert und heißen auf dem Rad auch so. Bei meiner EM-1 Mk.I musste ich mir noch merken, wo ich die „MySets“ untergebracht hatte.
  7. Der „Fn1“ Button sitzt genau da, wo er bei meiner EM-1 Mk.I ebenfalls sitzt. Das ist keine Selbstverständlichkeit, erleichtert aber die Bedienung ungemein. Übrigens ist der Button bei der EM-1 Mk. II auch an der gleich Stelle. An dieser Stelle mal ein dickes Lob an Olympus dafür.
  8. Die ISO-Automatik wurde verbessert und die längste Verschlusszeit ist nun direkt im Menü einstellbar.
  9. Die PEN-F nutzt die gleichen Akkus wie meine EM-1 Mk.I. Für mich ist das echt praktisch (gut, wenn ich mir die EM-1 Mk.II leisten sollte, zieht dieser Pluspunkt nicht mehr, aber das wäre mir die MK.II doch wert).
  10. Der S-AF der kleinen Oly ist wirklich sehr schnell und exakt, richtig snappy. Damit bin ich wirklich sehr zufrieden.
  11. Die Drehräder für Zeit/Blende haben genau den richtigen Widerstand, nicht zu schwer zu drehen, nicht zu leicht zu verstellen. Das ist zwar ein subjektiver Eindruck, für mich beim täglichen Einsatz allerdings ein wesentlicher Pluspunkt.
  12. Der 20MP Sensor! Gegenüber den 16MP meiner EM-1 Mk.I machen sich die 4MP mehr doch bemerkbar, vor allem, da ich gerne in 16:9 fotografiere. Die Farben und die Dynamik des neuen 20 MP Sonysnsors gefallen mir ebenfalls richtig gut, meine EM-1 hat es im Moment richtig schwer da mitzuhalten.
  13. Die Möglichkeit  „High Resolution“ Fotos aufzunehmen. Die Ergebnisse haben mich äußerst positiv überrascht. Für meinen jährlichen Kalender, der ein statisches Motiv ist, nutze ich quasi nur noch diesen Aufnahmemodus. Der Qualitätssprung ist drastisch. Dazu findet Ihr auch Beispiele bei den Fotos weiter unten.
  14. Das Moduswahlrad vorne an der PEN-F. Blind zu bedienen, griffgünstig gelegen und die schnellste Möglichkeit die Olympus in eine Leica M Monochrom zu verwandeln (und das ganz umsonst!). Bitte Olympus, ändert das nicht bei einem Nachfolger, das ist ein Charaktermerkmal der PEN-F!
  15. Der SW-Modus der Olympus PEN-F. Kurz gesagt, einfach geil (sorry)! Ihr könnt alles einstellen und bekommt einen sofortigen visuellen Eindruck im Sucher, wie das Bild in SW wirken wird. Dazu habt Ihr drei Modi sofort auf Abruf und ggf. noch mehr, wenn Ihr über die „Custum-Sets“ geht. Darüber werde ich noch einen eigenen Artikel schreiben, aber ein paar Bilder wie unterschiedlich SW sein kann gibt es weiter unten. Super gemacht Olympus, aber so umfangreich, dass ein „how-to“ auf der Oly-Webseite sinnvoll wäre.
  16. Das Drahtauslösergewinde! Es ist zwar oldschool, aber manchmal doch sinnvoll zu verwenden
  17. Die WIFI Verbindung und die beiden Oli-Apps. Gerade die neue App Ol.Track ist richtig gut geworden und füttert die PEN-F mit Geodaten und weiteren Infos.

Ein Vergleich der normalen Auflösung zur High Res Auflösung der Olympus PEN-F

 Contra

  1. Das Display. Ja, ich weiß, dass man mit der PEN-F filmen kann und dass das Display dafür prima ist, aber ich finde das Klappdisplay meiner EM-1 Mk.I trotzdem besser.
  2. Und mir fehlt noch etwas von meiner Mk.I, nämlich die Abdichtung gegen Wind & Wetter. Gut, die PEN-F ist ehr eine Street Kamera, aber da kann es auch mal regnen. Ausserdem ist die PEN-F so vielseitig einsetzbar, dass es wirklich einen praktischen Nutzen für den Fotografen bedeutet hätte.
  3. Die „Griffigkeit“ der PEN-F wurde sicherlich dem Design unterworfen. Ok, kann ich mit leben, so lange es im Notfall einen Griff zum anschrauben gibt.  Ach übrigens, wo ist der Batteriegriff? Leica hatte für die M6 sowas mal im Programm. Sah klasse aus.
  4. Die Suchergröße! Wer die EM-1 Mk.I oder II kennt, der wird schon einen Größenunterschied feststellen. Einen Tick größer und es wäre selbst für mich als Brillenträger immer noch prima zu überblicken und würde mir noch mehr Spaß machen.
  5. Die PEN-F ist kälteempfindlich! Meine Diva hat sich bei -5 °C leider zweimal aufgehangen. Kein großes Problem, trotzdem sollte man wissen, dass man dann den Akku kurz herausnehmen muss, um die Dame wieder ans Laufen zu bekommen.
  6. Der C-AF! Der ist nun wirklich nicht der Hit, ganz im Gegensatz zum S-AF. Ich denke aber, dass Sport- und Wildlife Fotografen sicherlich ehr zur Panasonic G9 oder zur EM-1 Mk.II greifen werden als zur PEN-F. Trotzdem solltet Ihr Euch darüber im Klaren sein, die Diva ist perfekt für den S-AF, nicht für den C-AF.
  7. Mir fehlt der geniale Kippschalter den die EM-1 MK.i &II haben. Damit schalte ich die Doppelbelegung der Einstellräder meiner EM-1  blind und intuitiv um und kann mein Steuerkreuz ständig für die AF-Felder verwenden. Das fehlt mir an der PEN-F.
  8. Meine PEN-F hat bereits zwei kleine Kratzer am Kameraboden, ich nehme an die sind durch das Anbringen einer ARCA Platte entstanden. Die Diva will also aufmerksam behandelt werden und ist etwas kratzempfindlich. Allerdings ist eine Kamera immer ein Werkzeug, damit muss selbst meine Diva leben!
  9. Ok, jetzt wird es ernst. Die Punkte 1-7 waren „Meckern auf hohem Niveau“ und ich kann mit all diesen kleinen Macken der PEN-F gut leben, die Vorteile wiegen das zig mal auf. ABER, wer zur Hölle hat sich diese Position des Stativgewindes ausgedacht? Das Anbringen einer ARCA-Swiss Platte und meines 2,8/7-14 ist quasi unmöglich. Ganz banal ausgedrückt: DA GEHÖRT DAS STATIVGEWINDE NICHT HIN! Bitte ändert das bei einem Nachfolger ab.

So, das war meine Pro-& Contra-Liste zur PEN-F mit den Auffälligkeiten und Erfahrungen aus 8 Wochen Nutzung. Den wichtigsten Punkt habe ich allerdings noch nirgendwo aufgeführt, die Olympus PEN-F sieht nicht nur klasse aus sondern macht einen riesen Spaß beim fotografieren. Olympus liefert diesmal mehr als „eine“ Kamera!  Die PEN ist extrem vielseitig und der Bildlook ist quasi unendlich anpassbar (dazu folgt noch ein eigner Artikel im Blog). Natürlich fordert sie den User auch, denn die Menge an Möglichkeiten können auf den ersten Blick überfordern, aber keine Sorge, ganz simpel und einfach Bilder machen, das kann die Diva natürlich auch.

Besonders möchte ich Euch den einfach nur genialen S/W Modus ans Herz legen. Neben der Simulation klassischer S/W-Filter, der Körnung, des Farbtons, könnt Ihr auch die Kurven für Highlights & Shadows individuell anpassen. Reicht Euch das immer noch nicht aus, habt Ihr die Möglichkeit sogar eine Vignette in den Bildlook einzustellen. Unabhängig von all diesen Möglichkeiten wird dieser Modus Eure bisherige Fotografie verändern. Es ist so einfach, ein kurzer Dreh am „Kreativ-Einstellrad“ und schon habt Ihr Euer Motiv in S/W im Sucher. Das verändert, weil es stetig neugierig macht, wie denn das Bild in Schwarz/Weiß aussehen würde. Der „Dreh“ macht zwar nicht automatisch kreativ, aber er beflügelt die Neugierde und das sehe ich als ersten Schritt, um kreativ zu werden. Versucht es einfach, macht mal eine Runde Schwarz/Weiß, es verändert Eure Fotografie!

Ein paar Beispielbilder im Schwarz/Weiss Modus

Ein Beispiel für die vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten des SW-Modus in der Olympus PEN-F

Nun, abschließend stellt sich die Frage: „Für wen eignet sich denn die PEN-F?“ Darauf gibt es eine überraschend kurze Antwort: Seid Ihr absolut auf einen super guten C-AF, also kontinuierlichen Autofokus, angewiesen, dann laßt bitte die Finger von der PEN-F. Das kann  sie zwar, aber nicht so gut, dass es für Sport- oder Vogelfotografie im Flug gut ausreicht. Dafür gibt es andere Bodys, die das wirklich drauf haben. Sonst kann die Diva alles und ist in meinen Augen für alle Gebiete der Fotografie sehr gut geeignet. Als Streetkamera, als „Immer dabei Body“ als „HighResolution Maschine“, als „Reservebody“ zum Profimodell, egal was, das kann die PEN-F. Auch für Einsteiger die Spaß daran haben  mit der Kamera zu lernen und fotografisch zu wachsen ist die Olympus PEN-F perfekt geeignet. Und bevor ich es vergesse, jeder, der mit einer Leica M Monochrom liebäugelt sollte sich die PEN-F einmal anschauen. Die Einsparungen könnte man ja in einen gemeinsamen Urlaub mit der besseren Hälfte (und der neuen PEN-F) investieren, oder? Also, kaufen, das Ding macht happy!

Ein paar Beispielbilder, was die PEN-F alles kann

Wie immer bin ich weder gesponsert worden, noch habe ich sonstige Vergünstigungen von einer der genannten (und auch ungenannten) Firmen erhalten. Die PEN-F habe ich selber gekauft und bezahlt und die Erfahrungen sind meine persönliche Meinung. Allerdings muss ich darauf hinweisen, dass ich den Dompfaff mit Sonnenblumenkernen bestochen habe. Das war es aber auch schon.

Link-Tip: Wie man (eindrucksvoll) Bäume fotografiert!

Hallo, ein frohes neues Jahr und herzlich willkommen zum ersten Blogbeitrag im Jahr 2018. Ich hoffe Ihr seid gut in das neue Jahr rein gerutscht und habt ganz viele tolle Fotoprojekte als „gute Vorsätze“ auf Eurer ToDo-Liste stehen. Falls Euch wider erwarten doch noch die ein- oder andere Anregung in Bezug auf unser tolles Hobby fehlen sollte, möchte ich Euch heute zumindest einen Vorschlag machen: fotografiert doch einfach einmal beeindruckende Bäume! Infos wie Ihr das macht, wo Ihr eindrucksvolle Bäume findet und begeisternde Bilder von Bäumen sind hier in dem Artikel auf Petapixel zusammengefaßt. Übrigens auch, warum „focus stacking“, gerade für uns mFT-Nutzer, durchaus nicht nur im Makrobereich sinnvoll eingesetzt werden kann. Unbedingt lesenswert und tolle Bäume gibt es oft und sie sind zu jeder Jahreszeit fotogen. Und wer nun partout keine Bäume findet, für den ist im Artikel sicherheitshalber der Link zu einer (Baum)Datenbank, monumentaltrees.com, nochmals hinterlegt. Also, Weitwinkel raus, Bäume suchen, fotografieren und die besten Bilder ausdrucken. Das kann dann so aussehen und macht wirklich Spaß!

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Ich hoffe, dass ich in der nächsten Zeit wieder etwas mehr posten kann, aber so richtig in alter Frische wird es wohl erst wieder Anfang Februar losgehen. Trotzdem werde ich sicherlich im Januar noch den einen oder anderen kleinen Artikel hier veröffentlichen. Also, schaut immer mal vorbei!

Tipp & Pause: Eindrucksvolle Bäume

Heute gibt es nur ein kurzes Update für 365Photo.de garniert mit einem Lese- und/oder Geschenktip. Auf Spiegel Online habe ich einen Hinweis auf ein grandioses Baumbuch gefunden! Aber seht selbst, hier ist der Link zum Spiegelartikel. Für mich als Baumfreak ein „musst have“.

Der Zweite Hinweis erfolgt heute in eigener Sache, 365Photo.de macht aus gesundheitlichen Gründen eine Pause. Ich hoffe dass ich ab Februar wieder gewohnt Infos und Beiträge liefern kann, vielleicht klappt es auch ein wenig früher. Bis dahin wünsche ich euch allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Wir lesen uns in 2018!

Tips: Adventskalender für Fotografen

Weihnachten steht vor der Türe, der kommende Sonntag ist der erste Advent und morgen, am Freitag, ist meteorologischer  Winteranfang und damit automatisch der 1. Dezember. Das Gute daran ist, dass wir  am 1. Dezember alle auch ein Türchen im Adventskalender öffnen dürfen, wenn wir denn einen bekommen haben! Für alle diejenigen, die keinen Kalender bekommen haben, habe ich ein paar Links mit Adventskalendern im Netz zusammen gesucht. Dort findet Ihr jeden Tag ein Türchen dass Ihr öffnen könne und vielleicht habt Ihr ja Glück und Ihr gewinnt was. Also, hier kommen die Adventskalender 2017:

  1. Das Fotomagazin hat tolle Preise im Kalender, ab 01.12.
  2. Auch das Foto Hits Magazin bietet viele Türchen zum öffnen an
  3. Panasonic bietet nicht nur Interessantes für Fotografen 
  4. DigitalPhoto kann da nicht fehlen und hat ebenfalls eine Aktion

Überall könnt Ihr Preise gewinnen und ich drücke Euch ganz fest die Daumen. Die schönsten Geschenke sind doch die, die gar nicht erwartet wurden, oder? Also, viel Spaß und toi, toi,toi!

Nachtrag:

  1. Rollei bietet Euch auch einen Adventskalender auf der Webseite
  2. Ein Tipp vom Leser Aquii führt zum nächsten Adventskalender auf Kwerfeldein.de. Vielen Dank für den Hinweis
  3. Und hier kommt der Nächste! Pixum hat 24 Türchen für Euch
  4. Photo & Adventure hat auch einen Kalender, allerdings funktioniert der erst, wenn Ihr ein Like auf Facebook gegeben habt. Trotzdem gut.
  5. Und noch ein Nachzügler! Tamron´s Adventskalender findet Ihr hier

Ich bin ja mal gespannt ob irgendwer aus meiner Leserschaft das Glück hat und ein extra Weihnachtsgeschenk gewinnt. Lasst es mich wissen!

Video Tip: Eine halbe Stunde mit Bruce Barnbaum bei fotoespresso

Samstag morgen, endlich ein Tag frei, ich gucke aus dem Fenster und es regnet „junge Hunde“. Nicht ein bißchen normal starker Regen, nein es „plästert“ wie der Ureinwohner des Bergischen Land´s zu sagen pflegt. Selbst meine abgedichtete Olympus EM-1 wollte heute nicht raus und so musste ich mir einen anderen fotografischen Zeitvertreib suchen.  Was liegt da näher als etwas im Netz zu stöbern. Eine gute und empfehlenswerte Adresse sind die Jungs & Mädels von fotoespresso, da findet sich immer etwas.

Unvermeidbar, dass ich heute dort vorbeigeschaut habe und ein beeindruckendes Interview mit Bruce Barnbaum gesehen habe, was Steffen Körber während der Heidelberger Sommerschule richtig gut geführt hat. Ich möchte es nicht nur empfehlen, ich möchte es Euch wirklich sehr ans Herz legen, denn das was Barnbaum in diesem Interview sagt, hat mich schwer beeindruckt.  Zum Thema was man fotografieren soll, zum Thema schwarz/weiß Fotografie, seinen Werdegang. In meinen Augen ein richtig gelungenes Interview, ich habe jede Sekunde genossen. Es ist auf Englisch geführt worden, aber klar und gut zu verstehen. Nehmt Euch die Zeit und laßt Euch von diesem Mann, diesem Fotografen, neu für die Fotografie begeistern!

Hier geht es direkt zum Interview bei fotoespresso.

 

Im Test: Der Sommer 2017!

Es ist Wochenende und ich habe Zeit und Gelegenheit wieder etwas zu testen, heute den Sommer 2017! Ergebnis: Naja… irgendwie typisch deutsch, erst zu warm und dann zu naß. Aber Spaß beiseite. Was machen wir fotobegeisterten Amateure denn, wenn ein Wochenende ansteht und das Wetter draußen so aussieht:

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Das schaut so gar nicht einladend zum rausgehen und fotografieren aus. Trotzdem solltet Ihr gerade das mal versuchen. Schönwetter Fotografie kann doch jeder. Immerhin, Nebel und  tiefhängende Wolken sorgen im Wald für interessante Motive und mystische Lichtstimmungen. Die Nässe intensiviert Farben und bringt für die Makro-Fans sogar klasse Tropfen auf die Gräser und Blumen. So schlecht sieht das doch gar nicht aus, oder?

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Und da einige mFT Modell samt Objektiven abgedichtet sind, ist das Wetter zumindest für unsere Ausrüstung gar nicht so tragisch. Also, auch wenn es regnet, Jacke an, festes, wasserdichtes, Schuhwerk an und die Tasche geschnappt und mal eine Runde drehen, da kommen bestimmt „andere“ Bilder raus. Und blauer Himmel ist doch auf Dauer sowieso langweilig, oder? Wer mag kann mir ja gerne seine Regenbilder zusenden, ich wäre mal gespannt, was da rauskommt.

 

 

 

Wettbewerb: Light in Nature

Olympus ist zusammen mit Profoto Sponsor des Wettbewerbes “ Seeking Light in Nature“ der bei 500px ausgeschrieben worden ist. Hier gibt es Details zum Wettbewerb, der nur bis zum 23.05.2017 läuft.

Wer also gute Bilder hat und wem eine E-M1 MkII noch fehlt (die gibt es nämlich als Preis für den 1. Platz), sollte sich den Wettbewerb mal näher anschauen. Einfach mitmachen und wer weiß, vielleicht gewinnen. Ich drücke Euch die Daumen, ABER! ich mache diesmal auch mit. Irgendwie muss ich ja an eine E-M1 MKII zum testen kommen, oder ? 😉

Update: Filterhalter für das Olympus 2,8/7-14mm

Wie schon in einem vorherigen Beitrag angekündigt habe ich noch einen kleinen Nachtrag zum Filterhalter von Phil Norton für das Olympus 2,8/7-14mm . „Opfer“ waren diesmal die Externsteine im Teutoburger Wald, die sich bei traumhaft gutem Wetter von der besten Seite gezeigt haben. Als Tagesausflug sind die Externsteine auf jeden Fall eine Reise wert, auch der umliegende Wald samt den Wandermöglichkeiten ist toll. Genug der touristischen Werbung, kommen wir zum Filterhalter.

Phil Norton bietet den Filterhalter für das Olympus 2,8/7-14mm in Kombination mit dem 100er Nisi-System an. Andere Hersteller, wie Rollei oder Haida haben zwar auch Halter für das Superweitwinkel im Angebot, allerdings nutzen diese 150mm breite Filter und nicht die 100mm Variante. Die Vignettierung bei 7mm wird so laut den Herstellern mit den 150zigern ausgeschlossen und es können auch mehrere Filter kombiniert werden. Nun, 150mm ist eine halbe Längsseite DIN A4, also ziemlich groß. Verlaufsfilter haben teilweise Größen von 150mm x 180mm, noch größer! An Vollformat, mit einer eh schon sehr voluminösen und schweren Ausrüstung, finde ich das noch akzeptabel, an mFT definitiv nicht. Genau aus diesem Grund habe ich mich für den Halter von Phil Norton entschieden, er passt besser zu mFT.

Klar habe ich mit der Vignettierung bei 7mm gerechnet und diese an sich auch erwartet. Erste Tests die ich durchgeführt habe, zeigten aber keine sichtbare Vignettierung im Bild. Also habe ich die ganze Sache nochmals in Ruhe bei den Externsteinen ausprobiert. Das Ergebnis seht ihr hier:

7mm, f8, 20 Sekunden mit Haida ND 3.0

Das obrige Bild zeigt das Olympus 2,8/7-14mm bei 7mm nur mit dem Haida ND 3.0. Der Haida zeigt seinen bekannten Blaustich, das Bild ist quasi ooc.

7mm, f5,6, 15 Sekunden mit Haida ND 3.0 und Nisi Grauverlauf 0.9 hard

Das gleiche Bild nun zusätzlich mit dem Nisi Grauverlaufsfilter 0.9 hard, auch bei 7mm. Hier sind also zwei Filter bei 7mm im Einsatz. Bitte schaut Euch die Bildecken an. Der blaue Himmel zeigt meiner Meinung nach keinerlei störende Vignettierung, weder bei Einem, noch bei Einsatz von zwei Filtern. Das ganze sah an der Kamera dann so aus:

Unter dem Strich habe ich mein Filtersystem für das Olympus 2,8/7-14mm gefunden. Phil & Nisi rocken! Übrigens, wer den Sinn von Verlaufsfiltern in Frage stellt, sollte sich die beiden Bilder mal anschauen. Die Dinger sind schneller als jede Nachbearbeitung und bringen, falls doch noch nötig, dicke Reserven für die Nachbearbeitung.

Aufnahmen mit dem Oly 2,8/7-14mm bei 7mm und 100mm Filtern ohne Vignettierung sind also bei sorgfältiger Anwendung möglich. Ob mit einem oder mit zwei Filtern spielt dabei keine Rolle. Die 100mm Filter sind günstiger, kleiner und leichter und werden in großer Auswahl von vielen Herstellern angeboten. Wer mag kann sich gerne von mir die original Dateien zusenden lassen, um selber zu prüfen, was das System leisten kann. Sollte jemand in der Nähe von Remscheid wohnen, kann er Phil´s Halter gerne auch direkt angucken. Es gibt auf Wunsch auch einen Kaffee.

Wie immer bekomme ich weder von Phil oder Nisi noch von Dritten Geld oder kostenlose Muster. Der Bericht beruht auf meiner persönlichen und unbeeinflussten Erfahrung.

 

 

 

KlickBar: mFT Objektive in der Übersicht

Der Frühling steht vor der Tür! Ein erstes untrügliches Anzeichen dafür ist, dass es mittlerweile deutlich länger hell bleibt, mehr Zeit und Gelegenheit also für uns tolle Fotos zu machen! Logisch, dass man dann seine Ausrüstung checkt und vielleicht über die ein oder andere Neuanschaffung nachdenkt, ein weiteres Objektiv beispielsweise.

Gerade wenn man eine mFT Kamera benutzt, hat man eine riesengroße Auswahl an zur Verfügung stehenden Objektiven. Neben Olympus und Panasonic, den beiden Platzhirschen in Sachen mFT, gibt es doch einige weitere Anbieter mit teilweise beindruckenden Objektiven im Angebot. Mir war gar nicht klar, dass es für mFT Kameras ein Fish-Eye mit einer Brennweite von 3,6mm!!! gibt (von Entaniya), oder das Kowa ein 2,5/90 Marco Objektiv für 2017 angekündigt hat. Die Vielfältigkeit der Auswahl ist auf jeden Fall beeindruckend!

Damit der Überblick nicht verloren geht, gibt es auf der Seite des FT Konsortiums einen Überblick über die angebotenen Objektive als pdf. Riskiert mal einen Blick und sucht Euch Euer neues Objektiv für den kommenden Fotosommer aus!

 

Edit: Eine ganz tolle Übersicht in tabellarischer Form auf deutsch findet Ihr übrigens hier, bei henningarts. Mein Dank für den Hinweis geht an Paco Fiedler!