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Zubehör: Akkus für die Olympus OM-D EM-1

DSLR Fotografen, die auf Systemkameras (DSLM) gewechselt sind oder diese als Ergänzung zur großen Spiegelreflex angeschafft haben, bemerken häufig als erstes die geringere Akkulaufzeit der Neuerwerbung. Diese fällt systembedingt deutlich knapper aus, nutzen die DSLM´s doch den Monitor und/oder den elektronischen Sucher zur Bildkontrolle, wo die DSLR´s auf das sparsamere optische Suchersystem zurückgreifen kann. Kurz gesagt, wer sich für eine Systemkamera interessiert, sollte direkt mindestens einen, besser zwei oder drei Zusatzakkus direkt beim Kauf einplanen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS BLN-1 original Akku

Die Kamerahersteller bieten die Akkus genauso als Zubehör an, wie Fremdhersteller. Das Angebot am Markt ist also breit genug. Interessant ist da schon ehr die Preisgestaltung und die Qualität. Die originalen Akkus sind in der Regel  top, kosten allerdings deutlich mehr als die Nachbauten. Die Nachbauten sind auch nicht unbedingt schlechter, allerdings doch ein gutes Stück unter dem Original eingepreist. Und wenn zwei bis drei zusätzliche Akkus benötigt werden, um lange genug mit der neuen Systemkamera zu arbeiten, dann führt die erhebliche Preisdifferenz doch in Versuchung.

BLN-1 Nachbau von Patona
BLN-1 Nachbau von Patona

Aber nicht nur die Akkus sind für den Betrieb einer Kamera entscheidend, sondern auch das Ladegerät. Häufig wird zu der neuen Kamera (und hierbei ist es egal, ob es sich um eine DSLR, Systemkamera oder um eine Kompakte handelt) zwar ein Reserveakku gekauft, aber kein weiteres Ladegerät. Dass ein zweites Ladegerät durchaus seine Berechtigung hat, merkt der ambitionierte Fotograf spätestens dann, wenn das einzig vorhandene Gerät (meistens mitten auf einer tollen Fernreise) den Geist aufgibt. Dummerweise reicht der Saft in den Akkus selten bis zum Ende der Reise und Amazon liefert auch nicht innerhalb von 24 Stunden an den Urlaubsort. Meine Empfehlung ist daher zusammen mit den Akkus direkt auch noch ein weiteres Ladegerät zu kaufen. Preislich hält sich das in Grenzen und  gerade wenn es in den Urlaub gehen soll, ist das (Zweit-) Ladegerät unverzichtbar.

Akkus & Ersatz-Ladegerät
Akkus & Ersatz-Ladegerät

Für meine neue Olympus E-M1 habe ich logischerweise genau vor dieser Entscheidung gestanden und mich direkt für ein Set aus zwei Akkus samt Ladegerät entschieden. Die Akkus sind gefühlt einen Tick schwächer als das Original von Olympus, für den Hausgebrauch reicht es aber zunächst einmal. Wichtig ist, und das erfüllen die Ersatzakkus, dass diese auch im Original-Ladegerät funktionieren und mit Strom geladen werden. Angeblich klappt das nicht bei jedem Nachbau, meine Patonas laden jeweils klaglos im Oly Ladegerät.

Patona Akku im Oly Ladegerät: Funktioniert!
Patona Akku im Oly Ladegerät: Funktioniert!

Das Ersatzladegerät selber glänzt durch einen kompletten Lieferumfang (neben dem normalen Stromkabel ist auch ein Kabel für die Autosteckdose dabei) und mit diversen Anschlüssen. USB und Micro-USB sind an Bord.

USB und Micro-USB Anschlüsse
USB und Micro-USB Anschlüsse

Mit den beiden USB-Buchsen kann man sehr viele verschiedene Geräte laden. Also ein idealer “Universal-Lader” für die Reise, denn er kann quasi als Backup für diverse elektronische Helferlein dienen, die auf regelmäßigem Stromnachschub angewiesen sind.

Auch Apple wir klaglos geladen
Auch Apple wir klaglos geladen

Was in die eine Richtung funktioniert, funktioniert natürlich auch andersherum. Über ein einfaches USB Ladegerät, was jedem Handy nach EU Vorgabe ja beizuliegen hat, kann ich nun auch wieder meine Kamera Akkus laden. Das finde ich wiederum extrem praktisch, denn solche USB-Lader hat quasi jeder Zuhause.

Saft aus der Steckdose per einfachem USB-Lader
Saft aus der Steckdose per einfachem USB-Lader

Fazit: Egal ob DSLR oder Systemkamera, Ersatzakkus & ein Backup für das Ladegerät sollten vorhanden sein, denn ohne Strom gibt es nunmal keine Fotos. Während ich mit meiner Pentax DSLR mit 2 zusätzlichen Akkus dicke über mehrere Tage auskomme, ist es mit der gleichen Anzahl an Ersatzakkus bei der Olympus am Abend schon eng. Da werde ich persönlich wohl noch einen Akku nachkaufen. Ob man jetzt das Original vom Hersteller anschafft oder den Nachbau, dass muss jeder für sich selber entscheiden. Wenn wirklich wichtig Shootings anstehen, würde ich auf das Original setzen, für den Hausgebrauch reichen mir aber auch die Nachbauten. Beim Ladegerät würde ich allerdings zum Fremdprodukt greifen, einfach weil es super universell einsetzbar ist und dabei noch kleiner als das Olympus Pendant.

Service: Epson R3000 inkontinent (er verliert Tinte), Teil 1

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An sich wollte ich mit den beiden Ausdrucken im Bild oben den Größenunterschied zwischen DIN A4 und DIN A3+ visualisieren. Gerade bei der Auswahl eines Panoramaformats, hier war es 16:9, ist der Unterschied doch erheblich. Glaubt mir bitte, in Natura ist es noch viel beeindruckender das gleiche Motiv auf DIN A3+ zu sehen. Also solltet Ihr wirklich mit dem Kauf eines Druckers liebäugeln, dann lasst Euch bitte ein eigenes Motiv auf A3+ ausdrucken, oder noch besser, kauft direkt einen A3+ Drucker.

Dummerweise ist mir bei den Ausdrucken aufgefallen, dass mein Epson R3000 zickt. Er verliert Tinte da, wo sie nun mal gar nicht hingehört, wirklich schade. Nach Rücksprache mit der Epson-Hotline scheint mein R3000 tatsächlich defekt zu sein. Auf dem 2. Bild könnt Ihr es noch deutlicher sehen.

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Da ich wirklich unbedingt einen Drucker im Haus haben will und ich mir den neuen SC-P800 leider nicht so nebenbei leisten kann, muss der Epson R3000 zur Reparatur. Auf der einen Seite ist es ärgerlich, auf der anderen Seite auch eine Chance darüber zu schreiben, wie das denn nun abläuft, wenn ein Epson Drucker zum “Doc” muss.

Wie gesagt habe ich schon mit der Epson Hotline gesprochen und es wird ein Defekt am Druckkopf oder am Tintenleitsystem vermutet. Ich soll den Drucker daher einschicken. Eine Kunden/Reparatur-Nummer habe ich bereits direkt am Telefon erhalten, ebenso den Hinweis ein Formular auszudrucken und dem einzusendenden Drucker beizulegen. Weiterhin sollen ALLE Tintenpatronen entfernt werden, bevor der Drucker auf die Reise geht. Spannende Sache, mal sehen was da rauskommt. Die Hotline war kompetent und freundlich, das funktionierte gut.

Übrigens, für alle “Messis”, die die Originalverpackung aufbewahren (weil… es könnt ja mal was sein), “Thumbs UP”. Ich war so etwas von froh und glücklich, als ich den riesigen Epson Karton im Keller gefunden habe, dass könnt Ihr Euch nicht vorstellen. Also, im Teil 2 geht der Epson R3000 auf die Reise.

Erstkonktakt: Nissin i40

Nissin i40

Seit einiger Zeit nutze ich neben meinen DSLR´s auch eine mft Kamera, die Olympus OM-D EM10. Die Oly ist wirklich klein und mit dem Pancakezoom trägt sie kaum auf. Es macht wirklich Spaß sie zu benutzen, was liegt also näher, als etwas Zubehör anzuschaffen. Ganz oben auf der Wunschliste in der dunklen Jahreszeit steht natürlich ein Blitzgerät, bloß hier ein passendes zu finden ist gar nicht so einfach, denn die Dinger sind alle riesengroß im Vergleich zur Kamera. Die Ausnahme bildet hier der Nissin i40, er ist seit Sommer auch mit einem Anschluß für die mft Kameras lieferbar und passt von den Ausmaßen wirklich prima zur Olympus EM10. Angegeben ist er mit einer Leitzahl von 40 bei 105mm, angetrieben wird er von 4 AA Batterien oder Akkus.

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Der Nissin i40 kostet um die € 170,– und wird in einer kompakten und qualitativ guten Tasche geliefert. Neben dem Blitzgerät befindet sich noch ein stabiler Standfuß, ein Diffusor-Vorsatz und ein Karabiner zur Befestigung der Transporttasche in der Verpackung. Sowohl der Standfuß als auch der Diffusor passen samt Blitz übrigens wunderbar in die Tasche.

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Technisch kann der kleine Blitz alles was der mft-Fotograf braucht. Neben iTTL, einem normalen Automatik-Mode und natürlich der manuellen Einstellung, zwei Slave-Modi und einem wireless TTL Slave Modus, der über den internen Blitz der Olympus EM10 als Master gesteuert werden kann, gibt es sogar eine Video-Leuchte. Also alles dabei was benötigt wird. Gesteuert wird der i40 über die zwei sehr gut bedienbaren Einstellungsräder und die beiden Tasten (Power-Taste und Testblitz-Taste). Je nach Eingestelltem Modus werden die notwendigen Markierungen an den Einstellungsrädern beleuchtet, so dass klar ist welche Skala auf dem Rad in diesem Modus zum Einsatz kommt. Hört sich kompliziert an, ist aber sehr einfach. Ich hatte noch keinen Blitz, der so simpel und dabei intuitiv in der Handhabung ist.

IMGP7296 IMGP7308Der Blitzkopf ist um 180° nach links und rechts in der Horizontalen schwenkbar und in 4 Rasterstellungen nach oben in die Vertikale. Indirektes Blitzen ist damit in fast jeder Stellung möglich, vor allem auch im Hochformat. Übrigens, dieses kleine weiße Feld überhalb des Schriftzuges “Nissin” ist die Videoleuchte.

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Unter dem Aufhellreflektor, hier im ausgefahrenen Zustand befindet sich eine Brennweitentabelle für die manuelle Einstellung des Zoomreflektors. Wirklich pfiffig.

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Die Kontroll LED dient dabei als Anzeige für die Einstellung des Zoomreflektors. Im Normalzustand leuchtet die LED grün, für volle Ladung und Automatik. Hält man die Power-Taste aber 3 Sekunden gedrückt, verändert sich die Stellung des Zoomreflektors und die LED wechselt die Farbe und zeigt damit an, welche Brennweite, welcher Blickwinkel durch den Blitz nun ausgeleuchtet wird. Eigentlich eine total simple Anzeige, aber super einfach in der Praxis anzuwenden. Selbstverständlich passt sich im Auto-Modus der Reflektor bei einem Zoom der jeweiligen Brennweite an, aber das setzte ich sowieso voraus. Hier nochmal Bilder der LED in unterschiedlichen Farben:

Einstellung Auto in Grün

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Einstellung auf 24mm (äquivalente Brennweite KB) in Blau

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Natürlich darf eine Streuscheibe für eine weitere Ausleuchtung als 24mm nicht fehlen. Nissin gibt hier 16mm an die mit der Streuscheibe erreicht werden können. Wenn der kleine Blitz tatsächlich die 16mm gut ausleuchten sollte, dann Hut ab. Bisher habe ich das nicht testen können, da mir einfach die Optik im mft Bereich dazu noch fehlt. Aber testen werde ich das auf jeden Fall. Die Streuscheibe wird unterhalb des Blitzkopfs herausgezogen und macht einen stabilen Eindruck.

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Befestigt wird der Nissin i40 über einen Einschub der mit einem Stift gesichert wird. Zum lösen des Blitz muss auf der Rückseite einfach eine Taste gedrückt werden und der Blitz herausgezogen werden. Das ist manchmal etwas fummelig, da man die Taste entgegen der Richtung drückt, in die man den Blitz ziehen soll. Das geht aber alles nach kurzer Eingewöhnung problemlos und ist Meckern auf hohem Niveau.

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Mein erstes Fazit nach 2 Tagen mit dem kleinen Nissan i40: 

– Er passt von der Größe perfekt zur Olympus EM10.

– Die Bedienung ist intuitiv und gelingt nach kürzester Zeit ohne erneut in die Bedienungsanleitung zu schauen.

– Die Blitzleistung mit LZ 40 liegt im Mittelfeld und ist für die Größe recht ordentlich, die Blitzfolgezeit ist fix.

– Das mitgelieferte Zubehör ist mehr als komplett.

– Qualitativ macht er einen hochwertigen Eindruck.

– Die Gesamtausstattung mit den verschieden Modi und der Videoleuchte lässt keine Wünsche offen.

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Photokina: Bilder der Fuji Neuheiten

Anbei noch ein paar Bilder von den kommenden Fuji Objektiven. Zum Teil kann man auf den Fotos ganz gut die Dimensionen der Objektive abschätzen, da direkt daneben die bereits bekannten Optiken ausgestellt waren.

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Das 55-200 im Vergleich zum neuen 50-140 und zum kommenden 140-400. Klein und leicht sind diese Optiken sicher nicht mehr. Allerdings stimmt die Verarbeitung. Ich hatte die Gelegenheit das 50-140 am Stand an der X-T1 auszuprobieren und es machte einen hervorragenden Eindruck in Sachen Verarbeitung.

OLYMPUS DIGITAL CAMERADas neue 2,8 / 16-55 ist fast genau so groß wie das 18-135, allerdings ohne OIS. Das 18-55 wirkt dagegen zierlich.

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Hier im Vergleich die Teleobjektive. Das 2/90zig wird ein richtiger Brummer.

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Der Filterdurchmesser am 2/90 beträgt satte 72mm

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Das neue 16er im Vergleich zum 14er.

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Das 16er im Detail mit graviertem Blendenring und Entfernungsskala.

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Und hier noch die Graphitfarbene X-T1 und wie die Farbe auf das Gehäuse kommt.

Fuji hatte einen tollen Stand, sämtlich Kameras und Objektive waren vorhanden und konnten ausprobiert werden, selbst eine X-T1 mit Batteriegriff wurde auf meine Bitte irgendwoher vom sehr freundlichen Standpersonal organisiert. Lobenswert. Allerdings , so richtig klein und leicht, das sind die neuen Objektive nicht mehr.