Geschenk-Tipp 3: Fuji Instax

Heute möchte ich Euch auf das „Sofortbild“ aufmerksam machen. Fuji ist der einzig verbliebene Hersteller, der Kameras und Filme herstellt und das zu zivilen Preisen. Es gibt zwei verschiedene Formate, einmal das sogenannte „Wide“ Format (62mmx99mm) und das Instax“Mini“ Format (62mmx46mm). Der Grundlegende Unterschied schein aber zu sein, dass das große Format ehr für Querformat Aufnahmen genutzt wird, während der kleinere Film auf Hochformat abonniert ist.

Instax mini twin film

Die Kameras starten um die 75,– €, ein Doppelpack Filme, also 20 Aufnahmen, liegt bei rund 16,– €, pro Bild zahlt Ihr also 0,80 €. Teuer? Naja. Spaß? Und wie! Ausserdem fängt man selbst mit den kleinen „Plastikkameras“ an, bewusster und überlegter zu fotografieren. Löschen ist nämlich nicht und jeder Schuss kostet tatsächlich Geld. Es lebe die gute, alte analoge Zeit

Left Angle_OFF

Nun, einen Ausweg und Rettungsanker gibt es dann doch für die „digitale Zeit“, den Instax Share SP-1. Einen mobilen Drucker, der Bilder vom Handy oder von einer Fuji-Systemkamera direkt auf Instax-Mini Film ausgibt. Da kann man dann auch vorher löschen ;-). Übrigens sollte der Drucker mit jeder Kamera unterwegs funktionieren, die Bilder auf das Handy per WiFI überspielen kann. Diese werden dann einfach über die App an den Drucker weitergegeben. Preislich liegt er allerdings mit rund 130,– € etwas über den Einsteigerkameras von Fuji.

FUJIFILM Printer SP1_rgb

Erwähnen möchte ich noch, dass Lomo ebenfalls Kameras für die Instax Filme anbiete, teilweise sogar im Set mit „Kreativ-Linsen“. Die Kamera Modell sehen schick aus und ich finde sie etwas pfiffiger als die Fuji. Da ich leider kein freigegebenes Bildmaterial bei Lomo finden konnte, müsst Ihr selber stöbern.

Übrigens eignet sich dieser Geschenk-Tipp für all diejenigen Ehefrauen/Ehemänner, die immer monatelang (oder sogar jahrelang?) auf gedruckte Bilder warten müssen (weil die Dateien natürlich noch sortiert/bearbeitet/optimiert/weitergegeben werden müssen). Zur Not nehmt Ihr einfach selber die Kamera an den Feiertagen in die Hand und legt los. Bilder kommen da halt sofort raus!

Wie immer, die Links sind ohne Provisionen oder Vergütungen und ich hab immer noch nix kostenlos zum testen bekommen 😉 .

Anleitung: Geotagging mit der Olympus OM-D E-M1

Olympus packt so viele interessante Funktionen in die Kameras, dass man glatt den Überblick verlieren könnte. Mir ist das natürlich passiert. Das eingebaute WiFi in meiner E-M1 habe ich zum Übertragen von Fotos und zur Fernsteuerung der Kamera verwendet. Das „Geotagging“, der letzte und unterste Punkt im Menü der App auf meinem Handy, habe ich irgendwie ignoriert und verdrängt. Obwohl ich die wetterfeste Lösung von Pentax an der E-M1 vermisst habe, bin ich tatsächlich nicht auf den Gedanken gekommen, diese Funktion der Olympus App auszuprobieren. Wahrscheinlich hat mein Unterbewusstsein mir zugeflüstert, dass es viel zu kompliziert sei! Nun ja, manchmal sollte das Unterbewusstsein es mit Dieter Nuhr halten: „Wenn man keine Ahnung hat,…“.

Das Geotagging mit der Kamera ist wirklich eine schöne Sache. Sowohl „Lightroom“ von Adobe als auch „Fotos“ von Apple (und sicher auch zig andere Bildverwaltungsprogramme) übernehmen die Daten und stellen diese auf einer Karte da. Gerade wenn eine Fototour in einer unbekannten Gegend geplant ist, finde ich es immer prima, später bei der Bildauswertung auch einen Blick auf die Karte werfen zu können, um zu sehen, wo die Aufnahme entstanden ist. Und im Urlaub ist die Funktion sowieso super, da ist ja erstmal alles neu und interessant und später kann man die Landkarten in ein Fotobuch einbinden. Da ist ein GPS-Tracking wirklich praktisch.

Also, hier und heute die Anleitung wie Ihr ganz einfach Eurer WiFi-fähigen Olympus Kamera (das wären die E-M1, die E-M10, E-M10 MkII und die E-M5 MkII) mit Eurem Smartphone (iOS und Androide) das Geotaggen beibringt.

  1. Verbindet vor Eurer Fototour einmal die Kamera mit dem Smartphone. Dies dient der Synchronisation der Uhren zwischen dem Handy (also der App) und der Kamera. Beide Geräte haben so die gleich „Zeit“ was für das richtige Zuordnen der Daten notwendig ist.
  2. Startet Eure Fototour und schaltet einfach in der App das Geotagging ein. Das Handy könnt Ihr dann einfach in die Tasche stecken. Bei meiner Test-Tour durch den Wald, war ein iPhone 5 ganz normal in meiner Jackentasche und hatte keine Probleme mit dem empfangen des GPS-Signals. Auch der Energieverbrauch über die Zeit von gut 1,5 Stunden war gering  und in meinen Augen absolut unproblematisch. IMG_2202
  3. Zieht los und macht Eure Bilder. Zwischendurch könnt Ihr immer überprüfen, ob die App Eure Wegstrecke aufzeichnet. Klickt dazu einfach auf den Menüpunkt in der App.
  4. Am Ende der Tour habt Ihr dann unter dem Menüpunkt Geotag in der App eine Übersicht über Eure „Logs“. Angegeben ist dabei immer das Datum, der Beginn und das Ende, sowie ein Foto. Verbindet jetzt Eure Olympus per Wifi wieder mit dem Handy und klickt Euer Log im Handy an. IMG_2203
  5. Ihr solltet, wenn Ihr das Log angeklickt habt, nun ein ähnliches Bild sehen, wie das hier gezeigte. Klickt dann oben rechts auf das Quadrat mit dem Pfeil. Dort erscheint dann der Menüpunkt „Zur Kamera übertragen“. Logisch, dass Ihr den jetzt anklickt. Einen kurzen Moment später hat die Olympus App die Daten dann an die Kamera übertragen und Ihr seht dann die Karte. Auf der Karte könnt Ihr dann Eure Route nachverfolgen und die Stecknadeln geben die Punkte an, an denen Ihr Fotos geschossen habt. Der Datenaustausch funktioniert also in zwei Richtungen. Die ganze Aktion dauert vielleicht maximal 2 Minuten, dann hat Eure Oly die Daten in die EXIFS geschrieben. IMG_2201

Im ersten Moment sieht die „Geotag Funktion“ kompliziert aus, ähnlich wie die Koppelung der Kamera per Wifi mit dem Handy. Beides ist es nicht, sonder es funktioniert reibungslos (bei mir mit iOS und einem alten iPhone 5 allerdings mit dem aktuellsten Betriebssystem). Das Geotagging ist wirklich einfach zu nutzen und die Ergebnisse stimmen, das habe ich auf meiner Tour überprüft. Die Bilder werden genau da auf der Karte getaggt, wo sie auch entstanden sind. Persönlich lege ich es Euch einfach ans Herz es zu versuchen. Es macht nachher einen riesen Spaß, seine Tour auf der Karte zu sehen und in „Lightroom“ oder „Fotos“ diese Funktion aufrufen zu können. Und es ist mit der App von Oly wirklich sehr einfach umzusetzen.

Zwei Tipps noch am Ende:

  1. Wenn Ihr die Kamera mit dem Handy verbinden wollt, wechselt manuell Euer Wifi von der „Heimstation“ auf das installierte Profil der Olympus. Automatisch wechselt es leider nicht und es kommt keine Verbindung mit der Kamera zustande. Sobald Ihr es manuell macht, steht die Wifi Verbindung zur Kamera sehr schnell und stabil.
  2. Auf längeren Fototouren würde ich eine „Powerbank“ mitnehmen, um eine Reserve zu haben. Schließlich weiß man ja nie was kommt und ein Handy kann ja noch viel mehr als „Logs“ aufzeichnen, telefonieren zum Beispiel. Sicher ist sicher.

Fazit: Die App funktionier sehr gut, zeichnet recht genau auf, braucht nicht viel Strom und ist einfach anzuwenden. Dazu bekommt jeder Besitzer einer WiFi-fähigen Olympus Kamera die ganze Sache kostenlos mitgeliefert. Das ist eine prima Sache!

Geschenk-Tipp 2: Crashkurs Lightroom 6 und CC

Ok, es sind nur noch 109 Tage bis Weihnachten und in DREI Monaten habt Ihr alle schon das 6. Türchen an Eurem Adventskalender geöffnet. Schlimmer noch, wenn Ihr Euren Stiefel vor die Türe gestellt habt, sollte dieser (hoffentlich) gefüllt sein, denn in drei Monaten ist auch noch NIKOLAUS! Damit Ihr auch das bekommt was Ihr verdient (oder Euch wünscht) kommt heute der 2.Geschenktip:

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Für 14,80€ gibt es den fotoforum Crashkurs zu Lightroom 6 & CC. Auf knapp 95 Seiten zeigt es wirklich kurz und knackig den schnellen Überblick und Einstieg in das wohl bekannteste Programm für den fotografischen Workflow. Die Übersichten über die allgemeinen Tastenkürzel und die Tastenkürzel speziell für das Entwickeln-Modul sind als ausklappbare Seiten am Anfang und am Ende des Buches integriert, so dass wirklich direkt damit gearbeitet werden kann.

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Sicher ist der Crashkurs kein „Kelby“ mit 550 Seiten und auch keine DVD von „Video2Brain“, damit will und kann das Büchlein es nicht aufnehmen. Ich für meinen Teil finde den Crashkurs aber pragmatisch. Mit den 20% der Seiten des „Kelbys“ kann ich sicher 80% der täglichen Aufgaben erledigen, das Paretoprinzip läßt grüßen. Der „Kelly“ kommt dann später ins Bücherregal, der ist ja bekanntermaßen amüsant zu lesen.

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Zum Nikolaus oder zu Weihnachten ist der Crashkurs gerade für Einsteiger ein schönes Geschenk und preiswert ist er noch dazu. Nur sollte man sich sicher sein, dass der Beschenkte auch tatsächlich Lightroom verwendet oder sich zumindest dafür interessiert. Also, wer ihn haben will, ab auf den Wunschzettel!

Test (unfreiwillig): Wie wetterfest ist die Olympus E-M1

Der Herbst kommt schneller als man denkt und so bin ich heute zu einem ehr unfreiwilligen Test meiner Olympus E-M1 gekommen. Mitwirkende waren ein angenehmer Fußball-Freitagabend, eine E-M1 samt Stativ auf dem Balkon und etwas Alkohol, sowie meine Vergesslichkeit. Tatsächlich habe ich die E-M1 mit meinem Sirui Stativ im Laufe des Abends einfach vergessen. Überflüssig zu erwähnen, dass es natürlich promt in dieser Nacht regnen musste. Das Ergebnis am Morgen sah dann so aus:

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Auf dem Programmwahlrad STAND das Regenwasser. Ich glaube das kann man auf dem Bild recht gut erkennen.

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Logisch, dass ich ausgerechnet gestern auch das Display abgekappt habe. Das heißt es war nicht nur vorne naß (wie unschwer zu sehen ist) sonder ebenso dahinter.

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Bei dem Regen, der in der Nacht herunter gekommen ist, konnte auch die Streulichtblende nur wenig ausrichten. Immerhin stand das Wasser nicht bis zur Frontlinse.

Spaß beiseite, was ist in solchen Momenten zu tun? Ganz einfach, abtrocknen. Am besten eignet sich hierfür ein Mikrofaser-Trockentuch, weil es schnell und fusselfrei viel Wasser aufnehmen kann. Diejenigen, die Ihr Auto gerne mal selber waschen, dürften so ein Tuch im Haushalt haben. Alternativ eignet sich ebenso ein gut ausgewaschenes Abtrockentuch. Und dann heißt es vorsichtig abtupfen und die gute Oly E-M1 wieder ins Trockene holen.

Übrigens, ich habe Glück gehabt und meine Kamera funktioniert. Ehrlich gesagt habe ich auch nichts anderes erwartet, nachdem diverse E-M1´s ja schon unter fließend Wasser abgespült worden sind. Trotzdem versuche ich in Zukunft solche unfreiwilligen Tests zu vermeiden, es könnte ja auch mal stürmen und da hilft dann die beste Abdichtung nichts, wenn die Kamera samt Stativ umfällt.

Geschenk-Tipp 1: Ministativ von Cullmann

Bis Weihnachten sind es nur noch 116 Tage und im September werden die ersten Weihnachtsleckereien in den Supermarktregalen auftauchen. Lebkuchen, Dominosteine und Printen lassen grüßen. Es ist daher an der Zeit den ersten Geschenktip zu veröffentlichen.

Heute geht es leicht und günstig zu, bei gleichzeitig hoher Stabilität. Es dreht sich um das Ministativ von Cullmann, das Magnesit Copter. Die technischenDaten sind beeindruckend, es wiegt ohne Kopf 180g und trägt bis zu 4 Kilo, zusammengeklappt ist gerade mal 16 cm lang. Es ist wirklich ein echter Winzling.

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Den größten Vorteil sehe ich allerdings darin, dass es tatsächlich „dabei“ ist. Ein Stativ von 16cm Länge und 180gr Gewicht bekommt man auf jeder Fototour irgendwo unter und hat es dann auch zur Hand, wenn man es für die Bilder braucht.

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Die hier vorgestellte Variante kostet rund 16,– €. Daneben gibt es auch noch Ausführungen mit Kugelkopf oder einer Handyhalterung, die preislich dann allerdings schon im Bereich 30,– € bis 40,– € liegen. Mir persönlich gefällt das Ministativ gerade für Systemkameras, die leichter und kleiner als DSLR´s sind. Die 4 KG Tragkraft halte ich für eine ehrgeiziges Ziel, aber so 1,5 KG bis 2 KG traue ich dem „Lütten“ doch zu. Und für den Preis von 16,– € kann man es ja mal ruhig ausprobieren, der ist nämlich tatsächlich richtig preisgünstig.

Event: Der WWF & Sebastião Salgado in Köln

Am 5. September ist Amazonastag und der WWF zeigt zusammen mit Sebastião Salgado auf der Kölner Domplatte 150 seiner Fotografien, untermalt mit klassischer Musik. Sebastião Salgado wird anwesend sein. Die ganze Veranstaltung findet unter freiem Himmel statt und ist kostenlos. Eine wirkliche einmalige Gelegenheit Bilder von Salgado zu sehen und Ihn selber auch im Gespräch zu erleben. Hoffentlich spielt der Wettergott mit. Weitere Infos hier.

Wettbewerb: Olympus Global Photo Contest 2015

Wie jedes Jahr startet Olympus seinen Global Photo Contest und gibt Euch in 2015 die Chance eine glatte Millionen als Gesamtsieger abzuräumen. Naja, es handelt sich um 1. Millionen Yen, was in Etwa 7.365€ entspricht. Allerdings gibt es zusätzlich noch die neuste Olympus PEN samt einem Satz Objektiven zu der Millionen Yen. Also, wer da nicht mitmacht kann auch nicht Millionär werden.

Spaß beiseite, die Themenvorgaben des Olympus Global Photo Contest 2015 sind interessant und allein durch die Registrierung nimmt man an der Verlosung eine Olympus PEN teil. Was ich persönlich sehr gut und sympathisch finde ist, dass Olympus nicht vorschreibt, mit welcher Kamera die eingereichten Bilder gemacht worden sind. Selbst Handys werden ausdrücklich als zugelassene Kamera erwähnt. Toll. Hier geht es wirklich um das Ergebnis, die Bilder, die Ideen der Teilnehmer und nicht um die Marke der Kamera.

Daher, solltet Ihr noch nie an einem Wettbewerb teilgenommen haben, traut Euch! Macht neue, aussergewöhnliche Bilder, sucht Eure besten Shoots aus den vergangenen Monaten, blättert durch Eure Handybilder und macht einfach mit. Wer weiß, vielleicht räumt Ihr einen der Hauptpreise ab. Viel Glück!

Termine: Weihnachten 2015

Ok, am Wochenende sind laut Wettervorhersage nochmal bis zu 34°C und jede Menge Sonnenschein drin. Doch hier und jetzt erhebe ich warnend den Finger, Weihnachten steht unmittelbar vor der Tür! In nicht einmal 4 Monaten ist es quasi schon wieder vorbei. Der 1. Advent und Nikolaus kratzen schon an der 3 Monatsgrenze und Hand aufs Herz, wer hat denn schon Ideen für Weihnachtsgeschenke? Und damit meine ich die Weihnachtsgeschenke, die WIR Hobbyfotografen uns hart über das Jahr verdient haben, oder?

Trotzdem sieht unserer bessere Hälfte doch in der Regel ein großes Fragezeichen in unseren Gesicht, wenn wir die Frage gestellt bekommen, was wir uns wünschen. Klar, wir wissen ganz genau was wir uns wünschen, aber wir wissen auch dass diese Wünsche ( das neue Oly 7-14, das superlichtstarke 16er Fuji oder doch besser die neue Sony Alpha 7 II) zur Schnappatmung der besten Ehefrau/Ehemann (Freundin/Freund) führen würde. Also versuchen wir uns hektisch zu erinnern, was es für nette „Kleinigkeiten“ für unser Hobby gibt, die wir schon immer haben wollten, aber stets in solchen Momenten vergessen mitzuteilen.

Um Weihnachten 2015 etwas stressfreier zu gestalten, wird es auf 365photo.de ab heute regelmäßig Tipps für kleine nützliche Geschenke rund um die Fotografie geben. Wer clever ist und sich überraschen lassen will, kann ja der besten Ehefrau/Ehemann (Freundin/Freund) den Link zur Website geben. Manchmal müssen tatsächlich auch noch selbstgebastelte Adventskalender gefüllt werden.

Übrigens gilt wie immer hier, ich bekomme keinerlei Vergünstigungen von den vorgestellten Produkten. Eingefügte Links sind nicht mit Vergünstigungen/Provisionen belegt.

Neu: Olympus OM-D EM-10 Mark II

Die Spatzen haben es ja schon länger von den Dächern gepfiffen und gestern hat Olympus Nägel mit Köpfen gemacht, der Nachfolger der EM-10 wurde vorgestellt. Mittlerweile gibt es zig „Hands on“ und andere „Reviews“ von Bloggern und Websites, die die Kamera schon vorab in den Händen hatten. Ich spare mir daher die technischen Daten, und stelle ein paar Links ein, wo Ihr nachschauen könnt.

Robin Wong in gewohnt souveräner Aufmachung gibt es hier 

Reinhard Wagner mit seinem Pen and Tell hatte sie natürlich auch schon

Die deutsche Olympus Seite zur EM-10 Mark II darf natürlich auch nicht fehlen

Thomas Leuthard´s persönlich Einschätzung gibt es hier

Und wie immer hat DPreview auch schon von Olympus ein Päckchen bekommen und ausgepackt

Schick sieht sie ja aus, mir gefallen vor allem die etwas stärker ausgeformten Drehräder, schaut griffiger aus. Die EM10 MKII macht auch in Silber eine gute Figur.

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Jetzt mal ernsthaft, was ist wirklich interessant an dieser Neuerscheinung von Oly? Drei Dinge sind es, die in meinen Augen wirklich neu und sinnvoll sind:

  1. Fokus-Stacking mit bis zu 99 (oder 999) Bildern. Die Makrofotografen werden es lieben, da werden.
  2. 4K Timelaps-Videos direkt aus der Kamera. Sieht bei Oly auf der Website schon echt klasse aus.
  3. Live-Composite ist per App steuerbar. Genial, wenn es kalt ist wird die Kamera einfach von drinnen bedient.

Die restlichen Neuerungen sind eine prima Evolution (Sucher, 5 Achsen Stabi etc.) der alten Olympus EM10. Preislich liegt der Body inkl. 14-42 bei  799,– €, also genau in dem Bereich, in dem Fuji seine neue X-T10 mit dem 16-50 positioniert hat. Ich persönlich bin echt auf den ersten Vergleichstest gespannt und wie sich die Verkäufe entwickeln werden.

Testen: Panasonic Lumix G70

Es gibt diese Tage, da blicke ich doch voller neidischer Gedanken auf die gute, alte, klassische Presse, wie zum Beispiel diesen Monat auf die Chip Foto Video. Zusammen mit Panasonic haben die Jungs von Chip eine prima Leser-Testaktion auf die Beine gestellt. Sieben Leser können die Panasonic Lumix DMC-G70 testen und am Ende auch behalten. Echt jetzt, so etwas würde ich auch gerne mal machen und dann die Lesermeinungen veröffentlichen. Hey, dabei hätte ich für die Veröffentlichung der Lesermeinungen doch viel mehr Platz, als die Blattmacher bei Chip. Naja, man wird doch mal träumen dürfen, oder.

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Die Lumix G70 liegt preislich mit Kitoptik bei € 799,– also im erschwinglichen Mittelfeld. Dafür kann sie erstaunlich viel und vor allem auch 4K Video. Interessant ist die Serienbildfunktion, in der die G70 den 4K Modus nutzt. Aus den 30 Bildern pro Sekunde, die quasi gefilmt werden, kann am Ende ein 8MB großes Jpeg extrahiert werden. Das funktioniert zwar nur in Jpeg, zeigt meiner Meinung nach aber den Weg, den die Serienbildaufnahme in Zukunft in den Kameras gehen wird.

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Zurück zum Anfang, Chip und Panasonic bieten diese tolle Leseraktion, meldet Euch an und versucht eine der sieben Testkameras der Lumix G70 zu ergattern und zu behalten. Ich habe mich übrigens auch angemeldet, den 4 K Modus finde ich nämlich echt spannend. Anmeldeschluß ist übrigens der 26.August 2015.

Und wie immer: Ich werde weder von Panasonic noch von Chip in irgendeiner Art und Weise unterstützt oder gesponsert.

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