Blutmond: Oder Die Nacht der „langen Tüten“

Zu übersehen war er heute definitiv nicht, der Blutmond. Weniger am Himmel, sondern ehr in den Medien. Radio, TV und das Internet, überall waren Bilder und Berichte über das Himmelsereignis zu sehen und zu hören. Glücklicherweise dürften die meisten interessierten Beobachter heute Morgen gegen 5.00 h früh an einem sternenklaren Himmel einen bildschönen Vollmond entdeckt haben, der sich langsam rot verfärbte. Selbstredend, dass auch ich in der eiskalten Nacht dieses Naturspektakel verfolgt habe. Mit Stativ, Kamera und den Olympus Linsen 70-300 und 40-150 plus Konverter, habe ich Fotos vom Blutmond geschossen. Ohne Astroklar-Filter (den ich aber gerne mal ausprobieren würde), dafür mit eiskalten Fingern und einer Tasse Kaffee. Dabei sind mir ein paar Dinge aufgefallen:

Das Olympus 2,8/40-150 liefert wirklich ab!
  1. Ein stabiles Stativ ist durch nichts zu ersetzen, als durch ein noch stabileres Stativ!
  2. Die rote Beleuchtung des Displays meiner Panasonic Lumix G9 ist in der Nacht tatsächlich nützlich und augenschonend.
  3. Das Olympus 70-300 bildet überraschend gut ab, das Olympus 2,8/40-150 samt Konverter ist trotzdem eine Klasse für sich. Ein „musst have“ im mFT Objektivkosmos wie ich finde.
  4. Der AF der heutigen Kameras ist mittlerweile wirklich gut geworden.
  5. Das mFT System hat in der Fotografie mit Teleobjektiven massive Vorteile. Das bemerke ich meistens dann, wenn ich zusammenpacke. Ein 600mm an KB hat doch deutlich mehr gewogen und ganz andere Ausmaße gehabt. Naja, und die etwas größere Schärfentiefe gegenüber Kleinbild (für alle jungen Fotografen, so heißt das „Vollformat“ eigentlich) hat heute morgen zum Glück auch nicht gestört.
  6. Nachbearbeitung ist bei den Bilder unbedingt erforderlich, dadurch wird nochmal einiges aus den Daten herausgekitzelt.
  7. Und abschließend: Wer sich um 4.45 h aus dem Bett quält, sich bei minus 8° Celsius über eine Stunde die Finger abfriert und den Kaffee dann nur lauwarm genießen kann, sollte unbedingt ein Bild ausdrucken und an die Wand bringen. Diese Foto wird immer an ein unvergeßliches Naturschauspiel erinnern und dafür machen wir doch Bilder, oder?
Blutmond auf A4 mit dem Epson SC-P600 auf Suhl MasterClass Lustre Papier.

Ich wünsche Euch noch viele tolle Foto-Momente und Erinnerungen. Denkt immer daran, „Pixel to Paper“, erst das macht eine Datei zu einer Fotografie!

Routine: 7 Ideen wie 2019 fotografisch doch ganz anders wird!

Das neue Jahr ist bald drei Wochen alt und ich bin sicher Ihr alle habt Euch für 2019 einige gute Vorsätze vorgenommen, oder etwa nicht? Es ist kein Zufall, wenn Fitnessstudios und Hersteller von Nikotinpflaster gerade jetzt massive Werbekampagnen fahren und mit günstigen Angeboten locken, denn wir alle nehmen uns doch vor im neuen Jahr etwas zu verändern. Das betrifft sicher nicht nur das Abnehmen oder endlich Nichtraucher zu werden, sonder durchaus auch unser Hobby, die Fotografie. Wir nehmen uns doch vor bessere Fotos zu machen und uns in Sachen Fotografie weiter zu entwickeln.

Dumm nur, dass meistens schon nach 14 Tagen, aber spätestens nach 6 Wochen, der Großteil der „guten Vorsätze“ in Vergessenheit gerät oder ganz aufgegeben wird. Einfach weil der Partner unwiderstehlich gut kochen kann , die Zigarette erst nächstes Jahr endgültig an den Nagel gehangen wird oder einem keine neuen Ideen für unser Hobby einfallen. Zumindest im Sachen Fotografie möchte ich Euch ein paar Anregungen liefern. Also, hier kommt sie, die ultimative Liste 2019 für unser Hobby:

  • Raus aus der Komfortzone: Ihr liebt Aktion-, Porträt-, oder Landschaftsfotografie oder irgendein anderes Genre? Ihr macht das schon sehr, sehr lange und wahrscheinlich seid Ihr auch wirklich gut darin, aber wann habt Ihr mal etwas ganz anders gemacht? Also liebe Landschaftsfotografen, macht mal Porträts und Ihr liebe Sportfotografen, macht doch mal Makro, Schneckenrennen zum Beispiel. Hauptsache ein anderes Thema, wo Ihr nicht alle Tricks und Kniffe kennt, sondern wo Ihr Euch einlesen müsst, versuchen müsst und aus Fehlern neues lernen könnt. Ich selber bin ja ein „Waldfan“, daher werde ich in diesem Jahr auf Porträts und Architektur gehen. Neuland für mich, aber das ist ja der Sinn der Sache.
  • Serie, Serie, Serie und nochmals Serie: Der gute Stefan Wiesner hat in einem seiner letzten Videos das Thema angesprochen. Ein Landschaftsfoto zu verschiedenen Jahreszeiten bei immer gleicher Blickwinkel Einstellung und später dann ausdrucken. Finde ich gut, mache ich aber selber schon seit Jahren mit 12 Bildern und produziere damit meinen eingenen Kalender. Das könnt Ihr auch machen, es ist wirklich interessant, wie sich alles im Laufe des Jahres verändert. Für diejenigen die weniger Zeit haben, bietet sich die thematische Serie an. Also fotografiert Baumwurzeln, Tankstellen bei Nacht, Waldwege, knallgrüne Autos, oder Männer mit Vollbart. Egal, sucht Euch ein Thema und macht was daraus, ein Fotobuch, einen Kalender oder Ausdrucke im Bilderrahmen. Serien machen Spaß und sprechen den „Sammlertrieb“ an. Ich mache wieder meinen Kalender und markante Gebäude meiner Heimatstadt.
  • Ändert die Gegebenheiten: Ihr schießt Porträts immer mit Eurer superduper guten Blitzanlage und kontrolliertem Licht? Ok, macht die nächsten Porträts doch mal nur mit natürlichem Licht und einem Aufheller. Landschaftsfotografie findet Ihr am schönsten, wenn der Sonne- Wolkenmix stimmt? Hey, geht raus wenn es regnet und der Himmel grau ist und macht Fotos! Ihr seid der Top-Könner für Insekten-Makros? Nehmt Euch doch mal die passenden Blümchen zu den Bienchen vor. Und bei Architekturaufnahmen achtet Ihr peinlich genau darauf, dass Ihr ja keine stürzenden Linien habt? Na, dann wird es doch Zeit, diese Linien mal bildwirksam in Szene zu setzen. Ihr seht, es gibt zig verschiedene Möglichkeiten die bekannten und bequemen Umstände zu ändern und Euch herauszufordern. Macht es. Ich selber war vor ein paar Tagen im Regen fotografieren, inklusive beschlagener Brille und pitschnasser Jacke. Trotzdem oder gerade deshalb war es richtig klasse und hat Spaß gemacht. Übrigens habe ich da die Abdichtung meiner Lumix G9 und des Oly 12-40 wieder erneut sehr zu schätzen gewusst.
Makros waren nie meine Stärke
  • Take your Time: Alle gehen wir jeden Tag einer Beschäftigung nach und haben Verpflichtungen. Sei es beruflicher, privater oder ganz anderer Art, wir haben in der Regel „gut zu tun“. Klar stellen wir dabei unser liebstes Hobby notgedrungen zurück, teilweise so sehr, dass wir wochenlang kaum Zeit haben ein Foto zu machen. Das ist doch total unbefriedigend! Die Lösung ist dabei doch so simpel: Blockt Euch eine oder zwei Stunden die Woche, sprecht es mit Eurem Partner/Partnerin ab und nehmt Euch die Zeit und laßt nichts dazwischen kommen. Und wenn Eure bessere Hälfte darüber unglücklich ist, bindet sie doch einfach mit ein. Drückt Ihr die Kamera in die Hand und laßt Euch mal fotografieren!
  • Farbe? Schwarz/Weiss? Egal!: Ihr fotografiert hauptsächlich in Schwarz/Weiss, Farbe lenkt nur vom Motiv ab und es ist sowieso künstlerischer als Farbaufnahmen? Ok. Na dann stellt Euch mal einer Herausforderung und fotografiert künstlerisch in Farbe! Oder seid Ihr der klassische „Bluesky“ Landschaftsfotograf mit Schäfchenwolken und knalligen Farben? Kommt doch immer gut beim Publikum an! Ok. Farbe raus, Graustufen rein, zeigt doch mal, was Ihr in Schwarz/Weiss in Sachen Landschaftsfotografie drauf habt. Egal, wechselt einfach mal zwischen den Möglichkeiten. Ich selber werde mal Landschaft in Schwarz/Weiss versuchen. Mal sehen was da raus kommt!
  • Kauft Euch ein Objektiv!: Der Brexit steht vor der Türe, die Konjunktur flaut etwas ab. Es ist an der Zeit, dass wir alle eingreifen, oder? Spaß beiseite, eine neue Kamera ist immer toll, aber ein neues Objektiv bringt Euch neue Perspektiven und vielleicht auch neue Inspiration. Da ich das mFT-System schätze und kenne, hier ein paar Vorschläge, auch für den kleinen Geldbeutel: Von Olympus das 1,8/25 und 1,8/45, beide günstig, lichtstark und mit schöner Freistellung. Das Oly 8/9mm Fish für nur 85€ ist die Budgetempfehlung mit der wohl ungewöhnlichsten Perspektive. Alternativ, das 1,8/8mm Fish, eine Traumoptik, die auch noch bezahlbar ist. Die neuen Objektive, die demnächst vorgestellt werden kenne ich nicht, aber warum nicht zur Saison davon eines erwerben? Von Panasonic würde ich das 100-400 liebend gerne kaufen, das ist die tragbare Telekanone, oder das 1,2/42,5 PanaLeica, eine tolle Porträtoptik. Das neue Sigma 1,4/56 ist für Fans von Festbrennweiten im Porträtbereich sicher eine ganz interessante Alternative. Ihr sehr, es gibt viel Auswahl und es macht Spaß etwas neues zu versuchen. Und ein Objektiv bekommt Ihr doch vom Finanzminister genehmigt oder? Ich selber trete da demnächst in Verhandlungen mit meiner besseren Hälfte und ich schwanke zwischen dem 1,8/8mm Olympus und dem 100-400 PanaLeica.
Baum mit dem Olympus FishEye 1,8/8mm, eine geniales und kreatives Objektiv, was ich für ein paar Tage leihen konnte!
  • Workshop, Fotowalk, Fotofestival: Macht etwas mit anderen fotobegeisterten Menschen. Lernt neue Techniken, habt Spaß beim fotografieren und stellt Euch neuen Themengebieten. Dabei muss das alles nicht teuer sein. Auf Festivals bieten Olympus und Panasonic häufig kostenlose Workshops an, in Eurer Gegend gibt es vielleicht aktive Fotohändler, die Aktionen starten und im Netz gibt es zig Angebote für Usertreffen. Versucht es einfach. Ich selber werde noch einmal zum Horizonte Festival nach Zingst fahren und wieder eine Menge toller Bilder in den Ausstellungen sehen.
Zingster Fotofestival, diesmal ist die Hautveranstaltungswoche vom 24.Mai bis 2. Juni terminiert!

So, mehr Tips habe ich nicht auf Lager, wer noch Ideen hat, schreibt sie mir gerne in die Kommentare! Euch allen ein spannendes Fotojahr 2019!

Startschuß: Die Olympus EM-1x steht in den Startblöcken

Heute hat Olympus auf der firmeneigenen Webseite einen Teaser mit einem Countdown veröffentlicht. Springt der Zähler auf Null geht zwar nicht die Welt unter, allerdings sprengt die neue Olympus OM-D EM1-X die bekannten Dimensionen des mFT Systems. Der mFT Gemeinde wird höchstwahrscheinlich eine recht große neue OM-D Kamera vorgestellt, da der Batteriegriff fest mit dem Gehäuse verbunden ist. Klar, dass dadurch Gewicht und Packmaß des Bodys „aus der Art“ schlagen, die OM-D EM1-X wird groß! Und ich wiederhole mich an dieser Stelle gerne, dadurch geht die Welt nicht unter!

Die Kritik war vorauszusehen. Eine Kamera, deren Body groß und schwer ist. ist entweder eine „alte“ DSLR oder zumindest eine Vollformat DSLM, aber doch nie im Leben eine mFT Systemkamera von Olympus, oder? Doch, ist sie und die neuen Vollformat DSLM´s sind auch nicht besonders groß, oder? Die Olympus OM-D EM1-X scheint auf den Sport- und Wildlife Bereich zu zielen, dazu paßt das Gerücht um ein lichtstarkes 150mm-400mm, welches die OM-D EM1-X ideal ergänzen würde. Wer jemals solche Objektive eingesetzt hat, weiß, dass ein ideales Handling einen Batteriegriff, zumindest im professionellen Bereich, fast notwendig macht. Die Größe des Bodys ist daher meiner Meinung nach sehr bewußt gewählt worden. Der Kampf um Größe und Gewicht wird doch bei den Optiken ausgefochten und hier bin ich gespannt, wie groß, wie schwer und vor allem wie teuer das neue 150-400 wird.

Und bei aller verständlichen Kritik an den Dimensionen, Olympus hat sich einen Namen gemacht in Sachen Outdoor-, Wildlife- und Naturfotografie. Die Kameras und viele Objektive gelten als qualitativ hervorragend abgedichtet gegen äußere Einflüsse, das haben sie in der Natur schon oft genug bewiesen. Warum sollen die Sportfotografen darauf verzichten? Der AF der neuen Olympus OM-D EM1-X soll und muß wohl die Ansprüche der Profis erfüllen, wenn die Kamera dort erfolgreich werden soll. Leider ist dies auch beim Preis zu befürchten, wir werden sehen. Ich persönlich bin gespannt auf die neue Olympus OM-D EM1-X und finde es richtig gut, dass Oly weiter mit Vollgas das mFT System ausbaut! Vollformat DSLM´s sind ja mittlerweile „Mainstream“, ich mochte schon immer ehr das Besondere!

Also, am 24. Januar ist es soweit und wir werden mehr erfahren, bis dahin könnt Ihr Euch hier für weitere Informationen registrieren.

Geschenke: Danke Hahnemühle!

Kennt Ihr das auch, Ihr spielt diverse Gewinnspiele mit und gewinnt doch nie etwas. Ja, es ist oft sogar so, dass ich mich gefragt habe, ob überhaupt jemand mal gewonnen hat. Um so schöner ist es dann, wenn ganz unvermittelt eine Email im Postfach auftaucht und einen Gewinn ankündigt. So ist es mir vor ein paar Tagen ergangen und ich habe mich wirklich tierisch darüber gefreut.

Absender der Mail war die Firma Hahnemühle, weltbekannt für Ihre hochwertigen Künstler-, Druck-, und FineArt Papiere, unter anderem auch für die Inkjet Fotodrucker. Neu im Sortiment ist das Photo Rag Metallic Papier, dass ich schon auf der Photokina anschauen und anfassen konnte. Als Hahnemühle dann auf FaceBook ankündigte ein paar Testpacks des neuen Papiers zu verlosen, war mir sofort klar, dass ich mitmachen musste. Und ich habe Glück gehabt und heute ein gut verpacktes „Introductory Kit“ des Photo Rag Metallic in DIN A4 erhalten. Dem Kit hat Hahnemühle ein paar Baumwollhandschuhe beigefügt, um ein sicheres Handling des Papiers zu gewährleisten. Richtig klasse mitgedacht und die Handschuhe sind, wie die Papiere von Hahnemühle, qualitativ absolut top.

Jetzt Habe ich über die anstehenden Weihnachtsfeiertage bestimmt keine Langeweile und werde das Photo Rag Metallic in aller Ruhe ausprobieren. Die Ergebnisse präsentiere ich Euch demnächst hier. Bis dahin wünsche ich Euch allen eine frohe Adventszeit!

Wie immer bin ich nicht von Firmen gesponsert oder anderweitig mit Vergünstigungen versorgt worden. Dieses Mal habe ich einfach Glück bei der Verlosung gehabt! Daher ist meine persönliche Meinung auch unbeeinflußt.

Tip: Geschenke unter 100€ für Fotografen

Ok, sehen wir den unweigerlich auf uns zukommenden Tatsachen ins Auge. Weihnachten ist nicht mehr zu verhindern und wenn die beste Frau von allen uns fragt, was wir uns denn zum Weihnachtsfest wünschen, beginnen wir Hobbyfotografen verwirrt an zu stottern, weil uns natürlich genau in diesem Moment nichts passendes einfällt. Oder sagen wir so, uns fällt natürlich viel wünschenswertes ein, allerdings würde der persönliche Finanzminister die Adventszeit dann mit Schnappatmung verbringen. Tolle Dinge kosten halt! Nun, in diese Lücke stößt 365Photo.de heute mit diesem Beitrag und Geschenkideen für Fotografen für unter 100€. Alles was Ihr nun tun müsst, ist diesen Beitrag so zu verlinken, dass Eure bessere Hälfte unweigerlich beim surfen darauf stößt. Dann habt Ihr eine gute Chance am 24. Dezember unter dem Weihnachtsbaum etwas für Euere Leidenschaft zu finden. Also, let´s go!

  1. Sofortbild Kamera. The Trend is your friend! Sofortbild ist sowas von in und Fuji bietet günstige Kameras und Filme an. Auch die Lomografische Gesellschaft hat etwas im Angebot. Da geht Vieles unter 100€ und vor allem könnt Ihr das Geschenk direkt an den Weihnachtsfeiertagen einsetzen.
  2. HP-Fotodrucker! Echt jetzt? Warum HP? Kurz gesagt, unter 100€ bietet HP einige gute A4 Fotodrucker und mit dem Instant-Ink Service einen unschlagbaren Mehrwert. Ihr bekommt 15 Seiten jeden Monat gratis. Dabei ist es egal, ob Ihr einen Brief ausdruckt, oder ein tolles DIN A4 Foto! Eine geniale Sache und mal ehrlich, Eure Frau/Mann hat die Fotos doch auch lieber an der Wand als auf der Festplatte, oder? Also, Pixel to Paper!
  3. Mögt Ihr Fisch? Seid Ihr mFT Fotografen? Ok, dann holt Euch das Olympus 1:8/9mm BodyCap Fish-Eye Objektiv. Super klein, super leicht, super günstig und qualitativ überraschend gut. Da eröffnen sich Weihnachten ganz neue Perspektiven!
  4. Der Brexit rollt unausweichlich auf uns zu und bevor die Grenzen schließen möchte ich Euch das Panorama-Papier von Fotospeed empfehlen. Geliefert wird in die EU, Pfund und Euro werden 1:1 umgerechnet und das Papier mit dem Seitenverhältnis 3:1 passt in jeden A4 Drucker. Ich habe die Jungs auf der Photokina getroffen und ich könnte heulen bei dem Gedanken, dass sie bald nicht mehr zur EU gehören (die Jungs von Fotospeed finden den Brexit übrigens auch zum k…..).
  5. Steckdosen können wir Fotografen dochnie genug haben, oder? Immer wird eine für das Ladegerät benötigt, oder direkt per USB die Powerbank geladen. Eine Steckdosenleiste ist da oft sehr hilfreich, allerdings häufig auch nicht besonders schick und meistens noch recht voluminös. Abhilfe verspricht EGG Electronics mit der PowerStation. Ein flaches Gehäuse, verschiedene Designs und neben normalen Steckern auch noch USB Anschlüsse machen die PowerStation attraktiver als die Ikea-Buchsen, allerdings auch teurer. Trotzdem, gucken kostet bekanntlich ja nix.
  6. Alle Fotografen, die gerne in der Natur unterwegs sind, kennen sicherlich den Augenblick, in dem man sich wünscht eine Decke dabei zu haben. Entweder um die Kamera, bzw. die ganze Ausrüstung darauf abzulegen, oder sich selber ganz profan nicht in die nasse Wiese setzen zu müssen. Nur, Decken sind schwer, haben ein großes Packmaß und so richtig weiß man ja dann doch nicht, ob man sie am Ende braucht. Die Lösung heißt Matador Pocket Blanket 2.0. Eine Decke mit rund 110g Gewicht, einem Maß von 160cmx110cm und einer Größe einer Packung Tempotaschentücher zum Preis von rund 35€. Gibt es nicht? Doch gibt es. Werft einen Blick drauf, ich finde das Ding interessant!
  7. In meinen Tips  darf natürlich etwas Spezielles für die Olympus PEN-F nicht fehlen. Gut, es passen auch andere Kamerabodys hinein, aber für die PEN-F ist das für Streetfotografie ganz praktisch. Der geneigte Leser wird sich denken können, dass ich von einer Tasche spreche. Da aber Billingham und ThinkTank außerhalb des 100€ Rahmens liegen, wird es eine Cosyspeed. Die  Gürteltasche Streetomatic wechselt für knapp unter 100€ den Besitzer und macht eine PEN-F vielleicht in Zukunft glücklich. Enjoyyourcamera bietet die Tasche an.
  8. Zum oben bereits vorgestellten Panoramapapier von Fotospeed fehlt natürlich noch etwas. Der passende Rahmen. Wobei „passend“ echt schwer zu finden ist. Ikea hat da leider nichts im Angebot, daher bleibt nur der Spezialist. Und einer der bekanntesten Hersteller von Rahmen dürfte Halbe sein. Tatsächlich ist es möglich sich seinen ganz speziellen Rahmen samt passendem Passepartout zu bestellen. Entwerfen und anpassen kann man das ganz bequem auf der Webseite von Halbe. Das habe ich für das Panoramaformat von Fotospeed gemacht und müsste für den Edelstahl Magnetrahmen von Halbe inkl. Passepartout in Weiß rund 77€ bezahlen. Sicherlich nicht billig, aber dafür habe ich einen passenden Rahmen für mein Bild in einem extrem ungewöhnlich Format. Ich finde es toll, dass so etwas überhaupt in bezahlbarem Rahmen möglich ist. Und Halbe verkauft bestimmt auch Gutscheine, da kann der Beschenkte später in aller Ruhe etwas aussuchen.
  9. Diese Geschenkidee paßt zwar prima in den gesetzten Preisrahmen, zieht aber unter Umständen ein paar Folgekosten nach sich. Ein Fotoworkshop! Und zwar auf dem Darß in Zingst bei der dortigen Fotoschule. Da gibt es Tagesworkshops für um die 59€, da lohnt es sich, es einfach mal zu versuchen. Der Kurzurlaub geht allerdings auf eine Extra Rechnung. Alternativ bietet die Fotoschule auch Geschenkgutscheine an, falls Ihr bei der Auswahl des Workshops für den zu Beschenden noch unsicher seid. Ausserdem ist das doch eine ganz elegante Möglichkeit, mal einen Kurzurlaub zu „organisieren“!

So, ich hoffe ich konnte ein paar Anregungen und Geschenkideen auflisten, die nicht gerade alltäglich sind und ein gewisses Überraschungspotential bieten. Viel Spaß beim stöbern und Geschenke kaufen.

Wie immer bekomme ich von den verlinkten Seiten keinerlei Vergütung oder sonstige Vorteile dafür, dass ich diese hier aufgeführt habe. Auch der Weihnachtsmann hat bislang, völlig unverständlich,  jegliches Sponsoring abgelehnt (sehr zum Leidwesen meinerseits, wäre doch cool so ein Slogan „sponsored by Santa“ auf der Seite zu haben).

Ab morgen: Advent, Advent… Adventskalender für Fotografen!

Ja, doch, ernsthaft! Es ist soweit, übermorgen ist der erste Advent. Neben der Tatsache, dass Ihr eine Kerze auf Eurem Adventskranz anzünden könnt, dürft Ihr morgen schon das erste Törchen Eures Adventskalender öffnen. Für all diejenigen, die keinen Adventskalender haben und auch für alle anderen Interessierten, hat die Fotoindustrie zum Glück wieder etwas zum Gewinnen auf die Beine gestellt. Folgende Adventskalender mit Gewinnspiel findet Ihr im Netz:

  1. Das Fotomagazin hat traditionell immer einen klasse Kalender mit tollen Gewinnen.
  2. Die Zeitschrift Foto-Hits zieht ebenfalls mit, hier gibt es einen Adventskalender mit Gewinnen im Gesamtwert von 6.200€
  3. Als dritter im Bunde präsentiert das Magazin Photographie Ihren Adventskalender (wobei ich nicht ganz sicher bin, ob der wirklich aktuell ist, aber Versuch macht klug, morgen wissen wir es)
  4. Panasonic ist auch dabei und drei Türchen haben einen Bezug zur Fotografie, die anderen Gewinne sind aber ebenfalls vom Feinsten!
  5. Nummer 5. lebt und es ist der Objektivhersteller Tamron. Schon in guter Tradition gibt es hier jeden Tag die Möglichkeit ein Türchen zu öffnen.
  6. Adobe, naja, kein echter Adventskalender, aber jeden Tag eine Gewinnchance auf Instagram. Ich führe den „Kalender“ mal ausnahmsweise mit auf.
  7. Als (vorläufig) letzter Hinweis etwas „nicht fotografisches“. Aber der Teufel steckt ja bekanntlich im Detail und wenn man dann doch mal die Bilder am PC organisiert und bearbeitet, sorgen die Soundsysteme von Teufel für gute Laune. Daher hier der Hinweis auf den Adventskalender.

Die Liste werde ich noch aktualisieren. Solltet Ihr noch Hinweise haben, immer her damit. Dieses Jahr scheint es weniger Aktionen im Netz zu geben als in 2016 und 2017, aber ein paar habe ich ja gefunden. Euch allen viel Glück und viel Spaß beim mitspielen.

Wie immer gilt, ich bekomme nichts von den verlinkten Firmen, nicht mal die Pressemitteilungen schicken die Burschen mir zu ;-)!

EDIT: 

  1. Und hier kommt der erste Nachzügler. Kwerfeldein hat ebenfalls einen Adventskalender am Start. Den habe ich gestern schon vermisst, denn die Jungs und Mädels der Webseite haben da schon eine lange Tradition. Hier gehts zum Adventskalender.
  2. Schon kommt der zweite Nachzügler. Die Fa. Rollei hat Ihren Adventskalender gerade „scharfgeschaltet“ Zu finden ist er hier und zum Start könnt Ihr ein super Filtert gewinnen.

Luminar: Neuer Filter, Himmel verstärken

Ok, Luminar dürfte den meisten unter uns mittlerweile ein Begriff sein, auch Skylum, der Hersteller ist bekannt, aber „Himmel verstärken“ als deutsche Übersetzung für einen Filter zu wählen, finde ich schon schrullig. Zugegeben, mir fällt auf Anhieb auch nichts viel besseres ein, „Sky Optimizer“ ist zu englisch und „Firmament Optimierer“ ist noch schrulliger als die gewählte Übersetzung, aber sei es drum. Reden wir darüber, wie wir den „Himmel verstärken“.

Kurz vor dem nächsten großen Update, dass uns wohl kostenfrei Ende Dezember zur Verfügung stehen wird, hat Skylum Luminar um den Filter „Himmel verstärken“ ergänzt. Der Filter basiert wieder auf künstlicher Intelligenz und geht ein zentrales Problem der meisten Landschafts-, Reise-, Urlaubs- und Stadtfotografien an, den Kontrast zwischen dem Himmel und dem übrigen Bildinhalten. Das konnte man entweder direkt vor Ort mit Filtern in den Griff bekommen oder in der Nachbearbeitung mit virtuellen Verlaufsfiltern die Lightroom oder Luminar natürlich bieten. Oder, wenn der Fotograf es wirklich perfekt wollte, hat man die Filter vor Ort noch mit den virtuellen Filtern kombiniert. Auf jeden Fall wird massiver Aufwand betrieben, um diesen Kontrast in den Griff zu bekommen. Skylum verspricht nun mit diesem Filter, die ganze Prozedur zu vereinfachen und den Himmel einfach per Schieberegler zu verbessern. Schön wäre es, aber geht das auch? Die folgenden  Bildbeispiele finde ich auf jeden Fall schon ziemlich eindrucksvoll. Aber seht selbst:

Gut finde ich bei dem Filter, dass er scheinbar wirklich erkennt wo der Himmel verläuft und welche Bereiche  wirklich sinnvoll zu „verstärken“ sind. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass er natürlich auch wie ein „BonBon“ Filter wirken kann, wenn der Regler auf 100% gezogen wird, hier ist tatsächlich weniger manchmal mehr! Übrigens ist es möglich den Filter auch selektiv auf Bildbereiche anzuwenden, Ihr könnt die „Verstärkung“ mit dem Pinsel einfach auf die Bereiche des Himmels aufmalen, die Ihr verstärkt haben wollt. Praktisch und es funktioniert. Alles in allem eine interessante Ergänzung der Software um einen weiteren AI Filter.

Zum Abschluss möchte ich Euch das YouTube Video von der RAW-Akademie empfehlen. Es zeigt prima die Einsatzmöglichkeiten. Einfach mal reinschauen. Hier geht es zum Video.

Wie geht es weiter mit Luminar? Ich hatte auf der Photokina Gelegenheit mit einem der Entwickler zu sprechen, das große Thema ist im Moment eine Bildverwaltung aufzubauen. Ab 18. Dezember soll das entsprechende Update zur Verfügung stehen. Eine Wermutstropfen ist allerdings dabei, Keywords fehlen am Anfang noch und werden erst in einem weiteren Update nachgereicht. Nun, ok, dafür ist das Update kostenlos und das Versprechen steht, dass Luminar weiter verbessert wird. Dennoch wird meine Verwaltung erstmal noch bei Apples“Fotos“ bleiben. Positiv habe ich während des Gesprächs auf der Photokina wahrgenommen, dass die Entwickler den Usern zuhören. Auf das Thema „Druck & Druckmodul“ angesprochen (da muss ich zugeben ist Lightroom wirklich top), wurde mir versichert, dass auch diese Erweiterung für Luminar kommen wird. Allerdings gibt es da ungeahnte Schwierigkeiten laut Aussage von Skylum, denn die Programmierer, alles smarte, junge Leute, wissen mit dem Thema „Drucken“ nichts anzufangen. Dass müssen die älteren Semester erstmal erklären, was da gebraucht wird und warum das gemacht wird. Ehrlich gesagt hat mich das ein Bißchen aus den Socken gehauen, ich bin echt oldschool. Aber für mich ist ein richtig gutes Foto erst dann ein richtig gutes Foto, wenn es auf Papier ausgegeben ist. Vorher ist das eine beliebige Datei, die jeder Rechner und jeder Bildschirm so darstellt, wie er gerade mag. Nun, Skylum hat eine Menge vor und ich finde sie machen das Programm Stück für Stück besser. Ich bleibe Luminar definitiv treu, auch wenn das nächste Update mal wieder kostenpflichtig wird, die Software ist es wert!

Wie immer bekomme ich nichts für meine Artikel und daher ist das auch meine persönliche Meinung zu dem neuen Filter und dem Programm Luminar.

 

Einfach mal machen: Kalender

Falls es Euch noch nicht aufgefallen sein sollte, trotz der hohen Temperaturen und des sonnigen Wetters, es ist tatsächlich schon November. Kein Scherz, in 41 Tagen ist Weihnachten und in 48 Tagen Silvester und einen Tag später beginnt das Jahr 2019! Also, Zeit über Kalender zu reden, und zwar über aktuelle Kalender für das Jahr 2019 und Eure Planung für das Jahr 2020!

Selbst fotografierte Fotokalender halte ich persönlich neben Fotobüchern für eines der interessantesten Produkte der Industrie. Kalender begleiten durch das gesamte Jahr, können überall platziert werden, egal ob Zuhause oder am Arbeitsplatz, sie bietet sich ebenfalls als tolles Geschenk an und jedes neues Kalenderblatt ist wieder eine kleine Überraschung. Dazu gibt es zig verschiedenen Formate. Vom einfachen Küchenkalender mit Kalendarium zum eintragen von Terminen, über die Formate A4 und A3, in Hoch- und Querformat bis hin zum Panoramaformat in 2:1 oder 3:1 reicht das Angebot. Dazu besteht die Möglichkeit zwischen Digitaldruck und Ausbelichtung auf echtem Fotopapier zu wählen. Und zu guter Letzt gibt es wohl geschätzt um die 8-10 Anbieter, die Eure Bestellung liebend gerne entgegennehmen und Euch den Kalender nach Hause schicken. Wow, was für eine Vielfalt, was für Möglichkeiten. es gibt bloß einen Haken. Das neue Jahr kommt immer so plötzlich und man selber  hat die Bilder thematisch dann doch nicht sofort zur Hand und sortiert. Dazu kommt, dass fast jeder in der Vorweihnachtszeit sehr, sehr  viel zu tun hat, privat, wie auch oft im Job. Und schon wandelt sich der für das kommende Jahr geplante Kalender in einen guten Vorsatz für das nächste Jahr. Von Herzen möchte ich Euch heute den Ratschlag mit auf den Weg geben, vergesst den guten Vorsatz, bringt Eure tollen Fotos auf das Papier und an die Wand. Ich verspreche Euch, Ihr werdet ein ganzes Jahr lang sehr viel Freude daran haben.

Mich selber haben die Fotokalender in Sachen Fotografie wirklich weitergebracht. Zuerst war es eine Laune, eine Idee, ein Projekt, was mich auf den Weg gebracht hat. Ihr kennt sicher diese Challenge, die jedes Jahr von irgendwem im Internet ausgerufen wird, 52 Fotos, jeden Tag ein Foto, etc. Da gibt es zig verschiedene Variationen und ich finde solche Aktionen gar nicht so schlecht, wenn diese auch tatsächlich durchgezogen werden. Nun, ich habe an einer 365 Tage Challenge aus Spaß am fotografieren teilgenommen und aus den Ergebnissen dann einen Kalender produziert. Für irgendetwas mussten die Mühen ja gut sein. Und bis heute bin ich dabei geblieben, allerdings mache ich nicht mehr jeden Tag ein Foto. Vielmehr versuche ich in jedem Monat ein Bild zu machen, das am Ende des Jahres dann in meinem Kalender landet. Hört sich einfach an, ist es aber nicht.

Thematisch plane ich bislang immer zwei Kalender, einmal zum Thema „Bäume“ und einmal zu meiner „Aussicht“ von meinem Balkon. Ich fotografiere dabei immer im 16:9 Format und mache daraus dann jeweils Panoramakalender. Während meine „Aussicht“ immer den gleichen Bildausschnitt zeigt und recht problemlos zu fotografieren ist (raus auf den Balkon, Stativ aufstellen, Bilder machen), ist das Thema Bäume schon herausfordernder. Dazu muss ich bei Wind und Wetter raus und versuche zumindest in einem ähnlichen Stil zu fotografieren. Gerade in der dunklen Jahreszeit ist das bedingt durch den Job nicht immer einfach, denn da bleiben häufig nur die Wochenenden oder die Feiertage, um im Wald Bilder zu machen. Und dann sollte noch das Licht und die Witterung stimmen. Aber, es macht trotzdem Spaß und im Laufe der Zeit wurden meine Bilder immer besser. Im nächsten Jahr werde ich ein weiteres Thema aufgreifen, aber dazu später mal mehr. Hier als Anregung die Bilder meines letzten „Wald/Bäume-Kalenders“:

Wenn Ihr Spaß daran habt Euren eigenen Kalender zu produzieren, solltet Ihr euch ein Thema setzen und jetzt schon für das Jahr 2020 planen. Es gibt so viele Möglichkeiten thematisch zu fotografieren und ich würde Euch echt empfehlen, haltet Euch an die Monatsregel. ein Bild aus dem Januar, wird auch im Januar im Kalender präsentiert und ein Foto aus dem April wird das Kalenderblatt für den April. Das gibt Euch sanften Druck und Ihr müsst mal heraus aus der Komfortzone und Bilder produzieren, die nicht so einfach zu machen sind! Ich verspreche Euch, das macht zufrieden und bringt sehr viel Freude. Themen gibt es genug, fotografiert Wege, Bäume, Bäche, Wasser, Euer Haustier, die Aussicht aus einem Fenster, Euer Auto an immer anderen Plätzen, Rezepte, die in den Monat passen (oha, Food-Fotografie ist eine Herausforderung), Euren Garten, verschiedene Blumen, die in den Monaten blühen. Ihr seht, es gibt zig verschiedenen Möglichkeiten, auch solche, für die Ihr nicht immer unterwegs sein müsst.

Besonders interessant und sehenswert empfinde ich die Themen, die sich tatsächlich der fortschreitenden Zeit im Jahr widmen. Konkret bedeutet das für mich, einen identischen Bildausschnitt jeden Monat zu fotografieren.  Dadurch wird Veränderung über das Jahr hinweg erst sichtbar und ich persönlich finde, dass ich so den Lauf der Zeit darstellen kann. Nun habe ich gut reden, weil ich das Glück habe eine prima Aussicht von meinem Balkon zu haben, die ich bequem fotografieren kann. Aber jeder hat ein Fenster und warum sollte man es nicht einfach mal ausprobieren, selbst wenn die festgehaltenen Veränderungen klein sind. Und es hindert Euch niemand daran, einen schönen Ort auf zu suchen und dort ein-, zweimal im Monat bei schönem Licht oder ungewöhnlichen Wetter hinzugehen und Bilder zu machen. Es lohnt sich! Hier könnt Ihr meinen Kalender für das Jahr 2018 als Bildstrecke anschauen:

Übrigens, die Bilder für die Kalender wurden jeweils noch mit meiner alten Olympus EM-1 Mk.I in 16:9 geschossen und dann beim Dienstleister auf das Format 35cmx60cm im Digitaldruck produziert. Die Qualität ist top, die 16MP haben selbst beschnitten auf das 16:9 Format locker ausgereicht und zeigen viele Details.

Anbieter gibt es viele verschiedene, allerdings meines Wissens nur wenige die einen richtig großen Kalender im Panoramaformat produzieren. Hier eine kleine Auswahl (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

  1. CEWE, wohl einer der größten Anbieter. Hier gibt es auch einen großen Panoramakalender
  2. ifolor, hier habe ich immer meinen Panoramakalender bestellt. Häufig gibt es gute Rabattaktionen!
  3. PosterXXL, hier gibt es einen Kalender im A2 Format und ab und zu interessante Aktionen
  4. pixxum, auch dieser Anbieter hat jetzt einen großen, 62cm x 32cm, Panoramakalender im Angebot! Das Format gewinnt scheinbar Liebhaber
  5. fotokasten hat „echtfoto“ Kalender im Angebot und die maximale Größe liegt bei A2, da aber nur im Digitaldruck
  6. Fuji, ist mit myfujifilm am Start und bietet diverse Kalendervariationen an
  7. Saal-digital.de, bietet zwar (noch) kein Panoramaformat an, aber Euren Kalender könnt Ihr vielfältig konfigurieren. Klasse!
  8.  foto-premio, wer quadratische Fotokalender gestalten will, wird hier fündig
  9. albelli, wer mehr als einen Kalender bestellt, bekommt Rabatte, das kann interessant sein

Dazu bieten Aldi, Lidl, DM und viele andere noch Fotokalender an, aber diese werden oft von einem der oben aufgeführten Anbieter produziert. Schaut einfach bei dem einen oder anderen Anbieter rein, sucht Euch 13 Aufnahmen heraus und ladet die Bilder hoch, dann könnt Ihr testweise einen Kalender gestalten.

Und solltet Ihr bewusst für einen Kalender fotografieren wollen, ist gerade jetzt die Zeit dafür, sich ein Projekt zu überlegen, damit Ihr im Januar direkt loslegen könnt. Selber werde ich neben meinen beiden bisherigen Kalendern für einen dritten Kalender anfangen zu fotografieren. Das Thema ist diesmal für mich die Stadt in der ich lebe, und das werde ich in Schwarz/Weiß fotografieren. Das hört sich an sich so simple  an,  aber ich grübel doch schon mehr darüber als gedacht. Allein die Motivauswahl passend zu den Jahreszeiten ist  eine Herausforderung.

Was werdet Ihr fotografieren, bzw. werdet Ihr überhaupt etwas in Sachen Kalender angehen? Schreibt mir Eure Ideen, oder schickt mir Projekte die Ihr schon umgesetzt habt, ich würde gerne darüber berichten, denn ich bin der Meinung Fotos gehören von der Festplatte aufs Papier. Und da sind Kalender eine gute Möglichkeit von Vielen. Also, macht Fotos, denkt Euch ein Projekt aus und macht in einem Jahr 13 richtig tolle Fotos, die Ihr dann in 2020 jeden Monat neu erleben könnt.

 

Wie immer habe ich von den verlinkten Anbietern keinerlei Zuwendungen oder Ähnliches erhalten, die Aufstellung dient einfach dazu, Euch einen Überblick zu geben.

Lese-Tip: Foto Hits 12/2018

Heute möchte ich Euch zur Abwechslung wieder einmal auf etwas Analoges hinweisen, naja, streng genommen halb analog, halb digital. Es geht um die neue Ausgabe der Foto-Hits, 12/2018. Neben der bekannt guten Qualität des Magazins und dem fairen Preis gibt es in dieser Ausgabe ein, wie ich finde, ganz besonderes „BonBon“. Als PDF könnt Ihr Euch bis zum 7. Dezember die deutschsprachige Ausgabe des Buchs „Photography Q & A“ von Zack Arias herunterladen.  Kostenlos! Ein tolles Give Away und es lohnt sich.

Ich habe bereits die englisch Ausgabe als Buch und kann es wirklich nur empfehlen. Zack betreibt ein Blog  und da hat er auf jede Frage, die an Ihn als Profifotograf gestellt wurde geantwortet. Das Buch beinhaltet quasi in Frage- und Antwortform die wohl interessantesten Themen, die er beantwortet hat. Es ist prima zu lesen, weil man sich immer einfach zwischendurch eine Frage herausnehmen kann. Auch mit wenig Zeit kommt man so richtig gut durch das Buch. Also von mir eine Empfehlung! Kauft euch mal wieder etwas Analoges, die Foto-Hits lohnt sich sowieso und das Buch gibt es kostenlos obendrauf!

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