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CashBack: Olympus startet die Winter-Aktion 2017

Olympus Deutschland hat mit dem heutigen Datum die Winteraktion 2017 gestartet. Vom 01.11.2017 bis zum 15.01.2018 wird jedem Käufer eines der beworbenen Produkte eine Prämie von Olympus bezahlt. Also CashBack! Folgende Objektive und Kameras sind in der Aktion enthalten:

  1. Olympus OM-D E-M1 Mark II (200€)
  2. Olympus OM-D E-M5 Mark II (100€)
  3. Olympus M.Zuiko Digital ED 9-18 mm 1:4.0-5.6 (100€)
  4. Olympus M.Zuiko Digital ED 12 mm 1:2.0 (100€)
  5. Olympus M.Zuiko Digital 25 mm 1:1.8 (50€)
  6. Olympus M.Zuiko Digital ED 60 mm 1:2.8 Macro (75€)
  7. Olympus M.Zuiko Digital ED 75 mm 1:1.8 (100€)
  8. Olympus M.Zuiko Digital ED 75-300 mm 1:4.8-6.7 II (100€)

CashBack gibt es bei den Kameras nicht nur für de Kauf eines Bodys, sondern ebenfalls für den Kauf eines Kits.

Erstmals dabei ist das neue Spitzenmodell von Olympus, die OM-D E-M1 Mark II, die mit 200€ Prämie auch den Spitzenplatz in der Rückerstattung beklagt. Auch interessant für alle Porträt- und Makrofotografen sind die Prämien für das 75ziger und das 60ziger Makro, die ebenfalls recht hoch ausfallen. Alles in allem wieder eine prima Aktion von Olympus für uns mFT User, die sicher dem Ein oder Andren die Entscheidung in Sachen Neuanschaffung „erleichtern“.  Denjenigen unter uns, die sich ein Upgrade auf das neue Spitzenmodell schon in den letzten Monaten überlegt haben, bietet sich mit der Aktion eine gute Gelegenheit, schließlich gewährt Olympus mit der Prämie von 200€ rund 10% Rabatt auf die OM-D E-M1 Mark II.

Selber bin ich hin- und her gerissen, denn mit dem Angebot für die PEN-F, hat Olympus gleich zwei heisse Eisen im Feuer! Und ein Backup-Gehäuse wäre ja sinnvoll, oder? Welche Bodys habt Ihr im Einsatz und welcher ist Euer „Liebling“? 

Bildqualität: Stunde der Wahrheit für das Kamlan 1.1/50mm

 

Selten hat ein Objektiv so viel Interesse geweckt, wie das Kamlan 1.1/50mm, kein Wunder bei den Werten, oder? Ein 1.1/50mm für 159€, das kann sich ja nun fast jeder leisten und es wäre doch zu schön, wenn da nun auch noch eine anständige Bildqualität herauskommen würde. Von den Werten vergleichbar ist das PanaLeica 1.2/42,5mm, bevor jetzt aber ein hysterischer Aufschrei durch die Reihen hallt, damit ist das Kamlan in keiner Weise vergleichbar, ausser von den Zahlen, der maximaler Blendenöffnung und (circa) der Brennweite. Preislich liegen Welten dazwischen und auch von der Bildqualität spielt das PanaLeica in einer ganz anderen Liga. Die Zielgruppe des Kamlan 1.1/50mm liegt woanders und geht ehr in Richtung Olympus 1,8/45, das preislich und auch von der Brennweite her dem 1.1er näher ist. Da ich das Olympus 1,8/45mm besitze, musste ich natürlich „Ziegelmauern“ fotografieren, damit Ihr einen Eindruck von der Schärfeleistung der Optik bekommt. Naja, bei mir war es denn keine „Ziegelmauer“, sondern eine Teedose. Die ist auch viel schicker anzusehen finde ich. So schaute mein Versuchsaufbau dann im ganzen Bild aus, die Ausschnitte sind jeweils aus der Bildmitte. Die Randauflösung habe ich noch nicht getestet, da ich das recht schwer umzusetzen finde und mir ehrlich gesagt so eine tolle Tafel fehlt, worauf man dies gut und ehrlich erkennen kann.

Kamlan Übersicht

Schön zu sehen ist der Unterschied in der Brennweite der beiden Objektive und auch in der Auflösung des Hintergrunds.

Ok, Blende 1,1 ist weich und nicht sehr scharf, da spielt das Olympus das Kamlan mit verbundenen Augen an die Wand. Danach steigert sich das Kamlan, sichtbar und kommt spätestens ab Blende 4.0 ganz gut an das Oly ran. Aber das ist alles recht akademisch. Fakt ist, das Kamlan ist butterweich bei Blende 1.1. Schön zu sehen hier auf den Bilden, das Kamlan überstrahlt und hat einen geringen Kontrast bei Offenblende, definitiv nicht zu empfehlen damit Architektur aufzunehmen, jedenfalls nicht bei Blende 1.1.

Abschließend noch zwei weitere Bilder zum Thema, einmal ein „toller Strauch“, wobei ich Euch bitte hier primär auf den unscharfen Hintergrund zu achten, und nicht auf das Bild im allgemeinen, das ist schrecklich! Das zweite Bild solltet Ihr allerdings genauer anschauen, weil ich hier die Stärke des 1.1/50mm Kamlans sehe, Porträts bei Offenblende. Das Bild ist nicht nachgeschärft und nur leicht in der Farbwirkung angepasst, das kameranahe Auge ist scharf, das andere Auge geht schon in den Unschärfebereich. Aufgenommen mit Offenblende 1.1 und dafür wirklich konkurrenzfähig. Das Bokeh ist wirklich toll, fast „cremig“ und der Schärfe-/Unschärfeverlauf harmonisch. Und genau hier liegt die Stärke des Kamlan, es produziert einen gewissen eigenen, fast dreidimensionalen Look, gerade bei Offenblende.

Vorläufiges Fazit zum Kamlan 1.1/50mm:

Ein sehr gut verarbeitetes, manuell zu fokussierendes Objektiv, was die Fotografie bei mir persönlich wieder etwas entschleunigt hat. Das manuelle Scharfstellen hat mir wider Erwarten viel Spaß gemacht und ist mir an der Olympus EM-1 Mk.I mit der Lupe ganz gut gelungen. Ab Blende 2.8 bis Blende 4.0 bringt die Optik recht gute Leistungen, bei maximaler Blende ist es weich, entwickelt dabei einen eigenen Look, den ich bei Porträts gut finde. Für alle, die ab und zu Porträts machen und schon immer eine richtig große Blende haben wollten, kann ich es empfehlen. Auch denjenigen, die Ihre Bilder ausdrucke, möchte ich es ans Herz legen, der Look bei Offenblende ist gut und es schmeichelt den porträtierten Personen. Probiert es aus, aber nehmt Euch die Zeit für das Objektiv, spielt mit der maximalen Blende von 1.1 und habt Spaß am gesamten Bild und nicht an der 100% Ansicht auf Pixelebene. Die 159€ kann man dafür mal riskieren.

Allen, die regelmäßig Porträts machen (müssen?) und/oder auf den AF angewiesen sind und Wert auf die Pixelebene bei 100% Ansicht legen, rate ich wirklich ab. Mit dem Kamlan werdet Ihr nicht glücklich, es ist halt manuell zu fokussieren und entsprechend langsam und in Sachen Schärfe ist das kleine Oly bei Offenblende besser. Ein Vergleich mit dem PanaLeica kann man sich sparen, die Abbildungsqualität liegt in einer ganz anderen Liga, der Preis in einem anderen Universum. Jeder würde das PanaLeica vorziehen, aber viele können (oder wollen) sich nur das Kamlan leisten, genau dafür ist es da.

Zum Abschluss noch schnell ein paar Vergleichsbilder in Sachen Größe des Objektivs. Zu sehen ist das Kamlan 1.1/50mm neben dem 1.8/45ziger Oly und meinem „Workhorse“ dem Oly 2.8/12-40mm.

Für ein 1.1er Objektiv ist es wirklich klein und leicht. An der EM-1 macht es schon eine gute Figur und auch an den Olympus PEN´s sollte es gut ausschauen und nicht zu wuchtig wirken. Für 159€ ist das Kamlan 1.1/50 eine Versuchung der man durchaus mal nachgeben kann.

Tip: Filterhalter für das Oly 2,8/7-14 im Vergleich

Das Thema Filterhalter für das Olympus 2,8/7-14mm Superweitwinkel beschäftigt viele User, einige Blogger und eine Handvoll Produzenten, die zum Glück für uns diese Halter entwerfen und produzieren. Ich selber nutze seit längerem das Nisi-System zusammen mit dem Halter von Phil Norton und bin damit sehr zufrieden, wie Ihr hier und hier nachlesen könnt.

Trotzdem sollte man ja immer mal über den Tellerrand schauen, denn es kommen ja laufend neue Entwicklungen auf den Markt. Eine richtig gute und fast komplette Übersicht über die vorhandenen Filterhalterungen findet Ihr bei Chris Eyre-Walker. Er hat 7 (sieben) Filterhalter für das Olympus 2,8/7-14 getestet, beschrieben und am Ende die Pro´s & Con´s aufgelistet. Ein toller, schneller Überblick mit ganz viel Information dahinter. Da steckt Herzblut drin. Hier findet Ihr auf seiner Website die Übersicht. 

Übrigens ist die Website von Chris wirklich sehenswert, geniale Bilder, die mir zeigen, dass ich echt noch viel, viel mehr fotografien muss, wenn ich denn mal solche Aufnahmen hinbekommen will.

Update: Olympus 75-300 II bei Amazon

Vor rund 14 Tagen hatte ich hier auf die 20% Aktion bei Amazon auf  „Warehouse Deals“ hingewiesen.  Die im Rahmen dieser „Warehouse Deals“ angebotenen Waren sind Rückläufer und können deshalb nicht wieder als neu verkauft werden, daher die günstigeren Preise. Beim Olympus 75-300 II habe ich letztendlich selber zugeschlagen. Ich habe eine leichte lange und Brennweite für unterwegs immer vermißt. Mit der 20% Aktion und der Möglichkeit eventuell noch Cash Back im Rahmen der Olympus Sommeraktion zu erhalten, wollte ich mir die einmalige Gelegenheit nicht entgehen lassen.

Aber das soll hier nicht das Thema sein, ehr die Frage, was bekomme ich denn günstig und „gebraucht“ geliefert? Kurz gesagt quasi ein absolut neuwertiges Objektiv mit einem lustigen Aufkleber auf der Verpackung. Tatsächlich war ich wirklich skeptisch, konnte aber keine Gebrauchsspuren entdecken und die optische Leistung stimmt in meinen Augen auch. Aber seht selbst:

 

Selbst bei genauem Hinsehen und prüfen konnte ich nichts entdecken, was auf Gebrauchsspuren hinweisen würde. Die Optik sieht wie aus „dem Ei gepellt“ aus, quasi Neuzustand. Die Linsen sind klar, da ist kein Staubkorn zu sehen. Ich bin echt positiv überrascht und da man auch bei diesem „gebraucht Kauf“ ein Rückgaberecht hat, kann ich nur empfehlen es auch mal zu versuchen. Preislich hat es sich in diesem Fall absolut gelohnt.

Sicherlich, das 75-300 ist meinem 2,8/40-150 optisch nicht ebenbürtig, aber es bietet 300mm Brennweite (nur zur Erinnerung, das sind 600mm an Kleinbild) in einem kompakten und tragbaren Gehäuse. Gut, 422 gr. sind nicht gerade ein Leichtgewicht und Hosentaschen tauglich ist das Olympus 75-300 II ganz bestimmt nicht. Aber neben meiner E-M1 samt 2,8/12-40 und 2,8/7-14, passt das 75-300 als tragbares Tele noch recht gut in die Tasche. Und 300mm bleiben 300mm, da komme ich mit meinem 40-150 selbst mit dem 1,4er Konverter nicht hin, ganz abgesehen davon, dass ich das 40-150 nicht immer mitschleppen möchte. Die optische Qualität ist gut, selbst am langen Ende wie Ihr sehen könnt.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Kohlmeise bei 300mm durch eine Fensterscheibe aufgenommen
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
„Wildlife“ Reh im Garten, diesmal ohne Fensterscheibe

Unter dem Strich bin ich wirklich zufrieden. Mit meinem neuen 75-300 II und meinen anderen Objektiven decke ich einen Brennweitenbereich von (KB) 14mm-600mm ab und kann das alles tatsächlich auf einen Spaziergang mitnehmen, ohne mit Rückenschmerzen nach Hause zu kommen. Das Olympus 75-300 II ist dabei kompakt, optisch gut und wirklich günstig. Sollte Euch also noch eine Ergänzung nach „oben“ fehlen, werft einen Blick auf das Telezoom. Es ist gebraucht um die 300€ zu haben und mit etwas Glück auch noch etwas günstiger im Rahmen der (leider jetzt abgelaufenen) Cashback Aktion von Olympus.

 

 

Schnäppchen: Oly 75-300 II bei Amazon

Amazon startet ja den „Prime Day“ und hat im Vorfeld einige interessante Angebot, unter anderem auch 20% auf „ausgewählte Warehouse Deals“. Für uns mFt User ist diesmal auch etwas dabei, das Olympus m.Zuiko digital 1:4,8-6.7/75-300 II. Im Warehouse Deal liegt der Preis bei rund 396€, abzüglich 20 % wären das 316€ für die Optik. Das allein ist schon ein guter Preis, auch wenn das Objektiv vielleicht kleine Schönheitsfehler hat, ABER es gibt da ja noch die Sommeraktion von Olympus, mit Cash Back für genau dieses Objektiv.

Ich gehe jetzt mal davon aus, dass das nicht für dieses Angebot klappt, aber probieren würde ich es trotzdem. Fragen kostet nichts, Amazon ist als Händler gelistet und 100€ CashBack würden das Objektiv sensationell günstig machen. Aber auch für 316€ ist das ein richtig gutes Angebot, da komme ich selber schwer ins grübeln, ob ich da nicht zuschlagen soll. Also, falls Ihr entscheidungsfreudiger seid, als ich, 2 Stück sind noch da und ihr findet die Angebote unter diesem Link bei Amazon (übrigens ist das kein affiliate Link). Viel Spaß und einen schönen Sonntag!

 

Gerüchteküche: mFt Optik 1.1/50mm für 160€ kommt!

Da kommt laut 43rumors etwas interessantes auf die mFT Gemeinde zu, das Kamlan 1.1/50mm von Sainsonic. Das Objektiv gibt es bereits für die mirrorless Mounts von Sony und Canon, angekündigt wurde es jetzt zusätzlich für Fuji X und auch für unser mFT System. Hier ist der Link zur Herstellerseite auf der schon ein paar Infos zum Objektiv stehen und hier könnt Ihr zumindest die Sony E-Mount Version schon bei Amazon Deutschland bestellen. Achtet auf den Preis! 160€ für eine 1.1/ 50 mm Linse. 

Gut, es ist eine manuell zu fokussierende Optik mit einem klassischen Blendenring, bei größter Blende ist es in den Ecken ehr weich, aber das Zentrum stimmt, leicht abgeblendet wird es im Zentrum richtig gut und die Ecken werden auch besser. Die Verarbeitung der Sony-E Version scheint sehr gut zu sein, das Objektiv ist aus Metall gefertigt und die Einstellungsringe für Blende und Fokus laufen sehr angenehm. Auch beim Lieferumfang lässt sich Sainsonic nicht lumpen, neben der Gegenlichtblende aus Kunststoff gibt es noch ein Microfasertuch oben drauf. Details gibt es hier im YouTube Video.

Ich glaube für 160€ bekommt man nichts lichtstärkeres für mFT auf dem Markt und die 50mm sind in dem System eine hervorragende Porträtbrennweite (100mm Kleinbild), da passt dann auch das scharfe Zentrum perfekt und die Ecken fallen nicht so sehr ins Gewicht. Ach ja, ganz mFT like ist das Kamlan 1.1/50mm recht leicht und klein. Wenn ich eins an meiner E-M1 habe, lest Ihr hier davon!

KlickBar: mFT Objektive in der Übersicht

Der Frühling steht vor der Tür! Ein erstes untrügliches Anzeichen dafür ist, dass es mittlerweile deutlich länger hell bleibt, mehr Zeit und Gelegenheit also für uns tolle Fotos zu machen! Logisch, dass man dann seine Ausrüstung checkt und vielleicht über die ein oder andere Neuanschaffung nachdenkt, ein weiteres Objektiv beispielsweise.

Gerade wenn man eine mFT Kamera benutzt, hat man eine riesengroße Auswahl an zur Verfügung stehenden Objektiven. Neben Olympus und Panasonic, den beiden Platzhirschen in Sachen mFT, gibt es doch einige weitere Anbieter mit teilweise beindruckenden Objektiven im Angebot. Mir war gar nicht klar, dass es für mFT Kameras ein Fish-Eye mit einer Brennweite von 3,6mm!!! gibt (von Entaniya), oder das Kowa ein 2,5/90 Marco Objektiv für 2017 angekündigt hat. Die Vielfältigkeit der Auswahl ist auf jeden Fall beeindruckend!

Damit der Überblick nicht verloren geht, gibt es auf der Seite des FT Konsortiums einen Überblick über die angebotenen Objektive als pdf. Riskiert mal einen Blick und sucht Euch Euer neues Objektiv für den kommenden Fotosommer aus!

 

Edit: Eine ganz tolle Übersicht in tabellarischer Form auf deutsch findet Ihr übrigens hier, bei henningarts. Mein Dank für den Hinweis geht an Paco Fiedler!

Neuzugang: Olympus M.Zuiko ED 3,5/30 Macro

Gestern Abend ist mein erstes Makro-Objektiv für Olympus bei mir eingetroffen, das gerade erst vorgestellte Zuiko ED 3,5/30mm. Klar, dass ich dazu ein paar Zeilen schreiben muss, um zumindest meinen ersten Eindruck an Euch weiterzugeben.

Also, was ist das 30ziger? Vor allem vereint es die Tugenden von mFT, es ist klein und leicht. Mit 128 gr Gewicht und 57mm Durchmesser paßt es locker in jede Jacken- oder Fototasche und fällt auf der Fototour in keiner Weise negativ ins Gewicht. Es ist wie das 45ziger, man hat es einfach dabei und bemerkt es nicht einmal. Die Fotos zeigen es im Vergleich mit dem Olympus 1,8/45 und meinem Arbeitspferd, dem 2,8/12-40.

Der Autofokus ist für ein Makroobjektiv überraschend schnell und, auf den ersten Blick, auch treffsicher. Das manuelle fokussieren läuft sehr geschmeidig über den großen Fokusring, die „Übersetzung“ hat Olympus nahezu perfekt hinbekommen, der Fokusweg ist für meinen Geschmack weder zu lang, noch zu kurz. Passt prima!

Das einzige was heute natürlich nicht passt, ist das Wetter. Tolle Aufnahmen sind mir auf die Schnelle im Regen leider nicht gelungen.  Hier sehe ich auch den einzigen Kritikpunkt, das kleine Olympus Makro ist leider nicht gegen Regen und Staub geschützt. Das finde ich persönlich extrem schade. Na gut, dafür hat das 3,5/30 Makro einen internen Fokus und sollte mit einem Filter (46mm Gewinde) vor der Frontlinse doch etwas aushalten.

Erfreulich ist der Preis des Olympus 3,5/30 Makro, für 299 € bekommen wir einen wirklich reellen Gegenwert. Im Lieferumfang ist zwar weder Tasche noch Steulichtblende, aber 299 € finde ich doch fair.

Hier noch ein paar Bilder die „quick & dirty“ im Regen und Wind entstanden sind. Unbearbeitet und nur für die Website verkleinert. Auf den ersten Blick gefällt mir die Farbwiedergabe des kleinen 3,5/30 Makro ausgesprochen gut. Mal sehen, wie es sich in der nächsten Zeit bei mir in der Fototasche schlägt.

Alle Bilder sind aus der Hand bei Wind und im Regen entstanden, daher bitte ich um Nachsicht. Allerdings ist der AF wirklich gut. Die gelbe Blume schwankte doch schon ziemlich hin und her, trotzdem gelang  das Bild mit dem AF problemlos (S-AF).

Weiter Infos zu dem Objektiv findet Ihr hier bei Olympus. Das Objektiv habe ich mir übrigens selber gekauft und ich werde auch nicht von Olympus gesponsert.

 

Photokina Teil 1: mFt Neuheiten

Seit Dienstag hat die Photokina Ihre Pforten geöffnet und die (Bild) Begeisterten strömen in die Hallen. Klar gibt es wie immer Technik und Produkte aus wirklich allen Ecken der Welt zum anschauen und teilweise auch zum ausprobieren, es gibt genial gute Vorträge, kostenlos, von bekannten Fotografen, die wirklich ein AHA Erlebnis bringen (an dieser Stelle verneige ich mich vor #Zack Arias und das klingelnde Handy tut mir echt leid, wirklich!). Aber! es gibt Bilder, ausgedruckte, verdammt gute Bilder überall. Und ganz ehrlich, wer vor Ort ist und sich die Bilderschauen, gerade bei Leica in Halle 1, entgehen läßt, der verpaßt wirklich das Beste der Photokina. Gigantisch gute Fotos sehr gut präsentiert. Hingehen!!!

Ok, nun aber zu mFT. Erstmal poste ich in Teil 1 Bilder, die ich machen konnte. Olympus, Panasonic, Laowa und YI M1 konnte ich bisher besuchen. Die E-M1MkII habe ich leider nur in der Vitrine sehen können, allerdings hatten große Händler schon die Möglichkeit „Hand anzulegen“ . Original Kommentar eines Händlers dazu: „Das ist ein Biest“.  Allerdings wollte er nicht mit dem Preis rausrücken, da war er wirklich standhaft. Leider. Am Sonntag werde ich mich nochmal umhören. Hier erstmal ein paar Bilder der Olympus E-M1 MarkII und der neuen Objektive, leider mindert die Vitrine die Qualität. Trotzdem, einfach anschauen.

 

Überraschend solide wirkte übrigens die neu vorgestellte mFT Kamera von YI M1. Das Ding sieht von Design her aus wie eine Leica, selbst das Logo schaut von der Farbgebung her sehr ähnlich aus. Beeindruckt war ich, dass sich die Kamera auch recht solide anfühlte. Gespannt sein darf man auf die Bildqualität, denn da steckt laut Hersteller ein 20MP Sony Sensor drin! Fehlt für mich nur der Sucher! Diese Neuerscheinung sollte man ernst nehmen und im Auge behalten. Leider wollte auch hier niemand etwas zum Preis sagen.

Und für alle Freunde der extrem lichtstarken Weitwinkel hat Laowa noch das 2,0/7,5 im Programm. Ein Vorserienmodelle gab es am Stand zu sehen. Das Objektiv ist wirklich leicht und klein und macht einen guten Eindruck.  Auch hier gab es keinerlei Infos zum Preis. Allerdings macht das erste Bild das ich mit der E-M1 machen konnte einen sehr vielversprechenden Eindruck. Das letzte Bild in der Galerie, mit dem netten Herrn, ist mit dem Laowa gemacht. 

 

Panasonic darf bei mFT natürlich nicht fehlen. Bei allem Hype um Olympus geht mir die Lumix G81 etwas unter, ich halte die Kamera von den technischen Daten und vor allem vom Preis her für sehr attraktiv. Leider konnte ich sie mir nicht in Ruhe ansehen, aber das hole ich am Sonntag nach. Dafür habe ich mir die neuen Objektive ansehen können. Da hat Panasonic zusammen mit Leica eine beeindruckende Reihe auf die Beine gestellt. Übrigens bis auf das Weitwinkel Zoom  alle mit Stabi im Objektiv und alle haben ein Filtergewinde. Das Tele hat sogar einen Fokusbegrenzer. Leider standen die Optiken auch alle in einer Vitrine, echt schade. Ich finde die drei Objektive richtig gut, kompakt und mit Blende 2,8 – 4,0 auch ausreichend lichtstark. Die würde ich gerne mal zusammen mit einer Lumix Kamera testen, gegen die E-M1 mit den 3 vergleichbaren Objektiven. Das wäre doch was. naja, träumen darf man ja wohl noch. Anbei die ersten Bilder, mal sehen ob ich am Sonntag noch bessere bekomme.

 

Teil 2 der Photokina Infos kommt Morgen, da aber etwas allgemeiner.

 

 

 

 

 

 

Evolution?: Olympus stellt E-M1 Mark II vor

Wie erwartet hat Olympus heute Abend in Köln das neue Flaggschiff der OM-D Serie vorgestellt, die E-M1 Mark II. Die meisten Features sind im Vorfeld schon durchgesickert und waren bekannt. Wer diese trotzdem nochmal nachlesen möchte, kann hier die technischen Daten der E-M1 Mark II im Detail auf der Olympus Webseite finden. Klar, dass auch Bilder nicht fehlen dürfen, die findet Ihr ebenfalls bei Olympus oder Ihr blättert einfach hier durch die Galerie.

Was hat der Nachfolger der E-M1 also neues zu bieten? Vor allem mehr Tempo in allen Bereichen, mehr Präzision und Möglichkeiten beim AF, mehr AF Felder (121), dabei alle als Kreuzsensoren ausgelegt, eine Gruppierung/Clusterung  im CAF die im Sucher eingeblendet wird und noch einiges mehr. „Pro Capture“ nimmt vor der eigentlichen Aufnahme bis zu 14 Bilder auf, der „richtige“ Moment kann so im Nachhinein ausgewählt werden. Aber das kennen wir ja auch schon von anderen digitalen Kameras, trotzdem, gut dass es jetzt an Bord ist. Übrigens schafft die neue Olympus E-M1 Mark II bis zu 60 fps im S-AF Modus und bis zu 18fps im C-AF Modus. Und zwar RAW, nicht Jpeg! 4k Video ist ebenfalls an Bord und dafür auch ein Display, was seitlich ausklappbar ist. Das gefällt mir persönlich allerdings überhaupt nicht, ich liebe das Klapp-Display meiner E-M1. Der Sensor hat ebenfalls auf 20MP zugelegt, soll eine höhere Dynamik bringen und im Rauschenverhalten eine Stufe besser sein.

Was hat Olympus uns heute präsentiert? Eine Revolution war es mit Sicherheit nicht. Olympus hat eine hervorragende Kamera behutsam und klug! weiterentwickelt. Erstmals wurde die voraussichtliche Lebensdauer des Verschluß angegeben, Olympus spricht von 200.000 Auslösungen. Weiterhin betont Olympus die Zuverlässigkeit unter allen Widrigkeiten, egal ob naß oder staubig, warm oder kalt (-10° bis 40° im Betrieb). Dazu passt auch der neu vorgestellte Systemblitz FL-900R sowie der Makro Zangenblitz STF-8, beide sind ebenfalls gegen Witterungseinflüsse geschützt. Alle positiven Eigenschaften des Vorgängers wurden übernommen und ausgebaut. Mir persönlich gefällt der zweite SD Karten Schacht, die weiterhin vorhande AF Kombination aus Kontrast-AF und Phasen-AF sowie der Sensor mit 20 MP. Der neue Akku verspricht mehr Leistung und kürzere Ladezeiten und Olympus hat jetzt einen 3-stufigen Pro-Service eingeführt, der im besten Falle wohl innerhalb von einem! Tag eine Ersatzkamera bereitstellt. Der High-Res Shoot ist auch an Board, in der E-M1 Mark II wird er mit 50MP angegeben. Allerdings ist in keinem Satz die Rede davon, dass dieser aus der Hand erfolgen kann. Das Stativ wird wohl erstmal weiterhin notwendig sein. Sei es drum, es muss ja auch Raum für kommende Software Updates geben.

Was ich clever von Olympus finde, ist die Tatsache, dass das Tastenlayout der E-M1 Mark II mit der E-M1 fast identisch ist. Wer die Mk1 kennt, wird mit der Mk2 keine Probleme haben. Ich denke auch ein gemischter Einsatz der Kameras wird aufgrund des Layouts problemlos möglich sein. Schade, dass Olympus keine Lösung für ein eingebautes GPS gefunden hat, aber es muss ja noch Luft für die Mk3 bleiben. Alles in allem eine gelungene Evolution des Spitzenmodells. Die Olympus E-M1 Mark II schaut sogar ein ganz kleines Bißchen der alten und legendären Olympus E-1 ähnlich, finde ich. Der Handgriff samt Auslöser liegt fast auf dem Höhenniveau des Blitzschuhs, ganz wie früher bei der E-1. Und die hatte schon „Klebstoff“ an der Kamera, man wollte sie gar nicht mehr aus der Hand legen. Mal sehen, ob das dem neuen Olympus Flaggschiff auch gelingt. Mittwoch Abend weiß ich darüber mehr zu berichten.