Olympus OM-D EM-1 Mk. III, 10 Dinge die ich an Ihr liebe!

Videos, Hands-On Berichte, Pressemitteilungen und erste Kommentare zur neuen OM-D EM-1 MARK III sind bereits veröffentlicht und ich selber habe auch schon etwas über das neue Spitzenmodell con Olympus geschrieben. Mich interessiert die neue Olympus nicht nur, weil ich über das mFT System schreibe, sondern auch weil ich in diesem Jahr durchaus selber als potentieller Käufer in Frage komme. Allerdings bin ich unentschlossen. Ich habe das neue Flaggschiff zwar selber noch nicht in den Händen gehabt, kenne aber die Vorgänger. Die weiteren technischen Daten kann man diversen Webseiten und YouTube Videos entnehmen. Daher erlaube ich mir hier meine ganz persönliche Liste mit 10 Dingen, die ich an dem neuen Olympus Flaggschiff liebe, zu veröffentlichen.

Was spricht für mich unbedingt für das neue Olympus Flaggschiff, die OM-D EM-1 MARK III ?

Punkt 1: Der nahezu unverwüstliche Kamerabody der 1er Serie von Olympus. Geschützt gegen Wasser, Staub und Kälte machtdie 1er Serie so gut wie alles mit. Wer einmal eine EM-1 besessen hat und damit am Strand, im Schnee oder einfach in einer Umgebung mit hoher Luftfeuchtigkeit fotografiert hat, weiß das beruhigende Gefühl zu schätzen, dass die Kamera, dass alles ohne Probleme mitmacht. Das wird sich mit der neuen EM-1 Mk.3 nicht geändert haben.

Punkt 2: Das weltbeste Stabilisierungssystem. Egal ob im Single- oder im Dual-Modus, Olympus ist hier führend und die Verschlußzeiten, die aus der Hand noch scharfe Fotos als Ergebnis ermöglichen sind teilweise aberwitzig. So sind Zeiten von 1 oder 2 Sekunden mit dem 4/12-100 möglich! Persönlich möchte ich nie mehr darauf verzichten!

Punkt 3: Der SSWF Filter ist nochmals verbessert worden und schützt die neue Olympus EM-1 Mark III gegen Staub auf dem Sensor. Das funktioniert bei Olympus hervorragend und da ich persönlich das „ausbessern“ von Sensorflecken in der Nachbearbeitung hasse, ist das ein wirklich heiss geliebtes „Feature“ der Olympus Kameras.

Punkt 4: Der Autofokus der neuen Olympus EM-1 Mark III. Nicht nur das Oly hier den Kontrast und Phasenautofokus kombiniert, sondern vor allem die neu implementierte Funktion, den „Starry Sky AF“. Wer schon einmal versucht hat in stockfinsterer Nacht ein Bild des Sternenhimmels zu machen, was wie tiefschwarz die Nacht sein kann. Dazu dann noch per Hand auf Sterne scharf stellen, das ist eine Herausforderung, an der ich des Öfteren kläglich gescheitert bin. Dieser neue „Sternen-AF“ soll wirklich sehr gut funktionieren und wäre für mich eine echte Erleichterung. Der AF war bislang der einzige Parameter den ich bis jetzt nicht vor Ort kontrollieren konnte und das nervt ungemein. Deshalb Daumen hoch für dieses tolle Feature!

Punkt 5: „My Menü“. Endlich kann ich mir bei der neuen Olympus EM-1 Mark III ein eigenes Menü zusammenstellen. Das hört sich nach „wenig“ an, bedeutet aber in der täglichen Praxis eine enorme Arbeitserleichterung. Es ist an meiner Lumix g9 die meist genutzte Funktion (den Auslöser einmal aussen vor gelassen). Es wurde Zeit, dass Oly diese Funktion zur Verfügung stellt und ich hoffe, die anderen Kameras erhalten ebenfalls diese Funktion.

Punkt 6: Endlich ist der Zugriff auf „Live Composite“ und „Live Bulb“ per Wahlrad möglich und erspart so das endlose scrollen durch die Belichtszeiten. Eine Kleinigkeit, die aber erneut viel erleichtert. Die beiden Funktionen sind natürlich immer noch so genial und hilfreich wie immer und unverzichtbar! Hinzugekommen ist die Live ND-Funktion. Ein genial gutes Hilfmittel, wenn ich das 2,8/7-14 oder das 1,8/8 Fisheye einsetzen möchte, denn da fehlt das Filtergewinde! Erneut eine extrem hilfreiche Funktion.

Punkt 7: Ein neuer, leistungsstarker Prozessor, der sicherlich in der Zukunft das ein oder andere Upgrade der Olympus EM-1 Mark III ermöglichen wird. Und das Olympus dazu in der Lage ist und diese Upgrades auch den Fotografen zur Verfügung stellt, haben sie, gerade bei der 1er Serie, in der Vergangenheit bewiesen.

Punkt 8: Das hört sich jetzt vielleicht komisch an, aber die Möglichkeit das „alte“ Zubehör, also vor allem den Hochformatgriff und die Akkus, weiter nutzen zu können, finde ich super! Erstens spart es den Besitzern einer Mark II viel Geld, zweitens, und das finde ich durchaus wichtig und richtig, ist es umweltschonend. Gerade Hochformatgriffe für ältere Kameras dürften noch prima an Kameras mit neuem Sensor funktionieren. Ich finde es super und ich hoffe, dass Oly das in der Zukunft beibehält.

Punkt 9: Der Joystick. Olympus hat der neuen EM-1 Mark III einen Joystick spendiert. Für die Verschiebung des Fokusfeld ist so ein kleiner Stick unwahrscheinlich hilfreich und man gewöhnt sich unglaublich schnell daran. Habe ich mit meiner alten EM-1 Mk.I beim fokussieren ehr „verschwenkt“, nutze ich seit der Lumix G9 (die ebenfalls einen Joystick hat) zum verschieben der Fokusfelder ausschließlich den Joystick. Sehr gut, dass die neue Olympus EM-1 Mark III jetzt auch darüber verfügt.

Punkt 10: Die Fisheye Korrektur . Zugegeben, das kann auch schon der Vorgänger und nur Besitzer des Olympus 1,8/8mm profitieren davon, aber mir zeigt es wie innovationsfreudig Olympus immer noch ist. Und… ach ja. das 1,8/8mm Fish Eye ist natürlich prädestiniert für nächtliche Astroaufnahmen. Kombiniert man nun die eingebaute Korrektur des Fisheyes mit dem neuen „Sternen-AF“, bekommt der User der Mark III ein ziemlich geniales Aufnahme Duo für die Milchstraße! Wieder mal eine spitzen Erleichterung der Aufnahmetechnik, um tolle Fotos zu machen. Gut gemacht Olympus!

Das warne meine 10 Punkte, die ich an der neuen Olympus EM-1 Mark III „liebe“! Aber wo Licht ist, da ist auch Schatten und daher gibt es auch ein paar Punkte, die mir wirklich nicht gefallen. Welche das sind, darüber gibt es in den nächsten Tagen einen eigenen Artikel.

Wie immer bin ich nicht gesponsert worden oder habe andere Vergünstigungen erhalten. Daher gibt der Artikel meine ganz persönliche Meinung wieder.

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