Schlagwort-Archive: Panasonic

Hands ON: Die neue Panasonic LUMIX S5

Am 2. September stellte Panasonic mit der Lumix S5 den 4. Kamerabody Ihrer S-Line vor. Bemerkenswert waren neben dem guten Preis -Leistungsverhältnis die Größe und das Gewicht der Kamera zusammen mit dem Kitobjektiv. Erstmals gibt es jetzt von Panasonic eine Vollformat Lumix, die kaum größer als die mFT-Kameras des selben Herstellers ist. Ich habe die Gelegenheit mir die neue Lumix S5 genauer anzuschauen und stelle heute meine ersten Eindrücke und einige Bilder online. Besonders interessant sind die Vergleichsbilder der Lumix S5 mit der Lumix G9, denn nichts geht über einen optischen Eindruck.

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Das erste Mal blicke ich etwas neidvoll auf das Vollformat…

Ihr habt richtig gelesen, es gibt etwas in der Vollformat Welt, was mich als bisher sehr zufriedenen mFT Fotografen, in Versuchung führen könnte. Nein, es ist nicht ein neuer Sony, Nikon, Canon oder Panasonic Body, es ist auch nicht der massiv gesunkene Preis einiger Vollformat Kameras. Es ist schlimmer, es ist ein Objektiv! Sein Kamerasystem sollte man immer nach den vorhanden Objektiven auswählen und nicht nach den Bodys, denn die Optiken bleiben in der Regel wesentlich länger im Besitz, als die Gehäuse. Nun, welches Objektiv läßt mich so stark Richtung Vollformat blicken?

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Panasonic Sommer-Aktion für die Lumix G und die Lumix S Serie

Panasonic startet eine Sommeraktion. Vom 04.05.20 bis zum 05.07.20 gibt es einen Preisnachlass für die Lumix G Serie und die Lumix S Serie. Bei der G Serie könnt Ihr bei einer Body/Objektiv Kombination bis zu 150 sparen, die Lumix S Serie bietet wie schon öfters satte Rabatte, da sind Ersparnisse bis zu 1.000€ möglich.

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Blogger, YouTuber, Vollformat & mFT!

Ostern gab es endlich mal wieder etwas freie Zeit, um online und offline zu lesen und sich in der Szene umzuschauen. Neben den News über die schlechten Verkaufszahlen der Kameraindustrie, der nicht enden wollenden Absageflut von Fotomessen und Fotoveranstaltungen habe ich natürlich auch die üblichen Blogger gelesen und YouTuber angesehen. Mal war das weniger interessant, mal mehr und ab und zu sogar richtig hilfreich.

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Firmware Update für Lumix GH5, GH5s & Lumix G9 oder wie Panasonic aus der G9 eine G9Pro macht!

Gut informierte Kreise munkelten es schon länger, Panasonic hatte für die Top Modelle des Hauses ein Firmware-Update in der Pipeline. Nicht ein kleines Update, nein es sollte schon eine etwas umfangreichere Überarbeitung werden. Klar, dass in vielen Foren und auf fast allen Kanälen über das Update spekuliert wurde. Trotzdem dürfte nicht nur ich heute morgen ziemlich überrascht auf die Feature-Liste geschaut haben, denn Panasonic hat es richtig krachen lassen.

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Alle Jahre wieder… CashBack, Panasonic legt ab heute vor!

„Alle Jahre wieder kommt“… ja, auch das Christuskind, aber vorher „CashBack“ von diversen Hersteller der Fotoindustrie! Vorgelegt hat dieses Jahr Panasonic und bietet diesmal sehr attraktive CashBack Zahlungen für nahezu alle Lumix Bodys und Objektive an. Beispiele gefällig? Die Panasonic Lumix G9, immerhin das Flaggschiff im mFT Fotosegment, gibt es nach CashBack für 999€, das Leica DG Vario Elmarit 50-200mm f/2,8-4,0 schlägt nur noch mit knapp über 1.200e zu Buche und das wirklich (aus eigener Erfahrung ) sehr empfehlenswerte Panasonic Leica AF 100-400mm f/4,0-6,3 liegt bei nur noch 1.099€ nachdem Euch Panasonic den CashBack zurück überwiesen hat.

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Gerüchte: Neue Software für die Top-Lumix`en GH5, GH5s und G9

Gute Nachrichten für alle Besitzer der Top-Modelle von Panasonic. Es scheint ein Software-Update vor der Türe zu stehen. Die bekannten Gerüchte Seiten sprechen von einem „major firmware update“. Details stehen noch nicht fest, aber es ist zu hoffen, dass einige Verbesserungen aus den Vollformat Flaggschiffen von den mFt Top-Modellen übernommen werden.

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Neuigkeiten aus der Welt der Fotografie

In den letzen Wochen hat sich einiges getan in Sachen Fotografie, hier ein paar Nachrichten, die ich persönlich für lesenswert halte:

Das neue iPhone 11 Pro und der Nachtmodus

Alle Jahre wieder kommt nicht nur der Weihnachtsmann, sondern Apple stellt ebenfalls ein neues iPhone vor. So weit so gut, aber das 11er Pro hat es in Sachen Fotografie in sich. Nicht nur das Superweitwinkel mit 13mm Brennweite (gerechnet auf KB Format) hat mir gefallen, sondern der Nachtmodus hat mich beeindruckt! Siehe hier. Gerade was die Darstellung mit Lichtquellen in der Dunkelheit angeht, habe ich einige Beispiele gesehen, die mich begeistert haben. Dieser Nachtmodus kommt meiner Meinung nach dem natürlichen Empfinden des Auges sehr nahe. Siehe das Bild in dem Link mit der punktuellen Lichtquelle. So einen Modus wünsche ich mir bei Oly und Panasonic!

Panasonic LEICA DG SUMMILUX 25mm / F1.4 II ASPH

Wer dachte, dass Panasonic jetzt komplett auf Vollformat setzt und mFT vernachlässigt wurde bereits mit der neuen Lumix G91 und dem LEICA DG Vario Summilux F1,7/10-25mm widerlegt. Nun wurde das Summilux 1,4/25 überarbeitet und für den AF Betrieb mit dem DFD Autofokus optimiert. Es geht also munter weiter bei Pana, auch mit dem mFT System!

Olympus OM-D EM5-Mk.III

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern, am 17.10.19 wird Olympus die neue EM-5 Mk.III vorstellen. Die Kamera erbt einiges an inneren Werten und Fähigkeiten der EM-1 Mk.II und beherrscht angeblich auch den HighRes Shoot Modus aus der Hand. Genauere Infos zu den bekannten Spezifikationen findet Ihr hier. Dabei soll die EM-5 Mk.III klein und leicht bleiben, allerdings auch mehr Kunststoff verbaut haben. Die ersten Stimmen in den Foren kritisieren den Einsatz von Kunststoff, allerdings wurde in der letzten Zeit immer wieder bemängelt, dass die mFT Kameras zu groß und zu schwer geworden sind. Tja, einen Tod muss man als User dann wohl sterben, entweder klein, leicht und mit Kunststoff, oder halt größer, schwerer, dafür aber Metall. Übrigens bestehen die Cockpits der Formel 1 Boliden aus Kunststoff und nicht aus Metall, nur mal so am Rande bemerkt.

Neue Sensoren und neue Sensortechnik

Bis vor Kurzem sah es so aus, dass die uns bekannte Sensortechnik quasi ausgereizt ist und nichts „weltbewegendes“ mehr kommt. Allerdings platzte dann die Meldung von einem 47 MP Sensor für mFT von Sony in die einschlägigen Nachrichtenseiten hinein und wenig später zog Panasonic nach und verkündete einen organischen Sensor zu den Olympischen Spielen 2020, der einen global Shutter, bessere Dynamik und einen Graufilter beinhaltet. Der Sensor wird wohl zusammen mit Fuji auf den Markt gebracht. Zu allem Überfluss scheint deutschen Wissenschaftlern dann auch noch ein Sensordesign gelungen zu sein, dass ausgefressene Lichter quasi unmöglich macht. Hier lest Ihr die Meldung dazu. Vollformat wird zwar immer zwischen 1,5 und 2 Blenden Vorsprung vor mFT Systemen haben, aber hey, jetzt mal ehrlich, wenn diese Sensoren so kommen, dann ist der Vorsprung kein „Sprung“ mehr, sonder ehr ein kleiner „Hüpfer“.

Photokina 2020

Ja, da war doch mal ein richtig cooler Event im Herbst in Köln. Alle zwei Jahre traf sich die Fotoszene dort und die Creme de là Creme der Fotoindustrie gab sich die Ehre. Dann wurde der Rhythmus verändert und der Termin in den Mai verlegt und die erste Terminierung direkt um ein Jahr verlegt. Nun stellt man verwundert fest, dass Nikon, Olympus und Leica für 2020 absagen und den Gerüchten nach auch Fuji darüber nachdenkt, nicht auf der Photokina auszustellen. Überrascht mich das? Nicht wirklich, denn im Mai ist Saison, nicht nur für Fotografen, sondern auch für die Hersteller. Horizonte Zingst, Oberstdorfer Fotogipfel, Foto & Adventure und die Photokina drängen sich terminlich in den Monaten Mai bis Juni. Warum die Geschäftsführung der Photokina genau dieses Zeitfenster für die Messe gewählt hat verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Ich hoffe dass ich den Termin schaffe, aber sicher bin ich mir dieses Mal nicht. Es wäre ein Trauerspiel, wenn die Photokina verschwinden würde, denn in meinen Augen war sie immer noch die „Leitmesse“ der Fotografie.

Nikon Z50

Nikon hat die erste APS-C mit dem Z-Bajonett auf dem Markt gebracht. Rund 950€ werden für den Body aufgerufen, die Kits liegen wohl zwischen 1.200€ und 1.100€. Clever finde ich, dass Nikon das Z-Bajonett verwendet. Aber dass hier kein IBIS verbaut ist verstehe ich nicht. Persönlich erwarte ich im Jahr 2019, dass ein Bildstabilisator im Body verbaut ist, der im besten Fall als Dual Stabi mit einem OIS zusammenarbeitet. Aber ganz ohne IBIS? Sorry Nikon, das war sparen am falschen Ende!

Laowa 2,8/4mm Fisheye

Finger weg! Nein nicht von der Optik, ehr vom Griff der Kamera, denn der Blickwinkel des Laowa 2,8/4mm beträgt sagenhafte 210°, da hat man schnell die eigenen Finger mit im Bild! Für rund 200USD bekommt man hier ein weiteres sehr spezielles Objektiv für unser mFT System. Klar, der Bildausschnitt ist kreisrund aber hier könnt Ihr sehen was alles mit der Linse möglich ist. Und wer runde Bildausschnitte nicht mag, kann ja mal versuchen was herauskommt, wenn man den digitalen Telekonverter der Olympus einsetzt!

Luminar 4

Nicht nur Weihnachten steht quasi vor der Türe, auch Luminar 4 klopft schon heftig an. Das Netz ist voll von Vorberichten und Teasern zu den neuen AI Funktionen. Himmel austauschen, intelligente Kontraste, eine perfekte Haut oder direkt ein geschöntes Porträt? Alles drin und alles noch ganz ohne Abo. Das was ich bislang gesehen habe war schon heftig, Die AI Funktionen sind ziemlich gut, allerdings ist das dann doch schon ehr Composing und weniger Fotografie. Aber das ist mindestens einen eigenen Blogeintrag wert. Trotzdem sehe ich Luminar 4 positiv. Adobe kann Konkurrenz gebrauchen und der Preis der von Skylum aufgerufen wird, ist wirklich fair.

Apropos Adobe…

Adobe wurde gezwungen alle Nutzerkonten in Venezuela zu sperren. Wer Lightroom, Photoshop oder andere Programme genutzt hat schaut in die Röhre, auch die Cloud Dienste wurden wohl geblockt. Hier zeigt sich deutlich, dass ein Abo Modell sehr schnell unfreiwillig enden kann. Das wäre für mich nicht so schlimm, es würde ja u.U. Alternativen geben. Was aber wäre, wenn alle meine Bilder in der Cloud wären und ich nicht mehr darauf zugreifen kann? Hier geht es zur Meldung des Spiegels zu diesem Thema.

Update:

Kaum schreibt man einen Artikel, gibt es schon wieder Neuigkeiten: Hier zur OM-D EM-5 MkIII mit weiteren Bildern und hier zu einen neuen Patent von Olympus für ein neues Objektiv. Scheinbar arbeitet Olympus an einem 4,0/8-24mm! Das wäre genau meine Kragenweite, da bin ich wirklich sehr gespannt, ob und wann dieses Objektiv erscheinen wird. Hier geht es zu dem Bericht

LEICA DG 100-400/F4.0-6.3 nach 12 Wochen, Zwischenbericht und Fazit!

Ein neues Objektiv löst immer meinen Spieltrieb aus, ich will es einsetzen wann immer es geht und mir am liebsten die Motive suchen, die dem Objektiv gerecht werden. Bei meinem neuen LEICA DG 100-400/F4.0-6.3 von Panasonic war das keinen Deut anders. In den ersten 14 Tagen war das Telezoom quasi an meiner Lumix G9 festgewachsen. Kein Wunder, denn die Kombi aus G9 und 100-400 ist wirklich klasse und das nicht nur wegen dem Dual Image Stabilizer. Nein, auch das Handling und die Ausgewogenheit der Kombi sprechen für sich, wohlgemerkt auch ohne den zusätzlichen Batteriegriff! So blieb das LEICA DG 100-400/F4.0-6.3 dann locker 14 Tage an meiner Lumix und wurde nur kurzfristig ein oder zweimal durch ein anderes Objektiv ersetzt.

In den folgenden Wochen kühlte dann der Spieltrieb etwas ab und meine Lumix G9 bekam wieder das ganze Objektivsortiment an das Bajonett gesetzt und das LEICA DG 100-400/F4.0-6.3 halt tatsächlich nur dann, wenn es auch benötigt wurde. Das ist nun der beste Zeitpunkt, um ein erstes Zwischenfazit zu ziehen. Hat das Objektiv gehalten, was es versprochen hatte, ist der Einsatzzweck tatsächlich so häufig vorgekommen wie vermutet und wie eignet sich das Objektiv dafür. Bleibt es Zuhause oder geht es mit, wenn ich auf Tour gehe? Und wie bin ich mit den Ergebnissen zufrieden, der Look, die Schärfe, paßt es? Viele Fragen, auf die ich zumindest nach den ersten Wochen versuche teilweise eine Antwort zu geben.

Hält das LEICA DG 100-400/F4.0-6.3 was es verspricht?

Ja, definitiv. Nicht nur qualitativ in der Haptik und Bauweise habe ich nichts an der Optik auszusetzen, sondern (oder gerade) die optische Leistung ist wirklich sehr gut. Dazu kommt ein wirklich effektiv arbeitender OIS, der das Sucherbild beruhigt und prima mit der G9 zusammenarbeitet. Die sonstige Ausstattung stimmt auch. Sei es die kleine, ausziehbare Streulichtblende oder die ebenfalls beiliegende große Blende, der Fokusbegrenzer am Objektiv oder der abnehmbare Stativfuß, alles funktioniert reibungslos und wirkt hochwertig. Die Stativschelle ist durchdacht und läßt sich über die Schraube lösen und um 90° drehen, so gelingt der Wechsel von Quer- auf Hochformat blitzschnell. Der AF des LEICA DG 100-400/F4.0-6.3 arbeitet an der Lumix G9 schnell und zuverlässig, da habe ich ebenfalls nichts zu kritisieren. Also, rundherum ein stimmiges Objektiv.

Wie schaut es mit dem Einsatzzweck aus und geht es mit auf Tour?

Der Einsatzzweck ist für ein Supertelezoom recht vielfältig, beschränkt sich aber häufig auf die Tierfotografie, obwohl die Linse auch durchaus andere Motive prima einfangen kann. Trotzdem ist das LEICA DG 100-400/F4.0-6.3 ein Spezialist in meiner Fototasche. Apropos Fototasche, soll das LEICA DG 100-400/F4.0-6.3 mit auf die Tour gehen, ist eine andere Fototasche im Einsatz, damit es auch angesetzt an meiner Lumix G9 gut untergebracht werden kann. Aber auch hier zeigt sich, dass ich das Telezoom immer sehr bewusst mitnehme, denn die Tasche wird größer und schwerer. Wird allerdings die Fototasche durch einen Rucksack ersetzt, spielt das keine so große Rolle mehr, denn Platz ist genug im Rucksack und das Mehrgewicht fällt dabei nicht so stark auf. Allerdings möchte ich an dieser Stelle unterstreichen, dass wir mFT User verwöhnt sind. Mehr als 1,5KG-2KG wiegt meine Tasche selten, mit dem 100-400er vielleicht 500Gramm mehr, aber das war es dann auch. Ein Vollformat Setup ohne Tele, nur mit 2,8er Standardzoom und 2,8er Weitwinkelzoom wiegt locker genau soviel, wie mein mFT Setup mit Tele. Gewichtsmäßig verwöhnt uns mFT doch sehr!

Bildschärfe und Bild-Look, wie schaut es da aus?

Die Herausforderung das Panasonic LEICA DG 100-400/F4.0-6.3 einzusetzen und gute Bilder zu erhalten liegt weder im Gewicht, noch in der Größe des Objektivs begründet, es ist die Brennweite, bzw. der Blickwinkel bezogen auf unsere mFT Kameras. In der Spitze sind das 800mm auf Kleinbild gerechnet. Mit diesen 800 mm Endbrennweite ohne Stativ scharfe Bilder zu erhalten, ist echt schwer bis unmöglich, es sei denn man hat einen Bildstabilisator. Die Optik hat einen Stabi und der ist zum Glück sehr effektiv. In Kombination mit meiner Lumix G9, stehen sogar zwei Stabis für den Einsatz bereit und arbeiten zusammen, was im Endeffekt dafür sorgt, dass das PANA LEICA DG 100-400/F4.0-6.3 sehr gut „freihand“ eingesetzt werden kann. Und das ist gut so, denn die Bildqualität ist nach meinen Eindrücken wirklich sehr, sehr gut, auch am langen Ende. Selbst Bilder, die durch mein Küchenfenster aufgenommen worden sind, liefern ab. Trotzdem, die Optik braucht Licht und liebt Licht! Je besser die Lichtverhältnisse, desto niedriger die ISO´s und desto besser damit auch die Ergebnisse, das ist jedenfalls mein Eindruck.

Vorläufiges Fazit zum LEICA DG 100-400/F4.0-6.3

Bereue ich den Kauf? Definitiv nicht. Das LEICA DG 100-400/F4.0-6.3 dürfte bis jetzt das beste Supertelezoom im mFT Universum sein, dass zu kaufen ist. Sicher, das Supertelezoom von Olympus steht in den Startlöchern und wird in Sachen Bildqualität nochmals nachlegen. Aber zu welchem Preis und welchem Gewicht? Keine Frage, das wird für Profis ein Top Objektive und „Musst have“ werden, aber für den „Rest of us“ ist das Panasonic LEICA DG 100-400/F4.0-6.3 die optimale Linse. Preiswert, tragbar und mit einer super Bildqualität, gibt es dazu keine Alternative. Wer bisher das preisgünstige Olympus 75-300 eingesetzt hat wird gerade beim Einsatz der maximalen Brennweiten Bauklötze staunen, jedenfalls ging es mir so. Ich gebe gerne zu, dass es mir schwerfällt Unterschiede der Abbildungsleistung von annähernd gleichwertigen Optiken zu erkennen, aber der Unterschied zwischen dem Oly 75-300 und dem Pana Leica 100-400 ist deutlich sichtbar und lohnt allemal den Preis und das Mehrgewicht des LEICA DG 100-400/F4.0-6.3. MeinFazit ist daher, dass es bis heute kein besseres Superzoom für unser mFT-System gibt, egal ob eine Lumix oder eine Olympus Kamera am Bajonett hängt. Ganz klare Kaufempfehlung.

Wie immer bin ich weder gesponsert noch anderweitig unterstützt worden, die Objektive kaufe ich von meinem Geld und die bleiben auch bei mir und werden nicht nach 14 Tagen irgendwohin zurück gegeben. Daher lest Ihr hier meine ganz persönliche und unbeeinflusste Meinung. Demnächst werde ich den Wuppertaler Zoo besuchen und das LEICA DG 100-400/F4.0-6.3 mitnehmen, daher wird es noch einen weiteren, kleinen Bericht zu der Optik geben.

Akkus für die Panasonic Lumix G9! Wie schlagen sich die Nachbauten?

Seitdem ich nicht mehr einfach AA Akkus für meine Kameras verwenden kann, begleitet mich dieses Thema. Spätestens mit dem Erwerb eines neuen Kamera-Bodys taucht die Frage nach Original- oder Fremdakkus immer wieder aus der Versenkung auf. An Fragen die zu diesem Thema gestellt werden, entzünden sich die schärfsten Diskussionen und Reinhard Wagner ist der Sache tatsächlich mal auf den Grund gegangen und hat Nachbauten der Olympus Akkus auseinander genommen und signifikante Unterschiede entdeckt. Nachzulesen ist der Artikel hier auf seiner Webseite.

Viel interessanter finde ich die Frage nach dem Warum? Warum ist das Thema immer so kontrovers und emotional in der Diskussion? Ich denke es sind vor allem zwei Gründe:

  1. Unsere Systemkameras brauchen einfach deutlich mehr Strom, als die alten SLR´s und sogar DSLR´s. Das bedeutet mit einem Akku kommt der DSLM Fotograf nicht über den Tag, mindestens ein zweiter Akku muss angeschafft werden, wenn nicht sogar ein Dritter oder Vierter! Strenggenommen hat man bei einem Neukauf keine Wahl, mindestens ein weiterer Akku ist ein Pflichtkauf!
  2. Die Dinger kosten Geld! Ein original Akku von Panasonic oder von Olympus (oder von jeder anderen Kameramarke) kostet um die 65€ für die Spitzenmodelle Lumix G9 und Olympus EM-1 Mk.II. Selbst für die kleinen Modelle werden noch rund 55€ pro Akku aufgerufen. Die Nachbauten liegen bei rund 15€ – 20€ pro Stück und sind damit signifikant billiger, als die originalen Akkus. Das geht ordentlich ins Geld und zwar gerade dann, wenn man eh gerade viel Geld für die Kamera ausgegeben hat.

Die Argumente beider Seiten sind verständlich und jeder muss für sich entscheiden, welchen Weg er geht. Als ich die Panasonic Lumix G9 gekauft habe, war mir klar, dass ich mindestens 3, besser 4 Akkus benötigen würde. Original Akkus würden dann knapp 200€ extra kosten (3 x 65€), die Nachbauten nur rund 45€ (3 x 15€). Das ist schon ein Unterschied und ich war sowieso gespannt, wie sich die „billigen“ Alternativen schlagen. Ausserdem wollte ich über das Thema dann auch auf der Webseite berichten. Nun, gesagt getan, und ich habe seitdem ich die Lumix G9 mein Eigen nenne VIER! verschiedene Akkus im Einsatz. Das wären folgende Typen:

  1. Den original Panasonic Akku 1860mAh
  2. Einen schwarzen Patona Akku 2000mAh
  3. Einen Bluemax Akku mit 2040mAh
  4. Einen Steiners Akku mit 2040mAh

Die Akkus wurden und werden immer im Wechsel eingesetzt. Alle dürften demnach ungefähr die gleiche Anzahl an Ladezyklen durchlaufen haben. In der Lumix G9 sind die Akkus auch in der Regel so lange eingesetzt worden, bis die Kamera aufgrund von Energiemangel automatisch abgeschaltet hat. Also eine Nutzung, wie sie wohl für die meisten Usern typisch ist. Die Fremdakkus sind auch nicht selektiert gewesen, noch wussten die Verkäufer, dass ich eine Webseite betreibe. Also alles fürchterlich normal. so wie es die meisten Besitzer eine Lumix G9 auch antreffen würden. Nun, was sind meine Erfahrungen mit den „vier Musketieren“?

Vorweg eine Bemerkung zu meinen Erfahrungen mit den verschiedenen Akkus, es handelt sich dabei um meine persönlichen Erfahrungen, die ich im Laufe eines Jahres gemacht habe. Ich habe weder die Spannung der einzelnen Akkus nachgemessen, noch die Abmessungen der Akkugehäuse überprüft. Die Energiespeicher wurden ganz normal in meiner Panasonic Lumix G9 eingesetzt. Nun, in diesem Jahr bin ich „quer Beet“ mit meiner Lumix G9 unterwegs gewesen. Das bedeutet die Kamera wurde jedem Wetter ausgesetzt. Es war mal kalt, es war mal warm, es war trocken und es war naß, ab und zu musste die G9 mal draußen übernachten und selten blieb die Kamera einmal eine Woche in der Tasche. Dazu kam der typische Urlaubseinsatz am Meer, sowie der Sommer mit durchaus hohen Temperaturen im KFZ. Unter dem Strich also eine typische Nutzung durch einen begeisterten Fotoamateur.

Die Akkus haben das alles klaglos „weggesteckt“. Ich konnte während des Einsatzes in der Lumix G9 keine Leistungsunterschiede feststellen und habe bis heute auch keinerlei Unterschiede im Ladeverhalten bemerkt. Bemerkenswert ist dabei, dass der Panasonic Akku für die Lumix G9 trotz des geringsten mAh Wertes im Vergleich zu den stärkeren Akkus subjektiv nicht abfällt. Das spricht für die Panasonic Zellen! Alle Akkus passen noch perfekt in die Kamera und zeigen keinerlei Veränderungen am Gehäuse. Die Nachbauten funktionieren also. Trotzdem glaube ich, dass in den original Akkus von Panasonic, ähnlich wie bei Olympus, eine bessere Elektronik verbaut ist. Das „bessere Gefühl“ haben mir immer die Panasonic Akkus vermittelt, obwohl ich keine Unterschiede erkannt habe. Welchen Weg Ihr geht, müsst Ihr natürlich für Euch selber entscheiden. Ich habe ja eine prima Ausrede für die Nachbauten, ich wollte prüfen, ob sie schlechter sind und darüber hier berichten.

Trotzdem bin ich der Meinung, dass Panasonic und Olympus etwas tun könnten, um mehr Geschäft und gleichzeitig Ihre Käufer glücklich zu machen. Die Kamerahersteller könnten beim Kauf einer neuen Kamera einen „Gutschein“ beilegen. Beispielsweise 20% Rabatt bei Kauf eines originalen Akkus, oder bei Kauf von 2 oder mehr nochmal jeweils 5% extra. Ich bin sicher, dass bei einem etwas geringeren Preisunterschied mehr Kunden zu den „Originalen“ greifen würden als zu den Nachbauten! Zumindest ich hätte mir dann dreimal überlegt, ob ich die Nachbauten anschaffen würde.

In Zukunft werde ich meine „vier Musketiere“ einfach weiter benutzen, schließlich ist dieser Artikel quasi nur eine Art Zwischenbericht. Gespannt bin ich, ob sich mit der Zeit spürbare Unterschiede in der Ausdauer oder dem Ladeverhalten zeigen werden. In einem Jahr werde ich dann das entsprechende Update zu dem Beitrag liefern.

Wie immer werde ich weder von Olympus noch von Panasonic gesponsert. Nicht einmal die Hersteller der Fremdakkus haben mich als „Influencer“ gelistet ;-). Daher ist der Artikel frei von Werbung und Beeinflussung und gibt meine ganz persönliche Meinung wieder.