Archiv der Kategorie: Software

Tip: Luminar auf dem Mac „richtig“ installieren

Seit rund einer Woche ist Luminar 2018 nun für jedermann verfügbar und die Test- und Demoversion gibt es logischerweise auch schon. Alle interessierten User können sich im Testzeitraum (14Tage) einen Eindruck verschaffen. Wer Luminar allerdings auf dem Mac in Verbindung mit Apples „Fotos“ verwenden möchte, könnte auf kleine Probleme stoßen. Wird die Installation nicht auf eine bestimmte Art und Weise durchgeführt, fehlt die Anzeige von Luminar in den Erweiterungen und Ihr könnt die Bilder nicht direkt von „Fotos“ an Luminar zur Bearbeitung übergeben.

Glücklicherweise hat der Macphun Support auf meine Anfrage schnell reagiert und ein Prozedere zur Verfügung gestellt, dass meine Probleme behoben hat. Danach konnte ich in den Apple Systemeinstellungen unter dem Punkt „Erweiterungen“ Luminar finden und ebenfalls über „Fotos“ aufrufen. Um Euch meine Probleme zu ersparen hier die Anleitung wie Ihr Luminar „richtig“ installiert:

  1. Ladet Luminar ganz normal von der Webseite herunter
  2. Installiert Luminar  und zieht Luminar dabei in den Ordner Programme!
  3. Startet das Programm Luminar NOCH NICHT!
  4. Startet Euren Mac neu
  5. Deaktiviert beim Neustart den Punkt (im Fenster das beim Neustart erscheint) „Beim nächsten Anmelden alle Fenster wieder öffnen“
  6. Öffnet nach dem Neustart Luminar als eigenständiges Programm,  nicht aus „Fotos“ heraus.
  7. Öffnet ein Bild in Luminar
  8. Beendet Luminar und prüft, ob die Erweiterung nun in den Systemeinstellungen auftaucht. Markiert diese, indem Ihr das Kästchen daneben anklickt. Das sieht dann so aus:

Damit solltet Ihr keinerlei Probleme haben „Fotos“ & Luminar zur Zusammenarbeit zu bewegen. Sollte es bei Euch nicht klappen oder solltet Ihr bereits Luminar installiert haben, dann deinstalliert Luminar und führt die Schritte 1.-8. aus. Sollte es dann wider Erwarten immer noch nicht funktionieren, kontaktiert den Support von Macphun, die Antwort kam relativ schnell. Ich hoffe aber, dass es bei Euch genauso gut klappt wie bei mir.

YouTube: Neues Video zu Luminar

Heute habe ich ein weiteres Video zur neuen Version von Luminar auf YouTube eingestellt. Dabei geht es primär um die „Basics“ und da speziell um die Vorstellung der Benutzeroberfläche von Luminar 2018. Am besten Ihr schaut das Video direkt bei YouTube, da erhaltet Ihr die beste Qualität.

Wie immer habe ich keinerlei Vergünstigungen oder ähnliches vom Hersteller erhalten. Es handelt sich um meine persönliche Meinung.

Abschied: Bye, bye Lightroom, hello Luminar 2018!

Nachdem Adobe  mein bisher gerne genutztes Programm Lightroom in der Zukunft nur noch im Abo-Modell vertreiben möchte, stand für mich (und sicherlich viele andere Nutzer) die Überlegung an, ob mir dieser Weg gefällt. Persönlich mag ich das Abo Modell für Software nicht, meine Gedanken dazu habe ich ja bereits hier zusammengefaßt und angekündigt, nach Alternativen Ausschau zu halten. Ich bin fündig geworden und möchte Euch heute kurz meinen neuen Favoriten, Luminar 2018, vorstellen.

Da Luminar im Augenblick noch eine reine Entwicklungsumgebung für Bilder ist und keinerlei Funktionen zur Verwaltung  zur Verfügung stellt, war es für meine Arbeitsweise entscheidend, dass Luminar mit der Apple Anwendung „Fotos“ gut zusammenarbeiten kann.  Glücklicherweise funktionier das seit OS 10.13, High Sierra, richtig gut. Lediglich die Installation ist etwas umständlich, aber dazu gibt es später noch eine genaue Anleitung. Luminar läuft seit dem 16.11.2017 auf meinem Mac und ich arbeite mich so langsam ein.

Um Euch den „Workflow“ zeigen zu können, habe ich erstmals! ein Video erstellt.  Ihr könnt den Ablauf so besser nachvollziehen und die Wirkung eines Filters habe ich ebenfalls direkt mit eingebunden. Da dies mein erstes Video ist, bitte ich um Nachsicht, das ist definitiv nicht perfekt, aber ich denke Ihr könnt sehen, wie ich die Bilder von „Fotos“ zu Luminar 2018 übergebe und nach der Entwicklung auch wieder nach „Fotos“ zurückhole.

Zu Luminar 2018 werden in Zukunft noch weitere Blogbeiträge hier auf 365Photo.de erscheinen, da ich die Software preiswert finde und Macphun angekündigt hat eine Foto-Verwaltung nachzureichen. Solltet Ihr Fragen haben mailt mich einfach an.

Das Video solltet Ihr am besten bei YouTube schauen, da findet  Ihr auch eine vom Bild her bessere Version. Sorry, ist mein erster Versuch mit Video, da hab ich noch einiges zu lernen! Trotzdem viel Spaß beim zuschauen.

Neu: Lightroom Alternative Luminar für Mac & Windows

Das letze, viel diskutierte, (Abo)Update von Adobe´s Lightroom ist kaum ein paar Tage alt, schon bringen sich die Wettbewerber mit Angeboten ohne „Abozwang“ in Position. Neben den bekannten Softwarepaketen von z.B. DxO, ON1, Capture ONE, & Affinity war auch stets Luminar von Macphun eine Alternative. Leider eine Alternative mit zwei Schönheitsfehlern: 1. gab es Luminar 2017 nur für den Mac und nicht für Windows, 2. war Luminar eine reine Entwicklungsumgebung, die Verwaltung der Bilder musste extern erfolgen. Damit ist jetzt Schluß!

Macphun kündigt Luminar 2018 an und zwar für beide Plattformen, also für den Mac & erstmals auch für Windows. Weiterhin soll erstmals eine Bildverwaltung, ein „Digital Asset Management“ (DAM) Modul, in Luminar implementiert werden. Damit zielt Luminar 2018 ziemlich konkret auf alle Lightroom User, die nicht auf das Abo-Modell von Adobe wechseln möchten und eine Alternative suchen, die mehr kann, als nur RAW´s entwickeln. Einen Vergleich von Luminar 2017, Lightroom und Luminar 2018 findet Ihr hier auf der Webseite von Macphun. Das beste an der Ankündigung ist aber, das Luminar 2018 bereits ab dem 16.11.2018 zum Download bereit stehen wird. das jedenfalls steht in der Pressemitteilung die auf 43rumors.com veröffentlicht worden ist.

Wer bis zum 16.11.17 Luminar im Rahmen der „Pre-order“ bestellt, erhält neben 10€ Rabatt auf den regulären Preis noch eine kostenlose Jahresmitgliedschaft bei SmugMug und einige Preset´s. Ich persönlich empfehle Euch einfach mal einen Blick zu riskieren. Selber habe ich in den letzten Tagen Luminar 2017 getestet und bin recht angetan. Gerade der AI Filter (lt.Macphun künstliche Intelligenz)  hat mich positiv überrascht. Aber dazu gibt es demnächst einen eigenen Blogbeitrag. Hier könnte Ihr den AI Filter von Luminar 2017 anschauen, sowie alle anderen Filter, die jetzt bereits in Luminar enthalten sind, auch anklicken. Übrigens, der Pre-Order Preis liegt bei 59€ und für das was Macphun mit Luminar abliefert ist der Preis mehr als fair. Um Euch die Wartezeit zu vertreiben und Euch einen persönlichen Eindruck zu verschaffen, was das Programm alles kann, könnt Ihr hier ein paar Video Tutorials anschauen. Die Videos sind zwar nur für die 2017er Version von Luminar gedreht worden, aber die 2018er Version wird wohl kaum weniger Funktionen haben.

Übrigens, die SmugMug Mitgliedschaft kostet rund 48$ im Jahr und bietet eine Synchronisation mit Lightroom an. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, dass Macphun die Mitgliedschaft im Pre-Order Paket einfach nur so anbietet. Könnte der Grund darin liegen, dass Luminar 2018 demnächst ebenfalls (nur auf User Wunsch!!!) dieses Feature mit SmugMug zusammen möglich macht? Ich bin gespannt!

Update: Lightroom Classic und CC von Adobe nur noch im Abo

Persönlich bin ich ein großer Fan von Abo´s, genauer gesagt von Zeitungsabos. Da ich zu einer Zeit meine Liebe zur Fotografie entdeckt habe, als in Computern noch Festplatten mit einer Kapazität von 20 MB (ja, richtig gelesen, MEGAByte) werkelten, waren Magazine das zuverlässigste Informationsmedium in Sachen Fotografie. So klangvolle Namen wie „Foto-Creativ“ und „Foto Hobbylabor“ mögen dem ein oder anderen Leser noch etwas sagen, es war die hohe Zeit der analogen Fotografie. Daher mag ich auch heute noch gedruckte Zeitschriften, gerne auch im Abo.

Dieses Vertriebsmodell der Verlage haben mittlerweile auch die Hersteller von Software für sich entdeckt. Für Unternehmen, im professionellen Einsatz ist das ganz sicher eine wirklich gute Lösung, der Bedarf kann flexibel angepasst werden und die Software ist durch regelmäßige Updates stets auf dem neusten, aktuellen Stand. Im privaten Bereich stellt sich die Sachlage etwas anders dar, denn hier handelt es sich meistens nur um einen „User“ der vielleicht nicht immer die neuste Version der Software benötigt und der das ein oder andere Update durchaus überspringen kann, um die Kosten im Zaum zu halten. Ich oute mich gerne als jemand, der heute noch Lightroom 5 (LR5) als  Kaufversion auf dem Rechner installiert hat und LR5 hauptsächlich für die Entwicklung und den Druck des öfteren nutzt. Seit 2014 bin ich mit dieser Lösung absolut zufrieden.

Nun hat Adobe vor kurzem neue Produkte angekündigt und dabei die Einstellung der Kaufversion von Lightroom bekannt gegeben. Konkret bedeutet diese Entscheidung, dass das letzte Update für LR6 Ende 2017 erscheinen wird und die Software dann nicht mehr weiter gepflegt wird. Wer weiterhin LR wie gewohnt verwenden will und weiter Updates und Support erwartet (benötigt?), wird gezwungen sein auf LR Classic und damit in das Abo zu wechseln. Für professionelle Anwender, die auch Photoshop verwenden, ist der Schritt sicherlich kein Thema, wenn er nicht schon längst vollzogen ist. Für Amateure, wie ich einer bin, stellt sich die Sache dann doch etwas anders da, denn es wird teurer. Klar, LR mit PS bekommt man mit etwas Glück im Angebot schon für 10€ im Monat, das sind „nur“ 120€ im Jahr. Mein LR5  konnte ich für günstige 110€ in 2014 erwerben, im Abo hätte ich bis zum heutigen Tage 3 Jahre und 6 Monate jeweils 10€ bezahlt, mindestens also 420€. Sicher, ich hätte Photoshop zur Verfügung gehabt und immer die neusten Versionen von LR, aber mein Workflow ist über die Jahre gut gelaufen und Photoshop habe ich niemals vermisst. Als Amateur hat mir die Kaufversion von LR lange Jahre ausgereicht und gute Dienste geleistet. Die neue Situation bedeutet für mich, dass ich mir überlegen muss, wie und womit ich meinen Workflow in Zukunft gestalten werden.

Bei meinen Überlegungen spielt dabei nicht allein der Kostenfaktor eine Rolle, sondern auch die Verlässlichkeit der Firma, der ich meine Fotos anvertraue. Einmal habe ich schon erlebt, dass eine gute Software eingestellt worden ist, Aperture von Apple. Das war für mich absolut unverständlich und ich war stocksauer auf Apple. Zum Glück gab es einen Weg die Fotos von Aperture in ein anderes Programm unproblematisch zu übernehmen, Fotos, auch von Apple. Wenigstens dieser Weg wurde ermöglicht und in meinen Augen war das auch das Mindeste was Apple liefern musste. Trotzdem war es ärgerlich und hat bei mir das Vertrauen in Apple erschüttert. Zu Gute halte ich den Jungs aus Cupertino allerdings, dass mein erstes digitales Foto, welches im Jahr 2003 in iPhoto importiert wurde, immer noch problemlos auffindbar, editierbar und lesbar ist, mit allen EXIF Daten von damals. Die iPhoto/Aperture- und nun Fotos-Datenbank hat alle Systemupdates, Rechnerwechsel und Abstürze schadlos überlebt. Das wiederum stärkt mein Vertrauen in Apple zumindest etwas.

Adobe wiederum folgt meiner Meinung nach Apple in Sachen Vertrauensverlust. Bei Einführung des Abo-Models versprach Adobe, dass die Kaufversion weiter existieren wird. Dieses Versprechen wurde jetzt mit der Begründung gebrochen, dass sowieso die Mehrheit der User die Abo-Version von LR bevorzugen. Ok, vom unternehmerischen Standpunkt ist die Einstellung der Kaufversion durchaus zu verstehen, und für mich ist es interessant zu wissen, dass ich nicht zur Mehrheit der Adobe Kunden gehöre. Halb so wild, denn ich kann ohne großen Aufwand wechseln, weil ich die Verwaltung meiner Bilder über Fotos laufen lasse. Ob LR in Zukunft dann noch für die Entwicklung und für den Druck vorhanden ist oder nicht, ist für mich persönlich nicht ganz so wichtig, weil es dazu Alternativen gibt, die sich seit dem neusten Update von Fotos problemlos einbinden lassen. Anders sähe es aus, wäre LR meine alleinige Fotoverwaltung. Ich glaube dann hätte ich einige Schwierigkeiten die Bilder anderweitig unterzubringen.

Fakt ist, Adobe zwingt mich in das Abo Modell, wenn ich LR weiterhin auf neustem Stand und mit den neusten Kameramodellen nutzen will. Keine Frage, ich mag LR, die Entwicklung gefällt mir gut und das Druck-Modul ist in meinen Augen das angenehmste auf dem Markt. Ich hatte auf eine weitere Kaufversion von Adobe gehofft und hätte diese auch erworben, ins Abo werde ich nicht wechseln. Ich möchte nicht lebenslang 10€ ( wie lange bleibt es bei dem Preis?) für die Verwaltung meiner Fotos auf meinem Rechner bezahlen. Und wer sagt mir denn, dass LR classic nicht irgendwann eingestellt wird oder einen Cloud Zwang erhält? Adobe? Ja, Adobe hat gesagt, das es keinen „Cloudzwang“ geben wird, ganz bestimmt (wer Ironie findet…)!

Meine Datensicherung sieht demnächst wohl so aus, dass ich mich neben Crashs und anderen Risiken die Datenverluste nach sich ziehen können,  auch gegen innovative (wilde?) Ideen der (Software)Hersteller absichern werde. Denn auf ein Szenario habe ich gar keine Lust, dass alle meine privaten Fotos irgendwo in der Cloud landen und ich darauf keinen Einfluß mehr habe, wenn ich eine Software nutzen möchte. Hallo Apple, das wäre sogar ein Grund das System zu wechseln! Hallo Adobe, es war schön mit Dir & LR. Bye, bye! Es versteht sich von selbst, dass der Text meine ganz persönliche Meinung und Einschätzung als Amateurfotograf ist. Über die möglichen Alternativen zu LR werde ich hier in Zukunft sicher etwas zu berichten haben, denn es gibt auf dem Markt einige interessante Softwarelösungen für uns Amateurfotografen.

Gratis: Aktuelle DxO Software zum Nulltarif

Vielen Amateurfotografen ist DxO in Sachen Software ein Begriff. Lange galten gerade die Korrekturmodule und die Rauschreduzierung als beste im Markt. Oft gab es in der Vergangenheit Angebote in der die Vorgängerversion kostenfrei zu beziehen war, diesmal aber hat es das Magazin „Fotohits“ geschafft die aktuelle „Essential“ Version gratis als Beigabe zum November Heft 11/17 zu erhalten. Konkret bedeutet das für Euch, wer 3,50€ in die (auch von den Themen her sehr lesenswerte) FotoHits investiert, bekommt die Software kostenlos dazu.

DxO läuft unter beiden Systemen, also Windows und Mac und ist ein ziemlich mächtiges Werkzeug, was die RAW Entwicklung angeht. Bis auf die neue Olympus OM-D EM10 Mk.III werden alle Kameras und sehr viele Objektive unterstützt und auf Wunsch automatisch korrigiert. Auch die Panasonic Lumix Modell sind komplett da, die neue GH5 ist natürlich, als Spitzenmodell, auch gelistet. Auf meinem 2015er iMac ist die Software schnell unterwegs und bereitet keine Probleme. Auch der Installations- und Registrierungsprozeß lief problemlos ab. Von daher kann ich nur empfehlen, sich das Heft zu sichern und die Software per Download zu installieren und auszuprobieren. Viel Spaß.

Für alle MacUser geht es hier noch etwas weiter, denn mit dem neuen Betriebssystem macOS High Sierra hat Apple die Fotos-App deutlich verbessert und erweitert. Unter anderem ist es jetzt problemlos möglich ein externes Bildbearbeitungsprogramme einzubinden. DxO bietet sich dafür geradezu an. Die fertig bearbeitete Datei kann nämlich auf Knopfdruck zurück an Fotos übergeben werden, siehe Bild.

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Für Apple User bedeutet das, ein System Update gepaart mit einem sehr guten Bildbearbeitungsprogramm gibt es unter dem Strich für 3,50€. Versucht es einfach und viel Spaß dabei.

 

Praktische FotoApp von Rollei

Rollei hat heute mit der Rolleimoments App ein kleines, nützliches Helferlein für iOS und Android vorgestellt. Enthalten ist ein ND-Rechner, eine Wetter Info und ein Location Planner mit Infos zu Sonnen- und Mondständen sowie die dazugehörigen Zeiten von Aufgang, Höchststand und Untergang. Der Location Planner erinnert ein wenig „The Photographers Ephemeris“, allerdings deutlich abgespeckt in den Funktionen und Informationen. Aber! zum schnellen Überblick ist der Planner sehr gut geeignet, die wesentlichen Infos sind übersichtlich präsentiert und schnell zu erfassen. Ergänzend können vom Nutzer die „Lieblings-Ort“ abgespeichert und später immer wieder aufgerufen werden.

Hier mal ein paar Screenshots

Insgesamt ein wirklich nützliches kleines Tool, das Rollei da zur Verfügung stellt. Übrigens, es ist kostenlos und dafür mal von meiner Seite ein dickes Lob an die Jungs von Rollei. Gutes Marketing!

Tue Gutes für 0,99€: Kaufe den Polarr Photo Editor

Hey, der Titel ist kein Witz und die Software schon gar nicht! Diese Woche gibt es die Software zur Fotobearbeitung für nur 0,99€. Dazu spendet Polarr Inc. auch noch die Hälfte der Einnahmen im Rahmen des „Tages der Erde“ am 22. April. Ihr könnt im Mac-App Store die Details nachlesen. Ob es die Aktion auch für Windows gibt ist mir leider nicht bekannt, den Polarr Editor gibt es jedenfalls für diese Plattform. Hier ist die Webseite der Polarr Inc., dort findet Ihr weitere Informationen zum Photo Editor. Voraussetzung für den Mac ist mindestens OS-X 10.10 und ein 64 Bit Prozessor.

Das Programm ist komplett in Deutsch und kann in Apples Fotos Anwendung eingebunden werden, was ich persönlich klasse finde. Und für 0,99€ kann man nicht wirklich etwas falsch machen. Also, kaufen und der Erde was Gutes tun!

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Bild: Polarr Inc.

Schnäppchen: Affinity Photo & iTunes Karte

Für alle, die noch überlegen den Photoshop Herausforderer Affinity Photo zu kaufen, bietet das Wochenende eine richtig günstige Gelegenheit. Zum einen ist das Programm an diesem Wochenende von 49,99 € auf 39,99 € reduziert und zum anderen bietet der MediaMarkt reduzierte iTunes Karten an. Die 50€  Karte gibt es im aktuellen Prospekt für 42€, die 100€ sogar für nur 80€. Das Angebot seht Ihr nur im Prospekt, also solltet ihr in runterladen. Für alle, die keinen MediaMarkt in der Nähe haben, bietet sich Edeka als Alternative an. Bis zum Samstag erhaltet Ihr hier bei Kauf einer 25€ oder 50€ Karte 20% iTunes Guthaben geschenkt.

Kombiniert Ihr beide Angebote habt Ihr einen unschlagbar günstigen Preis für ein Top Bildbearbeitungsprogramm und das ganz ohne Abo!

How to: Softwareupdate mit Olympus

In lange vergangenen analogen Zeiten, also ungefähr vor 15 Jahren, verband jeder das Wort „Softwareupdate“ entweder mit Windows oder mit Apple, aber so gut wie niemand mit einer Kamera, geschweige denn mit Objektiven. Schlappe eineinhalb Jahrzehnte später sind die Hersteller in der Lage mit einem Softwareupdate quasi eine (fast) neue Kamera abzuliefern, jedenfalls was einen Großteil der Funktionen angeht. Die Olympus E-M1 ist dafür mit das beste Beispiel, da sehr viele Funktionen (z.B. LiveComposite, Focus Stacking und ein nochmals verbesserter Bildstabilisator) einfach über Updates nachgerüstet worden sind.

Auf der anderen Seite bergen solche Updates natürlich immer auch Risiken. Geht etwas schief, ist die Kamera oder das Objektiv in der Regel unbrauchbar und kann nur vom Hersteller wieder ins Leben zurückgerufen werden. Da heißt es dann Kamera und Optik ins Paket und ab geht die Post zum Hersteller. Ich selber hatte vor meinem ersten Update riesengroßen Respekt, war sehr vorsichtig und habe jeden Schritt dreimal durchgelesen. Zum Glück ist alles gut gegangen aber eine Anleitung wäre nicht schlecht gewesen. Daher für alle Olympus Nutzer, die auch respektvoll vor dem Update stehen, eine kurze Zusammenfassung des Procedere.

Bevor Ihr loslegt solltet Ihr den Akku Eurer Olympus voll geladen haben und Euch vergewissern, dass Ihr die neuste Version des Olympus Viewer und des Olympus Digital Kamera Updater habt. In der Regel liegt die Software noch auf DVD vor, also, falls noch nicht geschehen, installieren und dann die Software aktualisieren. Das schaut dann so aus.

 

Jetzt braucht Ihr noch das USB-Kabel das mit Eurer Olympus mitgeliefert worden ist. Ich hoffe Ihr habt es noch in der Verpackung oder wißt zumindest wo es ist, denn Olympus verwendet hier ein eignes Kabel, kein Micro-USB oder Ähnliches. Falls Ihr auf der Suche seid, die Anschlüsse sehen so aus:

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Olympus USB-Kabel

 

Ist das Kabel gefunden und die Olympus Software aktualisiert kann es an sich losgehen. An dieser Stelle nochmal der Hinweis, dass der Akku (nehmt bitte Euren Originalakku) voll sein sollte. Geht Euch nämlich während des Updates der Saft aus, könnt Ihr die Kamera höchstwahrscheinlich einschicken. Also los geht es, hier kurz in ein paar Schritten aufgezählt:

  1. Software installieren und Updaten
  2. Vollgeladenen (Original-) Akku einsetzen
  3. Speicherkarte aus der Kamera entfernen
  4. Kamera mit dem PC über das USB-Kabel verbinden
  5. Die Kamera einschalten und den „Speicher“ Modus auswählenIMG_2956
  6. Olympus Digital Kamera Updater aufrufen und ausführen. Ihr könnt dort sehr gut erkennen, welche Softwareversion Ihr auf Eurer Kamera habt und zu welcher Version Ihr updatet
  7.  Das Update wird nun ausgeführt und zwar sowohl für die Kamera, als auch für das angeschlossene Objektiv. Auf dem Bildschirm erscheint dann folgende AnzeigeAKuta3 Kopie
  8. Im Laufe des Vorgangs erscheinen dann folgende Meldungen auf dem PC-Bildschirm und auf dem Kamera LCD. Wichtig, auf KEINEN FALL die Verbindung Kamera-PC trennen. Ruhig bleiben, abwarten und Tee trinken
  9. Irgendwann, bei Kameras dauert es etwas länger, bei Objektiven geht es schneller, erscheint dann diese Bild auf Eurem Kameramonitor. jetzt habt Ihr es geschafftIMG_2953

     

  10. Ihr könnt die Kamera ausschalten, das USB-Kabel entfernen und dann Überprüfen, welche Firmware nun installiert ist. Dazu geht Ihr in das „Schraubenschlüssel“Menü und ruft den Punkt „Firmware“ auf

     

  11. Solltet Ihr mehrere Objektive haben, überprüft auch hier bitte die aktuelle Firmware. Im Prinzip funktioniert das genauso wie der oben geschilderte Vorgang, Ihr müsst natürlich die zu prüfende Optik auf Eure Kamera schrauben und dann wieder das Procedere durchlaufen. Der Updatevorgang für die Kamera entfällt natürlich. Das schaut dann so aus:aktua7 Kopie
  12. Das war es. Das Update der Objektive geht wirklich sehr schnell von statten und sollte auf jeden Fall gemacht werden.

Wie bei jedem Update einer Software sollte man ein paar Tage abwarten und schauen ob irgendwo Berichte über Probleme auftauchen. Sollte das nicht der Fall sein ist das Update auf jeden Fall sinnvoll, denn die Hersteller verbessern in der Regel die Software und stellen ja auch neue Funktionen bereit. Meine E-M1 habe ich noch mit der 2.x Firmware gekauft, heute ist 4.1 installiert und ich habe einige neue Funktionen, die vor einem Jahr noch gar nicht in der E-M1 verfügbar waren. Daher an dieser Stelle mal ein dickes „Dankeschön“ Richtung Olympus. Dieses „aktuell halten“ des Spitzenmodells schafft bei mir Vertrauen, das gefällt mir.