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Der STC FOGRIP für die neue Olympus EM-5 Mk.3

Vor ein paar Wochen habe ich bereits über den Handgriff von STC für die Olympus PEN-F berichtet und war von der Qualität, die geliefert wurde, richtig begeistert. Nun hat STC auch für die neue Olympus OM-D EM-5 Mk. 3 einen Handgriff in der Planung, der allerdings um ein „Feature“ ergänzt worden ist. Er läßt sich quasi verlängern. Dazu gleich mehr.

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SC-P700 & SC-P900 Epson kündigt neue Foto & Fine-Art Drucker an!

Epson hat heute zwei neue Foto und Fine-Art Drucker angekündigt, den Epson SC-P700 und den SC-P900. Während der SC-P 700 maximale Papiergrößen bis A3+ verarbeitet, schafft der SC-P900 sogar A2+. Die neuen Modelle werden wohl den SC-P 600 und den SC-P800 jeweils ablösen.

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Neue Olympus Aktion für die EM-5 MArk III

Olympus hat zur beginnenden Fotosaison wieder einmal eine neue Aktion am Start, dieses Mal für die Olympus OM-D EM-5 Mark III. Wer die Kamera bis zum 30.04.2020 erwirbt erhält nach dem Kauf den originalen Handgriff kostenlos dazu. Dieses Angebot gilt sowohl für den Body, als auch für die verschiedenen Kitvarianten der Olympus EM-5 Mk. III.

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Das Lumix PanaLeica 4,0-6,3/100-400 mm, in jeder Hinsicht tragbar

Sommerzeit ist Fotozeit ist Einkaufszeit, oder? Die Hersteller überschlagen sich mit Cash-Back- und Rabatt- Aktionen, geben weiteres Zubehör dazu oder auch gerne mal direkt ein Objektiv quasi für „lau“ mit, wenn ein Body samt Kitlinse gekauft wird. Panasonic und Olympus bilden da keine Ausnahme. Über die aktuelle Olympus Aktion habe ich bereits hier berichtet, die Sommer Aktion von Panasonic, die noch bis zum 31.Juli läuft, könnt Ihr Euch unter diesem Link anschauen. Beide Angebote unserer „Lieblingshersteller“ sind in meinen Augen wirklich gelungen und beinhalten interessante Objektive und Kameras. Da kommt man schon ins Grübeln, wenn man noch das ein oder andere Objektiv auf seiner Wunschliste hat, oder ein neuer Kamerabody lockt!

Mich hat es dieses Mal auch erwischt. Das PanaLeica 4,0-6,3/100-400mm hatte ich schon immer auf meinem Wunschzettel. Zu verlockend war die Aussicht auf ein leichtes Super-Tele mit 800mm KB Blickwinkel. Aber es war und ist teuer. Rund 1.700€ ruft Panasonic als Listenpreis heute noch für die Linse auf, die Straßenpreise bewegen sich knapp unter 1.400€. Zu teuer für mich damals und so wurde es erstmal das Olympus 4,8-6,7/75-300mm. Das Objektiv war zwar erschwinglich, leicht und kompakt, schwächelte aber am langen Ende. Trotzdem mochte ich es und habe einige gelungene Aufnahmen damit gemacht. Allerdings behielt ich das PanaLeica 4,0-6,3/100-400mm immer im Auge.

Und irgendwie bekam ich dann vor ein paar Tagen mit, dass die Optik bei einem seriösen Händler sehr günstig angeboten wurde, dazu noch der Rabatt aus der Sommer Aktion von Panasonic und der Preis war wirklich sehr verlockend. Ich konnte nicht anders und habe bestellt, wohlgemerkt mit Rückgaberecht, denn ich war mir nicht sicher, was das PanaLeica 4,0-6,3/100-400mm im Vergleich zum Olympus leistet. Aber dazu später mehr. Erstmal möchte ich Euch ein paar Bilder des Objektivs an der G9 und im Vergleich mit anderen mFT Objektiven zeigen.

Wie Ihr unschwer erkennen könnt, ist das PanaLeica 4,0-6,3/100-400mm schon recht groß. Angesetzt an der Lumix G9 mißt die komplette Kombination vom Sucher bis zum Frontdeckel in der Länge 24cm. Das Gewicht dürfte so bei 1,65 Kilo liegen, wobei das Objektiv mit rund einem Kilo zu Buche schlägt. Trotz oder gerade wegen der beeindruckenden Werte sollten man sich vor Augen halten, welche Kombination da an dem Schulterriemen baumelt. Auf Kleinbild (oder neudeutsch Vollformat) Blickwinkel gerechnet, wird da ein 200-800mm Tele spazieren getragen. An meiner alten APS-C Nikon D80 hatte ich das Sigma 4,5-5,6/80-400, das wog schon ohne die D80 rund 1.75 Kilo, war vom Durchmesser richtig „fett“ und hatte „nur“ einen KB Blickwinkel von 160-600mm. Von Vollformat möchte ich hier gar nicht erst anfangen, da sprengen solche Objektive jeglichen Rahmen. Das PanaLeica 4,0-6,3/100-400mm ist für dass, was es bietet wirklich zierlich und günstig. In jeder Hinsicht für den Amateur noch „tragbar“. Die große Frage ist, was leistet es denn an einem mFT Body?

Häufig ist in Rezensionen und Objektivtest zu lesen, dass Objektiv A im Gegensatz zu Objektiv B oder C wesentlich besser abbildet und das deutlich sichtbar wäre. Ich persönlich kenne nur wenige Objektive, wo es mir aufgefallen ist. Darunter sind das Oly 2,8/40-150mm und das Oly 1,2/17mm, beide sind scharf und haben einen ganz speziellen „Look“. Bei allen anderen bin ich entweder nicht kritisch genug oder ich habe nur richtig gute Optiken gekauft. Mir fallen die Unterschiede von denen häufig berichtet wird schlicht nicht auf. Allerdings gibt es für mich seit ein paar Tagen eine Ausnahme. Vergleiche ich das Oly 75-300 mit dem PanaLeica 4,0-6,3/100-400mm, sehe ich am langen Ende sehr deutliche Unterschiede in der Auflösung und der Schärfe. Ich bin wirklich überrascht, wie gut das 100-400 auch noch bei 400mm abbildet. Ein paar Beispiele hierzu:

Sicher, ich habe bislang vielleicht erst 100 Fotos mit dem PanaLeica 4,0-6,3/100-400mm aufgenommen, aber dabei sind schon ein paar gute Bilder herausgekommen. Ein Wort noch zum Handling im Allgemeinen und an der Lumix G9 im Speziellen. Die Optik ist tragbar, auch über mehrere Kilometer hinweg in einer Schultertasche. Damit ist eine meiner größten Sorgen ausgeräumt, denn Super-Tele eignen sich selten als „dabei“ Objektiv. Fast immer nimmt man diese Teleobjektive bewusst mit und damit auch die Nachteile in kauf. Beim PanaLeica ist das anders, hier kann ich die G9 mit dem 12-40 und das 100-400 locker auf eine Wanderung mitnehmen, auch wenn ich keinen spezifischen Einsatzzweck im Sinn habe. Das 100-400er ist nicht zu schwer, nicht zu groß oder erfordert ein Stativ. Ich kann es problemlos „dabei“ haben. Gerade der Dual IS hilft hier ungemein das Objektiv fast immer einsetzten zu können. Zeiten von 1/100 bei maximaler Brennweite liefern noch knackscharfe Aufnahmen, längere Zeiten sollten auch noch funktionieren, allerdings habe ich das nicht versucht, sondern nur in anderen Rezensionen gelesen. Der AF an der Lumix G9 packt zuverlässig zu und ist schnell, wird der Fokusbegrenzer eingesetzt sogar sehr schnell. Unter dem Strich ist es ein vielseitig einsetzbares Objektiv und kein „Stubenhocker“.

Optisch richtig gut und vielseitig einsetzbar, dabei ab und zu noch günstig zu bekommen, was will man mehr. Ihr solltet es einfach einmal ausprobieren und ggf. zuschlagen, wenn wieder gute Angebote kommen. Alternativ ist auch der Gebrauchtkauf eine Option, hier würde ich aber das PanaLeica 4,0-6,3/100-400mm auf jeden Fall vorher ausprobieren, da es wohl mit ganz frühen Chargen der Objektive ein paar Probleme mit dem Zoomring gab. Diese treten zumindest bei meinem Exemplar nicht mehr auf. Falls Ihr in der Nähe von Remscheid wohnen solltet und ihr mal eine paar Probeschüsse machen möchtet, schreibt mich an! Einen Kaffee gibt es dann sogar umsonst dazu.

Leider werde ich immer noch nicht von Olympus oder Panasonic gesponsert und daher ist der Artikel meine ungeschminkte Meinung und hat keinerlei Nebenwirkungen für Euch.

Neu:Olympus M.Zuiko Digital ED 12-200 mm 1:3.5-6.3

Olympus hat das neue Superzoom, das M.Zuiko Digital ED 12-200 mm 1:3.5-6.3, für unser mFT System angekündigt. Die technischen Daten sind beeindruckend, 12-200 mm Brennweite (auf KB umgerechnet 24-400!mm), geschützt gegen Staub- und Spritzwasser, natürlich in einer frostsicheren Bauweise ausgeführt, dabei mit 455gr. noch wirklich leicht und tragbar und mit 100mm Länge und 78mm Durchmesser sehr kompakt. Der Listenreis in Europa wird bei 899€ liegen, der Straßenpreis wie immer etwas tiefer. Naja, es ist halt kein „Super-Duper lichtstarkes Megageiles TOP-Pro-MAX-Zoom“ und die Presse und die Form überschlagen sich auch gerade nicht vor Begeisterung über das neue Superzoom.

Ja geht’s denn noch? Olympus setz hier den Gedanken des mFT-Systems fast vorbildlich um, bringt ein sehr interessantes Reiseobjektiv auf den Markt, das bei anderen Kameraherstellern vergeblich im Objektiv Line-Up gesucht werden muss und das zu einer UVP von 899€! Und die Reaktionen der Presse sind, ich formuliere es einmal charmant, zurückhaltend! Der Brennweitenbereich von 12-200 mm dürfte wohl für jede Urlaubsreise, jeden Spaziergang und jeden Zoobesuch, sicherlich für 95% aller Fotos ausreichen. Egal ob ich einen Affen im Porträt im Zoo fotografieren möchte, den wundervollen Ausblick auf den Sonnenuntergang im Urlaub oder eine Makroaufnahme einer Blume (0,46x fach auf KB gerechnet) schießen will, es geht mit diesem Objektiv! Ein Dreh am Zoom Ring und ich bin von der „Totalen“ im „Close-Up“, auch für die Videofilmer ist das neue Olympus M.Zuiko Digital ED 12-200 mm 1:3.5-6.3 ideal. Gerade im Vergleich zum Zuiko 4,0-5,6/14-150 ist das neue Zuiko 3,5-6,3/12-200 zu Ende gedacht. Die plus 2 mm am unteren Ende sind im Weitwinkelbereich richtig viel Zugewinn an Blickwinkel und dabei noch lichtstärker mit f3,5 als die f4,0 des Zuiko 14-150mm. Die plus 50mm am Ende der Zoomreichweite sind zwar auch prima, ich persönlich glaube jedoch, dass den meisten Usern der Zuwachs im Weitwinkel wichtiger sein wird. Olympus hat ein in meinen Augen ein extrem vielseitiges Zoom geschaffen, dass wohl für Video (und der Bereich wird immer wichtiger) als auch für Foto ein perfektes All-in-one darstellt und eine extrem breite Zielgruppe ansprechen sollte. Denken wir an den Familienvater, der alles dabei hat oder auch den Profi, der in einer staubigen Umgebung alles filmen und fotografieren kann ohne gezwungen zu sein, die Optik zu wechseln. Zusammen mit einer lichtstarken, kleinen 1,8er Festbrennweite könnte das Olympus M.Zuiko Digital ED 12-200 mm 1:3.5-6.3 das „Schweizer Taschenmesser“ im mFT System werden. Es wird spannend zu sehen sein, wie sich die Neuerscheinung gegen das Zuiko Pro Zoom 4/12-100 behaupten wird und wie groß am Ende die Preisdifferenz zwischen den beiden Objektiven sein wird. Jedenfalls hat Olympus bewiesen, und das war in meinen Augen äußerst wichtig, dass auch der „normale“ Fotoamateur weiter im mFT-System mit Neuerscheinungen rechnen kann. Olympus bedient die komplette Bandbreite und as ist gut so.

Ein Wort noch zur Preisgestaltung, 899€ Listenpreis sind sicher kein Schnäppchen, aber der Preis ist ebenfalls nicht als utopisch anzusehen. Ich bin sicher, dass Olympus irgendwann ein Set mit dem Zuiko 3,5-6,3/12-200mm anbieten wird, z.B. mit einer OM-D EM 10 oder OM-D EM5, das dürfte den Einstieg nochmal etwas günstiger gestalten. Stellen wir uns doch einmal, nur so zum Spaß, eine Vollformat DSLM mit einer vergleichbaren Optik vor, sowohl von der Größe als auch vom Gewicht wäre das noch lustig, aber kaum akzeptabel. Kommen wir aber zum Preisschild dürften die meisten Familienväter „raus“ sein. Insofern denke ich, dass Olympus mit dem neuen Olympus M.Zuiko Digital ED 12-200 mm 1:3.5-6.3 alles richtig gemacht hat. Es ist nicht spektakulär, aber sehr universell. Wie das so ist im Leben, das Schweizer Taschenmesser wird immer gekauft und ist immer dabei, das Bowie-Messer ist zwar ein spektakuläres Teil, hängt aber dann doch meistens als Dekoration über dem Kamin.

OM-D E-M1X: Spezialist & Technologieträger von Olympus

Olympus hat heute die OM-D E-M1X vorgestellt, das neue Top-Modell der OM-D Kamera Linie. Zu einer UVP von 2.999€ ist der Body der OM-D E-M1X ab Ende Februar erhältlich. Die Kamera ist von Olympus als Profiwerkzeug für Sport-, Outdoor,-, Natur,- und Dokumentarfotografie positioniert und wer Olympus Kameras kennt, dürfte wissen, dass Olympus da ernst macht. Der Body dürfte so einiges aushalten können und ich bin sicher, dass auch die OM-D E-M1X unter die Dusche kann ohne Schaden zu nehmen (es gibt da so einige, nicht offizielle Videos, die zeigen wie gut abgedichtet eine 1er Kamera von Olympus ist). Wichtig zu wissen, die OM-D E-M1X ist nicht der Nachfolger der OM-D E-M1 Mk.II. Diese bleibt weiterhin im Programm und ist gerade durch eine silberfarbene Variante ergänzt worden.

Das neue Topmodell von Olympus OM-D E-M1X

Die Markteinführung hat Olympus wirklich bemerkenswert organisiert. Kurz nach der offiziellen Vorstellung wimmelt es im Netz schon von „Hands on“ Berichten auf YouTube und Ankündigungen und Artikeln auf den üblichen Presseseiten. Es dürfte schwer fallen, als interessierter Amateur- oder Profifotograf, dieser Marketingmaschine in den nächsten Tagen zu entkommen. Kompliment an das Olympus Marketing und ich persönlich finde es gut, dass ich zum Marktstart schon umfangreiche Informationen von dritter Seite erhalten kann.

Die OM-D E-M1X ist in meinen Augen eine Demonstration von Olympus, was uns in den nächsten Jahren in Sachen Kameratechnologie erwartet und ein absolutes Bekenntnis zum mFT System. Das freut mich persönlich sehr! Alle Wildlife- und Sportfotografen dürfte die OM-D E-M1X in Kombination mit dem ebenfalls heute angekündigten 4,5/150-400 inkl. 1,25TC freuen, könnte doch diese Optik das neue „Arbeitspferd“ für deren Aufgaben werden.

Dazu kommt der weiterentwickelte AF mit Motiverkennung im Spitzenmodell, der per Softwareupdate erweitert werden kann. Bisher sind Motorsport, Flugzeuge und Züge in der Motiverkennung vorhanden. Angeblich soll die Motiverkennung für Vögel schon in Arbeit sein und ich bin sicher da wird es genügend weitere Ideen zur Motiverkennung geben, Fußball zum Beispiel? Für Fußballfotografen wäre die drahtlose Übertragung auf den PC super interessant, wäre doch die quasi direkte Weiterleitung online vom PC an die Redaktionen möglich. Und in dieser Branche steht Geschwindigkeit ganz oben.

Die weiteren Features der OM-D E-M1X beinhalten unter anderem:

  • HighRes Shoot mit 50 MP aus der Hand
  • Eingebauter Graufilter in 5 Stufen von ND2 bis ND32
  • Bildstabilisierung bis zu 7,5 Stufen!!!
  • GPS, Temperatur, Manometer und Kompaß
  • Joystick
  • etc.,

…und vieles mehr. Die genau Auflistung gibt es hier in der Pressemitteilung von Olympus. Ich persönlich finde die neuen Software-Features sehr interessant. Motiv-AF, HighRes Shoot aus der Hand, eingebaute ND Filter, GPS und die anderen Sensoren, Thethered Shooting ohne Kabel, wir dürfen gespannt sein, was davon den Weg in die „kleineren“ Modelle finden wird. Es bleibt spannend. Allen Kritikern, die anführen, dass die Kamera zu groß und zu teuer für das mFT-System sei, möchte ich den Gedanken mit auf den Weg geben, dass die OM-D E-M1X ein Spezialist ist und sicherlich von Spezialisten gekauft wird, aber alle mFT Bodys auf mittlere Sicht von der Technologie des neuen Top-Modells profitieren werden. Ich würde es lieben GPS und einen eingebauten ND Filter in einer Kamera zu haben, die die Größer der ersten OM-D EM-1 hat.

Das neue M.Zuiko Pro 4,5/150-400 kommt erst im jähr 2020 in den Verkauf

Neben dem neuen Flaggschiff kündigte Olympus das neue 4,5/150-400mm und einen 2x MC-20 Telekopierter an. Das neue M.Zuiko digital 4,5/150-400 wird allerdings erst im Jahr 2020 in den Verkauf gehen, der Telekonverter MC-20 allerdings schon im Sommer diesen Jahres. Der MC-20 arbeitet mit dem neuen 4,5/150-400mm, dem 4/300mm und dem 2,8/40-150mm zusammen. Gerade für Besitzer des 2,8/40-150 dürfte der MC-20 interessant werden, macht er doch aus dem Tele ein 5,6/80-300. Qualitativ sollte da (hoffentlich) ähnliches gutes Bildmaterial mit zu erreichen sein, wie mit dem bereits bekannten 1,4er Telekonverter.

Den neuen 2-fach Telekonverter MC-20 gibt es bereits im Sommer 2019!

Olympus hat heute mit dem neuen Topmodell OM-D E-M1X gezeigt, was technisch machbar ist und was uns möglicherweise noch in den kleinen, kommenden, Kameras erwarten wird. Dazu wurde ein hochinteressantes, lichtstarkes Telezoom und ein neuer 2-fach Telekonverter vorgestellt. Unter dem Strich ein starkes Bekenntnis zum mFT-System, dass sicherlich auch einige „rückengeplagte“ Kleinbildfotografen interessieren wird. Ich persönlich bin sicher, dass die Diskussion um die Sensorgröße demnächst abgelöst wird durch die Diskussion darum, wer die bessere Software hat. Und da ist Olympus mit der OM-D E-M1X ganz sicher mit vorne dabei.

Blutmond: Oder Die Nacht der „langen Tüten“

Zu übersehen war er heute definitiv nicht, der Blutmond. Weniger am Himmel, sondern ehr in den Medien. Radio, TV und das Internet, überall waren Bilder und Berichte über das Himmelsereignis zu sehen und zu hören. Glücklicherweise dürften die meisten interessierten Beobachter heute Morgen gegen 5.00 h früh an einem sternenklaren Himmel einen bildschönen Vollmond entdeckt haben, der sich langsam rot verfärbte. Selbstredend, dass auch ich in der eiskalten Nacht dieses Naturspektakel verfolgt habe. Mit Stativ, Kamera und den Olympus Linsen 70-300 und 40-150 plus Konverter, habe ich Fotos vom Blutmond geschossen. Ohne Astroklar-Filter (den ich aber gerne mal ausprobieren würde), dafür mit eiskalten Fingern und einer Tasse Kaffee. Dabei sind mir ein paar Dinge aufgefallen:

Das Olympus 2,8/40-150 liefert wirklich ab!
  1. Ein stabiles Stativ ist durch nichts zu ersetzen, als durch ein noch stabileres Stativ!
  2. Die rote Beleuchtung des Displays meiner Panasonic Lumix G9 ist in der Nacht tatsächlich nützlich und augenschonend.
  3. Das Olympus 70-300 bildet überraschend gut ab, das Olympus 2,8/40-150 samt Konverter ist trotzdem eine Klasse für sich. Ein „musst have“ im mFT Objektivkosmos wie ich finde.
  4. Der AF der heutigen Kameras ist mittlerweile wirklich gut geworden.
  5. Das mFT System hat in der Fotografie mit Teleobjektiven massive Vorteile. Das bemerke ich meistens dann, wenn ich zusammenpacke. Ein 600mm an KB hat doch deutlich mehr gewogen und ganz andere Ausmaße gehabt. Naja, und die etwas größere Schärfentiefe gegenüber Kleinbild (für alle jungen Fotografen, so heißt das „Vollformat“ eigentlich) hat heute morgen zum Glück auch nicht gestört.
  6. Nachbearbeitung ist bei den Bilder unbedingt erforderlich, dadurch wird nochmal einiges aus den Daten herausgekitzelt.
  7. Und abschließend: Wer sich um 4.45 h aus dem Bett quält, sich bei minus 8° Celsius über eine Stunde die Finger abfriert und den Kaffee dann nur lauwarm genießen kann, sollte unbedingt ein Bild ausdrucken und an die Wand bringen. Diese Foto wird immer an ein unvergeßliches Naturschauspiel erinnern und dafür machen wir doch Bilder, oder?
Blutmond auf A4 mit dem Epson SC-P600 auf Suhl MasterClass Lustre Papier.

Ich wünsche Euch noch viele tolle Foto-Momente und Erinnerungen. Denkt immer daran, „Pixel to Paper“, erst das macht eine Datei zu einer Fotografie!