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Erstkontakt: Das ideale mFT-Stativ? BENRO TSL08CN00

Jetzt im Sommer bin ich gerne draußen im Wald unterwegs und stelle immer wieder verwundert fest, wie dunkel es in einem Buchenwald im Sommer sein kann, wenn das Blätterdach sich komplett ausgebreitet hat Das Grün dominiert und der Wald schluckt richtig viel Licht. Mit unseren mFT-Systemen ist das zum Glück kein Problem mehr. Stabilisatoren in der Kamera und im Objektiv sorgen dafür, dass selbst Zeiten von 1/2 Sekunde aus der Hand möglich sind. Wozu braucht der m-FT- Fotograf da noch ein Stativ? Zugegeben, das Stativ kommt immer seltener zum Einsatz, aber gewisse Situationen sind ohne Stativ kaum zu meistern. Beispiele? Aufnahmen mit Grauverlaufsfilter, HighRes-Aufnahmen, Sternenhimmel/Milchstraße, Aufnahmen mit ND (NeutralDichte) Filtern und langer Belichtungszeit, Zeitrafferaufnahmen oder Nachtaufnahmen mit Live-Composite. Sicherlich gibt es noch viele andere Situationen, in denen ein Stativ notwendig ist, Fakt ist, verzichten können selbst wir mFT-Fotografen auf die Dreibeiner noch lange nicht.

Allerdings haben Stativ häufig eine unangenehme Eigenschaft, sie sind selten da, wenn man sie am meisten braucht. Oft liegen sie dann schön bequem zuhause im Warmen auf dem Schrank und rekeln sich in Ihrer weichen Stativtasche, während der Fotograf draußen vor Ort krampfhaft versucht die Kamera irgendwie auf einem Stein horizontal auszurichten. Und warum? Stative sind oft zu schwer, zu sperrig, zu dick oder passen einfach gerade nicht in den Rucksack hinein. Und, geben wir es doch zu, manchmal sind wir einfach zu faul die extra Kilos auf den Rücken zu schnallen. Ich bin da keinen Deut besser und mein Gitzo Traveller bleibt öfter als gedacht Zuhause.

Entdecke ich dann allerdings ein Stativ, dass bei nur 4 Auszügen eine Höhe mit Mittelsäule und Kugelkopf von 146 cm erreicht, mit eingefahrener  Mittelsäule immer noch 123 cm hoch ist und ein Gewicht von nur rund einem Kilo ausweist, werde ich neugierig. Kommt das Stativ dann noch von einem renommierten Hersteller wie Benro und rufen seriöse Händler einen Straßenpreis von rund 110 € dafür auf, muss ich das Ding einfach in die Finger bekommen, um es näher untersuchen zu können. Gesagt, getan, bestellt (bei einem Fotofachhändler) und geliefert bekommen. Das BENRO TSL08CN00 liegt nun vor mir und ich bin wirklich neugierig wie sich das Stativ in der Praxis schlägt.

Natürlich ist alles was ich bis jetzt schildern kann nur ein erster Eindruck, ein ausführlicher Erfahrungsbericht folgt dann in den nächsten Wochen, aber dieser erste Kontakt ist durchaus interessant. Das BENRO TSL08CN00 wirkt hochwertig verarbeitet, hat prima Zubehör dabei (eine klasse Tasche und einen passenden Inbusschlüssel) und ist mit rund 1 Kilo Gewicht inkl. Kugelkopf wirklich leicht. Die Länge, sprich das Packmaß, des zusammengeklappten Stativs beträgt 51cm. Das ist deutlich länger als mein Rollei Traveller Stativ (5 Segmente)  und nur etwas länger als mein Gitzo Traveller (4 Segmente) zusammengeklappt mißt. Woran liegt es? Nicht an den 4 Segmenten sondern am technischen Aufbau des BENRO TSL08CN00, denn die Stativbeine lassen sich nicht um 180° umschlagen, um so das Packmaß  zu reduzieren. Dieses technische Design hat deutliche Vorteile bei der Größe, bedingt aber eine etwas geringere Stabilität der Stativschulter (der Bereich wo die Beine am Stativ angebracht sind). Also, irgendeinen Kompromiss geht man immer ein und Benro hat sich entschieden auf das etwas längere Packmaß zu setzen.

Der zugehörige Kugelkopf macht einen stabilen Eindruck und ist dabei doch recht klein. Sehr stylisch sieht die knallblaue ARCA kompatible Schnellwechselplatte aus, die Benro mitliefert. Die Klemmung der Schnellwechseleinheit funktioniert mit meinen anderen ARCA Platten übrigens problemlos. Auffällig am Kugelkopf ist der Fakt, dass es nur einen Feststellknopf gibt. Konkret bedeutet das, dass keine Friktionseinstellung vorhanden ist und dass mit dem Knopf sowohl die Kugel, als auch die Basis gelöst wird. Von meinem Gitzokopf mit Friktion bin ich da äusserst verwöhnt und ich werde mit Spannung beobachten, wie ich mit dem Benro-System zurecht komme. Trotzdem, den ersten Versuch hat der kleine Kugelkopf prima überstanden, meine PEN-F mit 2,8/12-40 und Handgriff wurde bombenfest gehalten. Aber ich habe noch größere Kaliber, das BENRO TSL08CN00 ist  mit einer Traglast von bis zu 4 KG angegeben und ich bin gespannt, wie das Leichtgewicht mit der EM-1 und dem 2,8/40-150 zurecht kommt.

Die Stativbeine wirken stabil, sind aber nicht mit Schaumstoff oder anderen Materialien im oberen Segment ummantelt. Das ist im Winter zwar kälter beim berühren und aufstellen des Stativs, spart aber dafür Gewicht ein. Die Verschlüsse des BENRO TSL08CN00 sind Drehverschlüsse, im schicken Blau gehalten und vor allem recht groß. Eine Bedienung mit Handschuhen im Winter sollte keine Problem darstellen. Dazu kommt, dass mit einer halben Drehung der Verschlüsse die Beine freigegeben werden. Der ganze Mechanismus funktioniert reibungslos, macht einen hochwertigen Eindruck und ist mindestens so gut zu bedienen wie bei meinem Gitzo Traveller. Auf den ersten Blick bin ich davon echt beeindruckt. Was dem Benro fehlt sind Spikes. Die Kunststoffkappen der Stativbeine sind fest und nicht wechselbar ausgeführt, so dass keine Spikes montiert werden können. Schade, aber in Anbetracht des Preises und des Gewichts ist  das durchaus zu verschmerzen.

Mein Fazit nach meinem ersten Kontakt mit dem Benro ist durchaus positiv. Das Stativ wirkt sehr gut verarbeitet, fühlt sich leicht an und schaut dabei wirklich gut aus. Der Kugelkopf hält meine PEN-F ohne Probleme und der Unterbau des BENRO TSL08CN00 macht ebenfalls einen stabilen Eindruck. Mal sehen wie sich das Leichtgewicht in der Praxis schlägt.

 

Wie immer habe ich das Stativ selber bestellt, ausgepackt und auch bezahlt! Ich erhalte kein Sponsoring vom Händler, Benro oder sonstigen Firmen. Daher basiert der Bericht auf meinen persönlichen Erfahrungen und Eindrücken.

 

 

 

Zugabe: Olympus spendiert eine weitere Zugabe zur EM-1 Mk.II

Bis zum 31.Juli 2018 läuft eine Bonus-Aktion von Olympus für die Olympus EM-1 Mk.II. Es gibt den HLD-9, den Power Grip im Wert von 299€, gratis dazu. Soweit so gut, darüber hatte ich hier schon berichtet.

Aber Olympus legt nach und hat die Aktion nochmals aufgewertet. Zusätzlich zum Power Grip erhalten Käufer bis zum 31.Juli diesen Jahres noch die 3-Jahres Zusatz-Gewährleistung für Ihre EM-1 Mk.II. Das macht das Paket nochmals attraktiver, denn neben den 2 Jahren normaler Garantie und den zusätzlichen 6 Monaten Garantie bei Registrierung der Kamera unter myOlympus, zählt diese Verlängerung additiv. Konkret bedeutet das: Kauft Ihr heute, am 21.06.2018 eine Olympus EM-1 Mk.II und nutzt alle Möglichkeiten aus, endet Eure Garantie/Gewährleistung erst am 20.12.2023! Ja, richtig gelesen, 2023.

Das Beste daran ist, dass die Garantie/Gewährleistung bei Olympus bei einem späteren Verkauf der Kamera auf den Käufer übertragen werden kann. Das pusht dann den Wiederverkaufspreis, falls man auf das nächste neue Topmodell umsteigen möchte. Hier liegt Olympus eine Nasenlänge vor Panasonic. Da kann die Garantie leider nicht mit dem Gebrauchtverkauft mit übertragen werden. Also, wer noch zögert sollte bis zum 31.07. eine Entscheidung treffen, denn das Paket von Olympus ist noch attraktiver geworden! Nachlesen könnt Ihr das hier auf der Aktionsseite von Olympus.

Wie immer gilt, ich erhalte keinerlei Zuwendungen von Olympus für diese Information. Also alles komplett werbefrei und ohne Nebenwirkungen.

Update3: Akkus für die Olympus E-M1

Das Thema Energieversorgung bewegt die Gemüter der Olympus Community.  Mittlerweile ist das mein dritter Beitrag hierzu. Ich möchte erneut auf Reinhard Wagner verweisen, der weitere Akkus geopfert hat, um die Unterschiede aufzuzeigen. Das könnt Ihr hier auf Pen and Tell nachlesen. Zum anderen hat Hendrik Roggenmann auf seiner Webseite einen schönen Praxisbericht veröffentlicht, in dem er seinen “gemischten Akkueinsatz” mit der Olympus E-M1 beschreibt. Auf roggemann Fotografie könnt Ihr seine Erfahrungen nachlesen.  Die beiden Berichte spiegeln quasi Theorie und Praxis zum Einsatz von Fremdakkus wieder, deshalb finde ich sie beide lesenswert und informativ. Ich persönlich werde weiterhin bei den Fremdakkus bleiben, ABER ein paar Konsequenzen ziehe ich dann doch für mich persönlich:

  1.  Ich lade meine Akkus ab sofort nur noch im original Olympus Ladegerät auf.
  2. Ich werde mir einen weiteren Original Olympus BLN-1 Akku als Reserve zulegen.
  3. Sollte ich den HLD-7 Hochformatgriff an der E-M1 nutzen, kommen die Fremdakkus in den Griff. Ansonsten aber auch weiterhin direkt in die E-M1.
  4. Ich versuche die Totalentladung der Akkus zu vermeiden. Das sollte sowieso nicht passieren und ist mir bei der E-M1 auch noch nie passiert, aber ich habe es jetzt noch etwas mehr im Blick.

Schade, dass das Original so teuer ist. Klar, da steckt mehr “KnowHow” drin, es werden Sanyo Zellen genutzt etc. Trotzdem, 50€ für das Original gegen 16€ für den Nachbau, das ist ein Wort. Bei 29€ für den original Akku würden die wenigsten User den Nachbau kaufen, davon bin ich überzeugt. Und ich denke bei 29€ würde Olympus immer noch etwas verdienen. Vielleicht sogar mehr, da weitere “Originale” gekauft würden. Naja, vielleicht hat die kommende Olympus OM-D E-M1 Mk.II ja neue Akkus und Oly wagt mal einen Versuch. Progressiv genug ist Olympus ja immer gewesen 😉

 

 

Update2: Akkus für die Olympus E-M1

Wow, ich hätte nie gedacht, dass das Thema Akkus so kontrovers diskutiert wird. Sowohl im Olympus Forum als auch im Systemkamera Forum gibt es aktuelle Diskussionen zu diesem Thema. Mein Erfahrungsbericht hat auf Facebook in der Olympus Gruppe ebenfalls für einen regen Meinungsaustausch gesorgt, daher möchte ich diesen Bericht in Bezug auf die Informationen auch aktuelle halten.

Wie gesagt, ich habe bisher gute Erfahrungen gemacht mit den Patona Akkus, allerdings habe ich in den letzten Tagen auch viel zu diesem Thema gelesen. Ich  möchte Euch aber auf den Artikel von Reinhard Wagner auf seinem Blog Pen and Tell aufmerksam machen. Er hat hier im August drei Artikel zu dem Thema geschrieben und im letzten sogar einen Original Olympus BLN-1 Akku geöffnet. Allein für das Engagement und die Mühe lohnt sich ein Blick auf das was Reinhard Wagner da im Vergleich zum Patona Akku aufzeigt. Also, hier klicken und mal nachsehen. Es zeigt sich, dass Olympus sicher hochwertigste Akkus baut (oder sich zuliefern läßt). Jeder muss nun für sich selber die Entscheidung treffen, ob er “fremdgeht” oder beim Original bleibt. Beide Varianten haben Ihre Berechtigung. Trotzdem oder gerade deshalb werde ich in ein paar Monaten nochmal meine Erfahrungen zu dem Thema posten.

Übrigens werde ich weder von Olympus noch von einem Akkuhersteller gesponsert, insofern achte ich schon etwas auf das Preis/Leistungs Verhältnis.

Update: Akkus für die Olympus E-M1

Wer kennt das nicht, mitten in der schönsten Foto-Session blinkt das Batteriesymbol im Sucher auf und nichts geht mehr. Ärgerlich zwar, aber schlimmer ist es dann in die Fototasche zu greifen und festzustellen, dass der Reserve-Akku schön zuhause im Lader steckt und damit die Session abrupt endet. Merke: Akkus sind wichtig, denn ohne Akkus geht bei heutigen Kameras gar nichts mehr. 

Im Mai 2015 habe ich schon einmal über Akkus für die Olympus E-M1 berichtet, damals noch frisch erworben und kaum im Einsatz. Heute, nach rund 15 Monaten und zig Ladezyklen, kann ich Erfahrungswerte nachliefern. Wobei ich ausdrücklich betonen möchte, dass es sich hierbei um Erfahrungen im täglichen Gebrauch handelt, nicht um gemessene technische Details. Da es im Olympus Forum darüber eine rege Diskussion gibt, empfehle ich technisch Interessierten dort mal reinzuschauen. Hier geht es zur, teilweise intensiv geführten, Diskussion.

Neben dem Original von Olympus übernehmen zwei weitere Akkus von Patona regelmäßig die Stromversorgung meiner E-M1. Ein weiterer Akku werkelt ebenfalls neben dem originalen Olympus Akku in einer E-M10 als Kraftwerk. Alle Akkus werden regelmäßig geladen und eingesetzt, Tiefentladungen sind bislang nicht vorgekommen. Geladen wurden die E-M1 Akkus in der Regel in meinem Reiseladegerät, während die E-M10 Akkus im original Olympus Ladegerät mit Strom versorgt wurden. Sonst wurden alle Akkus nicht besonders pfleglich behandelt. Das bedeutet es gibt keinerlei Schutzkappen für die Kontakte, die Akkus kommen einfach in die Fototasche und sind damit auch Hitze und Kälte gleichermaßen ausgesetzt, je nachdem wo ich mich gerade mit der Kamera aufgehalten habe. Genau wie die E-M1 wurden sie nicht sonderlich geschont.

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Nun nach 15 Monaten steht unter dem Strich in meinen Augen ein positives Ergebnis. Alle Akkus haben meinen wenig pfleglichen Umgang überlebt, die Kapazität ist nach meinem Gefühl in dieser Zeit nicht gesunken und  das Laden der “Energiezellen” hat in jedem Gerät funktioniert. Das Original von Olympus hält allerdings etwas länger durch, als die Alternativen von Patona. Hier stehen auch 1220 mAH gegen 1050mAH im Ring, so dass ich das auch erwartet habe. Trotzdem, gibt es etwas “wichtiges” für mich zu fotografieren, ist immer zuerst der Oly-Akku in meiner E-M1, auch würde ich zu jeder Kamera jederzeit zumindest einen original Hersteller Akku bereit halten. Einfach als “Referenz”.

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Wozu dann überhaupt “Fremdakkus”, wenn das “Original” doch besser ist. Es geht, wie immer, ums liebe Geld. Der Olympus Akku liegt bei rund 52€, die Nachbauten starten ab 11€, ähnlich sieht es bei den Ladegeräten aus. Sicher kann man jetzt argumentieren, dass man in eine 1.000€ Kamera keinen Billigakku stecken sollte. Auf der anderen Seite darf der Hinweis nicht fehlen, dass es für viele Amateure tatsächlich ein Hobby ist und die finanziellen Mittel begrenzt sind. Da machen 35€-40€ pro Akku (mal 2) doch schon etwas aus. Ein Ladegerät als Reserve dazu und wir sprechen von rund 100€ Preisunterschied bei 2 Akkus plus Lader. Ich frage mich dann immer, warum die Kamerahersteller ihre Akkus nicht einfach günstiger anbieten. Sind die Produktionskosten wirklich so dramatisch unterschiedlich? Ich glaube nicht. Ich persönlich würde bei einem Preis von beispielsweise 29€ pro originalem Akku keine Nachbauten mehr kaufen, dass wäre mir “das Original” wert. Aber bei dem jetzigen Preisunterschied werde ich wahrscheinlich wieder zu den Patonas greifen, da meine persönlichen Erfahrungen alles in allem positiv sind und ich leider auch ein begrenztes Budget für mein Hobby habe. Schließlich steht ja die neue E-M1II vor der Türe, da muss gespart werden ;-).

Übrigens wäre ich für Eure Erfahrungen mit Fremdakkus dankbar, mailt sie mir oder postet sie einfach hier in den Kommentaren.

 

Test(er): Metz sucht Blitz Tester

Es gibt wieder was zu testen (und zum nachher behalten!!!). Vielleicht hast Du ja Glück und Du kannst den neuen mecablitz 64 AF-1 digital testen.   Das Top Modell  gibt es auch für Olympus/Panasonic, passt also sehr gut. Ausserdem dürfen die Tester den Blitz, der eine UVP von 439€ hat,  nach Abschluß des Testzeitraums behalten. Alles weiteren Infos gibt es bei Metz mecatech auf der Facebook Seite. Teilnehmen könnt Ihr bis zum 8. August, die genaue Produktbeschreibung findet Ihr hier auf den Seiten von Metz. Scheint ein kräftiges Kerlchen zu sein der Metz 64, auf jeden fall interessant für die kommende, dunkle Jahreszeit.

First Look: Filter für das Olympus 2,8/7-14 mm

Pünktlich zum Wochenende sind die beiden bestellten Filter im 100mm Format für den Filterhalter des 2,8/7-14mm angekommen. Geordert habe ich einen Graufilter (ND 3.0, 1000x, also Belichtungsverlängerung um 10 Stufen) von Haida und einen Reversed Grauverlaufsfilter (0,9, also 3 Blendendstufen) von 84.5mm. Während Haida in der Foto Szene für seine Filter und Filterhalter mittlerweile recht bekannt ist, ist den Jungs von 84.5mm noch nicht der ganz große Durchbruch gelungen. Allerdings bieten sie jetzt auch 100mm Filter an und vor allem da den Reversed Grauverlaufsfilter zu einem richtig günstigen Preis.

Die Verpackung der beiden Filter könnte sich nicht mehr unterscheiden. Haida liefert den ND Filter in einer richtig edlen Metallbox, ausgeschlagen mit festem Schaumstoff, dazu noch eine ersatz Moosgummidichtung, falls die erste Dichtung Schaden nehmen sollte. 84.5mm begnügt sich mit einer einfach Kunststofftasche und einem Inlay aus stabilen Papier. Allerdings ist die Endkontrolle darauf dokumentiert und vom Mitarbeiter unterschrieben, was ich wiederum äußerst vertrauenserweckend und cool finde.

Während der Haida Filter aus Glas besteht, ist der Filter von 84.5mm aus einem CR-39 Polymer gefertigt, also Kunststoff. Der Hersteller nennt es auf seiner Webseite zwar organisches Glas, aber es ist halt doch Kunststoff. Nichts desto trotz machen beide Filter auf den ersten Blick einen qualitativ hochwertigen Eindruck.

 

Ganz kurz noch ein Wort zu den Einsatzgebieten der Filter:

Der Verwendungszweck eines Graufilters oder auch NeutralDichte Filters, besteht darin, Licht zu schlucken und die Belichtungszeit entsprechend zu verlängern. Diese Art Filter werden häufig in der Landschaftsfotografie eingesetzt, um Wolken zu verwischen oder Wasser fließend dazustellen. Am Meer eingesetzt, erreicht man damit Belichtungszeiten, die die See wie eine einheitliche Fläche aussehen lassen.

Der Reverse Verlaufsfilter ist ein Klassiker für Sonnenuntergänge. Die stärkste Abdunklung findet quasi genau in der Mitte des Filters statt. Nach unten läßt er das Licht ohne Einschränkung passieren, nach oben hin wird er, ausgehend von der dunklen Mitte, immer heller. Ideal also um tolle Sonnenuntergänge zu fotografieren. Klassische Grauverlaufsfilter werden dagegen von oben nach unten konstant heller und dunkeln am oberen Rand des Filters am stärksten ab.

Die Herausforderung für die Filterhersteller liegt zum Einen darin, möglichst keine optische Beeinträchtigung der Abbildungsqualität des Objektivs durch den Filter zu erhalten und zum Anderen ein wirklich neutrales Grau auf den Sensor zu zaubern, also keine Farbverschiebung durch den Filter zu erhalten. Ich bin gespannt, wie sich meine beiden Neuzugänge verhalten werden. Der Haida hat im Netz sehr gute Kritiken bekommen, der 84.5mm ist eine Wundertüte für mich. Ich bin selber sehr gespannt und werde berichten.

 

 

 

Gesucht: Filterhalter für das Olympus 2,8/7-14mm Weitwinkelzoom

Im Frühjahr 2015 kam das von Olympus lange angekündigte 2,8/7-14mm Weitwinkel Zoom auf den Markt und erhielt bemerkenswerte Kritiken. Lichtstark, eine sehr gute Abbildungsleistung, scharf, dazu abgedichtet und frostsicher. Die Abmessungen und das Gewicht sind zwar für die mft-User gewöhnungsbedürftig, aber im Vergleich zu den Objektiven für Vollformat sind diese Werte immer noch mehr als erträglich. Der Erfolg des neuen 2,8/7-14 mm überrascht daher in keiner Weise. Bedingt durch den extremen Zoombereich und den Blickwinkel von bis zu 114° bei einer maximalen Blende von 2,8 gibt es kein Filtergewinde und nur eine fest eingebaute Gegenlichtblende. In meinen Augen ist das fehlende Filtergewinde auch der einzige (Schwach)-Punkt an dem sonst wirklich exzellenten Objektiv. Aber die Physik können selbst die besten Objektivkonstrukteure nicht überlisten.

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Kein Wunder dass gerade Landschaftsfotografen diese Linse lieben und sehr oft einsetzen.  Landschaftsfotografen setzen aber heute sehr gerne und gekonnt Graufilter und Grauverlaufsfilter ein und stoßen beim neuen Olympus 2,8/7-14 mm damit natürlich auf ein Problem, es ist ja kein Filtergewinde vorhanden. Da ich selber sehr gerne Filter einsetze stehe ich im Moment vor dem gleichen Problem oder besser gesagt vor der gleichen Herausforderung. Zum Glück gibt es nämlich findige Tüftler und Firmen, die Lösungen für den Einsatz von Filtern am 2,8/7-14 mm ermöglichen. Ich habe sogar mehr Anbieter gefunden, als ich vermutet habe und liste für alle Besitzer des Oly 2,8/7-14mm meine gefundenen Links einfach mal auf:

  1. Logodeckel war mir als erster Anbieter bekannt, auch durch den Test von Paddy (Patrick Luhdolph) in NewYork. Der Preis ist in meinen Augen mit 80€ ok.
  2. Helge Suess hat schon für das alte FT Weitwinkelzoom 4/7-14mm und für das mft Superweitwinkelzoom 4/7-14mm von Panasonic Filterhalter hergestellt. Logisch dass er auch für das Olympus 2,8/7-14mm etwas im Angebot hat. Preislich habe ich auf Anhieb leider nichts gefunden.
  3. Haida hat ebenfalls reagiert und über Amazon kann man den Filterhalter beziehen. Der Halter nutzt aber 150mm Filter, das ist schon eine Ansage sowohl in Größe als auch im Preis der Filter. Mit rund 130€ liegt der Filterhalter aber noch im preislich erträglichen Rahmen.
  4. Shapeways.com hat ebenfalls einen Adapter für das LEE-Filtersystem im Angebot. Allerdings sitzen die Jungs in den USA und ein LEE-Filterhalter ist Voraussetzung. Dafür ist der Preis mit 43,72 USD recht günstig, wenn man bereits den LEE Filterhalter hat. Mir wurde gerade mitgeteilt, dass auch der Haida Filterhalter paßt, also noch ein Pluspunkt für den Shapeways.
  5. Photospheresg.com, ein Anbieter aus Singapur, hat ebenfalls eine Lösung für das Olympus 2,8/7-14mm im Angebot. Da steckt ein originelles Konzept dahinter. Hier gibt es einen Testbericht dazu.
  6. Phil Norton, ein genialer Landschaftsfotograf aus England, hat ebenfalls einen Adapter für ein Filtersystem für das 2,8/7-14mm entwickelt. Genutzt wird das System von Nisi, dass man in Deutschland über Isarfoto beziehen kann.

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Es gibt also mehr als genug Filterhalter für das Olympus 2,8/7-14mm auf dem Markt. Verwendet werden ausschließlich Einschub-Filtersysteme mit einer Breite von 100mm bis 150mm. Persönlich bin ich wirklich gespannt, ob die 100mm System wirklich nicht vignettieren. Fakt ist, dass ich mir definitiv ein System für mein Oly 2,8/7-14mm anschaffen werde. Dabei werde ich wahrscheinlich erstmal bei den 100mm Filtern bleiben, da es doch im ersten Schritt deutlich preisgünstiger ist. Es versteht sich von selbst, dass dann hier ein entsprechender Testbericht folgen wird. Stay tuned.

 

 

Neuzugang: L-Winkel von Menge für die Oly E-M1

Die Oly E-M1 ist eine ziemlich beliebte Kamera und es gibt zuhauf Zubehör in jeder Preisklasse zu kaufen. Recht günstig ist der L-Winkel von Mengs mit dem Arca kompatiblen Schnellwechselsystem. Für rund 25€ gibt es diese Erweiterung für die E-M1. Die “Erweiterung” ist dabei ruhig wörtlich zu nehmen, denn häufig findet der kleine Finger nun an der etwas größeren E-M1 seinen Platz.

Die restlich Ausstattung ist rasch aufgelistet: Hoch- und Querformat Schnellwechselkupplung, das Akkufach bleibt frei zugänglich und das Stativgewinde wird durch den Mengs L-Winkel nun endlich in die optische Achse verlagert. Die Verarbeitung ist solide, gefrästes Voll-Alu, rundherum vertrauenserweckend. Der Hochformat-Winkel läßt sich sehr einfach mit einem Imbusschlüssel entfernen, jeder kann sich also den L-Winkel so “konfigurieren” wie er es gerade braucht. Das finde ich sehr gut, denn die Möglichkeit diesen Bereich zu demontieren war für mich mit kaufentscheident. Aber schaut selber…

 

 

Preisgünstig, gut verarbeitet und vor allem parktisch im täglichen Einsatz, an sich sollte der Mengs L-Winkel volle 5 Sterne bekommen. Tut er aber nicht, leider. Die mitgelieferte Schraube zur Befestigung ist schlicht und einfach zu lang. Das hat zur Folge, dass der L-Winkel nicht richtig sitzt und entsprechendes Spiel am Body der E-M1 aufweist. Zum Vergleich habe ich die Schraube meiner Stativwechselplatte (Siri TY-50) ausgebaut, um die Höhe vergleichen zu können. Tatsächlich ist die Schraube des TY-50 kürzer und paßt ohne Probleme in das Gewinde der E-M1 und befestigt die Schnellwechselplatte fest und zuverlässig. Leider ist die Schraube aber nicht am L-Winkel nutzbar, da der Kopf zu groß ist und damit ein festziehen des L-Winkels unmöglich macht.

 

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Das ist extrem schade und ärgerlich, da der L-Winkel von Mengs günstig und wirklich sehr gut ist, sowohl von der Verarbeitung her, als auch von der Funktionalität. Es blieben mir daher nur zwei Möglichkeiten

1. Einpacken, zur Post gehen, absenden und auf Ersatz warten, allerdings mit dem Risiko wieder einen Mengs L-Winkel mit zu langer Schraube zu erhalten oder

2. sich selber eine Lösung einfallen lassen. Da ich ehr zu den bequemen Zeitgenossen gehöre, haben ich mich entschlossen nicht zur Post zu gehen und selber Hand an zu legen.

An sich ist die Lösung auch recht einfach. Ist eine Schraube zu lang nimmt man eine Unterlegscheibe. Gut, ich hätte dann ein bewegliches Teil mehr, welches sicher auch verloren gehen könnte, aber zumindest würde ich Klarheit darüber bekommen, wie und ob der Winkel dann endgültig an meiner E-M1 sitzt. Nach Murphys Gesetz hatte ich natürlich keine Unterlegscheibe im Haus, die gepaßt hätte. Mir blieb also nichts anderes übrig als im Baumarkt nach einem passenden Ersatzteil zu suchen. An dieser Stelle mal ein dickes Kompliment an Obi, die haben tatsächlich die perfekt passenden Unterlegscheiben vorrätig (6,4 steht auf der Verpackung). Der Preis liegt für 40 Stück bei 1,99€, da ist es auch nicht so tragisch, wenn mal etwas verloren geht. Schaut doch aus wie gemacht für den L-WInkel oder ?

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Kurz gesagt, die Unterlegscheibe passt perfekt und auch der L-Winkel sitzt damit wie angegossen an der E-M1. Da ein lösen der Schraube eh Werkzeug benötigt und sich der Mengs L-Winkel wirklich sehr harmonisch an die E-M1 schmiegt, ich benutze ihn quasi als kleinen Handgriff, bleibt er ständig an der Kamera. Daher empfinde ich meine (Behelfs-)Lösung mit der Unterlegscheibe nicht als störend. Trotzdem werde ich den Händler bitten, mir eine neue, passende Schraube zuzusenden.

Sonst ist der L-Winkel quasi seit 14 Tagen ununterbrochen an meiner E-M1 im Einsatz. Die Passform ist sehr gut, auf meinem Sirui Kopf gibt es da keinerlei Problem. Dabei ist es wirklich angenehm über die komplette Fläche der Bodenplatte eine Ebene zu haben und nicht, wie bei den kurzen Wechselplatten, quasi einen “Hubbel” unter der Kamera. Das “kippeln” beim abstellen der E-M1 entfällt. Das hat mich persönlich immer so sehr gestört, dass ich meine Wechselplatte sobald als möglich von der Kamera abgeschraubt habe. Mit dem Mengs L-Winkel erspare ich mir das nun. Nur wenn ich den Hochformatgriff HLD7 brauche nehme ich den L-WInkel noch ab.

Zwei kleine, (negative?) Auffälligkeiten möchte ich aber noch erwähnen. Zum Einen wird die E-M1 doch etwas schwerer, ich habe es jedenfalls bemerkt. Rund 170g sind spürbar. Mit den Pro-Optiken ist es mir egal, sollte ich ganz leicht unterwegs sein wollen, naja, würde ich den L-Winkel wohl abnehmen. Zum Anderen stößt die Stativsicherung (ein Stift in der Aufnahmehalterung an meinem Sirui-Kopf) gegen die Schraube. Ein Verschieben ist dann nicht ganz so leicht möglich, wie mit der Originalwechselplatte. Aber das ist ehr meckern auf hohem Niveau.

 

 

 

 

 

 

 

 

Anleitung: Geotagging mit der Olympus OM-D E-M1

Olympus packt so viele interessante Funktionen in die Kameras, dass man glatt den Überblick verlieren könnte. Mir ist das natürlich passiert. Das eingebaute WiFi in meiner E-M1 habe ich zum Übertragen von Fotos und zur Fernsteuerung der Kamera verwendet. Das “Geotagging”, der letzte und unterste Punkt im Menü der App auf meinem Handy, habe ich irgendwie ignoriert und verdrängt. Obwohl ich die wetterfeste Lösung von Pentax an der E-M1 vermisst habe, bin ich tatsächlich nicht auf den Gedanken gekommen, diese Funktion der Olympus App auszuprobieren. Wahrscheinlich hat mein Unterbewusstsein mir zugeflüstert, dass es viel zu kompliziert sei! Nun ja, manchmal sollte das Unterbewusstsein es mit Dieter Nuhr halten: “Wenn man keine Ahnung hat,…”.

Das Geotagging mit der Kamera ist wirklich eine schöne Sache. Sowohl “Lightroom” von Adobe als auch “Fotos” von Apple (und sicher auch zig andere Bildverwaltungsprogramme) übernehmen die Daten und stellen diese auf einer Karte da. Gerade wenn eine Fototour in einer unbekannten Gegend geplant ist, finde ich es immer prima, später bei der Bildauswertung auch einen Blick auf die Karte werfen zu können, um zu sehen, wo die Aufnahme entstanden ist. Und im Urlaub ist die Funktion sowieso super, da ist ja erstmal alles neu und interessant und später kann man die Landkarten in ein Fotobuch einbinden. Da ist ein GPS-Tracking wirklich praktisch.

Also, hier und heute die Anleitung wie Ihr ganz einfach Eurer WiFi-fähigen Olympus Kamera (das wären die E-M1, die E-M10, E-M10 MkII und die E-M5 MkII) mit Eurem Smartphone (iOS und Androide) das Geotaggen beibringt.

  1. Verbindet vor Eurer Fototour einmal die Kamera mit dem Smartphone. Dies dient der Synchronisation der Uhren zwischen dem Handy (also der App) und der Kamera. Beide Geräte haben so die gleich “Zeit” was für das richtige Zuordnen der Daten notwendig ist.
  2. Startet Eure Fototour und schaltet einfach in der App das Geotagging ein. Das Handy könnt Ihr dann einfach in die Tasche stecken. Bei meiner Test-Tour durch den Wald, war ein iPhone 5 ganz normal in meiner Jackentasche und hatte keine Probleme mit dem empfangen des GPS-Signals. Auch der Energieverbrauch über die Zeit von gut 1,5 Stunden war gering  und in meinen Augen absolut unproblematisch. IMG_2202
  3. Zieht los und macht Eure Bilder. Zwischendurch könnt Ihr immer überprüfen, ob die App Eure Wegstrecke aufzeichnet. Klickt dazu einfach auf den Menüpunkt in der App.
  4. Am Ende der Tour habt Ihr dann unter dem Menüpunkt Geotag in der App eine Übersicht über Eure “Logs”. Angegeben ist dabei immer das Datum, der Beginn und das Ende, sowie ein Foto. Verbindet jetzt Eure Olympus per Wifi wieder mit dem Handy und klickt Euer Log im Handy an. IMG_2203
  5. Ihr solltet, wenn Ihr das Log angeklickt habt, nun ein ähnliches Bild sehen, wie das hier gezeigte. Klickt dann oben rechts auf das Quadrat mit dem Pfeil. Dort erscheint dann der Menüpunkt “Zur Kamera übertragen”. Logisch, dass Ihr den jetzt anklickt. Einen kurzen Moment später hat die Olympus App die Daten dann an die Kamera übertragen und Ihr seht dann die Karte. Auf der Karte könnt Ihr dann Eure Route nachverfolgen und die Stecknadeln geben die Punkte an, an denen Ihr Fotos geschossen habt. Der Datenaustausch funktioniert also in zwei Richtungen. Die ganze Aktion dauert vielleicht maximal 2 Minuten, dann hat Eure Oly die Daten in die EXIFS geschrieben. IMG_2201

Im ersten Moment sieht die “Geotag Funktion” kompliziert aus, ähnlich wie die Koppelung der Kamera per Wifi mit dem Handy. Beides ist es nicht, sonder es funktioniert reibungslos (bei mir mit iOS und einem alten iPhone 5 allerdings mit dem aktuellsten Betriebssystem). Das Geotagging ist wirklich einfach zu nutzen und die Ergebnisse stimmen, das habe ich auf meiner Tour überprüft. Die Bilder werden genau da auf der Karte getaggt, wo sie auch entstanden sind. Persönlich lege ich es Euch einfach ans Herz es zu versuchen. Es macht nachher einen riesen Spaß, seine Tour auf der Karte zu sehen und in “Lightroom” oder “Fotos” diese Funktion aufrufen zu können. Und es ist mit der App von Oly wirklich sehr einfach umzusetzen.

Zwei Tipps noch am Ende:

  1. Wenn Ihr die Kamera mit dem Handy verbinden wollt, wechselt manuell Euer Wifi von der “Heimstation” auf das installierte Profil der Olympus. Automatisch wechselt es leider nicht und es kommt keine Verbindung mit der Kamera zustande. Sobald Ihr es manuell macht, steht die Wifi Verbindung zur Kamera sehr schnell und stabil.
  2. Auf längeren Fototouren würde ich eine “Powerbank” mitnehmen, um eine Reserve zu haben. Schließlich weiß man ja nie was kommt und ein Handy kann ja noch viel mehr als “Logs” aufzeichnen, telefonieren zum Beispiel. Sicher ist sicher.

Fazit: Die App funktionier sehr gut, zeichnet recht genau auf, braucht nicht viel Strom und ist einfach anzuwenden. Dazu bekommt jeder Besitzer einer WiFi-fähigen Olympus Kamera die ganze Sache kostenlos mitgeliefert. Das ist eine prima Sache!