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Update3: Akkus für die Olympus E-M1

Das Thema Energieversorgung bewegt die Gemüter der Olympus Community.  Mittlerweile ist das mein dritter Beitrag hierzu. Ich möchte erneut auf Reinhard Wagner verweisen, der weitere Akkus geopfert hat, um die Unterschiede aufzuzeigen. Das könnt Ihr hier auf Pen and Tell nachlesen. Zum anderen hat Hendrik Roggenmann auf seiner Webseite einen schönen Praxisbericht veröffentlicht, in dem er seinen „gemischten Akkueinsatz“ mit der Olympus E-M1 beschreibt. Auf roggemann Fotografie könnt Ihr seine Erfahrungen nachlesen.  Die beiden Berichte spiegeln quasi Theorie und Praxis zum Einsatz von Fremdakkus wieder, deshalb finde ich sie beide lesenswert und informativ. Ich persönlich werde weiterhin bei den Fremdakkus bleiben, ABER ein paar Konsequenzen ziehe ich dann doch für mich persönlich:

  1.  Ich lade meine Akkus ab sofort nur noch im original Olympus Ladegerät auf.
  2. Ich werde mir einen weiteren Original Olympus BLN-1 Akku als Reserve zulegen.
  3. Sollte ich den HLD-7 Hochformatgriff an der E-M1 nutzen, kommen die Fremdakkus in den Griff. Ansonsten aber auch weiterhin direkt in die E-M1.
  4. Ich versuche die Totalentladung der Akkus zu vermeiden. Das sollte sowieso nicht passieren und ist mir bei der E-M1 auch noch nie passiert, aber ich habe es jetzt noch etwas mehr im Blick.

Schade, dass das Original so teuer ist. Klar, da steckt mehr „KnowHow“ drin, es werden Sanyo Zellen genutzt etc. Trotzdem, 50€ für das Original gegen 16€ für den Nachbau, das ist ein Wort. Bei 29€ für den original Akku würden die wenigsten User den Nachbau kaufen, davon bin ich überzeugt. Und ich denke bei 29€ würde Olympus immer noch etwas verdienen. Vielleicht sogar mehr, da weitere „Originale“ gekauft würden. Naja, vielleicht hat die kommende Olympus OM-D E-M1 Mk.II ja neue Akkus und Oly wagt mal einen Versuch. Progressiv genug ist Olympus ja immer gewesen 😉

 

 

Update2: Akkus für die Olympus E-M1

Wow, ich hätte nie gedacht, dass das Thema Akkus so kontrovers diskutiert wird. Sowohl im Olympus Forum als auch im Systemkamera Forum gibt es aktuelle Diskussionen zu diesem Thema. Mein Erfahrungsbericht hat auf Facebook in der Olympus Gruppe ebenfalls für einen regen Meinungsaustausch gesorgt, daher möchte ich diesen Bericht in Bezug auf die Informationen auch aktuelle halten.

Wie gesagt, ich habe bisher gute Erfahrungen gemacht mit den Patona Akkus, allerdings habe ich in den letzten Tagen auch viel zu diesem Thema gelesen. Ich  möchte Euch aber auf den Artikel von Reinhard Wagner auf seinem Blog Pen and Tell aufmerksam machen. Er hat hier im August drei Artikel zu dem Thema geschrieben und im letzten sogar einen Original Olympus BLN-1 Akku geöffnet. Allein für das Engagement und die Mühe lohnt sich ein Blick auf das was Reinhard Wagner da im Vergleich zum Patona Akku aufzeigt. Also, hier klicken und mal nachsehen. Es zeigt sich, dass Olympus sicher hochwertigste Akkus baut (oder sich zuliefern läßt). Jeder muss nun für sich selber die Entscheidung treffen, ob er „fremdgeht“ oder beim Original bleibt. Beide Varianten haben Ihre Berechtigung. Trotzdem oder gerade deshalb werde ich in ein paar Monaten nochmal meine Erfahrungen zu dem Thema posten.

Übrigens werde ich weder von Olympus noch von einem Akkuhersteller gesponsert, insofern achte ich schon etwas auf das Preis/Leistungs Verhältnis.

Update: Akkus für die Olympus E-M1

Wer kennt das nicht, mitten in der schönsten Foto-Session blinkt das Batteriesymbol im Sucher auf und nichts geht mehr. Ärgerlich zwar, aber schlimmer ist es dann in die Fototasche zu greifen und festzustellen, dass der Reserve-Akku schön zuhause im Lader steckt und damit die Session abrupt endet. Merke: Akkus sind wichtig, denn ohne Akkus geht bei heutigen Kameras gar nichts mehr. 

Im Mai 2015 habe ich schon einmal über Akkus für die Olympus E-M1 berichtet, damals noch frisch erworben und kaum im Einsatz. Heute, nach rund 15 Monaten und zig Ladezyklen, kann ich Erfahrungswerte nachliefern. Wobei ich ausdrücklich betonen möchte, dass es sich hierbei um Erfahrungen im täglichen Gebrauch handelt, nicht um gemessene technische Details. Da es im Olympus Forum darüber eine rege Diskussion gibt, empfehle ich technisch Interessierten dort mal reinzuschauen. Hier geht es zur, teilweise intensiv geführten, Diskussion.

Neben dem Original von Olympus übernehmen zwei weitere Akkus von Patona regelmäßig die Stromversorgung meiner E-M1. Ein weiterer Akku werkelt ebenfalls neben dem originalen Olympus Akku in einer E-M10 als Kraftwerk. Alle Akkus werden regelmäßig geladen und eingesetzt, Tiefentladungen sind bislang nicht vorgekommen. Geladen wurden die E-M1 Akkus in der Regel in meinem Reiseladegerät, während die E-M10 Akkus im original Olympus Ladegerät mit Strom versorgt wurden. Sonst wurden alle Akkus nicht besonders pfleglich behandelt. Das bedeutet es gibt keinerlei Schutzkappen für die Kontakte, die Akkus kommen einfach in die Fototasche und sind damit auch Hitze und Kälte gleichermaßen ausgesetzt, je nachdem wo ich mich gerade mit der Kamera aufgehalten habe. Genau wie die E-M1 wurden sie nicht sonderlich geschont.

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Nun nach 15 Monaten steht unter dem Strich in meinen Augen ein positives Ergebnis. Alle Akkus haben meinen wenig pfleglichen Umgang überlebt, die Kapazität ist nach meinem Gefühl in dieser Zeit nicht gesunken und  das Laden der „Energiezellen“ hat in jedem Gerät funktioniert. Das Original von Olympus hält allerdings etwas länger durch, als die Alternativen von Patona. Hier stehen auch 1220 mAH gegen 1050mAH im Ring, so dass ich das auch erwartet habe. Trotzdem, gibt es etwas „wichtiges“ für mich zu fotografieren, ist immer zuerst der Oly-Akku in meiner E-M1, auch würde ich zu jeder Kamera jederzeit zumindest einen original Hersteller Akku bereit halten. Einfach als „Referenz“.

FullSizeRender (1)

Wozu dann überhaupt „Fremdakkus“, wenn das „Original“ doch besser ist. Es geht, wie immer, ums liebe Geld. Der Olympus Akku liegt bei rund 52€, die Nachbauten starten ab 11€, ähnlich sieht es bei den Ladegeräten aus. Sicher kann man jetzt argumentieren, dass man in eine 1.000€ Kamera keinen Billigakku stecken sollte. Auf der anderen Seite darf der Hinweis nicht fehlen, dass es für viele Amateure tatsächlich ein Hobby ist und die finanziellen Mittel begrenzt sind. Da machen 35€-40€ pro Akku (mal 2) doch schon etwas aus. Ein Ladegerät als Reserve dazu und wir sprechen von rund 100€ Preisunterschied bei 2 Akkus plus Lader. Ich frage mich dann immer, warum die Kamerahersteller ihre Akkus nicht einfach günstiger anbieten. Sind die Produktionskosten wirklich so dramatisch unterschiedlich? Ich glaube nicht. Ich persönlich würde bei einem Preis von beispielsweise 29€ pro originalem Akku keine Nachbauten mehr kaufen, dass wäre mir „das Original“ wert. Aber bei dem jetzigen Preisunterschied werde ich wahrscheinlich wieder zu den Patonas greifen, da meine persönlichen Erfahrungen alles in allem positiv sind und ich leider auch ein begrenztes Budget für mein Hobby habe. Schließlich steht ja die neue E-M1II vor der Türe, da muss gespart werden ;-).

Übrigens wäre ich für Eure Erfahrungen mit Fremdakkus dankbar, mailt sie mir oder postet sie einfach hier in den Kommentaren.

 

Test(er): Metz sucht Blitz Tester

Es gibt wieder was zu testen (und zum nachher behalten!!!). Vielleicht hast Du ja Glück und Du kannst den neuen mecablitz 64 AF-1 digital testen.   Das Top Modell  gibt es auch für Olympus/Panasonic, passt also sehr gut. Ausserdem dürfen die Tester den Blitz, der eine UVP von 439€ hat,  nach Abschluß des Testzeitraums behalten. Alles weiteren Infos gibt es bei Metz mecatech auf der Facebook Seite. Teilnehmen könnt Ihr bis zum 8. August, die genaue Produktbeschreibung findet Ihr hier auf den Seiten von Metz. Scheint ein kräftiges Kerlchen zu sein der Metz 64, auf jeden fall interessant für die kommende, dunkle Jahreszeit.

First Look: Filter für das Olympus 2,8/7-14 mm

Pünktlich zum Wochenende sind die beiden bestellten Filter im 100mm Format für den Filterhalter des 2,8/7-14mm angekommen. Geordert habe ich einen Graufilter (ND 3.0, 1000x, also Belichtungsverlängerung um 10 Stufen) von Haida und einen Reversed Grauverlaufsfilter (0,9, also 3 Blendendstufen) von 84.5mm. Während Haida in der Foto Szene für seine Filter und Filterhalter mittlerweile recht bekannt ist, ist den Jungs von 84.5mm noch nicht der ganz große Durchbruch gelungen. Allerdings bieten sie jetzt auch 100mm Filter an und vor allem da den Reversed Grauverlaufsfilter zu einem richtig günstigen Preis.

Die Verpackung der beiden Filter könnte sich nicht mehr unterscheiden. Haida liefert den ND Filter in einer richtig edlen Metallbox, ausgeschlagen mit festem Schaumstoff, dazu noch eine ersatz Moosgummidichtung, falls die erste Dichtung Schaden nehmen sollte. 84.5mm begnügt sich mit einer einfach Kunststofftasche und einem Inlay aus stabilen Papier. Allerdings ist die Endkontrolle darauf dokumentiert und vom Mitarbeiter unterschrieben, was ich wiederum äußerst vertrauenserweckend und cool finde.

Während der Haida Filter aus Glas besteht, ist der Filter von 84.5mm aus einem CR-39 Polymer gefertigt, also Kunststoff. Der Hersteller nennt es auf seiner Webseite zwar organisches Glas, aber es ist halt doch Kunststoff. Nichts desto trotz machen beide Filter auf den ersten Blick einen qualitativ hochwertigen Eindruck.

 

Ganz kurz noch ein Wort zu den Einsatzgebieten der Filter:

Der Verwendungszweck eines Graufilters oder auch NeutralDichte Filters, besteht darin, Licht zu schlucken und die Belichtungszeit entsprechend zu verlängern. Diese Art Filter werden häufig in der Landschaftsfotografie eingesetzt, um Wolken zu verwischen oder Wasser fließend dazustellen. Am Meer eingesetzt, erreicht man damit Belichtungszeiten, die die See wie eine einheitliche Fläche aussehen lassen.

Der Reverse Verlaufsfilter ist ein Klassiker für Sonnenuntergänge. Die stärkste Abdunklung findet quasi genau in der Mitte des Filters statt. Nach unten läßt er das Licht ohne Einschränkung passieren, nach oben hin wird er, ausgehend von der dunklen Mitte, immer heller. Ideal also um tolle Sonnenuntergänge zu fotografieren. Klassische Grauverlaufsfilter werden dagegen von oben nach unten konstant heller und dunkeln am oberen Rand des Filters am stärksten ab.

Die Herausforderung für die Filterhersteller liegt zum Einen darin, möglichst keine optische Beeinträchtigung der Abbildungsqualität des Objektivs durch den Filter zu erhalten und zum Anderen ein wirklich neutrales Grau auf den Sensor zu zaubern, also keine Farbverschiebung durch den Filter zu erhalten. Ich bin gespannt, wie sich meine beiden Neuzugänge verhalten werden. Der Haida hat im Netz sehr gute Kritiken bekommen, der 84.5mm ist eine Wundertüte für mich. Ich bin selber sehr gespannt und werde berichten.

 

 

 

Gesucht: Filterhalter für das Olympus 2,8/7-14mm Weitwinkelzoom

Im Frühjahr 2015 kam das von Olympus lange angekündigte 2,8/7-14mm Weitwinkel Zoom auf den Markt und erhielt bemerkenswerte Kritiken. Lichtstark, eine sehr gute Abbildungsleistung, scharf, dazu abgedichtet und frostsicher. Die Abmessungen und das Gewicht sind zwar für die mft-User gewöhnungsbedürftig, aber im Vergleich zu den Objektiven für Vollformat sind diese Werte immer noch mehr als erträglich. Der Erfolg des neuen 2,8/7-14 mm überrascht daher in keiner Weise. Bedingt durch den extremen Zoombereich und den Blickwinkel von bis zu 114° bei einer maximalen Blende von 2,8 gibt es kein Filtergewinde und nur eine fest eingebaute Gegenlichtblende. In meinen Augen ist das fehlende Filtergewinde auch der einzige (Schwach)-Punkt an dem sonst wirklich exzellenten Objektiv. Aber die Physik können selbst die besten Objektivkonstrukteure nicht überlisten.

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Kein Wunder dass gerade Landschaftsfotografen diese Linse lieben und sehr oft einsetzen.  Landschaftsfotografen setzen aber heute sehr gerne und gekonnt Graufilter und Grauverlaufsfilter ein und stoßen beim neuen Olympus 2,8/7-14 mm damit natürlich auf ein Problem, es ist ja kein Filtergewinde vorhanden. Da ich selber sehr gerne Filter einsetze stehe ich im Moment vor dem gleichen Problem oder besser gesagt vor der gleichen Herausforderung. Zum Glück gibt es nämlich findige Tüftler und Firmen, die Lösungen für den Einsatz von Filtern am 2,8/7-14 mm ermöglichen. Ich habe sogar mehr Anbieter gefunden, als ich vermutet habe und liste für alle Besitzer des Oly 2,8/7-14mm meine gefundenen Links einfach mal auf:

  1. Logodeckel war mir als erster Anbieter bekannt, auch durch den Test von Paddy (Patrick Luhdolph) in NewYork. Der Preis ist in meinen Augen mit 80€ ok.
  2. Helge Suess hat schon für das alte FT Weitwinkelzoom 4/7-14mm und für das mft Superweitwinkelzoom 4/7-14mm von Panasonic Filterhalter hergestellt. Logisch dass er auch für das Olympus 2,8/7-14mm etwas im Angebot hat. Preislich habe ich auf Anhieb leider nichts gefunden.
  3. Haida hat ebenfalls reagiert und über Amazon kann man den Filterhalter beziehen. Der Halter nutzt aber 150mm Filter, das ist schon eine Ansage sowohl in Größe als auch im Preis der Filter. Mit rund 130€ liegt der Filterhalter aber noch im preislich erträglichen Rahmen.
  4. Shapeways.com hat ebenfalls einen Adapter für das LEE-Filtersystem im Angebot. Allerdings sitzen die Jungs in den USA und ein LEE-Filterhalter ist Voraussetzung. Dafür ist der Preis mit 43,72 USD recht günstig, wenn man bereits den LEE Filterhalter hat. Mir wurde gerade mitgeteilt, dass auch der Haida Filterhalter paßt, also noch ein Pluspunkt für den Shapeways.
  5. Photospheresg.com, ein Anbieter aus Singapur, hat ebenfalls eine Lösung für das Olympus 2,8/7-14mm im Angebot. Da steckt ein originelles Konzept dahinter. Hier gibt es einen Testbericht dazu.
  6. Phil Norton, ein genialer Landschaftsfotograf aus England, hat ebenfalls einen Adapter für ein Filtersystem für das 2,8/7-14mm entwickelt. Genutzt wird das System von Nisi, dass man in Deutschland über Isarfoto beziehen kann.

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Es gibt also mehr als genug Filterhalter für das Olympus 2,8/7-14mm auf dem Markt. Verwendet werden ausschließlich Einschub-Filtersysteme mit einer Breite von 100mm bis 150mm. Persönlich bin ich wirklich gespannt, ob die 100mm System wirklich nicht vignettieren. Fakt ist, dass ich mir definitiv ein System für mein Oly 2,8/7-14mm anschaffen werde. Dabei werde ich wahrscheinlich erstmal bei den 100mm Filtern bleiben, da es doch im ersten Schritt deutlich preisgünstiger ist. Es versteht sich von selbst, dass dann hier ein entsprechender Testbericht folgen wird. Stay tuned.

 

 

Neuzugang: L-Winkel von Menge für die Oly E-M1

Die Oly E-M1 ist eine ziemlich beliebte Kamera und es gibt zuhauf Zubehör in jeder Preisklasse zu kaufen. Recht günstig ist der L-Winkel von Mengs mit dem Arca kompatiblen Schnellwechselsystem. Für rund 25€ gibt es diese Erweiterung für die E-M1. Die „Erweiterung“ ist dabei ruhig wörtlich zu nehmen, denn häufig findet der kleine Finger nun an der etwas größeren E-M1 seinen Platz.

Die restlich Ausstattung ist rasch aufgelistet: Hoch- und Querformat Schnellwechselkupplung, das Akkufach bleibt frei zugänglich und das Stativgewinde wird durch den Mengs L-Winkel nun endlich in die optische Achse verlagert. Die Verarbeitung ist solide, gefrästes Voll-Alu, rundherum vertrauenserweckend. Der Hochformat-Winkel läßt sich sehr einfach mit einem Imbusschlüssel entfernen, jeder kann sich also den L-Winkel so „konfigurieren“ wie er es gerade braucht. Das finde ich sehr gut, denn die Möglichkeit diesen Bereich zu demontieren war für mich mit kaufentscheident. Aber schaut selber…

 

 

Preisgünstig, gut verarbeitet und vor allem parktisch im täglichen Einsatz, an sich sollte der Mengs L-Winkel volle 5 Sterne bekommen. Tut er aber nicht, leider. Die mitgelieferte Schraube zur Befestigung ist schlicht und einfach zu lang. Das hat zur Folge, dass der L-Winkel nicht richtig sitzt und entsprechendes Spiel am Body der E-M1 aufweist. Zum Vergleich habe ich die Schraube meiner Stativwechselplatte (Siri TY-50) ausgebaut, um die Höhe vergleichen zu können. Tatsächlich ist die Schraube des TY-50 kürzer und paßt ohne Probleme in das Gewinde der E-M1 und befestigt die Schnellwechselplatte fest und zuverlässig. Leider ist die Schraube aber nicht am L-Winkel nutzbar, da der Kopf zu groß ist und damit ein festziehen des L-Winkels unmöglich macht.

 

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Das ist extrem schade und ärgerlich, da der L-Winkel von Mengs günstig und wirklich sehr gut ist, sowohl von der Verarbeitung her, als auch von der Funktionalität. Es blieben mir daher nur zwei Möglichkeiten

1. Einpacken, zur Post gehen, absenden und auf Ersatz warten, allerdings mit dem Risiko wieder einen Mengs L-Winkel mit zu langer Schraube zu erhalten oder

2. sich selber eine Lösung einfallen lassen. Da ich ehr zu den bequemen Zeitgenossen gehöre, haben ich mich entschlossen nicht zur Post zu gehen und selber Hand an zu legen.

An sich ist die Lösung auch recht einfach. Ist eine Schraube zu lang nimmt man eine Unterlegscheibe. Gut, ich hätte dann ein bewegliches Teil mehr, welches sicher auch verloren gehen könnte, aber zumindest würde ich Klarheit darüber bekommen, wie und ob der Winkel dann endgültig an meiner E-M1 sitzt. Nach Murphys Gesetz hatte ich natürlich keine Unterlegscheibe im Haus, die gepaßt hätte. Mir blieb also nichts anderes übrig als im Baumarkt nach einem passenden Ersatzteil zu suchen. An dieser Stelle mal ein dickes Kompliment an Obi, die haben tatsächlich die perfekt passenden Unterlegscheiben vorrätig (6,4 steht auf der Verpackung). Der Preis liegt für 40 Stück bei 1,99€, da ist es auch nicht so tragisch, wenn mal etwas verloren geht. Schaut doch aus wie gemacht für den L-WInkel oder ?

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Kurz gesagt, die Unterlegscheibe passt perfekt und auch der L-Winkel sitzt damit wie angegossen an der E-M1. Da ein lösen der Schraube eh Werkzeug benötigt und sich der Mengs L-Winkel wirklich sehr harmonisch an die E-M1 schmiegt, ich benutze ihn quasi als kleinen Handgriff, bleibt er ständig an der Kamera. Daher empfinde ich meine (Behelfs-)Lösung mit der Unterlegscheibe nicht als störend. Trotzdem werde ich den Händler bitten, mir eine neue, passende Schraube zuzusenden.

Sonst ist der L-Winkel quasi seit 14 Tagen ununterbrochen an meiner E-M1 im Einsatz. Die Passform ist sehr gut, auf meinem Sirui Kopf gibt es da keinerlei Problem. Dabei ist es wirklich angenehm über die komplette Fläche der Bodenplatte eine Ebene zu haben und nicht, wie bei den kurzen Wechselplatten, quasi einen „Hubbel“ unter der Kamera. Das „kippeln“ beim abstellen der E-M1 entfällt. Das hat mich persönlich immer so sehr gestört, dass ich meine Wechselplatte sobald als möglich von der Kamera abgeschraubt habe. Mit dem Mengs L-Winkel erspare ich mir das nun. Nur wenn ich den Hochformatgriff HLD7 brauche nehme ich den L-WInkel noch ab.

Zwei kleine, (negative?) Auffälligkeiten möchte ich aber noch erwähnen. Zum Einen wird die E-M1 doch etwas schwerer, ich habe es jedenfalls bemerkt. Rund 170g sind spürbar. Mit den Pro-Optiken ist es mir egal, sollte ich ganz leicht unterwegs sein wollen, naja, würde ich den L-Winkel wohl abnehmen. Zum Anderen stößt die Stativsicherung (ein Stift in der Aufnahmehalterung an meinem Sirui-Kopf) gegen die Schraube. Ein Verschieben ist dann nicht ganz so leicht möglich, wie mit der Originalwechselplatte. Aber das ist ehr meckern auf hohem Niveau.

 

 

 

 

 

 

 

 

Anleitung: Geotagging mit der Olympus OM-D E-M1

Olympus packt so viele interessante Funktionen in die Kameras, dass man glatt den Überblick verlieren könnte. Mir ist das natürlich passiert. Das eingebaute WiFi in meiner E-M1 habe ich zum Übertragen von Fotos und zur Fernsteuerung der Kamera verwendet. Das „Geotagging“, der letzte und unterste Punkt im Menü der App auf meinem Handy, habe ich irgendwie ignoriert und verdrängt. Obwohl ich die wetterfeste Lösung von Pentax an der E-M1 vermisst habe, bin ich tatsächlich nicht auf den Gedanken gekommen, diese Funktion der Olympus App auszuprobieren. Wahrscheinlich hat mein Unterbewusstsein mir zugeflüstert, dass es viel zu kompliziert sei! Nun ja, manchmal sollte das Unterbewusstsein es mit Dieter Nuhr halten: „Wenn man keine Ahnung hat,…“.

Das Geotagging mit der Kamera ist wirklich eine schöne Sache. Sowohl „Lightroom“ von Adobe als auch „Fotos“ von Apple (und sicher auch zig andere Bildverwaltungsprogramme) übernehmen die Daten und stellen diese auf einer Karte da. Gerade wenn eine Fototour in einer unbekannten Gegend geplant ist, finde ich es immer prima, später bei der Bildauswertung auch einen Blick auf die Karte werfen zu können, um zu sehen, wo die Aufnahme entstanden ist. Und im Urlaub ist die Funktion sowieso super, da ist ja erstmal alles neu und interessant und später kann man die Landkarten in ein Fotobuch einbinden. Da ist ein GPS-Tracking wirklich praktisch.

Also, hier und heute die Anleitung wie Ihr ganz einfach Eurer WiFi-fähigen Olympus Kamera (das wären die E-M1, die E-M10, E-M10 MkII und die E-M5 MkII) mit Eurem Smartphone (iOS und Androide) das Geotaggen beibringt.

  1. Verbindet vor Eurer Fototour einmal die Kamera mit dem Smartphone. Dies dient der Synchronisation der Uhren zwischen dem Handy (also der App) und der Kamera. Beide Geräte haben so die gleich „Zeit“ was für das richtige Zuordnen der Daten notwendig ist.
  2. Startet Eure Fototour und schaltet einfach in der App das Geotagging ein. Das Handy könnt Ihr dann einfach in die Tasche stecken. Bei meiner Test-Tour durch den Wald, war ein iPhone 5 ganz normal in meiner Jackentasche und hatte keine Probleme mit dem empfangen des GPS-Signals. Auch der Energieverbrauch über die Zeit von gut 1,5 Stunden war gering  und in meinen Augen absolut unproblematisch. IMG_2202
  3. Zieht los und macht Eure Bilder. Zwischendurch könnt Ihr immer überprüfen, ob die App Eure Wegstrecke aufzeichnet. Klickt dazu einfach auf den Menüpunkt in der App.
  4. Am Ende der Tour habt Ihr dann unter dem Menüpunkt Geotag in der App eine Übersicht über Eure „Logs“. Angegeben ist dabei immer das Datum, der Beginn und das Ende, sowie ein Foto. Verbindet jetzt Eure Olympus per Wifi wieder mit dem Handy und klickt Euer Log im Handy an. IMG_2203
  5. Ihr solltet, wenn Ihr das Log angeklickt habt, nun ein ähnliches Bild sehen, wie das hier gezeigte. Klickt dann oben rechts auf das Quadrat mit dem Pfeil. Dort erscheint dann der Menüpunkt „Zur Kamera übertragen“. Logisch, dass Ihr den jetzt anklickt. Einen kurzen Moment später hat die Olympus App die Daten dann an die Kamera übertragen und Ihr seht dann die Karte. Auf der Karte könnt Ihr dann Eure Route nachverfolgen und die Stecknadeln geben die Punkte an, an denen Ihr Fotos geschossen habt. Der Datenaustausch funktioniert also in zwei Richtungen. Die ganze Aktion dauert vielleicht maximal 2 Minuten, dann hat Eure Oly die Daten in die EXIFS geschrieben. IMG_2201

Im ersten Moment sieht die „Geotag Funktion“ kompliziert aus, ähnlich wie die Koppelung der Kamera per Wifi mit dem Handy. Beides ist es nicht, sonder es funktioniert reibungslos (bei mir mit iOS und einem alten iPhone 5 allerdings mit dem aktuellsten Betriebssystem). Das Geotagging ist wirklich einfach zu nutzen und die Ergebnisse stimmen, das habe ich auf meiner Tour überprüft. Die Bilder werden genau da auf der Karte getaggt, wo sie auch entstanden sind. Persönlich lege ich es Euch einfach ans Herz es zu versuchen. Es macht nachher einen riesen Spaß, seine Tour auf der Karte zu sehen und in „Lightroom“ oder „Fotos“ diese Funktion aufrufen zu können. Und es ist mit der App von Oly wirklich sehr einfach umzusetzen.

Zwei Tipps noch am Ende:

  1. Wenn Ihr die Kamera mit dem Handy verbinden wollt, wechselt manuell Euer Wifi von der „Heimstation“ auf das installierte Profil der Olympus. Automatisch wechselt es leider nicht und es kommt keine Verbindung mit der Kamera zustande. Sobald Ihr es manuell macht, steht die Wifi Verbindung zur Kamera sehr schnell und stabil.
  2. Auf längeren Fototouren würde ich eine „Powerbank“ mitnehmen, um eine Reserve zu haben. Schließlich weiß man ja nie was kommt und ein Handy kann ja noch viel mehr als „Logs“ aufzeichnen, telefonieren zum Beispiel. Sicher ist sicher.

Fazit: Die App funktionier sehr gut, zeichnet recht genau auf, braucht nicht viel Strom und ist einfach anzuwenden. Dazu bekommt jeder Besitzer einer WiFi-fähigen Olympus Kamera die ganze Sache kostenlos mitgeliefert. Das ist eine prima Sache!

Test: Alternative Streulichtblende für das Olympus 2,8/12-40

Manchmal sind es die kleinen Dinge im Leben, die Freude machen. Nachdem Olympus bei vielen Objektiven die Streulichtblende nicht mitliefert, befindet sich diese nun glücklicherweise bei den Pro-Objektiven im Lieferumfang. Ich finde es wichtig, das ein Hersteller dieses „kleine“ Zubehör serienmäßig beilegt, schützt dieses Stück Plastik doch das Objektiv vor Stößen, verbessert die Bildqualität der Optik und ermöglicht damit erst Aufnahmen im Regen, da die Frontlinse frei von Wassertropfen bleibt (ok, wenn Ihr Kap Horn umfahrt und der Regen da horizontal fällt, hilft die Blende auch nicht). Insofern habe ich mich wirklich gefreut, dass mein 12-40 mit Steulichtblende geliefert worden ist. Bitte beibehalten Olympus!

Meine 12-40ziger Blende ist prima verarbeitet, sitzt perfekt und der Bajonettmechanismus funktioniert klaglos. Ein Bajonett finde ich nebenbei bemerkt deutlich praktischer als ein Schraubgewinde. Es ist schneller in der Anwendung und einfacher zu entriegeln. Allerdings gibt es User, denen genau dieser Umstand zum Verhängnis geworden ist und die die Streulichtblende dadurch verloren haben. Tja, dann steht ein Ersatzkauf des Pro Zubehörs an, natürlich auch zu Pro-Preisen.

Die Frage die sich in unserer Zeit natürlich immer zuerst stellt ist: „Geht das nicht auch billiger?“ und die Antwort ist wie immer: „klar geht das auch billiger?“. Die echte Frage, die wir uns wirklich stellen sollten, ist: „Geht das auch preiswerter?“ Nun, ich hab es ausprobiert und mir die einzige am Markt befindliche Alternative bestellt, die JJC LH-J66.

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Preislich liegt diese im Moment bei rund 16 €, das Olympus Original wird beim gleichen Anbieter mit 40 € gehandelt, der Preisunterschied ist recht deutlich. Die Frage die sich stellt ist: Was rechtfertigt den Preisunterschied? Dabei fällt zuerst auf, dass die JJC Blende tatsächlich innovativer ist, als das Original. Durch die Herausnahme einer kleiner Plastikklappe, erlaubt die JJC den Zugriff auf montierte Filter. Ideal also, um den Polfilter trotz aufgesetzter Streulichtblende zu verstellen und den Lichtverhältnissen anzupassen. Punkt für die Kopie.

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Auf der anderen Seite punktet Olympus mit Detailarbeit. Die Innenflächen sind beim Originalprodukt geriffelt ausgearbeitet, was Streulicht besser blockt, als die nur mattierte Oberfläche der JJC. Hier sieht und spürt man tatsächlich die bessere Qualität der Olympus-Blende. Punkt für das Originalprodukt

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Darüber hinaus punktet Olympus mit einem besseren Sitz am Objektiv. Nur ein ganz leichtes „Spiel“ ist zu spüren, die Blende bewegt sich im minimalsten Bereich. Die JJC hat da schon deutlich mehr „Spiel“ sitzt aber auch ganz ordentlich und es fällt im praktischen Betrieb nicht störend auf. Punkt für Olympus.

Preislich brauchen wir nicht zu diskutieren, die JJC ist günstiger und definitiv eine Alternative zum Original. Gut dass wir diese Auswahl haben! Punkt für JJC.

Tja, Unentschieden. Mein Lieblingsprodukt wäre ja die Oly mit dem Plastikfensterchen der JJC. Dafür würde ich auch den Preis bezahlen. Diejenigen unter Euch, die auf Top-Qualität wert legen, empfehle ich klar die Olympus. Sie ist einfach wertiger. Punkt, keine Diskussion, es ist so. Wer allerdings häufig mit dem Polfilter arbeitet oder ein begrenztes Budget hat, der ist mit der JJC sehr gut bedient. Und allen, die ohne Streulichtblende fotografieren empfehle ich dringend eine zu kaufen. Die Kleinen Plastik-Tulpen sind für die Frontlinsen der Objektive nämlich nicht nur Schutz vor unerwünschtem Licht, sondern auch vor unerwünschtem Kontakt mit anderen harten Dingen des Fotografenlebens.

Eine Anmerkung noch zum Schluß. Nur eine der beiden Tasten an den Streulichtblenden funktioniert zur Entriegelung, die andere ist eine reine Blindtaste. Bei der JJC ist es die rechte Taste zur Entriegellung (bei Blickrichtung durch den Sucher), wenn das Plastikfenster oben steht, bei der Olympus auch, wenn der Schriftzug China oben steht. Da manche die Kameras an einem Sunsniper tragen und da wohl schon einige Streulichtblenden verloren gegangen sind, ist das vielleicht hilfreich zu wissen. Man kann ja ausprobieren mit welcher Seite die Kamera anschlägt und die Streulichtblende dann so montieren, dass der Entriegelungsknopf möglichst auf der anderen Seite liegt.

Zubehör: Akkus für die Olympus OM-D EM-1

DSLR Fotografen, die auf Systemkameras (DSLM) gewechselt sind oder diese als Ergänzung zur großen Spiegelreflex angeschafft haben, bemerken häufig als erstes die geringere Akkulaufzeit der Neuerwerbung. Diese fällt systembedingt deutlich knapper aus, nutzen die DSLM´s doch den Monitor und/oder den elektronischen Sucher zur Bildkontrolle, wo die DSLR´s auf das sparsamere optische Suchersystem zurückgreifen kann. Kurz gesagt, wer sich für eine Systemkamera interessiert, sollte direkt mindestens einen, besser zwei oder drei Zusatzakkus direkt beim Kauf einplanen.

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OLYMPUS BLN-1 original Akku

Die Kamerahersteller bieten die Akkus genauso als Zubehör an, wie Fremdhersteller. Das Angebot am Markt ist also breit genug. Interessant ist da schon ehr die Preisgestaltung und die Qualität. Die originalen Akkus sind in der Regel  top, kosten allerdings deutlich mehr als die Nachbauten. Die Nachbauten sind auch nicht unbedingt schlechter, allerdings doch ein gutes Stück unter dem Original eingepreist. Und wenn zwei bis drei zusätzliche Akkus benötigt werden, um lange genug mit der neuen Systemkamera zu arbeiten, dann führt die erhebliche Preisdifferenz doch in Versuchung.

BLN-1 Nachbau von Patona
BLN-1 Nachbau von Patona

Aber nicht nur die Akkus sind für den Betrieb einer Kamera entscheidend, sondern auch das Ladegerät. Häufig wird zu der neuen Kamera (und hierbei ist es egal, ob es sich um eine DSLR, Systemkamera oder um eine Kompakte handelt) zwar ein Reserveakku gekauft, aber kein weiteres Ladegerät. Dass ein zweites Ladegerät durchaus seine Berechtigung hat, merkt der ambitionierte Fotograf spätestens dann, wenn das einzig vorhandene Gerät (meistens mitten auf einer tollen Fernreise) den Geist aufgibt. Dummerweise reicht der Saft in den Akkus selten bis zum Ende der Reise und Amazon liefert auch nicht innerhalb von 24 Stunden an den Urlaubsort. Meine Empfehlung ist daher zusammen mit den Akkus direkt auch noch ein weiteres Ladegerät zu kaufen. Preislich hält sich das in Grenzen und  gerade wenn es in den Urlaub gehen soll, ist das (Zweit-) Ladegerät unverzichtbar.

Akkus & Ersatz-Ladegerät
Akkus & Ersatz-Ladegerät

Für meine neue Olympus E-M1 habe ich logischerweise genau vor dieser Entscheidung gestanden und mich direkt für ein Set aus zwei Akkus samt Ladegerät entschieden. Die Akkus sind gefühlt einen Tick schwächer als das Original von Olympus, für den Hausgebrauch reicht es aber zunächst einmal. Wichtig ist, und das erfüllen die Ersatzakkus, dass diese auch im Original-Ladegerät funktionieren und mit Strom geladen werden. Angeblich klappt das nicht bei jedem Nachbau, meine Patonas laden jeweils klaglos im Oly Ladegerät.

Patona Akku im Oly Ladegerät: Funktioniert!
Patona Akku im Oly Ladegerät: Funktioniert!

Das Ersatzladegerät selber glänzt durch einen kompletten Lieferumfang (neben dem normalen Stromkabel ist auch ein Kabel für die Autosteckdose dabei) und mit diversen Anschlüssen. USB und Micro-USB sind an Bord.

USB und Micro-USB Anschlüsse
USB und Micro-USB Anschlüsse

Mit den beiden USB-Buchsen kann man sehr viele verschiedene Geräte laden. Also ein idealer „Universal-Lader“ für die Reise, denn er kann quasi als Backup für diverse elektronische Helferlein dienen, die auf regelmäßigem Stromnachschub angewiesen sind.

Auch Apple wir klaglos geladen
Auch Apple wir klaglos geladen

Was in die eine Richtung funktioniert, funktioniert natürlich auch andersherum. Über ein einfaches USB Ladegerät, was jedem Handy nach EU Vorgabe ja beizuliegen hat, kann ich nun auch wieder meine Kamera Akkus laden. Das finde ich wiederum extrem praktisch, denn solche USB-Lader hat quasi jeder Zuhause.

Saft aus der Steckdose per einfachem USB-Lader
Saft aus der Steckdose per einfachem USB-Lader

Fazit: Egal ob DSLR oder Systemkamera, Ersatzakkus & ein Backup für das Ladegerät sollten vorhanden sein, denn ohne Strom gibt es nunmal keine Fotos. Während ich mit meiner Pentax DSLR mit 2 zusätzlichen Akkus dicke über mehrere Tage auskomme, ist es mit der gleichen Anzahl an Ersatzakkus bei der Olympus am Abend schon eng. Da werde ich persönlich wohl noch einen Akku nachkaufen. Ob man jetzt das Original vom Hersteller anschafft oder den Nachbau, dass muss jeder für sich selber entscheiden. Wenn wirklich wichtig Shootings anstehen, würde ich auf das Original setzen, für den Hausgebrauch reichen mir aber auch die Nachbauten. Beim Ladegerät würde ich allerdings zum Fremdprodukt greifen, einfach weil es super universell einsetzbar ist und dabei noch kleiner als das Olympus Pendant.