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Akkus für die Panasonic Lumix G9! Wie schlagen sich die Nachbauten?

Seitdem ich nicht mehr einfach AA Akkus für meine Kameras verwenden kann, begleitet mich dieses Thema. Spätestens mit dem Erwerb eines neuen Kamera-Bodys taucht die Frage nach Original- oder Fremdakkus immer wieder aus der Versenkung auf. An Fragen die zu diesem Thema gestellt werden, entzünden sich die schärfsten Diskussionen und Reinhard Wagner ist der Sache tatsächlich mal auf den Grund gegangen und hat Nachbauten der Olympus Akkus auseinander genommen und signifikante Unterschiede entdeckt. Nachzulesen ist der Artikel hier auf seiner Webseite.

Viel interessanter finde ich die Frage nach dem Warum? Warum ist das Thema immer so kontrovers und emotional in der Diskussion? Ich denke es sind vor allem zwei Gründe:

  1. Unsere Systemkameras brauchen einfach deutlich mehr Strom, als die alten SLR´s und sogar DSLR´s. Das bedeutet mit einem Akku kommt der DSLM Fotograf nicht über den Tag, mindestens ein zweiter Akku muss angeschafft werden, wenn nicht sogar ein Dritter oder Vierter! Strenggenommen hat man bei einem Neukauf keine Wahl, mindestens ein weiterer Akku ist ein Pflichtkauf!
  2. Die Dinger kosten Geld! Ein original Akku von Panasonic oder von Olympus (oder von jeder anderen Kameramarke) kostet um die 65€ für die Spitzenmodelle Lumix G9 und Olympus EM-1 Mk.II. Selbst für die kleinen Modelle werden noch rund 55€ pro Akku aufgerufen. Die Nachbauten liegen bei rund 15€ – 20€ pro Stück und sind damit signifikant billiger, als die originalen Akkus. Das geht ordentlich ins Geld und zwar gerade dann, wenn man eh gerade viel Geld für die Kamera ausgegeben hat.

Die Argumente beider Seiten sind verständlich und jeder muss für sich entscheiden, welchen Weg er geht. Als ich die Panasonic Lumix G9 gekauft habe, war mir klar, dass ich mindestens 3, besser 4 Akkus benötigen würde. Original Akkus würden dann knapp 200€ extra kosten (3 x 65€), die Nachbauten nur rund 45€ (3 x 15€). Das ist schon ein Unterschied und ich war sowieso gespannt, wie sich die „billigen“ Alternativen schlagen. Ausserdem wollte ich über das Thema dann auch auf der Webseite berichten. Nun, gesagt getan, und ich habe seitdem ich die Lumix G9 mein Eigen nenne VIER! verschiedene Akkus im Einsatz. Das wären folgende Typen:

  1. Den original Panasonic Akku 1860mAh
  2. Einen schwarzen Patona Akku 2000mAh
  3. Einen Bluemax Akku mit 2040mAh
  4. Einen Steiners Akku mit 2040mAh

Die Akkus wurden und werden immer im Wechsel eingesetzt. Alle dürften demnach ungefähr die gleiche Anzahl an Ladezyklen durchlaufen haben. In der Lumix G9 sind die Akkus auch in der Regel so lange eingesetzt worden, bis die Kamera aufgrund von Energiemangel automatisch abgeschaltet hat. Also eine Nutzung, wie sie wohl für die meisten Usern typisch ist. Die Fremdakkus sind auch nicht selektiert gewesen, noch wussten die Verkäufer, dass ich eine Webseite betreibe. Also alles fürchterlich normal. so wie es die meisten Besitzer eine Lumix G9 auch antreffen würden. Nun, was sind meine Erfahrungen mit den „vier Musketieren“?

Vorweg eine Bemerkung zu meinen Erfahrungen mit den verschiedenen Akkus, es handelt sich dabei um meine persönlichen Erfahrungen, die ich im Laufe eines Jahres gemacht habe. Ich habe weder die Spannung der einzelnen Akkus nachgemessen, noch die Abmessungen der Akkugehäuse überprüft. Die Energiespeicher wurden ganz normal in meiner Panasonic Lumix G9 eingesetzt. Nun, in diesem Jahr bin ich „quer Beet“ mit meiner Lumix G9 unterwegs gewesen. Das bedeutet die Kamera wurde jedem Wetter ausgesetzt. Es war mal kalt, es war mal warm, es war trocken und es war naß, ab und zu musste die G9 mal draußen übernachten und selten blieb die Kamera einmal eine Woche in der Tasche. Dazu kam der typische Urlaubseinsatz am Meer, sowie der Sommer mit durchaus hohen Temperaturen im KFZ. Unter dem Strich also eine typische Nutzung durch einen begeisterten Fotoamateur.

Die Akkus haben das alles klaglos „weggesteckt“. Ich konnte während des Einsatzes in der Lumix G9 keine Leistungsunterschiede feststellen und habe bis heute auch keinerlei Unterschiede im Ladeverhalten bemerkt. Bemerkenswert ist dabei, dass der Panasonic Akku für die Lumix G9 trotz des geringsten mAh Wertes im Vergleich zu den stärkeren Akkus subjektiv nicht abfällt. Das spricht für die Panasonic Zellen! Alle Akkus passen noch perfekt in die Kamera und zeigen keinerlei Veränderungen am Gehäuse. Die Nachbauten funktionieren also. Trotzdem glaube ich, dass in den original Akkus von Panasonic, ähnlich wie bei Olympus, eine bessere Elektronik verbaut ist. Das „bessere Gefühl“ haben mir immer die Panasonic Akkus vermittelt, obwohl ich keine Unterschiede erkannt habe. Welchen Weg Ihr geht, müsst Ihr natürlich für Euch selber entscheiden. Ich habe ja eine prima Ausrede für die Nachbauten, ich wollte prüfen, ob sie schlechter sind und darüber hier berichten.

Trotzdem bin ich der Meinung, dass Panasonic und Olympus etwas tun könnten, um mehr Geschäft und gleichzeitig Ihre Käufer glücklich zu machen. Die Kamerahersteller könnten beim Kauf einer neuen Kamera einen „Gutschein“ beilegen. Beispielsweise 20% Rabatt bei Kauf eines originalen Akkus, oder bei Kauf von 2 oder mehr nochmal jeweils 5% extra. Ich bin sicher, dass bei einem etwas geringeren Preisunterschied mehr Kunden zu den „Originalen“ greifen würden als zu den Nachbauten! Zumindest ich hätte mir dann dreimal überlegt, ob ich die Nachbauten anschaffen würde.

In Zukunft werde ich meine „vier Musketiere“ einfach weiter benutzen, schließlich ist dieser Artikel quasi nur eine Art Zwischenbericht. Gespannt bin ich, ob sich mit der Zeit spürbare Unterschiede in der Ausdauer oder dem Ladeverhalten zeigen werden. In einem Jahr werde ich dann das entsprechende Update zu dem Beitrag liefern.

Wie immer werde ich weder von Olympus noch von Panasonic gesponsert. Nicht einmal die Hersteller der Fremdakkus haben mich als „Influencer“ gelistet ;-). Daher ist der Artikel frei von Werbung und Beeinflussung und gibt meine ganz persönliche Meinung wieder.

10 tage Rabatte auf Olympus Objektive

Vom 05.06.2019 bis zum 15.07.2019 könnt Ihr auf bestimmte Olympus Objektive Rabatte bekommen. Und diesmal hat sich Olympus nicht lumpen lassen, die PRO Objektive werden mit 200€!! rabattiert, die normalen Zuikos immer noch mit 100€. Folgende Objektive sind in der Aktion:

Die PRO Linsen mit 200€ Rabatt:

ED 7–14mm F2.8 PRO
ED 8mm F1.8 Fisheye PRO
ED 12–40mm F2.8 PRO
ED 12–100mm F4.0 IS PRO
ED 17mm F1.2 PRO
ED 25mm F1.2 PRO
ED 40–150mm F2.8 PRO
ED 45mm F1.2 PRO
ED 300mm F4.0 IS PRO

und hier die normalen Zuikos mit 100€ Rabatt:

ED 12mm F2.0
17mm F1.8
25mm F1.8
ED 30mm F3.5 Macro
45mm F1.8
ED 60mm F2.8 Macro
ED 75mm F1.8
ED 9–18mm F4.0–5.6
ED 12-200mm F3.5-6.3
ED 14–42mm F3.5–5.6 EZ Pancake
14–42mm F3.5–5.6 II R
ED 14–150mm F4.0–5.6 II
ED 75–300mm F4.8–6.7 II

Gekauft werden können die Objektive bei jedem autorisierten Olympus Händler und die Rabatte werden wohl direkt im Warenkorb abgezogen. Aber schaut selber auf der Aktionsseite nach. Hier ist der Link.

Ich persönlich finde die Aktion extrem gelungen. Hätte ich nicht das 8mm Fish schon, ich würde zuschlagen. Darauf 200€ Rabatt, macht das Objektiv wirklich günstig. Oder wie wäre es mit dem 4/12-100, auch hier ist der Preis auf einmal total interessant. Wäre ich nicht gerade am selber auf der Jagd nach einem neuen Objektiv, dass nicht von Oly kommt, ich würde wohl bei irgendetwas zuschlagen. Bleibt zu hoffen, dass die Händler jetzt nicht an der Preisschraube drehen und die Preise anheben.

Wie immer gilt, keinerlei Sponsoring durch Olympus oder irgendwelche Links, daher ist das meine persönliche und unbestechliche Meinung.

Workshops: Olympus auf de Horizonte-Festival in Zingst

Der Mai nähert sich mit großen Schritten und damit auch das Umweltfotofestival »horizonte zingst« 2019. Wie jedes Jahr ist Olympus als einer der großen Sponsoren dort vertreten und bietet auf dem Fotomarkt den bekannten Check & Clean Service an, sowie die Möglichkeit an diversen Veranstaltungen im Olympus Foto Garten teilzunehmen.

Viele der Veranstaltungen sind ohne Voranmeldung zu besuchen, einige Workshops aber, erfordern eine Anmeldung! Die Workshops werden von „Olympus Visionäres“ begleitet und sind wirklich gut. Ich habe 2018 das erste Mal an einem Workshop teilgenommen und kann es jedem nur empfehlen. Da aber nur noch wenige Plätze frei sind, solltet Ihr Euch beeilen Euch dort anzumelden. Damit Ihr noch einen Platz ergattern könnt, müßt Ihr über Euren Account bei my-Olympus gehen und dann nach den Events suchen. Die Suchmaske findet Ihr hier . Wichtig! Gebt nicht den Ort ein und lasst auch Eure Ortsbestimmung über die Software nicht zu. Sucht einfach in der Maske über das Datum nach Events. Also vom 25.05. bis 03.06. Das führt Euch dann automatisch zu den buchbaren und den freien Angeboten im Olympus Foto Garten! Die Suchmaschine müsste Oly mal etwas überarbeiten, aber es ist alles gelistet.

Das komplette Programm von Olympus während des Umweltfotofestival »horizonte zingst« 2019 ist übrigens hier zu finden. Also es lohnt sich einen kurzen, oder besser noch etwas längeren, Trip nach Zingst einzuplanen. In den letzten Jahren gab es übrigens immer die Gelegenheit im Rahmen der Workshops aktuelle Kameras und Objektive kostenlos zu nutzen. Auch wenn es nur für drei Stunden ist, ist es doch eine genial gute Möglichkeit das neue Flaggschiff von Olympus, die EM1X, oder das neue 12-200 mal in die Finger zu bekommen und auszuprobieren! Da ich auch wieder in Zingst dabei sein werde, versuche ich einen ersten Eindruck der EM1X zu bekommen. Also, man sieht sich hoffentlich bei Olympus.

AUS, AUS,AUS!: Olympus stellt die PEN-F ein.

Heute ist ein trauriger Tag. Nicht nur das Karl Lagerfeld verstorben und die Welt um eine exzentrische Person ärmer geworden ist (nebenbei gesagt war Lagerfeld dazu noch ein sehr guter Fotograf), nein, wie es der Teufel will, scheint uns auch eine exzentrische Kamera zu verlassen, die Olympus PEN-F! Wie PhotoRumors hier berichtet, hat Olympus Japan offiziell bestätigt, dass die PEN-F eingestellt wird. Laut PhotoRumors ist fraglich, ob es einen Nachfolger geben wird, es sind keinerlei Informationen nach Aussen gedrungen, noch wurde irgendwo eine neue PEN-F II registriert. Es scheint so, als ob erstmal nicht mit einem Nachfolger zu rechnen ist. Keine guten Aussichten für die Fans der PEN-F.

Auch wenn die Olympus PEN-F teilweise umstritten war, man denke da nur an das Kreativ-Rad, ist und bleibt sie die einzige Olympus Kamera im Rangefinder Look mit Sucher. Dazu, finde ich jedenfalls, sieht die Kamera unwahrscheinlich gut aus und ist unglaublich portabel, gerade mit den kleinen 1,8er Festbrennweiten. Wer also immer schon mit einer Olympus PEN-F geliebäugelt hat, sollte jetzt einen stetigen Blick Angebote haben. Wahrscheinlich werden einige Händler die Lager räumen und die PEN-F zu attraktiven Preisen anbieten, jedenfalls so lange noch genügend Kameras vorhanden sind. Ist die Mehrzahl der Lagerkameras verkauft, kann sich die Preisentwicklung durchaus drehen.

Ich selber habe eine Olympus PEN-F in silber neben meiner Lumix G9 und ich werde dieses Schmuckstück definitiv nicht verkaufen, selbst wenn wir in Zukunft Sensoren mit 200MP´s und null Rauschen haben werden. Diese Kamera hat Seele und es ist etwas Besonderes mit Ihr zu fotografieren. Da fragt „man“ sich als bekennender Liebhaber der Olympus PEN-F, ob nicht eine schwarze PEN-F prima neben meiner Silbernen aussehen würde. Mal schauen, was der Markt so macht, auf jeden Fall werde ich die Preise im Auge behalten. Bis dahin werde ich meine „F“ hegen und pflegen!

Neu:Olympus M.Zuiko Digital ED 12-200 mm 1:3.5-6.3

Olympus hat das neue Superzoom, das M.Zuiko Digital ED 12-200 mm 1:3.5-6.3, für unser mFT System angekündigt. Die technischen Daten sind beeindruckend, 12-200 mm Brennweite (auf KB umgerechnet 24-400!mm), geschützt gegen Staub- und Spritzwasser, natürlich in einer frostsicheren Bauweise ausgeführt, dabei mit 455gr. noch wirklich leicht und tragbar und mit 100mm Länge und 78mm Durchmesser sehr kompakt. Der Listenreis in Europa wird bei 899€ liegen, der Straßenpreis wie immer etwas tiefer. Naja, es ist halt kein „Super-Duper lichtstarkes Megageiles TOP-Pro-MAX-Zoom“ und die Presse und die Form überschlagen sich auch gerade nicht vor Begeisterung über das neue Superzoom.

Ja geht’s denn noch? Olympus setz hier den Gedanken des mFT-Systems fast vorbildlich um, bringt ein sehr interessantes Reiseobjektiv auf den Markt, das bei anderen Kameraherstellern vergeblich im Objektiv Line-Up gesucht werden muss und das zu einer UVP von 899€! Und die Reaktionen der Presse sind, ich formuliere es einmal charmant, zurückhaltend! Der Brennweitenbereich von 12-200 mm dürfte wohl für jede Urlaubsreise, jeden Spaziergang und jeden Zoobesuch, sicherlich für 95% aller Fotos ausreichen. Egal ob ich einen Affen im Porträt im Zoo fotografieren möchte, den wundervollen Ausblick auf den Sonnenuntergang im Urlaub oder eine Makroaufnahme einer Blume (0,46x fach auf KB gerechnet) schießen will, es geht mit diesem Objektiv! Ein Dreh am Zoom Ring und ich bin von der „Totalen“ im „Close-Up“, auch für die Videofilmer ist das neue Olympus M.Zuiko Digital ED 12-200 mm 1:3.5-6.3 ideal. Gerade im Vergleich zum Zuiko 4,0-5,6/14-150 ist das neue Zuiko 3,5-6,3/12-200 zu Ende gedacht. Die plus 2 mm am unteren Ende sind im Weitwinkelbereich richtig viel Zugewinn an Blickwinkel und dabei noch lichtstärker mit f3,5 als die f4,0 des Zuiko 14-150mm. Die plus 50mm am Ende der Zoomreichweite sind zwar auch prima, ich persönlich glaube jedoch, dass den meisten Usern der Zuwachs im Weitwinkel wichtiger sein wird. Olympus hat ein in meinen Augen ein extrem vielseitiges Zoom geschaffen, dass wohl für Video (und der Bereich wird immer wichtiger) als auch für Foto ein perfektes All-in-one darstellt und eine extrem breite Zielgruppe ansprechen sollte. Denken wir an den Familienvater, der alles dabei hat oder auch den Profi, der in einer staubigen Umgebung alles filmen und fotografieren kann ohne gezwungen zu sein, die Optik zu wechseln. Zusammen mit einer lichtstarken, kleinen 1,8er Festbrennweite könnte das Olympus M.Zuiko Digital ED 12-200 mm 1:3.5-6.3 das „Schweizer Taschenmesser“ im mFT System werden. Es wird spannend zu sehen sein, wie sich die Neuerscheinung gegen das Zuiko Pro Zoom 4/12-100 behaupten wird und wie groß am Ende die Preisdifferenz zwischen den beiden Objektiven sein wird. Jedenfalls hat Olympus bewiesen, und das war in meinen Augen äußerst wichtig, dass auch der „normale“ Fotoamateur weiter im mFT-System mit Neuerscheinungen rechnen kann. Olympus bedient die komplette Bandbreite und as ist gut so.

Ein Wort noch zur Preisgestaltung, 899€ Listenpreis sind sicher kein Schnäppchen, aber der Preis ist ebenfalls nicht als utopisch anzusehen. Ich bin sicher, dass Olympus irgendwann ein Set mit dem Zuiko 3,5-6,3/12-200mm anbieten wird, z.B. mit einer OM-D EM 10 oder OM-D EM5, das dürfte den Einstieg nochmal etwas günstiger gestalten. Stellen wir uns doch einmal, nur so zum Spaß, eine Vollformat DSLM mit einer vergleichbaren Optik vor, sowohl von der Größe als auch vom Gewicht wäre das noch lustig, aber kaum akzeptabel. Kommen wir aber zum Preisschild dürften die meisten Familienväter „raus“ sein. Insofern denke ich, dass Olympus mit dem neuen Olympus M.Zuiko Digital ED 12-200 mm 1:3.5-6.3 alles richtig gemacht hat. Es ist nicht spektakulär, aber sehr universell. Wie das so ist im Leben, das Schweizer Taschenmesser wird immer gekauft und ist immer dabei, das Bowie-Messer ist zwar ein spektakuläres Teil, hängt aber dann doch meistens als Dekoration über dem Kamin.

OM-D E-M1X: Spezialist & Technologieträger von Olympus

Olympus hat heute die OM-D E-M1X vorgestellt, das neue Top-Modell der OM-D Kamera Linie. Zu einer UVP von 2.999€ ist der Body der OM-D E-M1X ab Ende Februar erhältlich. Die Kamera ist von Olympus als Profiwerkzeug für Sport-, Outdoor,-, Natur,- und Dokumentarfotografie positioniert und wer Olympus Kameras kennt, dürfte wissen, dass Olympus da ernst macht. Der Body dürfte so einiges aushalten können und ich bin sicher, dass auch die OM-D E-M1X unter die Dusche kann ohne Schaden zu nehmen (es gibt da so einige, nicht offizielle Videos, die zeigen wie gut abgedichtet eine 1er Kamera von Olympus ist). Wichtig zu wissen, die OM-D E-M1X ist nicht der Nachfolger der OM-D E-M1 Mk.II. Diese bleibt weiterhin im Programm und ist gerade durch eine silberfarbene Variante ergänzt worden.

Das neue Topmodell von Olympus OM-D E-M1X

Die Markteinführung hat Olympus wirklich bemerkenswert organisiert. Kurz nach der offiziellen Vorstellung wimmelt es im Netz schon von „Hands on“ Berichten auf YouTube und Ankündigungen und Artikeln auf den üblichen Presseseiten. Es dürfte schwer fallen, als interessierter Amateur- oder Profifotograf, dieser Marketingmaschine in den nächsten Tagen zu entkommen. Kompliment an das Olympus Marketing und ich persönlich finde es gut, dass ich zum Marktstart schon umfangreiche Informationen von dritter Seite erhalten kann.

Die OM-D E-M1X ist in meinen Augen eine Demonstration von Olympus, was uns in den nächsten Jahren in Sachen Kameratechnologie erwartet und ein absolutes Bekenntnis zum mFT System. Das freut mich persönlich sehr! Alle Wildlife- und Sportfotografen dürfte die OM-D E-M1X in Kombination mit dem ebenfalls heute angekündigten 4,5/150-400 inkl. 1,25TC freuen, könnte doch diese Optik das neue „Arbeitspferd“ für deren Aufgaben werden.

Dazu kommt der weiterentwickelte AF mit Motiverkennung im Spitzenmodell, der per Softwareupdate erweitert werden kann. Bisher sind Motorsport, Flugzeuge und Züge in der Motiverkennung vorhanden. Angeblich soll die Motiverkennung für Vögel schon in Arbeit sein und ich bin sicher da wird es genügend weitere Ideen zur Motiverkennung geben, Fußball zum Beispiel? Für Fußballfotografen wäre die drahtlose Übertragung auf den PC super interessant, wäre doch die quasi direkte Weiterleitung online vom PC an die Redaktionen möglich. Und in dieser Branche steht Geschwindigkeit ganz oben.

Die weiteren Features der OM-D E-M1X beinhalten unter anderem:

  • HighRes Shoot mit 50 MP aus der Hand
  • Eingebauter Graufilter in 5 Stufen von ND2 bis ND32
  • Bildstabilisierung bis zu 7,5 Stufen!!!
  • GPS, Temperatur, Manometer und Kompaß
  • Joystick
  • etc.,

…und vieles mehr. Die genau Auflistung gibt es hier in der Pressemitteilung von Olympus. Ich persönlich finde die neuen Software-Features sehr interessant. Motiv-AF, HighRes Shoot aus der Hand, eingebaute ND Filter, GPS und die anderen Sensoren, Thethered Shooting ohne Kabel, wir dürfen gespannt sein, was davon den Weg in die „kleineren“ Modelle finden wird. Es bleibt spannend. Allen Kritikern, die anführen, dass die Kamera zu groß und zu teuer für das mFT-System sei, möchte ich den Gedanken mit auf den Weg geben, dass die OM-D E-M1X ein Spezialist ist und sicherlich von Spezialisten gekauft wird, aber alle mFT Bodys auf mittlere Sicht von der Technologie des neuen Top-Modells profitieren werden. Ich würde es lieben GPS und einen eingebauten ND Filter in einer Kamera zu haben, die die Größer der ersten OM-D EM-1 hat.

Das neue M.Zuiko Pro 4,5/150-400 kommt erst im jähr 2020 in den Verkauf

Neben dem neuen Flaggschiff kündigte Olympus das neue 4,5/150-400mm und einen 2x MC-20 Telekopierter an. Das neue M.Zuiko digital 4,5/150-400 wird allerdings erst im Jahr 2020 in den Verkauf gehen, der Telekonverter MC-20 allerdings schon im Sommer diesen Jahres. Der MC-20 arbeitet mit dem neuen 4,5/150-400mm, dem 4/300mm und dem 2,8/40-150mm zusammen. Gerade für Besitzer des 2,8/40-150 dürfte der MC-20 interessant werden, macht er doch aus dem Tele ein 5,6/80-300. Qualitativ sollte da (hoffentlich) ähnliches gutes Bildmaterial mit zu erreichen sein, wie mit dem bereits bekannten 1,4er Telekonverter.

Den neuen 2-fach Telekonverter MC-20 gibt es bereits im Sommer 2019!

Olympus hat heute mit dem neuen Topmodell OM-D E-M1X gezeigt, was technisch machbar ist und was uns möglicherweise noch in den kleinen, kommenden, Kameras erwarten wird. Dazu wurde ein hochinteressantes, lichtstarkes Telezoom und ein neuer 2-fach Telekonverter vorgestellt. Unter dem Strich ein starkes Bekenntnis zum mFT-System, dass sicherlich auch einige „rückengeplagte“ Kleinbildfotografen interessieren wird. Ich persönlich bin sicher, dass die Diskussion um die Sensorgröße demnächst abgelöst wird durch die Diskussion darum, wer die bessere Software hat. Und da ist Olympus mit der OM-D E-M1X ganz sicher mit vorne dabei.

Blutmond: Oder Die Nacht der „langen Tüten“

Zu übersehen war er heute definitiv nicht, der Blutmond. Weniger am Himmel, sondern ehr in den Medien. Radio, TV und das Internet, überall waren Bilder und Berichte über das Himmelsereignis zu sehen und zu hören. Glücklicherweise dürften die meisten interessierten Beobachter heute Morgen gegen 5.00 h früh an einem sternenklaren Himmel einen bildschönen Vollmond entdeckt haben, der sich langsam rot verfärbte. Selbstredend, dass auch ich in der eiskalten Nacht dieses Naturspektakel verfolgt habe. Mit Stativ, Kamera und den Olympus Linsen 70-300 und 40-150 plus Konverter, habe ich Fotos vom Blutmond geschossen. Ohne Astroklar-Filter (den ich aber gerne mal ausprobieren würde), dafür mit eiskalten Fingern und einer Tasse Kaffee. Dabei sind mir ein paar Dinge aufgefallen:

Das Olympus 2,8/40-150 liefert wirklich ab!
  1. Ein stabiles Stativ ist durch nichts zu ersetzen, als durch ein noch stabileres Stativ!
  2. Die rote Beleuchtung des Displays meiner Panasonic Lumix G9 ist in der Nacht tatsächlich nützlich und augenschonend.
  3. Das Olympus 70-300 bildet überraschend gut ab, das Olympus 2,8/40-150 samt Konverter ist trotzdem eine Klasse für sich. Ein „musst have“ im mFT Objektivkosmos wie ich finde.
  4. Der AF der heutigen Kameras ist mittlerweile wirklich gut geworden.
  5. Das mFT System hat in der Fotografie mit Teleobjektiven massive Vorteile. Das bemerke ich meistens dann, wenn ich zusammenpacke. Ein 600mm an KB hat doch deutlich mehr gewogen und ganz andere Ausmaße gehabt. Naja, und die etwas größere Schärfentiefe gegenüber Kleinbild (für alle jungen Fotografen, so heißt das „Vollformat“ eigentlich) hat heute morgen zum Glück auch nicht gestört.
  6. Nachbearbeitung ist bei den Bilder unbedingt erforderlich, dadurch wird nochmal einiges aus den Daten herausgekitzelt.
  7. Und abschließend: Wer sich um 4.45 h aus dem Bett quält, sich bei minus 8° Celsius über eine Stunde die Finger abfriert und den Kaffee dann nur lauwarm genießen kann, sollte unbedingt ein Bild ausdrucken und an die Wand bringen. Diese Foto wird immer an ein unvergeßliches Naturschauspiel erinnern und dafür machen wir doch Bilder, oder?
Blutmond auf A4 mit dem Epson SC-P600 auf Suhl MasterClass Lustre Papier.

Ich wünsche Euch noch viele tolle Foto-Momente und Erinnerungen. Denkt immer daran, „Pixel to Paper“, erst das macht eine Datei zu einer Fotografie!

Startschuß: Die Olympus EM-1x steht in den Startblöcken

Heute hat Olympus auf der firmeneigenen Webseite einen Teaser mit einem Countdown veröffentlicht. Springt der Zähler auf Null geht zwar nicht die Welt unter, allerdings sprengt die neue Olympus OM-D EM1-X die bekannten Dimensionen des mFT Systems. Der mFT Gemeinde wird höchstwahrscheinlich eine recht große neue OM-D Kamera vorgestellt, da der Batteriegriff fest mit dem Gehäuse verbunden ist. Klar, dass dadurch Gewicht und Packmaß des Bodys „aus der Art“ schlagen, die OM-D EM1-X wird groß! Und ich wiederhole mich an dieser Stelle gerne, dadurch geht die Welt nicht unter!

Die Kritik war vorauszusehen. Eine Kamera, deren Body groß und schwer ist. ist entweder eine „alte“ DSLR oder zumindest eine Vollformat DSLM, aber doch nie im Leben eine mFT Systemkamera von Olympus, oder? Doch, ist sie und die neuen Vollformat DSLM´s sind auch nicht besonders groß, oder? Die Olympus OM-D EM1-X scheint auf den Sport- und Wildlife Bereich zu zielen, dazu paßt das Gerücht um ein lichtstarkes 150mm-400mm, welches die OM-D EM1-X ideal ergänzen würde. Wer jemals solche Objektive eingesetzt hat, weiß, dass ein ideales Handling einen Batteriegriff, zumindest im professionellen Bereich, fast notwendig macht. Die Größe des Bodys ist daher meiner Meinung nach sehr bewußt gewählt worden. Der Kampf um Größe und Gewicht wird doch bei den Optiken ausgefochten und hier bin ich gespannt, wie groß, wie schwer und vor allem wie teuer das neue 150-400 wird.

Und bei aller verständlichen Kritik an den Dimensionen, Olympus hat sich einen Namen gemacht in Sachen Outdoor-, Wildlife- und Naturfotografie. Die Kameras und viele Objektive gelten als qualitativ hervorragend abgedichtet gegen äußere Einflüsse, das haben sie in der Natur schon oft genug bewiesen. Warum sollen die Sportfotografen darauf verzichten? Der AF der neuen Olympus OM-D EM1-X soll und muß wohl die Ansprüche der Profis erfüllen, wenn die Kamera dort erfolgreich werden soll. Leider ist dies auch beim Preis zu befürchten, wir werden sehen. Ich persönlich bin gespannt auf die neue Olympus OM-D EM1-X und finde es richtig gut, dass Oly weiter mit Vollgas das mFT System ausbaut! Vollformat DSLM´s sind ja mittlerweile „Mainstream“, ich mochte schon immer ehr das Besondere!

Also, am 24. Januar ist es soweit und wir werden mehr erfahren, bis dahin könnt Ihr Euch hier für weitere Informationen registrieren.

CashBack: Die Olympus Winter-Promo startet!

Kaum sind die Neuheiten der Photokina wieder eingepackt und die Stände abgebaut, geht es Schlag auf Schlag in der Fotoszene weiter. Olympus startet die Winerpromotion 2018, es gibt wieder Kameras und Objektive mit CashBack. Folgende Objektive und Kameras sind dabei:

  1. OM-D EM 5 Mk.II (100€)
  2. OM-D EM 10 Mk.III (100€)
  3. M.Zuiko ED 4,0-5,6/9-18mm (100€)
  4. M.Zuiko 2,0/12mm (100€)
  5. M.Zuiko 1,8/17mm (75€)
  6. M.Zuiko ED 2,8/60mm Makro (75€)
  7. M.Zuiko ED 1,8/75mm (100€)
  8. M.Zuiko ED 4,8-6,7/75-300mm (100€)

Dieses Mal ist das 1,8/75mm mit dabei und auch das 2,0/12mm, beide mit jeweils 100€ CashBack. Ein Schelm wer Böses dabei denkt, dass Olympus auf das neue 1,4/56mm Sigma reagiert und das 1,8/75mm preislich darum attraktiver macht! Das 75mm ist für rund 770€ zu haben, abzüglich CashBack wären das nur noch 670€ und das ist ein sehr attraktiver Preis für dieses Spitzenobjektiv. Aber auch die anderen Angebote sind wie immer klasse, hier nochmal die Objektive und Kameras als Galerie:

Die Aktion ist am 01. Oktober gestartet und endet am 15.Januar 2019. Weihnachten kann also kommen. Hier geht es zur Promotion Seite von Olympus, gönnt Euch mal was!

Wie immer gilt, ich werde nicht gesponsert oder erhalte irgendeine Vergünstigung für das veröffentlichen des Blogartikels.

 

Photokina: Welche Aussteller sind interessant

Die Photokina wirft letztmalig Ihre Schatten im Herbst voraus und öffnet am 26. September Ihre Pforten für alle interessierten Besucher. Auch wenn die Messe  kleiner geworden ist und einige Aussteller jetzt im Herbst fehlen, im Mai 2019 ist ja bereits die nächste Photokina, lohnt ein Besuch. Es ist die beste Gelegenheit die Neuheiten rund um das Thema „Foto und Video“ in die Hand zu nehmen oder um sich von den Möglichkeiten, die uns die Industrie rund um die Thematik bietet, mitreißen zu lassen. Es gibt selbstverständlich eine App, auf der Ihr alle Aussteller findet und die Ihr hier für iOS und für Android herunterladen könnt. Schon vor zwei Jahren fand ich das ungemein praktisch und hilfreich, um den Überblick im Messegewühl zu bewahren. Trotzdem möchte ich Euch persönlich auf einige interessante Highlights hinweisen. Hier kommt meine persönliche Besuchsliste:

  1. Olympus & Panasonic

Beide Hersteller präsentieren „Neues“ auf der Photokina. Panasonic eine „FullFrame“ Kamera, Olympus wahrscheinlich ein 1,2/12mm und natürlich den Perspective Playground. Es gibt dort Kunstinstallationen  zum fotografieren und Olympus Kameras samt Speicherkarte zum Ausleihen. Definitiv anschauen! Ihr solltet die Stände auf jeden Fall besuchen, Olympus bietet soweit ich weiß auch wieder die mittlerweile obligatorische und kostenlose! Check & Clean Aktion an. Daher nehmt ruhig Eure Oly mit und lasst Ihr dort eine perfekte Grundreinigung zukommen.

2. Nikon, Canon & Sony

Nikon Z, EOS R und Sony Alpha. Einfach hingehen, anschauen, in die Hand nehmen, staunen und dann Preis und Gewicht der Objektive samt Kamera kalkulieren. Im Ernst, mich interessiert wie groß sind die Objektive für die neuen „Spiegellosen“. Bei Sony weiß man es ja, aber vielleicht sieht es bei Canon und Nikon anders aus. Also angucken!

3. Sigma

Sigma baut für das mFT-System optisch ganz hervorragende Objektive, das Aussendesign der Linsen hingegen ist für mich doch etwas schlicht geraten. Schwamm drüber, angeblich soll das schon lange in der Szene herumgeisternde 1,4/50mm für Sony  und mFT kurz vor der Veröffentlichung stehen. Mal gucken, ob ich da etwas erfahren kann, die Anfangsblende und die Brennweite dürfte allen Porträtfotografen auf jeden Fall gefallen.

Edit: Es schaut so aus, dass Sigma 6 neue Objektive vor der Photokina vorstellen wird, darunter auch ein 1,4/56mm für Sony APS-C und mFT. Hier gibt es Infos und ein Bild dazu.

4. Fuji

Wie alle anderen Hersteller kommt Fuji natürlich nicht mit leeren Händen nach Köln. Im Gepäck ist die neue X-T3 und vieles anderes mehr. Euch möchte ich auf das neue Instax Format hinweisen: SQUARE. Und endlich gibt es dafür eine voll analoge Kamera, nicht nur die Hybride SQ10, sondern die analoge SQ6. Das Bildformat, quadratisch mit 62mmx62mm, erinnert doch schon ehr an das klassische Polaroid von früher und ich stehe darauf. Klar, quasi das alte 6×6 der legendären Hasselblad, das muss man einfach mögen. Nun, vorbeigehen und gucken und auf der Photokina vor 2 Jahren konnte man sich bei Fuji sogar direkt fotografieren lassen.

Für alle X-Kamera User hat Fuji darüber hinaus noch jeweils PIN´s. Ihr müsst Eure Kamera zeigen und erhaltet dann den PIN, der im Kleinen Euerm X-Modell nachempfunden ist. Aber seid schnell, es gibt nur 100 PIN´s pro Tag und Modell. Für alle Fotografen die keine Fuji X nutzen lohnt der Besuch trotzdem, denn Fuji hat wieder eine ganze Reihe kostenloser Vorträge im Programm. Das wirklich umfangreiche Vortragsprogramm findet Ihr ebenfalls auf der Photokina Seite von Fuji (runterscrollen). Hut ab Fuji, das nenne ich mal Service für alle interessierten Fotografen!

5. ThinkTank

Die „Taschengötter“ sind natürlich auch wieder in Köln dabei und stellen neben den neuen Objektivköchern, LensCases Duo, die überarbeitete Version der beliebten Retrospective Taschenserie vor, Retrospective V2.0. Die werde ich mir auf jeden Fall anschauen, weil ich meine Retro 6 lange im Einsatz habe und mich die größere 7er interessiert. ThinkTank ist immer einen Blick wert.

6. CosySpeed

Die Jungs von CosySpeed machen Hüfttaschen, die sind prima für mFt, klar, ABER meine Empfehlung bekommt der Stand, weil Ihr dort das neue Zielfoto Magazin von Stefan Wiesner anschauen und kaufen könnt. Ich habe es noch nie in der Hand gehabt und werde es mir dort genauer anschauen.

7. Billingham

Einer der Klassiker unter den Herstellern von Fototaschen, absolut stilvoll und qualitativ über jeden Zweifel erhaben. Das Angebot reicht von den perfekten Taschen für die Olympus PEN-F bis hin zu Taschen, in denen eine komplette Lumix & Olympus Ausrüstung quasi verschwindet. Neu auf dem Markt ist die (überarbeitete) Hadley Small Pro, die sich meiner Meinung nach perfekt für das „kleine Besteck“ im mFT System eignet.  Ich habe noch die normale Hadley Small und schau mir bestimmt die neue Pro an. Bei der Gelegenheit werde ich ebenfalls einen Blick auf die Hadley One werfen, da paßt neben der Kamera nämlich noch ein Laptop rein.

8. Gitzo Stative

Stative angucken auf der Photokina? Ernsthaft jetzt? JA! Gitzo findet man leider nicht so häufig bei einem örtlichen Fotohändler und wenn, dann sicher nicht mit allen angebotenen Modellvarianten. Nutzt die Gelegenheit gucken zu können, denn Gitzo liefert eine wirklich herausragende Qualität, die sich am besten haptisch beurteilen läßt. Ach ja, trotz allem technischen Fortschritt werden wir Stative noch lange Zeit in der Fotografie benötigen, also wer ein neues braucht, geht zu Gitzo. Zumindest zum träumen!

9. Skylum

Software wird immer mehr an Bedeutung für die Fotografie gewinnen, Skylum, ehemals Macphun, hat mit Luminar ein richtig gutes Bildbearbeitungsprogramme auf dem Markt gebracht. Neben Luminar  gibt es jedoch noch Aurora, ein Programm zur Erstellung von HDR´s.  Zugegeben, ich bin kein großer Fan von HDR Bildern, allerdings sehen die Ergebnisse mit Aurora, die Skylum auf der Webseite zeigt, ziemlich gut und natürlich aus. Das werde ich mir bei Skylum näher anschauen und bei der Gelegenheit nachfragen, was die für 2018 angekündigte Bildverwaltung für Luminar macht.

10. EIZO

Wer A sagt, muss auch B sagen, bzw. wenn ich mir Software anschaue, darf die Hardware nicht fehlen. EIZO hat gerade einen neuen HighEnd Monitor, CG 279X,  für uns Fotografen angekündigt, der sicher auch den Weg nach Köln finden wird. Eine Größe von 27″, eine Abdeckung von 99% des Adobe RGB Farbraums, ein USB-C Anschluß, ein USB-Hub, DVI-D, HDMI  sowie eine Auflösung von 2.560 x 1440 Pixel sprechen für das Top-Modell. Leider auch der Preis von  rund 2.200€, aber träumen ist ja erlaubt, oder? Ach ja… wer den Traum Realität werden lassen möchte, kann an dem Gewinnspiel am EIZO-Stand mitmachen. So bekommt Ihr die Chance einen EIZO CS 2730 zu gewinnen. Da lohnt doch der Besuch!

11. Epson & Canon

Software hatten wir schon, Hardware auch, fehlt für mich persönlich noch der Drucker zur Ausgabe meiner Lieblingsfotos. Die beiden relevanten Hersteller für A3+ und A2 Drucker sind in meinen Augen Epson und  Canon. Es ist sind zwar keinerlei Neuigkeiten angekündigt, aber mal schauen, was die beiden Platzhirsche für die Zukunft geplant haben. Übrigens könnte es sein, dass Ihr wieder ein oder zwei Fotos dort kostenlos drucken lassen könnt. Nehmt Eure Speicherkarten mit! Bei Epson werden übrigens die beiden Fotografen Ray Collins und David Brenot Tutorials durchführen. Details gibt es hier. Die Bilder der Meereswellen von Ray Collins sind übrigens der Hammer!

12. Hahnemühle

Pünktlich zur Photokina stellt Hahnemühle das neue PhotoRag Metallic Papier für Fotografen vor. Das verspricht wirklich ein sehr interessantes Papier zu werden, ich kann mir da schon ein paar passende Motive dafür vorstellen. Aber Hahnemühle bietet mehr, zum Beispiel einen tollen Messestand mit 30 Fotografien von bekannten Fotografen. Der Messestand schaut jetzt schon klasse aus. Übrigens können Besucher mit etwas Glück die Fotografen antreffen und ein signiertes A5 Bild mitnehmen. Aber seid schnell, jedes Bild ist auf 60 Drucke limitiert.

13. Tecco

Seit 10 Jahren bietet Tecco nun schon die Fotobücher zum selber drucken an und feiert dieses Jahr auf der Photokina Jubiläum. Ich selber habe auch ein Buch zu Hause liegen, mir fehlt bloß irgendwie die Zeit es zu gestalten und darüber zu schreiben. Aber das kommt noch. Bis dahin besucht den Tecco Stand, denn es gibt neue Papiere, Baryt Matt, Baryt Satin, ein Premium Cotton Rag und ein Duo Satin PE-Papier. Hingehen ansehen und, ganz wichtig auf einer Messe, Tecco spendiert jedem Besucher in farblicher Übereinstimmung zum Corporate Design einen frisch gepressten Orangensaft! Die Idee finde ich genial, ich wäre aber auch so vorbei gekommen, weil ich die Baryt Papier total interessant finde!

14. PeakDesign

Die Serviceweltmeister aus den USA sind dieses Jahr wieder dabei! Super, denn ich mag definitiv die Gurte und möchte mir dieses Jahr den Clip mal näher anschauen. Davon abgesehen gab es 2016 am Messestand auch ganz interessante Angebote und wer wollte konnte direkt etwas kaufen und mitnehmen.

Das waren jetzt meine Top-Ten (plus 4) Anlaufstationen für die Photokina 2018 in Köln. Es werden mir sicherlich noch etliche andere Aussteller einfallen oder direkt in Köln über den Weg laufen, die es definitiv verdient hätten auch hier aufgeführt zu werden. Damit diese nicht ganz unter den Tisch fallen werde ich ein paar Impressionen von der Photokina posten.  Nicht hier, sondern weil es in den Tagen schnell gehen muss auf Instagram. Ihr findet mich unter 365photo.de auf Instagram und ich werde mit dem Hashtag #Photokina2018 und #365Photo.de posten.

 

Übrigens gilt wie immer, keine der oben genannten Firmen sponsort mich oder hat mir irgendwelche Vorteile eingeräumt. Wenn ich Euch vorschlage diese Aussteller zu besuchen, so ist das meine ganz persönliche und unbeeinflusste  Empfehlung für Euch.