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Tip: Anzahl Auslösungen bei der PEN-F auslesen

Fotografen sind von Natur aus meist neugierige Wesen, schließlich halten Sie Ihre Umwelt in zig tausenden von Aufnahmen fest und sind stetig auf der Suche nach lohnenswerten Motiven. Das ergeht mir nicht anders und manchmal möchte ich wissen, wieviel Aufnahmen denn meine Kamera schon „auf dem Buckel“ hat. Glücklicherweise gibt es bei Olympus eine Möglichkeit diese Infos aus den Kameras auszulesen. Das Vorgehen wird auf Olypedia unter dem Punkt Tastenkombinationen gut beschrieben. Den Link dazu gibt es hier.

Leider ist die PEN-F da noch nicht aufgeführt und neugierig wie ich bin, musste ich natürlich versuchen, ob das dort geschilderte Verfahren auch für meine Olympus PEN-F funktioniert. Die gute Nachricht ist, es funktioniert, die schlechte ist, es ist genauso umständlich. Daher hier nochmal das Verfahren zum auslesen der Auslösungen in Kurzform:

  1. Kamera ausmachen
  2. Kamera mit gedrücktem „Menüknopf“ einschalten
  3. „Menüknopf“ loslassen und erneut drücken. Die Menüseite erscheint auf der PEN-F
  4. Zum „Schraubenschlüssel“ in der Menüleiste gehen
  5. Die Helligkeitseinstellung auswählen ( 3. Punkt von oben)
  6. „OK“ oder „nach rechts“ im Steuerkreuz drücken und bei den beiden dann erscheinenden Reglern den für Helligkeit auswählen (das ist der mit der Sonne)
  7. Die „Info“ Taste drücken
  8. Die „OK“ Taste drücken
  9. Jetzt die Tasten des Steuerkreuz in nachfolgender Abfolge drücken: oben, unten, links, rechts 
  10. Den Auslöser durchdrücken und loslassen.
  11. Es ändert sich erst nach drücken der Steuerkreuztasten der Bildschirm. Drückt die rechte Taste um in die 2. Seite zu kommen. Da seht ihr dann folgendes Bild

R gibt dabei die Anzahl der Auslösungen an, S die Anzahl der Blitzauslösungen, C könnte die manuellen Reinigung angeben, U sind wahrscheinlich die Reinigungen nach dem Kamerastart. Was B bedeutet kann ich leider nicht sagen, hat da jemand eine Idee? So bekommt Ihr aber schnell einen Überblick über den „Zählerstand“ Eurer PEN-F.

Nachdem Ihr alle Infos gelesen habt kommt Ihr durch das Ausschalten der Kamera wieder in den normalen Betriebsmodus. Für andere Olympus Kameras verweise ich nochmal auf Olypedia, da könnt Ihr nachlesen, wie Ihr an die Infos kommt.

Edit 23.04.:

Der Punkt „B“ gibt die Anzahl der gemachten Bilder mit Stabilisator an. Danke Martin für Deine Information!

Tipp: Aktionen zur EM-1 Mk.II und zur G9/GH5/GH5S

Der (Foto-)Frühling naht mit großen Schritten und zum Wochenende hin auch mit den lange ersehnten, steigenden Temperaturen. Passend dazu bringen sich die Kamerahersteller und Fotoshops in Position. Heute möchte ich Euch auf eine Aktion von Foto-Koch in Düsseldorf aufmerksam machen. Ob diese Aktion auch bei anderen Händler kommen wird, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen, ich denke aber im Falle der Olympus Aktion könnte dies so sein. Folgende Angebote hat Foto-Koch im Newsletter:

  1. Im Tausch gegen eine funktionsfähige Digitalkamera werden 100€ „Tauschwertbetrag“ bei Kauf einer Panasonic G9/GH5/GH5S  garantiert. Konkret gesprochen also ein Nachlass von 100€ auf den Listenpreis bei Foto-Koch. Ich persönlich finde das Angebot interessant, wenn ich eine der o.g. Kameras kaufen möchte.  Wie lange die Aktion läuft kann ich aus dem Newsletter leider nicht erkennen. Hier geht es zum Angebot bei Foto Koch 
  2. Das zweite Angebot bezieht sich auf das Flaggschiff von Olympus,  die OM-D EM-1 Mk.II. Hier gibt es bei Kauf der Kamera den Handgriff HLD-9 gratis dazu. Wer also den Kauf der Mk.II plant und den Handgriff zu der Kamera dazu anschaffen möchte, kann hier ein echtes Schnäppchen machen, denn der HLD-9 kostet als Zubehör rund 290€. Die Aktion läuft vom 01.04.18 bis zum 31.05.18 und scheint von Olympus unterstützt zu werden, da eine Registrierung der Kamera notwendig ist, um den Handgriff zu erhalten. Wahrscheinlich werden also auch weitere Händler mit Angeboten auf den Markt kommen. Hier ist der Link zum Oly-Angebot.

Wer eh mit einer der Kameras geliebäugelt hat, kann sich ab heute einen kleinen oder etwas größeren Bonus sichern und zuschlagen.

Wie immer gilt, ich bekomme weder von Olympus, Panasonic oder Foto-Koch irgendetwas dafür, dass ich auf die Aktion hinweise, auch sind die Links keine Affiliate-Links.

 

Edit 17.25h: Die EM-1 Mk.II Aktion ist nun auch offiziell bei Olympus auf der Webseite gelistet. Hier ist der Link. Berechtigt sind die Kits mit dem 12-40, dem 12-100 und dem 12-40 & 40-150 und natürlich auch nur das Gehäuse der EM-1 Mk.II. Da es sich um eine offizielle Aktion von Olympus handelt, kann die EM-1 Mk.II natürlich auch bei anderen Händlern gekauft werden.

Have a Look: What’s in my Bag Part I

Ich liebe ja Klischees, nicht weil man sich darüber so gut amüsieren kann, sondern weil sie häufig genug stimmen. Als Beispiel (und die Damenwelt möge mir verzeihen) sei nur das Thema Frauen und Schuhe genannt. Aber wir Amateurfotografen  passen da auch ganz prima rein, denn wer hat weniger als 2 Taschen für seine Kameraausrüstung? Ja, „Fotografen und Taschen“ kann locker mit dem Thema „Frauen und Schuhe“ mithalten. Und was liebt der (schreibende) Fotograf (also ich) fast noch mehr als eine neue Tasche? Natürlich, den Blick in anderer Leute Taschen. Ich habe es immer geliebt und liebe es heute noch, wenn fremde Profi- und Amateurfotografen einen Blick in Ihre Fototaschen ermöglichen.

Nun, heute bin ich an der Reihe Euch einen Blick in meine Tasche werfen zu lassen. Anfangen möchte ich mit meiner „tragbarsten“ Lösung, die wirklich oft einfach dabei ist, wenn ich unterwegs bin, sozusagen mein „Street-Setup“. Wichtigster Punkt dabei ist das Gewicht der ganzen Tasche, denn wenn ich damit unterwegs kann es durchaus sein, dass ich die Ausrüstung 4 oder 5 Stunden durch die Gegend trage. Dazu aber später mehr.

Also, was ist nun drin in meiner Tasche:

  1. Billingham Hadley Small
  2. Olympus PEN-F mit Griff & Peek Design Handschlaufe
  3. Zuiko 1,8/17
  4. Zuiko 1,8/25
  5. Zuiko 1,8/45
  6. Peak Design Leash Ash (Gurt)
  7. Ersatzakku
  8. Speicherkarte
  9. Tempo´s
  10. Mikrofasertuch
  11. Kugleschreiber
  12. Notizblock
  13. Taschenmesser
  14. Objektivdeckel

Kein Zoom, keine lichtstarken 1,2er Festbrennweiten und keine Filter, dafür ist die gepackte Tasche wirklich leicht. Übrigens könnte die Billingham Hadley Small locker noch etwas mehr wegstecken, dabei ist sie an sich ehr klein.  Naja, jedenfalls wirkt sie auf den ersten Blick so.

Die Hadley Small im Größenvergleich zur PEN-F und einer Packung Tempo´s
Ein kurzer Blick ins Innere, links die Olympus PEN-F mit dem 1,8/25 und Griff samt Gurt, rechts oben das 17er (sichtbar) und das 45 (darunter, nicht sichtbar). Übrigens passt die PEN-F auch mit dem 2,8/12-40 und Gegenlichtblende in das linke Fach.
Und so schaut die Billingham Hadley Small aus, wenn alles eingepackt ist.

Verpackt darin ist eine kleine, feine und leichte Ausrüstung mit den Brennweiten 17/25/45 (35/50/90 an KB) die wirklich tragbar ist. Auf der Schulter ist sie für mich kaum spürbar und ich fühle mich damit für die allermeisten Situationen gut gewappnet. Nun, wieviel Kilo zerren denn dann an meiner Schulter, wenn ich mit meiner Billingham Hadley Small und meiner Olympus PEN-F samt Objektiven unterwegs bin ?

Die Tasche alleine hat ein Gewicht von 680 Gramm, das ist wirklich leicht und dabei ist die Billingham schon regendicht, eine separate Hülle ist überflüssig. Und der Rest der Ausrüstung? Siehe unten:

Das gesamte Paket wiegt 1.975 Gramm, also keine 2 Kilo! Und diese 2 Kilo sind kaum auf der Schulter zu spüren und daher auch über einen längeren Zeitraum gut zu tragen. Ohne Taschenmesser, Gurt und Tempos würde das Paket nochmal rund 200 Gramm leichter, ich finde das sensationell.

Wir mFT Shooter vergessen häufig einen der tollsten Vorteile, den uns der „kleine“ Sensor beschert. Die Möglichkeit (im wahrsten Sinne des Wortes) unbeschwert mit der Kamera durch die Gegend zu gehen und diese dadurch öfter dabei zu haben. Die 1,8er Objektiv Serie von Olympus drängt sich da quasi auf. Gut, günstig lichtstark und recht leicht habe ich mit dem Trio an der PEN-F eine Qualität in der Tasche, von der ich in der guten, alten analogen Zeit nur träumen konnte. Da nehme ich doch das etwas höherer Bildrauschen gegenüber einer Vollformat Kamera gerne in Kauf, vor allem  seitdem es „schick“ ist bei schwarz/weiß Bildern wieder „Körnung“ in einer Filmsimulation hinzuzufügen. Kann ich zwar auch mit der PEN-F, muss ich aber nicht.

Video: 365Photo.de macht Filme, wirklich!

Es ist selbst für mich kaum zu glauben, aber ich habe tatsächlich zwei Video-Clips über die Olympus PEN-F gedreht. Und es hat gar nicht weh getan 😉 ! Als eingefleischter Fotograf habe ich um Video, bzw. Super 8 (für die Jüngeren unter uns, das war Kodachrome auf Filmspule im Miniformat) immer einen großen Bogen gemacht. Wie soll man auch einen Film in 30×40 an die Wand hängen? Eben, sage ich ja, damals (vor 4k & 65″ Flatscreens) ging das nicht. Also war das Thema Film & Video für mich nicht so interessant und ich habe es nie richtig verfolgt.

Nun, Zeiten ändern sich, Technik ändert sich und ich mach es dann halt auch und fange an Videos zu drehen. Spaß beiseite, manches erklärt sich schneller und anschaulicher im Video und gerade bei den anspruchsvollen Kameramenüs von Olympus spare ich mir glatt tausend Anschläge auf der Tastatur. Gefilmt wurde mit dem iPhone, gesprochen ohne Mikro und meine „Ähmmmms“ gewöhne ich mir sicher im Laufe der Zeit auch noch ab. Wer damit also leben kann und wissen möchte, wie der HighResolution Modus an der Olympus PEN-F eingestellt wird, oder wer die Einstellungsmöglichkeiten des Monochrom Modus an der PEN-F nachvollziehen möchte, kann sich das hier anschauen.

Der High Resolution Modus an der Olympus PEN-F

Wie stelle ich den Monochrom Modus an der Olympus PEN-F ein

Viel Spaß und verzeiht mir die Anfängerfehler in Sachen Video. Für Hinweise und Tipps in Sachen Video bin ich übrigens dankbar, z.B. in Sachen Mikrophone für ein iPhone.

Erfahrung: Olympus Bonusaktion zur PEN-F

Die ständigen Leser wissen  ja bereits, dass ich mir zu Beginn des Jahres eine „Zweitkamera“ angeschafft habe, die Olympus PEN-F. Natürlich geschah das rechtzeitig genug, um noch an der Bonusaktion zur PEN-F teilnehmen zu können. Meinen Blog-Beitrag hierzu samt der Gründe, warum es gerade die PEN-F wurde findet Ihr hier. Bevor ich demnächst meinen ersten Eindruck mit meiner „Zweitkamera“ etwas ausführlicher beschreibe, wollte ich meine Erfahrungen mit der Bonusaktion von Olympus kurz mit Euch teilen. Ich denke viele Olympus User nutzen die vielfältigen Aktionen (Cash-Back im Sommer & im Winter, Zugaben und was Olympus sonst noch in Zukunft einfällt) und es ist durchaus interessant, wie da welche Aktion abgewickelt wird.

Bei mir persönlich sah es so aus, dass ich die PEN-F im Onlinehandel erworben habe (und NEIN, es war nicht Amazon!), da ich aus persönlichen Gründen auf eine Anlieferung der Kamera angewiesen war. Das funktionierte reibungslos und schnell, hatte allerdings zur Folge, dass mir gesetzlich ein 30 tägiges Widerrufsrecht gewährt wurde. In 99% alle Fälle ist das ein tolle Sache für den Käufer, für die Bonusaktion bedeutete dies allerdings 30 Tage warten, denn erst nach Ablauf der Frist, konnte ich meine Unterlagen bei Olympus einreichen. Vor Ablauf der 30 Tage hätte die Kamera ja noch an den Verkäufer zurückschicken können.

Nun, auch 30 Tage vergehen und können einem „Fotofreak“ Geduld lehren. So war es bei mir und innerlich stellte ich mich geduldig auf eine weitere längere Wartezeit ein, die nach dem Einreichen der Unterlagen unweigerlich auf mich zukommen würde. Übrigens reichte Olympus ein Scan meiner Originalrechnung  per Mail an die vom Verkäufer angegebene Emailadresse als Nachweis der Berechtigung  für die Aktion aus. Ich persönlich habe das als sehr, sehr unkompliziert empfunden, Kompliment dafür! Die Mail habe ich am Donnerstag den 15.02. erstellt und an Olympus geschickt. Über das folgende Wochenende habe ich die ganze Sache mehr oder minder vergessen, oder besser gesagt, in meiner gedanklichen Wiedervorlage auf mindestens 14 Tage in die Zukunft gelegt. Nur so kann ich mir erklären, dass ich am Mittwoch (21.02.!!!) Abend reichlich verdutzt war, als ich eine DHL Benachrichtigungskarte aus meinem Briefkasten zog, und mir partout nicht einfallen wollte, von wem ich denn ein Paket erwarten würde.

Als ich tags darauf dann das Paket in meiner Postfiliale abholte und einen Blick auf den Absender warf, konnte ich es kaum glauben. Es war Olympus, es war mein 1,8/25mm und es wurde in unter einer Woche geliefert. Wow, reife Leistung Olympus. Dazu gab es dann noch einen sehr freundlichen Brief, original unterschrieben von der Mitarbeiterin, die meine Mail erhalten hatte. Da fühlt man sich doch als Kunde direkt gut aufgehoben. Die Bonusaktion ist bei mir absolut problemlos gelaufen und geradezu rasant schnell abgewickelt worden. „Tue Gutes und sprich darüber“ ist ja ein bekanntes Sprichwort. Ich glaube dieser sehr gute Service hat es verdient positiv erwähnt zu werden. Kompliment Olympus, die nächste Aktion schaue ich mir mit Sicherheit auch wieder genau an.

Übrigens, immer wenn ich ein neues Objektiv oder Zubehörteil oder gar eine neue Kamera von Olympus anschaffe, registriere ich den Gegenstand auf MyOlympus. Denjenigen, die diese Möglichkeit noch nicht kennen oder bisher nicht genutzt haben, möchte ich heute darauf hinweisen. Ihr bekommt nicht nur eine kostenlose Garantieverlängerung um 6 Monate, sondern habt selber einen perfekten Überblick über Euer Equipment in Bezug auf die Länge der Garantie, die Seriennummer und alle anderen ggf. relevanten Daten. Praktisch, auch z.B. für den Fall, falls Ihr das mal für eine Versicherung braucht. Und das beste daran ist, Ihr könnte die einzelnen Gegenstände auch wieder löschen. verkauft Ihr eine Objektiv löscht Ihr es aus Eurem Account und der neue Eigentümer kann es dann in seinen Account eintragen. Also, registriert Eure Ausrüstung, mein 25ziger ist schon drin 😉

Soweit also meine positives Erlebnis mit der Olympus Bonus Aktion. Meine Erfahrungsbericht mit der PEN-F folgt, versprochen.

Neuer Preis: Olympus senkt den Listenpreis des Flaggschiffs!

Von vielen erwartet, aber dann doch schneller umgesetzt als vermutet. Olympus senkt ab sofort den Listenpreis für den Body des Top-Modells OM-D EM-1 Mk.II deutlich auf 1.699€! Natürlich ist diese Preisgestaltung kein Zufall, denn Panasonic hat mit der Lumix G9, UVP 1.699€, nicht nur in Sachen Ausstattung und Performance zur EM-1 Mk.II aufgeschlossen, sondern mit dem günstigeren Preis auch den Wettbewerb „derbe“ angefacht. Nicht wenige Olympus Nutzer fanden das Gesamtpaket der Lumix G9 äußerst attraktiv und waren hin und her gerissen in der Kaufentscheidung.

An dieser Stelle möchte ich kurz darauf hinweisen, wie genial das mFT System für den Nutzer ist. Hier gibt es zwei Hersteller, die Top Kameras entwickeln, sich faire Konkurrenz machen und dadurch die Preise in einem noch bezahlbaren Rahmen halten (wer es nicht glaubt, bitte mal die Preise der Top Kameras und Objektive von Nikon, Canon und Sony anschauen, nur Pentax fällt da etwas positiv auf). Dazu kommt eine Auswahl an Objektiven, die ihresgleichen sucht. Allein die Anzahl an Weitwinkelzooms läßt alle anderen System hinter sich und es kommen jedes Jahr neue Objektive hinzu.

Und nun also zwei Top Kameras zum gleichen UVP, Herz was willst Du mehr. Allerdings wird die Entscheidung zwischen der Panasonic Lumix G9 und der Olympus OM-D EM-1 Mk.II dadurch definitiv nicht leichter. Zum Glück habe ich vor ein paar Wochen in die PEN-F investiert, da bleibt mir die Entscheidung zwischen den Flaggschiffen erspart. Allen anderen wünsche ich viel Spaß dabei!

Edit: Hier der Link zur deutschen Olympus Webseite mit dem neuen Preis.

Zweitkamera: Olympus PEN-F, das Biest

Ok, mit dem Begriff „Zweitkamera“ wird man der Olympus PEN-F ganz sicher nicht gerecht, wenn diese eine EM-1 MkI. ergänzt, aber schließlich habe ich die PEN-F ganz bewusst als Zusatz und Backup zur EM-1 gekauft. Dabei hat die kleine PEN Top-Konkurrenten aus dem Feld geschlagen. Als weitere Kandidaten standen neben dem „Biest“ noch die Olympus EM-1 MKII. und die nagelneu auf den Markt gekommene Panasonic Lumix G9 auf der Einkaufsliste. Beides die absoluten Flagschiffe in Sachen Fotografie von Olympus und Panasonic, trotzdem habe ich mich für die PEN F entschieden. Warum?

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Zum einen bin ich mit meiner EM-1 immer noch sehr zufrieden. Sicher das ein oder andere „Feature“ der neuen Kameramodelle fehlt, aber da ich nicht auf  Geschwindigkeit angewiesen bin, reicht mir meine EM-1 derzeit aus. Außerdem hat mein Arbeitspferd noch recht lange Garantie und ich habe sehr viel Zubehör für die Kamera. Eine MKII. oder G9 würde meine EM-1 mit Sicherheit verdrängen und in die Vitrine oder den Verkauf schicken. Ich würde lediglich die Kamera tauschen, mich selber aber nicht auf etwas neues, ungewohntes einlassen und meine „Komfortzone“ verlassen.

Zum anderen, ich gebe es gerne zu, spielt auch der Preis, bzw. die aktuellen Angebote eine nicht zu vernachlässigende Rolle. Die Olympus EM-1 MKII. liegt immer noch bei rund 1.800€ nach CashBack , die Panasonic Lumix G9 mit 1.700€ nur knapp darunter, jeweils immer nur der Kamerabody ohne ein Objektiv. Die Olympus PEN-F liegt mit rund 999€ für den Body im Vergleich deutlich unter den Preisen der beiden Flaggschiffe und ist im Kit-Angebot mit dem 1,8/17mm immer noch fast 500€ günstiger. Dazu gab es bei Kauf der PEN-F bis zum 15.01.2018 ein kostenloses Objektiv dazu, das Zuiko 1,8/25mm. Insgesamt ein verlockendes Angebot, welchem ich nicht widerstehen konnte und so hat die PEN-F das Rennen gemacht.

Gereizt hat mich auch die etwas andere Art des fotografierens, die die PEN F fördert. Eine EM-1 oder Lumix G9 ist aufgrund der Form wie gemacht für Zooms, am besten noch die 2,8er Pro Objektive, die liegen samt Kamera wie angegossen in meiner Hand und erinnern mich so absolut an die Fotografie mit Spiegelreflexkameras. Zur PEN-F bieten sich dagegen ehr die 1,8er Festbrennweiten an, also das 17er, das 25ziger und das 45ziger.  Mit den Festbrennweiten erinnert sie ehr an die klassische Sucherkamera mit deren typischen Attributen, unauffällig, klein und leicht. Damit ergänzt die PEN-F nicht nur meine EM-1 auf ideale Weise, sondern zeigt mir außerdem eine etwas andere Art zu fotografieren. Als i-Tüpfelchen dazu gibt es ja noch das berühmt berüchtigte „Kreativ Rad“. Ein Dreh daran reicht aus um die Kamera in einen speziellen Farb-oder in den SW-Modus zu setzen. Überflüssig zu erwähnen, dass diese Modi in zig Varianten individuell angepasst werden können.

Aber das sind natürlich nicht die einzigen Argumente, die mich zum Kauf der Olympus PEN-F bewegt haben. Gespannt bin ich selbstverständlich auf die Qualität des neuen 20MP Sensor der in der PEN-F werkelt. Sicher, 4 MP mehr als in der EM-1 sind nicht die Welt, sollten sich aber schon bemerkbar machen. Da ich sehr gerne direkt im 16:9 Format fotografiere und dadurch schon einiges an Auflösung verliere, bin ich für jede Verbesserung dankbar (und ja, ich nehme neben dem JPEG auch ein RAW auf, sicherheitshalber). Der HighRes Modus den Olympus der PEN-F spendiert hat, ist für mich ebenfalls Neuland. Die EM-1 MK.I bietet diese Möglichkeit (leider) nicht. Die im HighRes Modus durch den PixelShift erreichte Auflösung liegt nochmals deutlich über den 20 MP, Olympus gibt hier eine Bildgröße von 50 MP an. Ohne Stativ geht natürlich in diesem Modus gar nichts, trotzdem freue ich mich sehr darauf diese Funktion auszuprobieren.

Neben den für mich neuen, oben erwähnten, technischen Aspekten gab es einen ganz pragmatischen Pluspunkt für die Olympus PEN-F, die Kamera verwendet den gleich Akkutyp wie meine EM-1 MK.I. Das bedeutet keine weiteren Investitionen in Ersatzakkus und ein zweites Ladegerät und macht dadurch die PEN-F im Vergleich nochmals etwas günstiger. Ach ja, und, das muss ich der „Kleinen“ lassen, sie sieht richtig gut aus und wir Fotoamateure mögen doch schöne Dinge, oder?

Also, die PEN-F ist eine spannende, kleine Kamera, die durchaus fordernd sein kann und doch vielleicht häufiger dabei ist, als eine EM-1, gerade wenn die Festbrennweiten eingesetzt werden. Allerdings, ganz ohne ist sie nicht, die Einstellungsmöglichkeiten in Sachen Bildparameter drohen den User zu erschlagen. Mal sehen, wie sich das alles in der täglichen Praxis bewährt und wie sich der Ablauf mit dem kostenlosen Objektiv dargestellt hat. Ich werde Euch auf dem  Laufenden halten.

 

 

OM-D EM-1 Mk.I: Oder warum die Garantieverlängerungen eine gute Idee ist.

Technische Geräte haben die Eigenschaft in aller Regel gut und fehlerfrei zu funktionieren, wobei natürlich Ausnahmen die Regel bestätigen. Kameras und Objektive machen da keine Ausnahme, die große Mehrzahl tut klaglos Ihren Dienst nur ein paar Geräte haben Defekte und müssen zur Reparatur. Das tückische an diesem ganz normalen Umstand ist der Mensch.

Irrigerweise gehen wir Menschen, der Autor ausdrücklich mit eingeschlossen, immer davon aus, dass uns das schon nicht passieren wird und unsere Kamera klaglos bis zum Ende Ihren Dienst tun wird. Dumm nur, wenn die Kamera diese Auffassung so gar nicht teilen möchte. Genauso ist es mir ergangen. Kurz bevor ich für etwas längere Zeit weg musste, standen noch ein paar Bilder an, die vorher aufzunehmen waren. Gesagt, getan, meine treue EM-1 Mk.I mit dem 12-40mm stand bereit und die ersten Bilder waren schnell im Kasten. Dann aber blieb auf einmal das Sucherbild schwarz. Die Anzeigen der Kamera waren sowohl im Sucher, als auch auf dem hinteren Display zu sehen, allerdings gab es kein Bild, nur absolute Schwärze. In so einem Fall hilft häufig das ein- und ausschalten der Kamera weiter. Die Elektronik sortiert sich neu und es kann mit den noch geplanten Aufnahmen weitergehen. Gesagt getan, nur zeigte sich meine EM-1 davon völlig unbeeindruckt und projizierte weiterhin tiefste Schwärze auf mein Display. Jetzt wurde ich doch ein wenig nervös und entschied mich etwas genauer hinzusehen. Ich nahm das Objektiv ab, blickte mit Schrecken in meine Olympus und sah das:

Schlagartig wurden schlimmste Erinnerungen bei mir geweckt, denn das was ich sah war ein hängender oder klemmender Verschluß.  Den hatte ich bei meiner ersten EM-1 schon einmal in dieser Position gesehen und nichts und niemand bewegte die Kamera damals dazu, sich überhaupt in Betrieb zu setzen, so dass ich sie umtauschen musste. Und jetzt zeigte meine treue EM-1 ein ähnliches Verhalten. Ein Einschicken der Kamera zum Olympus Service schien aufgrund meiner Erfahrungen unausweichlich. Sicher, der Olympus Pro Service ist schnell, aber da ich in zwei Tagen weg musste, bestand keine Chance die Reparatur vorher vernünftig abzuwickeln. Die Konsequenz war, dass ich rund 6 Wochen ohne mFT Kamera auskommen müsste. Alles was mir zum fotografieren in dieser Zeit zur Verfügung stünde, wäre mein Handy. Allerdings hatte ich noch eine Chance die EM-1 wieder in Gang zu setzen:  den Akku entfernen und ggf. ein Reset der Kamera. Zum Glück reichte das entfernen des Akkus um meine EM-1 wieder betriebsbereit zu machen. Ich muss ganz ehrlich sagen, ich war sehr erleichtert.

Zwei Dinge habe ich aus diesem Geschehen gelernt:

  1. Die 99€ die ich in die Grantieverlängerung meiner EM-1 investiert habe sind gut angelegtes Geld, denn sie beruhigen ungemein in solchen Situationen. Sicher die Kamera ist vielleicht für 14 Tage zur Reparatur, aber bis in das Jahr 2020 kostet mich das keinen Cent. Jedem, der das Angebot für seine EM-1 Mk I noch nutzen kann, empfehle ich von ganzem Herzen, die Grantieverlängerung zu kaufen. Ein besseres Angebot gibt es nicht.
  2. Eine Zweitkamera für mein mFT System ist unverzichtbar. Was nutzen die besten Objektive und das ganze drumherum, wenn tatsächlich der Verschluß streikt? Nichts. Es mag sich vielleicht übertrieben anhören, aber ohne Kamera fühle ich mich persönlich irgendwie nicht komplett. Sicher das Handy macht auch Fotos, aber eine DSLM/DSLR von Olympus, Panasonic, Nikon, Pentax oder Canon ist doch etwas anderes. Das Handy knipst, die Olympus fotografiert, jedenfalls bei mir. Lange Rede, kurzer Sinn, eine weitere mFT Kamera muss her.

Sollte Euch Ähnliches passieren und Ihr einen hängenden Verschluß sehen, nehmt den Akku raus. Sollte das nicht helfen, entfernt bitte die SD Karte, bevor Ihr einen kompletten Reset der Kamera durchführt. Manchmal gibt es auch „Unverträglichkeiten“ zwischen der Olympus Kamera und der ein- oder anderen SD Karte. Helfen all diese Maßnahmen nicht weiter, bleibt nur der Olympus Service, der allerdings bei der EM-1 einen wirklich guten Ruf hat.

CashBack: Olympus startet die Winter-Aktion 2017

Olympus Deutschland hat mit dem heutigen Datum die Winteraktion 2017 gestartet. Vom 01.11.2017 bis zum 15.01.2018 wird jedem Käufer eines der beworbenen Produkte eine Prämie von Olympus bezahlt. Also CashBack! Folgende Objektive und Kameras sind in der Aktion enthalten:

  1. Olympus OM-D E-M1 Mark II (200€)
  2. Olympus OM-D E-M5 Mark II (100€)
  3. Olympus M.Zuiko Digital ED 9-18 mm 1:4.0-5.6 (100€)
  4. Olympus M.Zuiko Digital ED 12 mm 1:2.0 (100€)
  5. Olympus M.Zuiko Digital 25 mm 1:1.8 (50€)
  6. Olympus M.Zuiko Digital ED 60 mm 1:2.8 Macro (75€)
  7. Olympus M.Zuiko Digital ED 75 mm 1:1.8 (100€)
  8. Olympus M.Zuiko Digital ED 75-300 mm 1:4.8-6.7 II (100€)

CashBack gibt es bei den Kameras nicht nur für de Kauf eines Bodys, sondern ebenfalls für den Kauf eines Kits.

Erstmals dabei ist das neue Spitzenmodell von Olympus, die OM-D E-M1 Mark II, die mit 200€ Prämie auch den Spitzenplatz in der Rückerstattung beklagt. Auch interessant für alle Porträt- und Makrofotografen sind die Prämien für das 75ziger und das 60ziger Makro, die ebenfalls recht hoch ausfallen. Alles in allem wieder eine prima Aktion von Olympus für uns mFT User, die sicher dem Ein oder Andren die Entscheidung in Sachen Neuanschaffung „erleichtern“.  Denjenigen unter uns, die sich ein Upgrade auf das neue Spitzenmodell schon in den letzten Monaten überlegt haben, bietet sich mit der Aktion eine gute Gelegenheit, schließlich gewährt Olympus mit der Prämie von 200€ rund 10% Rabatt auf die OM-D E-M1 Mark II.

Selber bin ich hin- und her gerissen, denn mit dem Angebot für die PEN-F, hat Olympus gleich zwei heisse Eisen im Feuer! Und ein Backup-Gehäuse wäre ja sinnvoll, oder? Welche Bodys habt Ihr im Einsatz und welcher ist Euer „Liebling“? 

Neu: Olympus M.Zuiko Digital 1,2/45mm & 1,2/17mm vorgestellt

Weihnachten steht vor der Türe und das Weihnachtsgeld muss verplant werden. Pünktlich zum (Verkaufs-) Saisonhöhepunkt stellt Olympus zwei neue M.Zuiko PRO Objektive vor, das 1,2/45mm, Erscheinungstermin Anfang Dezember 2017 und das 1,2/17mm, Erscheinungstermin ab März 2017. Beide Objektive folgen laut Olympus im Design und der Ausstattung dem schon bekannten 1,2/25.  Leider auch im Preis, das 1,2/45mm kostet 1.299€, das 1,2/17mm liegt sogar bei 1.399€.  Olympus bietet damit ein komplettes Set Festbrennweiten,17(35KB), 25(50KB), 45(90KB) mit einer 1,2er Lichtstärke an und baut damit die PRO-Linie im mFT System weiter aus.

Die drei 1,2er Festbrennweiten

Wer das 1,2/25mm bereits kennt wird erwarten können, dass die beiden jetzt angekündigten Objektive in der optischen und mechanischen Qualität auf dem gleichen hohen Level gefertigt werden. Also wirklich (kleine?) Schmuckstücke, die Olympus auf dem Markt bringen wird. Anbei eine kleine Galerie der offiziellen Produktbilder. An der EM-1 wirken beide Objektive auf mich richtig stimmig, wie diese an einem kleineren Body, wie der PEN-F, aussehen, wird sich erst im Dezember, bzw. März prüfen lassen. Olympus Deutschland  hat leider dazu noch keine Bilder eingestellt.

Olympus baut das System aus und bringt richtig tolle Objektive. Allerdings sind die Preise meiner Meinung nach für den normalen Hobbyfotografen  gesalzen. Im professionellen Bereich mag das anders aussehen, für den durchschnittlichen Amateurfotografen stellen sich aber gerade ganz aktuell andere Frage. Ich möchte einfach auf die Olympus Aktion mit der PEN-F hinweisen, bei Kauf dieser wundervollen Kamera gibt es ein 1,8/25 kostenlos hinzu. Wähle ich nun die PEN-F mit dem 1,8/17mm (rund 1.399€) liege ich exakt mit dem Listenpreis des neu vorgestellten 1,2/17mm gleichauf UND! bekomme gerade noch das 1,8/25mm hinzu. Ich gestehe, ich bin Amateur und würde das PEN-F Set dem 1,2/17er vorziehen. Für mich ist es einfach eine Frage des Preises. Wäre mein Sparschwein besser gefüllt, würde ich meiner EM-1 ganz sicher die neuen Pro Objektive gönnen, keine Frage, aber ich glaube mich persönlich reizt die PEN-F Lösung mehr.

Absolut positiv ist  zu bewerten, dass Olympus User jetzt die Wahl in Sachen Festbrennweiten haben, entweder günstig und mit einer größten Blende von 1,8 oder lichtstarke 1,2er Optiken auf Top-Niveau, allerdings auch zu einem deutliche höheren Preis. Anderen Systemen fehlt diese Möglichkeit auszuwählen. Daher Daumen hoch von mir für die neuen Zuiko Pro Optiken und die komplettierte Reihe der 1,2er Festbrennweiten.

Die ersten Reviews und „Hands on“ berichte sind auch schon im Netz verfügbar. Anbei ein paar Links dazu:

Ming Teins Bericht findet Ihr hier

TracieJeanPhoto hat das 1,2/45 in den Händen gehabt

hahn-photography konnte das 17er testen, tolle Bilder!

dpreview hatte natürlich auch schon beide Optiken in den „Fängen“

Auf youtube gibt es von Olympus je ein Video zum 17er & ein Video zum 45ziger

Steve Huff hat zwar noch keinen Test, ABER! ein Bild des 45ziger an der PEN-F

So, ich glaube das ist genug Stoff zum träumen. Eigentlich müsste man ja beides haben, die 1,8er Reihe, wenn es klein und leicht sein soll und die 1,2er Reihe, wenn es hart auf hart kommt und maximale Qualität gefordert ist.

Ich bin dann mal Lotto spielen… 😉