Akkus für die Panasonic Lumix G9! Wie schlagen sich die Nachbauten?

Seitdem ich nicht mehr einfach AA Akkus für meine Kameras verwenden kann, begleitet mich dieses Thema. Spätestens mit dem Erwerb eines neuen Kamera-Bodys taucht die Frage nach Original- oder Fremdakkus immer wieder aus der Versenkung auf. An Fragen die zu diesem Thema gestellt werden, entzünden sich die schärfsten Diskussionen und Reinhard Wagner ist der Sache tatsächlich mal auf den Grund gegangen und hat Nachbauten der Olympus Akkus auseinander genommen und signifikante Unterschiede entdeckt. Nachzulesen ist der Artikel hier auf seiner Webseite.

Viel interessanter finde ich die Frage nach dem Warum? Warum ist das Thema immer so kontrovers und emotional in der Diskussion? Ich denke es sind vor allem zwei Gründe:

  1. Unsere Systemkameras brauchen einfach deutlich mehr Strom, als die alten SLR´s und sogar DSLR´s. Das bedeutet mit einem Akku kommt der DSLM Fotograf nicht über den Tag, mindestens ein zweiter Akku muss angeschafft werden, wenn nicht sogar ein Dritter oder Vierter! Strenggenommen hat man bei einem Neukauf keine Wahl, mindestens ein weiterer Akku ist ein Pflichtkauf!
  2. Die Dinger kosten Geld! Ein original Akku von Panasonic oder von Olympus (oder von jeder anderen Kameramarke) kostet um die 65€ für die Spitzenmodelle Lumix G9 und Olympus EM-1 Mk.II. Selbst für die kleinen Modelle werden noch rund 55€ pro Akku aufgerufen. Die Nachbauten liegen bei rund 15€ – 20€ pro Stück und sind damit signifikant billiger, als die originalen Akkus. Das geht ordentlich ins Geld und zwar gerade dann, wenn man eh gerade viel Geld für die Kamera ausgegeben hat.

Die Argumente beider Seiten sind verständlich und jeder muss für sich entscheiden, welchen Weg er geht. Als ich die Panasonic Lumix G9 gekauft habe, war mir klar, dass ich mindestens 3, besser 4 Akkus benötigen würde. Original Akkus würden dann knapp 200€ extra kosten (3 x 65€), die Nachbauten nur rund 45€ (3 x 15€). Das ist schon ein Unterschied und ich war sowieso gespannt, wie sich die „billigen“ Alternativen schlagen. Ausserdem wollte ich über das Thema dann auch auf der Webseite berichten. Nun, gesagt getan, und ich habe seitdem ich die Lumix G9 mein Eigen nenne VIER! verschiedene Akkus im Einsatz. Das wären folgende Typen:

  1. Den original Panasonic Akku 1860mAh
  2. Einen schwarzen Patona Akku 2000mAh
  3. Einen Bluemax Akku mit 2040mAh
  4. Einen Steiners Akku mit 2040mAh

Die Akkus wurden und werden immer im Wechsel eingesetzt. Alle dürften demnach ungefähr die gleiche Anzahl an Ladezyklen durchlaufen haben. In der Lumix G9 sind die Akkus auch in der Regel so lange eingesetzt worden, bis die Kamera aufgrund von Energiemangel automatisch abgeschaltet hat. Also eine Nutzung, wie sie wohl für die meisten Usern typisch ist. Die Fremdakkus sind auch nicht selektiert gewesen, noch wussten die Verkäufer, dass ich eine Webseite betreibe. Also alles fürchterlich normal. so wie es die meisten Besitzer eine Lumix G9 auch antreffen würden. Nun, was sind meine Erfahrungen mit den „vier Musketieren“?

Vorweg eine Bemerkung zu meinen Erfahrungen mit den verschiedenen Akkus, es handelt sich dabei um meine persönlichen Erfahrungen, die ich im Laufe eines Jahres gemacht habe. Ich habe weder die Spannung der einzelnen Akkus nachgemessen, noch die Abmessungen der Akkugehäuse überprüft. Die Energiespeicher wurden ganz normal in meiner Panasonic Lumix G9 eingesetzt. Nun, in diesem Jahr bin ich „quer Beet“ mit meiner Lumix G9 unterwegs gewesen. Das bedeutet die Kamera wurde jedem Wetter ausgesetzt. Es war mal kalt, es war mal warm, es war trocken und es war naß, ab und zu musste die G9 mal draußen übernachten und selten blieb die Kamera einmal eine Woche in der Tasche. Dazu kam der typische Urlaubseinsatz am Meer, sowie der Sommer mit durchaus hohen Temperaturen im KFZ. Unter dem Strich also eine typische Nutzung durch einen begeisterten Fotoamateur.

Die Akkus haben das alles klaglos „weggesteckt“. Ich konnte während des Einsatzes in der Lumix G9 keine Leistungsunterschiede feststellen und habe bis heute auch keinerlei Unterschiede im Ladeverhalten bemerkt. Bemerkenswert ist dabei, dass der Panasonic Akku für die Lumix G9 trotz des geringsten mAh Wertes im Vergleich zu den stärkeren Akkus subjektiv nicht abfällt. Das spricht für die Panasonic Zellen! Alle Akkus passen noch perfekt in die Kamera und zeigen keinerlei Veränderungen am Gehäuse. Die Nachbauten funktionieren also. Trotzdem glaube ich, dass in den original Akkus von Panasonic, ähnlich wie bei Olympus, eine bessere Elektronik verbaut ist. Das „bessere Gefühl“ haben mir immer die Panasonic Akkus vermittelt, obwohl ich keine Unterschiede erkannt habe. Welchen Weg Ihr geht, müsst Ihr natürlich für Euch selber entscheiden. Ich habe ja eine prima Ausrede für die Nachbauten, ich wollte prüfen, ob sie schlechter sind und darüber hier berichten.

Trotzdem bin ich der Meinung, dass Panasonic und Olympus etwas tun könnten, um mehr Geschäft und gleichzeitig Ihre Käufer glücklich zu machen. Die Kamerahersteller könnten beim Kauf einer neuen Kamera einen „Gutschein“ beilegen. Beispielsweise 20% Rabatt bei Kauf eines originalen Akkus, oder bei Kauf von 2 oder mehr nochmal jeweils 5% extra. Ich bin sicher, dass bei einem etwas geringeren Preisunterschied mehr Kunden zu den „Originalen“ greifen würden als zu den Nachbauten! Zumindest ich hätte mir dann dreimal überlegt, ob ich die Nachbauten anschaffen würde.

In Zukunft werde ich meine „vier Musketiere“ einfach weiter benutzen, schließlich ist dieser Artikel quasi nur eine Art Zwischenbericht. Gespannt bin ich, ob sich mit der Zeit spürbare Unterschiede in der Ausdauer oder dem Ladeverhalten zeigen werden. In einem Jahr werde ich dann das entsprechende Update zu dem Beitrag liefern.

Wie immer werde ich weder von Olympus noch von Panasonic gesponsert. Nicht einmal die Hersteller der Fremdakkus haben mich als „Influencer“ gelistet ;-). Daher ist der Artikel frei von Werbung und Beeinflussung und gibt meine ganz persönliche Meinung wieder.

ISt das mft-System doch keine so schlechte Idee?

Zugegeben, der Titel ist etwas provokant, aber das musste jetzt mal sein, denn am Freitag bin ich fast vom Stuhl, pardon Ergometer, gefallen. Auf dem schaue ich nämlich mit Vorliebe YouTube Videos und da auch seit längerer Zeit die Beiträge von Stephan Wiesner (übrigens wirklich empfehlenswert, habe ich selber im Abo). Ich sitze also nichtsahnend auf dem Fitnessrad und schaue mir das Video „Objektive: Tamron macht, was Sigma und Canon nicht verstanden haben“ an und kann kaum glauben was ich da höre.

Dazu sollte man wissen, das Stephan kein großer Fan des mFT-Systems ist und sich dazu auch nicht groß äußert. Er bevorzugt Kleinbild (also das sog. Vollformat 😉 ) und durchaus auch APS-C und berichtet darüber und macht richtig tolle Testberichte! mFT kommt leider wirklich sehr, sehr selten vor. Trotzdem, absolut empfehlenswerter Kanal, wenn Ihr ihn noch nicht kennt, unbedingt mal reinschauen!

Worum ging es in dem Video, kurz gesagt, dass wir alle Spaß am fotografieren haben sollen! Ok, nichts wirklich Neues. Wirklich neu waren für mich die Argumente, die Stephan ins Feld geführt hat. ISO Rauschen wurde in Zeiten einer Sony Alpha 7III als nicht mehr so wichtig angesehen, Objektive reichen da auch mit Blende 4,0 anstelle von 2,8 und überhaupt ist kleiner, leichter und günstiger besser. Lobend wurde dazu als Beispiel Tamron mit dem neuen 2,8/17-28mm angeführt, eben weil es leicht, kompakt, günstig und auch noch lichtstark ist. So ging das noch eine Weile weiter und ich konnte nur zustimmend nicken, als Stephan sagte, dass man leichte Objektive eben dabei hat, schwerere Optiken nur wenn es sein muss.

Unter dem Strich habe ich in diesem Video viele, viele Argumente gehört, die die mFT Gemeinde lange Jahre als Vorteile angeführt hat, die im Vollformat Lager allerdings nie jemand hören wollte. Witzig, dass Stephan nun auch zu dem Urteil kommt, dass kleiner, leichter und günstiger, durchaus besser sein kann. Klar, der Sensor bleibt kleiner und mit dem 1,4er Objektiv kann ich immer noch super an Vollformat freistellen, wenn ich will (und ich es dabei habe). Und auch wenn der Vollformat Sensor immer zwei Stufen weniger rauscht als der mFT Sensor, will ich mit dem großen Sensor kleiner und leichter unterwegs sein, habe ich häufig ein Zoom mit einer 4,0er Anfangsblende in meiner Fototasche. Das mFT System liefert hier oft schon 2,8er als größte Blende mit dem Vorteil, dass die Objektive bei Offenblende nahezu volle Abbildungsleistung und Schärfe bringen. So schlecht war die Idee, die dem mFT System zugrunde liegt also wohl doch nicht! Super, das Stephan das jetzt so prima in einem Video auch mal für Kleinbild (oder Vollformat) auf den Punkt gebracht hat.

Das Lumix PanaLeica 4,0-6,3/100-400 mm, in jeder Hinsicht tragbar

Sommerzeit ist Fotozeit ist Einkaufszeit, oder? Die Hersteller überschlagen sich mit Cash-Back- und Rabatt- Aktionen, geben weiteres Zubehör dazu oder auch gerne mal direkt ein Objektiv quasi für „lau“ mit, wenn ein Body samt Kitlinse gekauft wird. Panasonic und Olympus bilden da keine Ausnahme. Über die aktuelle Olympus Aktion habe ich bereits hier berichtet, die Sommer Aktion von Panasonic, die noch bis zum 31.Juli läuft, könnt Ihr Euch unter diesem Link anschauen. Beide Angebote unserer „Lieblingshersteller“ sind in meinen Augen wirklich gelungen und beinhalten interessante Objektive und Kameras. Da kommt man schon ins Grübeln, wenn man noch das ein oder andere Objektiv auf seiner Wunschliste hat, oder ein neuer Kamerabody lockt!

Mich hat es dieses Mal auch erwischt. Das PanaLeica 4,0-6,3/100-400mm hatte ich schon immer auf meinem Wunschzettel. Zu verlockend war die Aussicht auf ein leichtes Super-Tele mit 800mm KB Blickwinkel. Aber es war und ist teuer. Rund 1.700€ ruft Panasonic als Listenpreis heute noch für die Linse auf, die Straßenpreise bewegen sich knapp unter 1.400€. Zu teuer für mich damals und so wurde es erstmal das Olympus 4,8-6,7/75-300mm. Das Objektiv war zwar erschwinglich, leicht und kompakt, schwächelte aber am langen Ende. Trotzdem mochte ich es und habe einige gelungene Aufnahmen damit gemacht. Allerdings behielt ich das PanaLeica 4,0-6,3/100-400mm immer im Auge.

Und irgendwie bekam ich dann vor ein paar Tagen mit, dass die Optik bei einem seriösen Händler sehr günstig angeboten wurde, dazu noch der Rabatt aus der Sommer Aktion von Panasonic und der Preis war wirklich sehr verlockend. Ich konnte nicht anders und habe bestellt, wohlgemerkt mit Rückgaberecht, denn ich war mir nicht sicher, was das PanaLeica 4,0-6,3/100-400mm im Vergleich zum Olympus leistet. Aber dazu später mehr. Erstmal möchte ich Euch ein paar Bilder des Objektivs an der G9 und im Vergleich mit anderen mFT Objektiven zeigen.

Wie Ihr unschwer erkennen könnt, ist das PanaLeica 4,0-6,3/100-400mm schon recht groß. Angesetzt an der Lumix G9 mißt die komplette Kombination vom Sucher bis zum Frontdeckel in der Länge 24cm. Das Gewicht dürfte so bei 1,65 Kilo liegen, wobei das Objektiv mit rund einem Kilo zu Buche schlägt. Trotz oder gerade wegen der beeindruckenden Werte sollten man sich vor Augen halten, welche Kombination da an dem Schulterriemen baumelt. Auf Kleinbild (oder neudeutsch Vollformat) Blickwinkel gerechnet, wird da ein 200-800mm Tele spazieren getragen. An meiner alten APS-C Nikon D80 hatte ich das Sigma 4,5-5,6/80-400, das wog schon ohne die D80 rund 1.75 Kilo, war vom Durchmesser richtig „fett“ und hatte „nur“ einen KB Blickwinkel von 160-600mm. Von Vollformat möchte ich hier gar nicht erst anfangen, da sprengen solche Objektive jeglichen Rahmen. Das PanaLeica 4,0-6,3/100-400mm ist für dass, was es bietet wirklich zierlich und günstig. In jeder Hinsicht für den Amateur noch „tragbar“. Die große Frage ist, was leistet es denn an einem mFT Body?

Häufig ist in Rezensionen und Objektivtest zu lesen, dass Objektiv A im Gegensatz zu Objektiv B oder C wesentlich besser abbildet und das deutlich sichtbar wäre. Ich persönlich kenne nur wenige Objektive, wo es mir aufgefallen ist. Darunter sind das Oly 2,8/40-150mm und das Oly 1,2/17mm, beide sind scharf und haben einen ganz speziellen „Look“. Bei allen anderen bin ich entweder nicht kritisch genug oder ich habe nur richtig gute Optiken gekauft. Mir fallen die Unterschiede von denen häufig berichtet wird schlicht nicht auf. Allerdings gibt es für mich seit ein paar Tagen eine Ausnahme. Vergleiche ich das Oly 75-300 mit dem PanaLeica 4,0-6,3/100-400mm, sehe ich am langen Ende sehr deutliche Unterschiede in der Auflösung und der Schärfe. Ich bin wirklich überrascht, wie gut das 100-400 auch noch bei 400mm abbildet. Ein paar Beispiele hierzu:

Sicher, ich habe bislang vielleicht erst 100 Fotos mit dem PanaLeica 4,0-6,3/100-400mm aufgenommen, aber dabei sind schon ein paar gute Bilder herausgekommen. Ein Wort noch zum Handling im Allgemeinen und an der Lumix G9 im Speziellen. Die Optik ist tragbar, auch über mehrere Kilometer hinweg in einer Schultertasche. Damit ist eine meiner größten Sorgen ausgeräumt, denn Super-Tele eignen sich selten als „dabei“ Objektiv. Fast immer nimmt man diese Teleobjektive bewusst mit und damit auch die Nachteile in kauf. Beim PanaLeica ist das anders, hier kann ich die G9 mit dem 12-40 und das 100-400 locker auf eine Wanderung mitnehmen, auch wenn ich keinen spezifischen Einsatzzweck im Sinn habe. Das 100-400er ist nicht zu schwer, nicht zu groß oder erfordert ein Stativ. Ich kann es problemlos „dabei“ haben. Gerade der Dual IS hilft hier ungemein das Objektiv fast immer einsetzten zu können. Zeiten von 1/100 bei maximaler Brennweite liefern noch knackscharfe Aufnahmen, längere Zeiten sollten auch noch funktionieren, allerdings habe ich das nicht versucht, sondern nur in anderen Rezensionen gelesen. Der AF an der Lumix G9 packt zuverlässig zu und ist schnell, wird der Fokusbegrenzer eingesetzt sogar sehr schnell. Unter dem Strich ist es ein vielseitig einsetzbares Objektiv und kein „Stubenhocker“.

Optisch richtig gut und vielseitig einsetzbar, dabei ab und zu noch günstig zu bekommen, was will man mehr. Ihr solltet es einfach einmal ausprobieren und ggf. zuschlagen, wenn wieder gute Angebote kommen. Alternativ ist auch der Gebrauchtkauf eine Option, hier würde ich aber das PanaLeica 4,0-6,3/100-400mm auf jeden Fall vorher ausprobieren, da es wohl mit ganz frühen Chargen der Objektive ein paar Probleme mit dem Zoomring gab. Diese treten zumindest bei meinem Exemplar nicht mehr auf. Falls Ihr in der Nähe von Remscheid wohnen solltet und ihr mal eine paar Probeschüsse machen möchtet, schreibt mich an! Einen Kaffee gibt es dann sogar umsonst dazu.

Leider werde ich immer noch nicht von Olympus oder Panasonic gesponsert und daher ist der Artikel meine ungeschminkte Meinung und hat keinerlei Nebenwirkungen für Euch.

10 tage Rabatte auf Olympus Objektive

Vom 05.06.2019 bis zum 15.07.2019 könnt Ihr auf bestimmte Olympus Objektive Rabatte bekommen. Und diesmal hat sich Olympus nicht lumpen lassen, die PRO Objektive werden mit 200€!! rabattiert, die normalen Zuikos immer noch mit 100€. Folgende Objektive sind in der Aktion:

Die PRO Linsen mit 200€ Rabatt:

ED 7–14mm F2.8 PRO
ED 8mm F1.8 Fisheye PRO
ED 12–40mm F2.8 PRO
ED 12–100mm F4.0 IS PRO
ED 17mm F1.2 PRO
ED 25mm F1.2 PRO
ED 40–150mm F2.8 PRO
ED 45mm F1.2 PRO
ED 300mm F4.0 IS PRO

und hier die normalen Zuikos mit 100€ Rabatt:

ED 12mm F2.0
17mm F1.8
25mm F1.8
ED 30mm F3.5 Macro
45mm F1.8
ED 60mm F2.8 Macro
ED 75mm F1.8
ED 9–18mm F4.0–5.6
ED 12-200mm F3.5-6.3
ED 14–42mm F3.5–5.6 EZ Pancake
14–42mm F3.5–5.6 II R
ED 14–150mm F4.0–5.6 II
ED 75–300mm F4.8–6.7 II

Gekauft werden können die Objektive bei jedem autorisierten Olympus Händler und die Rabatte werden wohl direkt im Warenkorb abgezogen. Aber schaut selber auf der Aktionsseite nach. Hier ist der Link.

Ich persönlich finde die Aktion extrem gelungen. Hätte ich nicht das 8mm Fish schon, ich würde zuschlagen. Darauf 200€ Rabatt, macht das Objektiv wirklich günstig. Oder wie wäre es mit dem 4/12-100, auch hier ist der Preis auf einmal total interessant. Wäre ich nicht gerade am selber auf der Jagd nach einem neuen Objektiv, dass nicht von Oly kommt, ich würde wohl bei irgendetwas zuschlagen. Bleibt zu hoffen, dass die Händler jetzt nicht an der Preisschraube drehen und die Preise anheben.

Wie immer gilt, keinerlei Sponsoring durch Olympus oder irgendwelche Links, daher ist das meine persönliche und unbestechliche Meinung.

Die Zukunft: Neue Sensoren für mFT

Positives für das mFT-System scheint in Zukunft von Sony zu kommen. Wie es aussieht entwickeln die Japaner einen höhen auflösenden Sensor, bis zu 34 MP geistern durch die Landschaft. Auch wenn der Sensor wohl ehr auf das Thema Video zielt, so zeigt die Entwicklung doch, dass mFT ganz sicher nicht tot ist. Hier könnt Ihr Details nachlesen.

Die Entwicklung geht weiter und ich glaube fest daran, dass mFT dabei ein technologischer Vorreiter sein wird. Getrieben auf der einen Seite durch Video, auf der anderen Seite durch die Implementierung von weiterer Software, die die Fotografie nach vorne bringen wird. Olympus war in der Beziehung schon immer kreativ und was mit kleinen Sensoren möglich ist, zeigen Hersteller wie Huawei mit deren Handys. Wir dürfen gespannt sein, was da in den nächsten Jahren auf uns zukommt!

Neu: Lumix G91, Panasonic belebt die MFT Mittelklasse neu!

Pünktlich zum Start der Fotosaison hat Panasonic den Nachfolger der Lumix G81 vorgestellt, die neue Panasonic Lumix G91. Endlich, möchte ich als mFT-Fan sagen, denn die Lumix G91 ist die lange erhoffte Auffrischung der mFT Mittelklasse.

Die wesentlichen Fakten der G91 sind

  1. 20MP Sensor ohne Tiefpassfilter
  2. Staub- und Spritzwasserschutz
  3. 5-Achsen Dual IS Bildstabilisierung
  4. umfangreiche Videofunktionen ohne zeitliche Begrenzung
  5. Mikrofon & Kopfhöreranschluß
  6. und viele andere mehr und…
  7. Live View Composite!

Das ist wie immer nur ein minimaler Auszug aus dem, was die neue G91 kann, gerade im Video Bereich ist da richtig viel drin (hallo, 4k Video ohne zeitliche Begrenzung! Cool). Überraschend finde ich, das Pana in Sachen Software nachgezogen hat, Stichwort Live View Composite! Das konnte bislang nur Olympus, jetzt kann es auch die neue Lumix G91. Wer einmal das Feature in Olympus Kameras genutzt hat, will es nicht wieder missen. Der Trend bestätigt sich, Software wird immer wichtiger und immer stärker auch in die DSLM´s einziehen. Das ganze Paket an Features bietet Panasonic für 999€ an, Body only. Im Set mit dem 3,5-5,6/12-60 wandert die G91 für 1.199€ über den Ladentisch in Eure Fototasche. Das sind durchaus attraktive Preise und erfahrungsgemäß werden die Straßenpreise in ein paar Monaten etwas unter den UVP´s liegen.

Viel wichtiger ist aber das Zeichen, das Panasonic mit der Lumix G91 und dem ebenfalls vorgestellten, überarbeiteten 3,5-5,6/14-140 Zoom gesetzt hat. Das mFT System wird weiter gepflegt und nicht für die neuen Vollformat Boliden geopfert. Ganz im Gegenteil, Panasonic macht nicht nur weiter, sondern erhöht auch den Druck auf Olympus. Denn in der Mittelklasse ist Oly derzeit wirklich schwach besetzt. Es fehlt der Nachfolger für die EM-5Mk.II, jetzt dringender denn je und Olympus muss sich anstrengen und sich etwas einfallen lassen. Die Lumix G91 beherrscht Live View Composite, Olympus hat dieses Feature damit nicht mehr exklusiv und die Video Funktion der G91 sind richtig gut! Dazu bietet die G91 einen sehr interessanten Monochrom Modus an, inkl. Korn, der mich an die Richtung der PEN-F erinnert. Panasonic hat sich viel abgeschaut und Olympus sollte meiner Meinung nach jetzt in der EM-5 Mk.III nachlegen! High-Res aus der Hand, ein richtig guter HDR Modus etc.. Panasonic hat mit der Lumix G91 einen ziemlich starken Nachfolger der G85 aufgelegt, der selbst der G9 sehr nahe kommt. Bis auf Kleinigkeiten ist die Lumix G91 der G9 ebenbürtig. Die Messlatte der mFT Mittelklasse ist gerade ein ganz Stück höher gerutscht, bei einer quasi GLEICHBLEIBENDEN UVP. Super gemacht Panasonic! Ich muss die G91 einmal unbedingt in die Finger bekommen, die Kamera gefällt mir wirklich gut und hat Potential!

Die Hardware ist weitgehend ausgereizt, jetzt kommt es auf die Software an. Das mFT System ist für den Einsatz von Software prädestiniert, gerade weil der Sensor nicht zu groß ist und dadurch nicht soviel Rechenleistung benötigt wird, wie z.B. für Vollformat. Panasonic wird die Erkenntnisse und Erfahrungen aus dem mFT System irgendwann auf die großen Boliden übertragen, auch die Software. Olympus wiederum nutzt die Kamerasparte um Erkenntnisse für den medizinischen Bereich zu erhalten und dort gewinnbringend einzusetzen. Ich sehe keine Gefahr, dass das mFT-System sterben wird. Als Besitzer einer DSLR, egal welcher Marke und Sensorgröße, würde ich mir um meine Investitionen allerdings ernsthafte Sorgen machen.

Hier ein kleines Video zur neuen Panasonic Lumix G91 bei YouTube

Workshops: Olympus auf de Horizonte-Festival in Zingst

Der Mai nähert sich mit großen Schritten und damit auch das Umweltfotofestival »horizonte zingst« 2019. Wie jedes Jahr ist Olympus als einer der großen Sponsoren dort vertreten und bietet auf dem Fotomarkt den bekannten Check & Clean Service an, sowie die Möglichkeit an diversen Veranstaltungen im Olympus Foto Garten teilzunehmen.

Viele der Veranstaltungen sind ohne Voranmeldung zu besuchen, einige Workshops aber, erfordern eine Anmeldung! Die Workshops werden von „Olympus Visionäres“ begleitet und sind wirklich gut. Ich habe 2018 das erste Mal an einem Workshop teilgenommen und kann es jedem nur empfehlen. Da aber nur noch wenige Plätze frei sind, solltet Ihr Euch beeilen Euch dort anzumelden. Damit Ihr noch einen Platz ergattern könnt, müßt Ihr über Euren Account bei my-Olympus gehen und dann nach den Events suchen. Die Suchmaske findet Ihr hier . Wichtig! Gebt nicht den Ort ein und lasst auch Eure Ortsbestimmung über die Software nicht zu. Sucht einfach in der Maske über das Datum nach Events. Also vom 25.05. bis 03.06. Das führt Euch dann automatisch zu den buchbaren und den freien Angeboten im Olympus Foto Garten! Die Suchmaschine müsste Oly mal etwas überarbeiten, aber es ist alles gelistet.

Das komplette Programm von Olympus während des Umweltfotofestival »horizonte zingst« 2019 ist übrigens hier zu finden. Also es lohnt sich einen kurzen, oder besser noch etwas längeren, Trip nach Zingst einzuplanen. In den letzten Jahren gab es übrigens immer die Gelegenheit im Rahmen der Workshops aktuelle Kameras und Objektive kostenlos zu nutzen. Auch wenn es nur für drei Stunden ist, ist es doch eine genial gute Möglichkeit das neue Flaggschiff von Olympus, die EM1X, oder das neue 12-200 mal in die Finger zu bekommen und auszuprobieren! Da ich auch wieder in Zingst dabei sein werde, versuche ich einen ersten Eindruck der EM1X zu bekommen. Also, man sieht sich hoffentlich bei Olympus.

AUS, AUS,AUS!: Olympus stellt die PEN-F ein.

Heute ist ein trauriger Tag. Nicht nur das Karl Lagerfeld verstorben und die Welt um eine exzentrische Person ärmer geworden ist (nebenbei gesagt war Lagerfeld dazu noch ein sehr guter Fotograf), nein, wie es der Teufel will, scheint uns auch eine exzentrische Kamera zu verlassen, die Olympus PEN-F! Wie PhotoRumors hier berichtet, hat Olympus Japan offiziell bestätigt, dass die PEN-F eingestellt wird. Laut PhotoRumors ist fraglich, ob es einen Nachfolger geben wird, es sind keinerlei Informationen nach Aussen gedrungen, noch wurde irgendwo eine neue PEN-F II registriert. Es scheint so, als ob erstmal nicht mit einem Nachfolger zu rechnen ist. Keine guten Aussichten für die Fans der PEN-F.

Auch wenn die Olympus PEN-F teilweise umstritten war, man denke da nur an das Kreativ-Rad, ist und bleibt sie die einzige Olympus Kamera im Rangefinder Look mit Sucher. Dazu, finde ich jedenfalls, sieht die Kamera unwahrscheinlich gut aus und ist unglaublich portabel, gerade mit den kleinen 1,8er Festbrennweiten. Wer also immer schon mit einer Olympus PEN-F geliebäugelt hat, sollte jetzt einen stetigen Blick Angebote haben. Wahrscheinlich werden einige Händler die Lager räumen und die PEN-F zu attraktiven Preisen anbieten, jedenfalls so lange noch genügend Kameras vorhanden sind. Ist die Mehrzahl der Lagerkameras verkauft, kann sich die Preisentwicklung durchaus drehen.

Ich selber habe eine Olympus PEN-F in silber neben meiner Lumix G9 und ich werde dieses Schmuckstück definitiv nicht verkaufen, selbst wenn wir in Zukunft Sensoren mit 200MP´s und null Rauschen haben werden. Diese Kamera hat Seele und es ist etwas Besonderes mit Ihr zu fotografieren. Da fragt „man“ sich als bekennender Liebhaber der Olympus PEN-F, ob nicht eine schwarze PEN-F prima neben meiner Silbernen aussehen würde. Mal schauen, was der Markt so macht, auf jeden Fall werde ich die Preise im Auge behalten. Bis dahin werde ich meine „F“ hegen und pflegen!

Neu:Olympus M.Zuiko Digital ED 12-200 mm 1:3.5-6.3

Olympus hat das neue Superzoom, das M.Zuiko Digital ED 12-200 mm 1:3.5-6.3, für unser mFT System angekündigt. Die technischen Daten sind beeindruckend, 12-200 mm Brennweite (auf KB umgerechnet 24-400!mm), geschützt gegen Staub- und Spritzwasser, natürlich in einer frostsicheren Bauweise ausgeführt, dabei mit 455gr. noch wirklich leicht und tragbar und mit 100mm Länge und 78mm Durchmesser sehr kompakt. Der Listenreis in Europa wird bei 899€ liegen, der Straßenpreis wie immer etwas tiefer. Naja, es ist halt kein „Super-Duper lichtstarkes Megageiles TOP-Pro-MAX-Zoom“ und die Presse und die Form überschlagen sich auch gerade nicht vor Begeisterung über das neue Superzoom.

Ja geht’s denn noch? Olympus setz hier den Gedanken des mFT-Systems fast vorbildlich um, bringt ein sehr interessantes Reiseobjektiv auf den Markt, das bei anderen Kameraherstellern vergeblich im Objektiv Line-Up gesucht werden muss und das zu einer UVP von 899€! Und die Reaktionen der Presse sind, ich formuliere es einmal charmant, zurückhaltend! Der Brennweitenbereich von 12-200 mm dürfte wohl für jede Urlaubsreise, jeden Spaziergang und jeden Zoobesuch, sicherlich für 95% aller Fotos ausreichen. Egal ob ich einen Affen im Porträt im Zoo fotografieren möchte, den wundervollen Ausblick auf den Sonnenuntergang im Urlaub oder eine Makroaufnahme einer Blume (0,46x fach auf KB gerechnet) schießen will, es geht mit diesem Objektiv! Ein Dreh am Zoom Ring und ich bin von der „Totalen“ im „Close-Up“, auch für die Videofilmer ist das neue Olympus M.Zuiko Digital ED 12-200 mm 1:3.5-6.3 ideal. Gerade im Vergleich zum Zuiko 4,0-5,6/14-150 ist das neue Zuiko 3,5-6,3/12-200 zu Ende gedacht. Die plus 2 mm am unteren Ende sind im Weitwinkelbereich richtig viel Zugewinn an Blickwinkel und dabei noch lichtstärker mit f3,5 als die f4,0 des Zuiko 14-150mm. Die plus 50mm am Ende der Zoomreichweite sind zwar auch prima, ich persönlich glaube jedoch, dass den meisten Usern der Zuwachs im Weitwinkel wichtiger sein wird. Olympus hat ein in meinen Augen ein extrem vielseitiges Zoom geschaffen, dass wohl für Video (und der Bereich wird immer wichtiger) als auch für Foto ein perfektes All-in-one darstellt und eine extrem breite Zielgruppe ansprechen sollte. Denken wir an den Familienvater, der alles dabei hat oder auch den Profi, der in einer staubigen Umgebung alles filmen und fotografieren kann ohne gezwungen zu sein, die Optik zu wechseln. Zusammen mit einer lichtstarken, kleinen 1,8er Festbrennweite könnte das Olympus M.Zuiko Digital ED 12-200 mm 1:3.5-6.3 das „Schweizer Taschenmesser“ im mFT System werden. Es wird spannend zu sehen sein, wie sich die Neuerscheinung gegen das Zuiko Pro Zoom 4/12-100 behaupten wird und wie groß am Ende die Preisdifferenz zwischen den beiden Objektiven sein wird. Jedenfalls hat Olympus bewiesen, und das war in meinen Augen äußerst wichtig, dass auch der „normale“ Fotoamateur weiter im mFT-System mit Neuerscheinungen rechnen kann. Olympus bedient die komplette Bandbreite und as ist gut so.

Ein Wort noch zur Preisgestaltung, 899€ Listenpreis sind sicher kein Schnäppchen, aber der Preis ist ebenfalls nicht als utopisch anzusehen. Ich bin sicher, dass Olympus irgendwann ein Set mit dem Zuiko 3,5-6,3/12-200mm anbieten wird, z.B. mit einer OM-D EM 10 oder OM-D EM5, das dürfte den Einstieg nochmal etwas günstiger gestalten. Stellen wir uns doch einmal, nur so zum Spaß, eine Vollformat DSLM mit einer vergleichbaren Optik vor, sowohl von der Größe als auch vom Gewicht wäre das noch lustig, aber kaum akzeptabel. Kommen wir aber zum Preisschild dürften die meisten Familienväter „raus“ sein. Insofern denke ich, dass Olympus mit dem neuen Olympus M.Zuiko Digital ED 12-200 mm 1:3.5-6.3 alles richtig gemacht hat. Es ist nicht spektakulär, aber sehr universell. Wie das so ist im Leben, das Schweizer Taschenmesser wird immer gekauft und ist immer dabei, das Bowie-Messer ist zwar ein spektakuläres Teil, hängt aber dann doch meistens als Dekoration über dem Kamin.

OM-D E-M1X: Spezialist & Technologieträger von Olympus

Olympus hat heute die OM-D E-M1X vorgestellt, das neue Top-Modell der OM-D Kamera Linie. Zu einer UVP von 2.999€ ist der Body der OM-D E-M1X ab Ende Februar erhältlich. Die Kamera ist von Olympus als Profiwerkzeug für Sport-, Outdoor,-, Natur,- und Dokumentarfotografie positioniert und wer Olympus Kameras kennt, dürfte wissen, dass Olympus da ernst macht. Der Body dürfte so einiges aushalten können und ich bin sicher, dass auch die OM-D E-M1X unter die Dusche kann ohne Schaden zu nehmen (es gibt da so einige, nicht offizielle Videos, die zeigen wie gut abgedichtet eine 1er Kamera von Olympus ist). Wichtig zu wissen, die OM-D E-M1X ist nicht der Nachfolger der OM-D E-M1 Mk.II. Diese bleibt weiterhin im Programm und ist gerade durch eine silberfarbene Variante ergänzt worden.

Das neue Topmodell von Olympus OM-D E-M1X

Die Markteinführung hat Olympus wirklich bemerkenswert organisiert. Kurz nach der offiziellen Vorstellung wimmelt es im Netz schon von „Hands on“ Berichten auf YouTube und Ankündigungen und Artikeln auf den üblichen Presseseiten. Es dürfte schwer fallen, als interessierter Amateur- oder Profifotograf, dieser Marketingmaschine in den nächsten Tagen zu entkommen. Kompliment an das Olympus Marketing und ich persönlich finde es gut, dass ich zum Marktstart schon umfangreiche Informationen von dritter Seite erhalten kann.

Die OM-D E-M1X ist in meinen Augen eine Demonstration von Olympus, was uns in den nächsten Jahren in Sachen Kameratechnologie erwartet und ein absolutes Bekenntnis zum mFT System. Das freut mich persönlich sehr! Alle Wildlife- und Sportfotografen dürfte die OM-D E-M1X in Kombination mit dem ebenfalls heute angekündigten 4,5/150-400 inkl. 1,25TC freuen, könnte doch diese Optik das neue „Arbeitspferd“ für deren Aufgaben werden.

Dazu kommt der weiterentwickelte AF mit Motiverkennung im Spitzenmodell, der per Softwareupdate erweitert werden kann. Bisher sind Motorsport, Flugzeuge und Züge in der Motiverkennung vorhanden. Angeblich soll die Motiverkennung für Vögel schon in Arbeit sein und ich bin sicher da wird es genügend weitere Ideen zur Motiverkennung geben, Fußball zum Beispiel? Für Fußballfotografen wäre die drahtlose Übertragung auf den PC super interessant, wäre doch die quasi direkte Weiterleitung online vom PC an die Redaktionen möglich. Und in dieser Branche steht Geschwindigkeit ganz oben.

Die weiteren Features der OM-D E-M1X beinhalten unter anderem:

  • HighRes Shoot mit 50 MP aus der Hand
  • Eingebauter Graufilter in 5 Stufen von ND2 bis ND32
  • Bildstabilisierung bis zu 7,5 Stufen!!!
  • GPS, Temperatur, Manometer und Kompaß
  • Joystick
  • etc.,

…und vieles mehr. Die genau Auflistung gibt es hier in der Pressemitteilung von Olympus. Ich persönlich finde die neuen Software-Features sehr interessant. Motiv-AF, HighRes Shoot aus der Hand, eingebaute ND Filter, GPS und die anderen Sensoren, Thethered Shooting ohne Kabel, wir dürfen gespannt sein, was davon den Weg in die „kleineren“ Modelle finden wird. Es bleibt spannend. Allen Kritikern, die anführen, dass die Kamera zu groß und zu teuer für das mFT-System sei, möchte ich den Gedanken mit auf den Weg geben, dass die OM-D E-M1X ein Spezialist ist und sicherlich von Spezialisten gekauft wird, aber alle mFT Bodys auf mittlere Sicht von der Technologie des neuen Top-Modells profitieren werden. Ich würde es lieben GPS und einen eingebauten ND Filter in einer Kamera zu haben, die die Größer der ersten OM-D EM-1 hat.

Das neue M.Zuiko Pro 4,5/150-400 kommt erst im jähr 2020 in den Verkauf

Neben dem neuen Flaggschiff kündigte Olympus das neue 4,5/150-400mm und einen 2x MC-20 Telekopierter an. Das neue M.Zuiko digital 4,5/150-400 wird allerdings erst im Jahr 2020 in den Verkauf gehen, der Telekonverter MC-20 allerdings schon im Sommer diesen Jahres. Der MC-20 arbeitet mit dem neuen 4,5/150-400mm, dem 4/300mm und dem 2,8/40-150mm zusammen. Gerade für Besitzer des 2,8/40-150 dürfte der MC-20 interessant werden, macht er doch aus dem Tele ein 5,6/80-300. Qualitativ sollte da (hoffentlich) ähnliches gutes Bildmaterial mit zu erreichen sein, wie mit dem bereits bekannten 1,4er Telekonverter.

Den neuen 2-fach Telekonverter MC-20 gibt es bereits im Sommer 2019!

Olympus hat heute mit dem neuen Topmodell OM-D E-M1X gezeigt, was technisch machbar ist und was uns möglicherweise noch in den kleinen, kommenden, Kameras erwarten wird. Dazu wurde ein hochinteressantes, lichtstarkes Telezoom und ein neuer 2-fach Telekonverter vorgestellt. Unter dem Strich ein starkes Bekenntnis zum mFT-System, dass sicherlich auch einige „rückengeplagte“ Kleinbildfotografen interessieren wird. Ich persönlich bin sicher, dass die Diskussion um die Sensorgröße demnächst abgelöst wird durch die Diskussion darum, wer die bessere Software hat. Und da ist Olympus mit der OM-D E-M1X ganz sicher mit vorne dabei.

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