Neuigkeiten aus der Welt der Fotografie

In den letzen Wochen hat sich einiges getan in Sachen Fotografie, hier ein paar Nachrichten, die ich persönlich für lesenswert halte:

Das neue iPhone 11 Pro und der Nachtmodus

Alle Jahre wieder kommt nicht nur der Weihnachtsmann, sondern Apple stellt ebenfalls ein neues iPhone vor. So weit so gut, aber das 11er Pro hat es in Sachen Fotografie in sich. Nicht nur das Superweitwinkel mit 13mm Brennweite (gerechnet auf KB Format) hat mir gefallen, sondern der Nachtmodus hat mich beeindruckt! Siehe hier. Gerade was die Darstellung mit Lichtquellen in der Dunkelheit angeht, habe ich einige Beispiele gesehen, die mich begeistert haben. Dieser Nachtmodus kommt meiner Meinung nach dem natürlichen Empfinden des Auges sehr nahe. Siehe das Bild in dem Link mit der punktuellen Lichtquelle. So einen Modus wünsche ich mir bei Oly und Panasonic!

Panasonic LEICA DG SUMMILUX 25mm / F1.4 II ASPH

Wer dachte, dass Panasonic jetzt komplett auf Vollformat setzt und mFT vernachlässigt wurde bereits mit der neuen Lumix G91 und dem LEICA DG Vario Summilux F1,7/10-25mm widerlegt. Nun wurde das Summilux 1,4/25 überarbeitet und für den AF Betrieb mit dem DFD Autofokus optimiert. Es geht also munter weiter bei Pana, auch mit dem mFT System!

Olympus OM-D EM5-Mk.III

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern, am 17.10.19 wird Olympus die neue EM-5 Mk.III vorstellen. Die Kamera erbt einiges an inneren Werten und Fähigkeiten der EM-1 Mk.II und beherrscht angeblich auch den HighRes Shoot Modus aus der Hand. Genauere Infos zu den bekannten Spezifikationen findet Ihr hier. Dabei soll die EM-5 Mk.III klein und leicht bleiben, allerdings auch mehr Kunststoff verbaut haben. Die ersten Stimmen in den Foren kritisieren den Einsatz von Kunststoff, allerdings wurde in der letzten Zeit immer wieder bemängelt, dass die mFT Kameras zu groß und zu schwer geworden sind. Tja, einen Tod muss man als User dann wohl sterben, entweder klein, leicht und mit Kunststoff, oder halt größer, schwerer, dafür aber Metall. Übrigens bestehen die Cockpits der Formel 1 Boliden aus Kunststoff und nicht aus Metall, nur mal so am Rande bemerkt.

Neue Sensoren und neue Sensortechnik

Bis vor Kurzem sah es so aus, dass die uns bekannte Sensortechnik quasi ausgereizt ist und nichts „weltbewegendes“ mehr kommt. Allerdings platzte dann die Meldung von einem 47 MP Sensor für mFT von Sony in die einschlägigen Nachrichtenseiten hinein und wenig später zog Panasonic nach und verkündete einen organischen Sensor zu den Olympischen Spielen 2020, der einen global Shutter, bessere Dynamik und einen Graufilter beinhaltet. Der Sensor wird wohl zusammen mit Fuji auf den Markt gebracht. Zu allem Überfluss scheint deutschen Wissenschaftlern dann auch noch ein Sensordesign gelungen zu sein, dass ausgefressene Lichter quasi unmöglich macht. Hier lest Ihr die Meldung dazu. Vollformat wird zwar immer zwischen 1,5 und 2 Blenden Vorsprung vor mFT Systemen haben, aber hey, jetzt mal ehrlich, wenn diese Sensoren so kommen, dann ist der Vorsprung kein „Sprung“ mehr, sonder ehr ein kleiner „Hüpfer“.

Photokina 2020

Ja, da war doch mal ein richtig cooler Event im Herbst in Köln. Alle zwei Jahre traf sich die Fotoszene dort und die Creme de là Creme der Fotoindustrie gab sich die Ehre. Dann wurde der Rhythmus verändert und der Termin in den Mai verlegt und die erste Terminierung direkt um ein Jahr verlegt. Nun stellt man verwundert fest, dass Nikon, Olympus und Leica für 2020 absagen und den Gerüchten nach auch Fuji darüber nachdenkt, nicht auf der Photokina auszustellen. Überrascht mich das? Nicht wirklich, denn im Mai ist Saison, nicht nur für Fotografen, sondern auch für die Hersteller. Horizonte Zingst, Oberstdorfer Fotogipfel, Foto & Adventure und die Photokina drängen sich terminlich in den Monaten Mai bis Juni. Warum die Geschäftsführung der Photokina genau dieses Zeitfenster für die Messe gewählt hat verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Ich hoffe dass ich den Termin schaffe, aber sicher bin ich mir dieses Mal nicht. Es wäre ein Trauerspiel, wenn die Photokina verschwinden würde, denn in meinen Augen war sie immer noch die „Leitmesse“ der Fotografie.

Nikon Z50

Nikon hat die erste APS-C mit dem Z-Bajonett auf dem Markt gebracht. Rund 950€ werden für den Body aufgerufen, die Kits liegen wohl zwischen 1.200€ und 1.100€. Clever finde ich, dass Nikon das Z-Bajonett verwendet. Aber dass hier kein IBIS verbaut ist verstehe ich nicht. Persönlich erwarte ich im Jahr 2019, dass ein Bildstabilisator im Body verbaut ist, der im besten Fall als Dual Stabi mit einem OIS zusammenarbeitet. Aber ganz ohne IBIS? Sorry Nikon, das war sparen am falschen Ende!

Laowa 2,8/4mm Fisheye

Finger weg! Nein nicht von der Optik, ehr vom Griff der Kamera, denn der Blickwinkel des Laowa 2,8/4mm beträgt sagenhafte 210°, da hat man schnell die eigenen Finger mit im Bild! Für rund 200USD bekommt man hier ein weiteres sehr spezielles Objektiv für unser mFT System. Klar, der Bildausschnitt ist kreisrund aber hier könnt Ihr sehen was alles mit der Linse möglich ist. Und wer runde Bildausschnitte nicht mag, kann ja mal versuchen was herauskommt, wenn man den digitalen Telekonverter der Olympus einsetzt!

Luminar 4

Nicht nur Weihnachten steht quasi vor der Türe, auch Luminar 4 klopft schon heftig an. Das Netz ist voll von Vorberichten und Teasern zu den neuen AI Funktionen. Himmel austauschen, intelligente Kontraste, eine perfekte Haut oder direkt ein geschöntes Porträt? Alles drin und alles noch ganz ohne Abo. Das was ich bislang gesehen habe war schon heftig, Die AI Funktionen sind ziemlich gut, allerdings ist das dann doch schon ehr Composing und weniger Fotografie. Aber das ist mindestens einen eigenen Blogeintrag wert. Trotzdem sehe ich Luminar 4 positiv. Adobe kann Konkurrenz gebrauchen und der Preis der von Skylum aufgerufen wird, ist wirklich fair.

Apropos Adobe…

Adobe wurde gezwungen alle Nutzerkonten in Venezuela zu sperren. Wer Lightroom, Photoshop oder andere Programme genutzt hat schaut in die Röhre, auch die Cloud Dienste wurden wohl geblockt. Hier zeigt sich deutlich, dass ein Abo Modell sehr schnell unfreiwillig enden kann. Das wäre für mich nicht so schlimm, es würde ja u.U. Alternativen geben. Was aber wäre, wenn alle meine Bilder in der Cloud wären und ich nicht mehr darauf zugreifen kann? Hier geht es zur Meldung des Spiegels zu diesem Thema.

Update:

Kaum schreibt man einen Artikel, gibt es schon wieder Neuigkeiten: Hier zur OM-D EM-5 MkIII mit weiteren Bildern und hier zu einen neuen Patent von Olympus für ein neues Objektiv. Scheinbar arbeitet Olympus an einem 4,0/8-24mm! Das wäre genau meine Kragenweite, da bin ich wirklich sehr gespannt, ob und wann dieses Objektiv erscheinen wird. Hier geht es zu dem Bericht

LEICA DG 100-400/F4.0-6.3 nach 12 Wochen, Zwischenbericht und Fazit!

Ein neues Objektiv löst immer meinen Spieltrieb aus, ich will es einsetzen wann immer es geht und mir am liebsten die Motive suchen, die dem Objektiv gerecht werden. Bei meinem neuen LEICA DG 100-400/F4.0-6.3 von Panasonic war das keinen Deut anders. In den ersten 14 Tagen war das Telezoom quasi an meiner Lumix G9 festgewachsen. Kein Wunder, denn die Kombi aus G9 und 100-400 ist wirklich klasse und das nicht nur wegen dem Dual Image Stabilizer. Nein, auch das Handling und die Ausgewogenheit der Kombi sprechen für sich, wohlgemerkt auch ohne den zusätzlichen Batteriegriff! So blieb das LEICA DG 100-400/F4.0-6.3 dann locker 14 Tage an meiner Lumix und wurde nur kurzfristig ein oder zweimal durch ein anderes Objektiv ersetzt.

In den folgenden Wochen kühlte dann der Spieltrieb etwas ab und meine Lumix G9 bekam wieder das ganze Objektivsortiment an das Bajonett gesetzt und das LEICA DG 100-400/F4.0-6.3 halt tatsächlich nur dann, wenn es auch benötigt wurde. Das ist nun der beste Zeitpunkt, um ein erstes Zwischenfazit zu ziehen. Hat das Objektiv gehalten, was es versprochen hatte, ist der Einsatzzweck tatsächlich so häufig vorgekommen wie vermutet und wie eignet sich das Objektiv dafür. Bleibt es Zuhause oder geht es mit, wenn ich auf Tour gehe? Und wie bin ich mit den Ergebnissen zufrieden, der Look, die Schärfe, paßt es? Viele Fragen, auf die ich zumindest nach den ersten Wochen versuche teilweise eine Antwort zu geben.

Hält das LEICA DG 100-400/F4.0-6.3 was es verspricht?

Ja, definitiv. Nicht nur qualitativ in der Haptik und Bauweise habe ich nichts an der Optik auszusetzen, sondern (oder gerade) die optische Leistung ist wirklich sehr gut. Dazu kommt ein wirklich effektiv arbeitender OIS, der das Sucherbild beruhigt und prima mit der G9 zusammenarbeitet. Die sonstige Ausstattung stimmt auch. Sei es die kleine, ausziehbare Streulichtblende oder die ebenfalls beiliegende große Blende, der Fokusbegrenzer am Objektiv oder der abnehmbare Stativfuß, alles funktioniert reibungslos und wirkt hochwertig. Die Stativschelle ist durchdacht und läßt sich über die Schraube lösen und um 90° drehen, so gelingt der Wechsel von Quer- auf Hochformat blitzschnell. Der AF des LEICA DG 100-400/F4.0-6.3 arbeitet an der Lumix G9 schnell und zuverlässig, da habe ich ebenfalls nichts zu kritisieren. Also, rundherum ein stimmiges Objektiv.

Wie schaut es mit dem Einsatzzweck aus und geht es mit auf Tour?

Der Einsatzzweck ist für ein Supertelezoom recht vielfältig, beschränkt sich aber häufig auf die Tierfotografie, obwohl die Linse auch durchaus andere Motive prima einfangen kann. Trotzdem ist das LEICA DG 100-400/F4.0-6.3 ein Spezialist in meiner Fototasche. Apropos Fototasche, soll das LEICA DG 100-400/F4.0-6.3 mit auf die Tour gehen, ist eine andere Fototasche im Einsatz, damit es auch angesetzt an meiner Lumix G9 gut untergebracht werden kann. Aber auch hier zeigt sich, dass ich das Telezoom immer sehr bewusst mitnehme, denn die Tasche wird größer und schwerer. Wird allerdings die Fototasche durch einen Rucksack ersetzt, spielt das keine so große Rolle mehr, denn Platz ist genug im Rucksack und das Mehrgewicht fällt dabei nicht so stark auf. Allerdings möchte ich an dieser Stelle unterstreichen, dass wir mFT User verwöhnt sind. Mehr als 1,5KG-2KG wiegt meine Tasche selten, mit dem 100-400er vielleicht 500Gramm mehr, aber das war es dann auch. Ein Vollformat Setup ohne Tele, nur mit 2,8er Standardzoom und 2,8er Weitwinkelzoom wiegt locker genau soviel, wie mein mFT Setup mit Tele. Gewichtsmäßig verwöhnt uns mFT doch sehr!

Bildschärfe und Bild-Look, wie schaut es da aus?

Die Herausforderung das Panasonic LEICA DG 100-400/F4.0-6.3 einzusetzen und gute Bilder zu erhalten liegt weder im Gewicht, noch in der Größe des Objektivs begründet, es ist die Brennweite, bzw. der Blickwinkel bezogen auf unsere mFT Kameras. In der Spitze sind das 800mm auf Kleinbild gerechnet. Mit diesen 800 mm Endbrennweite ohne Stativ scharfe Bilder zu erhalten, ist echt schwer bis unmöglich, es sei denn man hat einen Bildstabilisator. Die Optik hat einen Stabi und der ist zum Glück sehr effektiv. In Kombination mit meiner Lumix G9, stehen sogar zwei Stabis für den Einsatz bereit und arbeiten zusammen, was im Endeffekt dafür sorgt, dass das PANA LEICA DG 100-400/F4.0-6.3 sehr gut „freihand“ eingesetzt werden kann. Und das ist gut so, denn die Bildqualität ist nach meinen Eindrücken wirklich sehr, sehr gut, auch am langen Ende. Selbst Bilder, die durch mein Küchenfenster aufgenommen worden sind, liefern ab. Trotzdem, die Optik braucht Licht und liebt Licht! Je besser die Lichtverhältnisse, desto niedriger die ISO´s und desto besser damit auch die Ergebnisse, das ist jedenfalls mein Eindruck.

Vorläufiges Fazit zum LEICA DG 100-400/F4.0-6.3

Bereue ich den Kauf? Definitiv nicht. Das LEICA DG 100-400/F4.0-6.3 dürfte bis jetzt das beste Supertelezoom im mFT Universum sein, dass zu kaufen ist. Sicher, das Supertelezoom von Olympus steht in den Startlöchern und wird in Sachen Bildqualität nochmals nachlegen. Aber zu welchem Preis und welchem Gewicht? Keine Frage, das wird für Profis ein Top Objektive und „Musst have“ werden, aber für den „Rest of us“ ist das Panasonic LEICA DG 100-400/F4.0-6.3 die optimale Linse. Preiswert, tragbar und mit einer super Bildqualität, gibt es dazu keine Alternative. Wer bisher das preisgünstige Olympus 75-300 eingesetzt hat wird gerade beim Einsatz der maximalen Brennweiten Bauklötze staunen, jedenfalls ging es mir so. Ich gebe gerne zu, dass es mir schwerfällt Unterschiede der Abbildungsleistung von annähernd gleichwertigen Optiken zu erkennen, aber der Unterschied zwischen dem Oly 75-300 und dem Pana Leica 100-400 ist deutlich sichtbar und lohnt allemal den Preis und das Mehrgewicht des LEICA DG 100-400/F4.0-6.3. MeinFazit ist daher, dass es bis heute kein besseres Superzoom für unser mFT-System gibt, egal ob eine Lumix oder eine Olympus Kamera am Bajonett hängt. Ganz klare Kaufempfehlung.

Wie immer bin ich weder gesponsert noch anderweitig unterstützt worden, die Objektive kaufe ich von meinem Geld und die bleiben auch bei mir und werden nicht nach 14 Tagen irgendwohin zurück gegeben. Daher lest Ihr hier meine ganz persönliche und unbeeinflusste Meinung. Demnächst werde ich den Wuppertaler Zoo besuchen und das LEICA DG 100-400/F4.0-6.3 mitnehmen, daher wird es noch einen weiteren, kleinen Bericht zu der Optik geben.

Lokales Schnäppchen! Sony Alpha 7III und Fuji XT20

Für alle, die sich für eine Sony Alpha 7 III als Body interessieren oder eine Fuji XT-20 mit dem 18-55 hat der Saturn in Remscheid etwas interessantes im Angebot.

Zum einen sind beide Kameras reduziert, zum anderen wird absolut fair und korrekt die Mehrwertsteueraktion von Saturn weitergegeben. Großes Kompliment an „meinen Saturn“ in Remscheid! Hut ab, denn der Body der Sony liegt bei rund 1.250 €, die XT-20 mit Optik bei 585€. Listenpreise könnt Ihr ja nachschauen, für den Sony Body ist der günstigste Kurs der Zeit bei 1.721€, ebenfalls bei Saturn im rahmen dieser Aktion, der nächste Preis ist dann schon mit 1.869€ angegeben. Die Alpha 7III ist also ein schnappen für rund 1.250€

Ich wollte ja mal über den Zaun gucken und war auch kurz in Versuchung, allerdings konnte mich die XT-20 nicht wirklich überzeugen und die Alpha7III ist zwar als Body klein, aber die Objektive sind regelrechte Brocken und dazu sehr teuer. Das 4/24-105mm ist super groß und liegt bei rund 1.100€, das 2,8/24-70 kostet knapp 2.000€ und das 2,8/16-35 rund 2.300. Beide Objektive sind ebenfalls richtig groß, kein Vergleich mit den ProObjektiven, die ich habe.

Also, Vollformat ist teuer und groß und ich bleibe deshalb gerne bei mFT. Fuji hat eine tolle Bedienung mit dem Blendenring, das liebe ich. Aber sonst hat mich die XT-20 nicht in einen Kaufrausch versetzt. Sie ist eine nette, eine gute Kamera, aber kein Vergleich mit meiner PEN-F oder der G9. Wer aber eine XT-20 oder Alpha 7III sucht, bekommt im Remscheider Saturn bis morgen ein unschlagbares Angebot.

Übrigens, es gibt jeweils nur ein Stück nehme ich an, daher keine Garantie, ob die Sachen noch da sind.

Akkus für die Panasonic Lumix G9! Wie schlagen sich die Nachbauten?

Seitdem ich nicht mehr einfach AA Akkus für meine Kameras verwenden kann, begleitet mich dieses Thema. Spätestens mit dem Erwerb eines neuen Kamera-Bodys taucht die Frage nach Original- oder Fremdakkus immer wieder aus der Versenkung auf. An Fragen die zu diesem Thema gestellt werden, entzünden sich die schärfsten Diskussionen und Reinhard Wagner ist der Sache tatsächlich mal auf den Grund gegangen und hat Nachbauten der Olympus Akkus auseinander genommen und signifikante Unterschiede entdeckt. Nachzulesen ist der Artikel hier auf seiner Webseite.

Viel interessanter finde ich die Frage nach dem Warum? Warum ist das Thema immer so kontrovers und emotional in der Diskussion? Ich denke es sind vor allem zwei Gründe:

  1. Unsere Systemkameras brauchen einfach deutlich mehr Strom, als die alten SLR´s und sogar DSLR´s. Das bedeutet mit einem Akku kommt der DSLM Fotograf nicht über den Tag, mindestens ein zweiter Akku muss angeschafft werden, wenn nicht sogar ein Dritter oder Vierter! Strenggenommen hat man bei einem Neukauf keine Wahl, mindestens ein weiterer Akku ist ein Pflichtkauf!
  2. Die Dinger kosten Geld! Ein original Akku von Panasonic oder von Olympus (oder von jeder anderen Kameramarke) kostet um die 65€ für die Spitzenmodelle Lumix G9 und Olympus EM-1 Mk.II. Selbst für die kleinen Modelle werden noch rund 55€ pro Akku aufgerufen. Die Nachbauten liegen bei rund 15€ – 20€ pro Stück und sind damit signifikant billiger, als die originalen Akkus. Das geht ordentlich ins Geld und zwar gerade dann, wenn man eh gerade viel Geld für die Kamera ausgegeben hat.

Die Argumente beider Seiten sind verständlich und jeder muss für sich entscheiden, welchen Weg er geht. Als ich die Panasonic Lumix G9 gekauft habe, war mir klar, dass ich mindestens 3, besser 4 Akkus benötigen würde. Original Akkus würden dann knapp 200€ extra kosten (3 x 65€), die Nachbauten nur rund 45€ (3 x 15€). Das ist schon ein Unterschied und ich war sowieso gespannt, wie sich die „billigen“ Alternativen schlagen. Ausserdem wollte ich über das Thema dann auch auf der Webseite berichten. Nun, gesagt getan, und ich habe seitdem ich die Lumix G9 mein Eigen nenne VIER! verschiedene Akkus im Einsatz. Das wären folgende Typen:

  1. Den original Panasonic Akku 1860mAh
  2. Einen schwarzen Patona Akku 2000mAh
  3. Einen Bluemax Akku mit 2040mAh
  4. Einen Steiners Akku mit 2040mAh

Die Akkus wurden und werden immer im Wechsel eingesetzt. Alle dürften demnach ungefähr die gleiche Anzahl an Ladezyklen durchlaufen haben. In der Lumix G9 sind die Akkus auch in der Regel so lange eingesetzt worden, bis die Kamera aufgrund von Energiemangel automatisch abgeschaltet hat. Also eine Nutzung, wie sie wohl für die meisten Usern typisch ist. Die Fremdakkus sind auch nicht selektiert gewesen, noch wussten die Verkäufer, dass ich eine Webseite betreibe. Also alles fürchterlich normal. so wie es die meisten Besitzer eine Lumix G9 auch antreffen würden. Nun, was sind meine Erfahrungen mit den „vier Musketieren“?

Vorweg eine Bemerkung zu meinen Erfahrungen mit den verschiedenen Akkus, es handelt sich dabei um meine persönlichen Erfahrungen, die ich im Laufe eines Jahres gemacht habe. Ich habe weder die Spannung der einzelnen Akkus nachgemessen, noch die Abmessungen der Akkugehäuse überprüft. Die Energiespeicher wurden ganz normal in meiner Panasonic Lumix G9 eingesetzt. Nun, in diesem Jahr bin ich „quer Beet“ mit meiner Lumix G9 unterwegs gewesen. Das bedeutet die Kamera wurde jedem Wetter ausgesetzt. Es war mal kalt, es war mal warm, es war trocken und es war naß, ab und zu musste die G9 mal draußen übernachten und selten blieb die Kamera einmal eine Woche in der Tasche. Dazu kam der typische Urlaubseinsatz am Meer, sowie der Sommer mit durchaus hohen Temperaturen im KFZ. Unter dem Strich also eine typische Nutzung durch einen begeisterten Fotoamateur.

Die Akkus haben das alles klaglos „weggesteckt“. Ich konnte während des Einsatzes in der Lumix G9 keine Leistungsunterschiede feststellen und habe bis heute auch keinerlei Unterschiede im Ladeverhalten bemerkt. Bemerkenswert ist dabei, dass der Panasonic Akku für die Lumix G9 trotz des geringsten mAh Wertes im Vergleich zu den stärkeren Akkus subjektiv nicht abfällt. Das spricht für die Panasonic Zellen! Alle Akkus passen noch perfekt in die Kamera und zeigen keinerlei Veränderungen am Gehäuse. Die Nachbauten funktionieren also. Trotzdem glaube ich, dass in den original Akkus von Panasonic, ähnlich wie bei Olympus, eine bessere Elektronik verbaut ist. Das „bessere Gefühl“ haben mir immer die Panasonic Akkus vermittelt, obwohl ich keine Unterschiede erkannt habe. Welchen Weg Ihr geht, müsst Ihr natürlich für Euch selber entscheiden. Ich habe ja eine prima Ausrede für die Nachbauten, ich wollte prüfen, ob sie schlechter sind und darüber hier berichten.

Trotzdem bin ich der Meinung, dass Panasonic und Olympus etwas tun könnten, um mehr Geschäft und gleichzeitig Ihre Käufer glücklich zu machen. Die Kamerahersteller könnten beim Kauf einer neuen Kamera einen „Gutschein“ beilegen. Beispielsweise 20% Rabatt bei Kauf eines originalen Akkus, oder bei Kauf von 2 oder mehr nochmal jeweils 5% extra. Ich bin sicher, dass bei einem etwas geringeren Preisunterschied mehr Kunden zu den „Originalen“ greifen würden als zu den Nachbauten! Zumindest ich hätte mir dann dreimal überlegt, ob ich die Nachbauten anschaffen würde.

In Zukunft werde ich meine „vier Musketiere“ einfach weiter benutzen, schließlich ist dieser Artikel quasi nur eine Art Zwischenbericht. Gespannt bin ich, ob sich mit der Zeit spürbare Unterschiede in der Ausdauer oder dem Ladeverhalten zeigen werden. In einem Jahr werde ich dann das entsprechende Update zu dem Beitrag liefern.

Wie immer werde ich weder von Olympus noch von Panasonic gesponsert. Nicht einmal die Hersteller der Fremdakkus haben mich als „Influencer“ gelistet ;-). Daher ist der Artikel frei von Werbung und Beeinflussung und gibt meine ganz persönliche Meinung wieder.

ISt das mft-System doch keine so schlechte Idee?

Zugegeben, der Titel ist etwas provokant, aber das musste jetzt mal sein, denn am Freitag bin ich fast vom Stuhl, pardon Ergometer, gefallen. Auf dem schaue ich nämlich mit Vorliebe YouTube Videos und da auch seit längerer Zeit die Beiträge von Stephan Wiesner (übrigens wirklich empfehlenswert, habe ich selber im Abo). Ich sitze also nichtsahnend auf dem Fitnessrad und schaue mir das Video „Objektive: Tamron macht, was Sigma und Canon nicht verstanden haben“ an und kann kaum glauben was ich da höre.

Dazu sollte man wissen, das Stephan kein großer Fan des mFT-Systems ist und sich dazu auch nicht groß äußert. Er bevorzugt Kleinbild (also das sog. Vollformat 😉 ) und durchaus auch APS-C und berichtet darüber und macht richtig tolle Testberichte! mFT kommt leider wirklich sehr, sehr selten vor. Trotzdem, absolut empfehlenswerter Kanal, wenn Ihr ihn noch nicht kennt, unbedingt mal reinschauen!

Worum ging es in dem Video, kurz gesagt, dass wir alle Spaß am fotografieren haben sollen! Ok, nichts wirklich Neues. Wirklich neu waren für mich die Argumente, die Stephan ins Feld geführt hat. ISO Rauschen wurde in Zeiten einer Sony Alpha 7III als nicht mehr so wichtig angesehen, Objektive reichen da auch mit Blende 4,0 anstelle von 2,8 und überhaupt ist kleiner, leichter und günstiger besser. Lobend wurde dazu als Beispiel Tamron mit dem neuen 2,8/17-28mm angeführt, eben weil es leicht, kompakt, günstig und auch noch lichtstark ist. So ging das noch eine Weile weiter und ich konnte nur zustimmend nicken, als Stephan sagte, dass man leichte Objektive eben dabei hat, schwerere Optiken nur wenn es sein muss.

Unter dem Strich habe ich in diesem Video viele, viele Argumente gehört, die die mFT Gemeinde lange Jahre als Vorteile angeführt hat, die im Vollformat Lager allerdings nie jemand hören wollte. Witzig, dass Stephan nun auch zu dem Urteil kommt, dass kleiner, leichter und günstiger, durchaus besser sein kann. Klar, der Sensor bleibt kleiner und mit dem 1,4er Objektiv kann ich immer noch super an Vollformat freistellen, wenn ich will (und ich es dabei habe). Und auch wenn der Vollformat Sensor immer zwei Stufen weniger rauscht als der mFT Sensor, will ich mit dem großen Sensor kleiner und leichter unterwegs sein, habe ich häufig ein Zoom mit einer 4,0er Anfangsblende in meiner Fototasche. Das mFT System liefert hier oft schon 2,8er als größte Blende mit dem Vorteil, dass die Objektive bei Offenblende nahezu volle Abbildungsleistung und Schärfe bringen. So schlecht war die Idee, die dem mFT System zugrunde liegt also wohl doch nicht! Super, das Stephan das jetzt so prima in einem Video auch mal für Kleinbild (oder Vollformat) auf den Punkt gebracht hat.

Das Lumix PanaLeica 4,0-6,3/100-400 mm, in jeder Hinsicht tragbar

Sommerzeit ist Fotozeit ist Einkaufszeit, oder? Die Hersteller überschlagen sich mit Cash-Back- und Rabatt- Aktionen, geben weiteres Zubehör dazu oder auch gerne mal direkt ein Objektiv quasi für „lau“ mit, wenn ein Body samt Kitlinse gekauft wird. Panasonic und Olympus bilden da keine Ausnahme. Über die aktuelle Olympus Aktion habe ich bereits hier berichtet, die Sommer Aktion von Panasonic, die noch bis zum 31.Juli läuft, könnt Ihr Euch unter diesem Link anschauen. Beide Angebote unserer „Lieblingshersteller“ sind in meinen Augen wirklich gelungen und beinhalten interessante Objektive und Kameras. Da kommt man schon ins Grübeln, wenn man noch das ein oder andere Objektiv auf seiner Wunschliste hat, oder ein neuer Kamerabody lockt!

Mich hat es dieses Mal auch erwischt. Das PanaLeica 4,0-6,3/100-400mm hatte ich schon immer auf meinem Wunschzettel. Zu verlockend war die Aussicht auf ein leichtes Super-Tele mit 800mm KB Blickwinkel. Aber es war und ist teuer. Rund 1.700€ ruft Panasonic als Listenpreis heute noch für die Linse auf, die Straßenpreise bewegen sich knapp unter 1.400€. Zu teuer für mich damals und so wurde es erstmal das Olympus 4,8-6,7/75-300mm. Das Objektiv war zwar erschwinglich, leicht und kompakt, schwächelte aber am langen Ende. Trotzdem mochte ich es und habe einige gelungene Aufnahmen damit gemacht. Allerdings behielt ich das PanaLeica 4,0-6,3/100-400mm immer im Auge.

Und irgendwie bekam ich dann vor ein paar Tagen mit, dass die Optik bei einem seriösen Händler sehr günstig angeboten wurde, dazu noch der Rabatt aus der Sommer Aktion von Panasonic und der Preis war wirklich sehr verlockend. Ich konnte nicht anders und habe bestellt, wohlgemerkt mit Rückgaberecht, denn ich war mir nicht sicher, was das PanaLeica 4,0-6,3/100-400mm im Vergleich zum Olympus leistet. Aber dazu später mehr. Erstmal möchte ich Euch ein paar Bilder des Objektivs an der G9 und im Vergleich mit anderen mFT Objektiven zeigen.

Wie Ihr unschwer erkennen könnt, ist das PanaLeica 4,0-6,3/100-400mm schon recht groß. Angesetzt an der Lumix G9 mißt die komplette Kombination vom Sucher bis zum Frontdeckel in der Länge 24cm. Das Gewicht dürfte so bei 1,65 Kilo liegen, wobei das Objektiv mit rund einem Kilo zu Buche schlägt. Trotz oder gerade wegen der beeindruckenden Werte sollten man sich vor Augen halten, welche Kombination da an dem Schulterriemen baumelt. Auf Kleinbild (oder neudeutsch Vollformat) Blickwinkel gerechnet, wird da ein 200-800mm Tele spazieren getragen. An meiner alten APS-C Nikon D80 hatte ich das Sigma 4,5-5,6/80-400, das wog schon ohne die D80 rund 1.75 Kilo, war vom Durchmesser richtig „fett“ und hatte „nur“ einen KB Blickwinkel von 160-600mm. Von Vollformat möchte ich hier gar nicht erst anfangen, da sprengen solche Objektive jeglichen Rahmen. Das PanaLeica 4,0-6,3/100-400mm ist für dass, was es bietet wirklich zierlich und günstig. In jeder Hinsicht für den Amateur noch „tragbar“. Die große Frage ist, was leistet es denn an einem mFT Body?

Häufig ist in Rezensionen und Objektivtest zu lesen, dass Objektiv A im Gegensatz zu Objektiv B oder C wesentlich besser abbildet und das deutlich sichtbar wäre. Ich persönlich kenne nur wenige Objektive, wo es mir aufgefallen ist. Darunter sind das Oly 2,8/40-150mm und das Oly 1,2/17mm, beide sind scharf und haben einen ganz speziellen „Look“. Bei allen anderen bin ich entweder nicht kritisch genug oder ich habe nur richtig gute Optiken gekauft. Mir fallen die Unterschiede von denen häufig berichtet wird schlicht nicht auf. Allerdings gibt es für mich seit ein paar Tagen eine Ausnahme. Vergleiche ich das Oly 75-300 mit dem PanaLeica 4,0-6,3/100-400mm, sehe ich am langen Ende sehr deutliche Unterschiede in der Auflösung und der Schärfe. Ich bin wirklich überrascht, wie gut das 100-400 auch noch bei 400mm abbildet. Ein paar Beispiele hierzu:

Sicher, ich habe bislang vielleicht erst 100 Fotos mit dem PanaLeica 4,0-6,3/100-400mm aufgenommen, aber dabei sind schon ein paar gute Bilder herausgekommen. Ein Wort noch zum Handling im Allgemeinen und an der Lumix G9 im Speziellen. Die Optik ist tragbar, auch über mehrere Kilometer hinweg in einer Schultertasche. Damit ist eine meiner größten Sorgen ausgeräumt, denn Super-Tele eignen sich selten als „dabei“ Objektiv. Fast immer nimmt man diese Teleobjektive bewusst mit und damit auch die Nachteile in kauf. Beim PanaLeica ist das anders, hier kann ich die G9 mit dem 12-40 und das 100-400 locker auf eine Wanderung mitnehmen, auch wenn ich keinen spezifischen Einsatzzweck im Sinn habe. Das 100-400er ist nicht zu schwer, nicht zu groß oder erfordert ein Stativ. Ich kann es problemlos „dabei“ haben. Gerade der Dual IS hilft hier ungemein das Objektiv fast immer einsetzten zu können. Zeiten von 1/100 bei maximaler Brennweite liefern noch knackscharfe Aufnahmen, längere Zeiten sollten auch noch funktionieren, allerdings habe ich das nicht versucht, sondern nur in anderen Rezensionen gelesen. Der AF an der Lumix G9 packt zuverlässig zu und ist schnell, wird der Fokusbegrenzer eingesetzt sogar sehr schnell. Unter dem Strich ist es ein vielseitig einsetzbares Objektiv und kein „Stubenhocker“.

Optisch richtig gut und vielseitig einsetzbar, dabei ab und zu noch günstig zu bekommen, was will man mehr. Ihr solltet es einfach einmal ausprobieren und ggf. zuschlagen, wenn wieder gute Angebote kommen. Alternativ ist auch der Gebrauchtkauf eine Option, hier würde ich aber das PanaLeica 4,0-6,3/100-400mm auf jeden Fall vorher ausprobieren, da es wohl mit ganz frühen Chargen der Objektive ein paar Probleme mit dem Zoomring gab. Diese treten zumindest bei meinem Exemplar nicht mehr auf. Falls Ihr in der Nähe von Remscheid wohnen solltet und ihr mal eine paar Probeschüsse machen möchtet, schreibt mich an! Einen Kaffee gibt es dann sogar umsonst dazu.

Leider werde ich immer noch nicht von Olympus oder Panasonic gesponsert und daher ist der Artikel meine ungeschminkte Meinung und hat keinerlei Nebenwirkungen für Euch.

10 tage Rabatte auf Olympus Objektive

Vom 05.06.2019 bis zum 15.07.2019 könnt Ihr auf bestimmte Olympus Objektive Rabatte bekommen. Und diesmal hat sich Olympus nicht lumpen lassen, die PRO Objektive werden mit 200€!! rabattiert, die normalen Zuikos immer noch mit 100€. Folgende Objektive sind in der Aktion:

Die PRO Linsen mit 200€ Rabatt:

ED 7–14mm F2.8 PRO
ED 8mm F1.8 Fisheye PRO
ED 12–40mm F2.8 PRO
ED 12–100mm F4.0 IS PRO
ED 17mm F1.2 PRO
ED 25mm F1.2 PRO
ED 40–150mm F2.8 PRO
ED 45mm F1.2 PRO
ED 300mm F4.0 IS PRO

und hier die normalen Zuikos mit 100€ Rabatt:

ED 12mm F2.0
17mm F1.8
25mm F1.8
ED 30mm F3.5 Macro
45mm F1.8
ED 60mm F2.8 Macro
ED 75mm F1.8
ED 9–18mm F4.0–5.6
ED 12-200mm F3.5-6.3
ED 14–42mm F3.5–5.6 EZ Pancake
14–42mm F3.5–5.6 II R
ED 14–150mm F4.0–5.6 II
ED 75–300mm F4.8–6.7 II

Gekauft werden können die Objektive bei jedem autorisierten Olympus Händler und die Rabatte werden wohl direkt im Warenkorb abgezogen. Aber schaut selber auf der Aktionsseite nach. Hier ist der Link.

Ich persönlich finde die Aktion extrem gelungen. Hätte ich nicht das 8mm Fish schon, ich würde zuschlagen. Darauf 200€ Rabatt, macht das Objektiv wirklich günstig. Oder wie wäre es mit dem 4/12-100, auch hier ist der Preis auf einmal total interessant. Wäre ich nicht gerade am selber auf der Jagd nach einem neuen Objektiv, dass nicht von Oly kommt, ich würde wohl bei irgendetwas zuschlagen. Bleibt zu hoffen, dass die Händler jetzt nicht an der Preisschraube drehen und die Preise anheben.

Wie immer gilt, keinerlei Sponsoring durch Olympus oder irgendwelche Links, daher ist das meine persönliche und unbestechliche Meinung.

Die Zukunft: Neue Sensoren für mFT

Positives für das mFT-System scheint in Zukunft von Sony zu kommen. Wie es aussieht entwickeln die Japaner einen höhen auflösenden Sensor, bis zu 34 MP geistern durch die Landschaft. Auch wenn der Sensor wohl ehr auf das Thema Video zielt, so zeigt die Entwicklung doch, dass mFT ganz sicher nicht tot ist. Hier könnt Ihr Details nachlesen.

Die Entwicklung geht weiter und ich glaube fest daran, dass mFT dabei ein technologischer Vorreiter sein wird. Getrieben auf der einen Seite durch Video, auf der anderen Seite durch die Implementierung von weiterer Software, die die Fotografie nach vorne bringen wird. Olympus war in der Beziehung schon immer kreativ und was mit kleinen Sensoren möglich ist, zeigen Hersteller wie Huawei mit deren Handys. Wir dürfen gespannt sein, was da in den nächsten Jahren auf uns zukommt!

Neu: Lumix G91, Panasonic belebt die MFT Mittelklasse neu!

Pünktlich zum Start der Fotosaison hat Panasonic den Nachfolger der Lumix G81 vorgestellt, die neue Panasonic Lumix G91. Endlich, möchte ich als mFT-Fan sagen, denn die Lumix G91 ist die lange erhoffte Auffrischung der mFT Mittelklasse.

Die wesentlichen Fakten der G91 sind

  1. 20MP Sensor ohne Tiefpassfilter
  2. Staub- und Spritzwasserschutz
  3. 5-Achsen Dual IS Bildstabilisierung
  4. umfangreiche Videofunktionen ohne zeitliche Begrenzung
  5. Mikrofon & Kopfhöreranschluß
  6. und viele andere mehr und…
  7. Live View Composite!

Das ist wie immer nur ein minimaler Auszug aus dem, was die neue G91 kann, gerade im Video Bereich ist da richtig viel drin (hallo, 4k Video ohne zeitliche Begrenzung! Cool). Überraschend finde ich, das Pana in Sachen Software nachgezogen hat, Stichwort Live View Composite! Das konnte bislang nur Olympus, jetzt kann es auch die neue Lumix G91. Wer einmal das Feature in Olympus Kameras genutzt hat, will es nicht wieder missen. Der Trend bestätigt sich, Software wird immer wichtiger und immer stärker auch in die DSLM´s einziehen. Das ganze Paket an Features bietet Panasonic für 999€ an, Body only. Im Set mit dem 3,5-5,6/12-60 wandert die G91 für 1.199€ über den Ladentisch in Eure Fototasche. Das sind durchaus attraktive Preise und erfahrungsgemäß werden die Straßenpreise in ein paar Monaten etwas unter den UVP´s liegen.

Viel wichtiger ist aber das Zeichen, das Panasonic mit der Lumix G91 und dem ebenfalls vorgestellten, überarbeiteten 3,5-5,6/14-140 Zoom gesetzt hat. Das mFT System wird weiter gepflegt und nicht für die neuen Vollformat Boliden geopfert. Ganz im Gegenteil, Panasonic macht nicht nur weiter, sondern erhöht auch den Druck auf Olympus. Denn in der Mittelklasse ist Oly derzeit wirklich schwach besetzt. Es fehlt der Nachfolger für die EM-5Mk.II, jetzt dringender denn je und Olympus muss sich anstrengen und sich etwas einfallen lassen. Die Lumix G91 beherrscht Live View Composite, Olympus hat dieses Feature damit nicht mehr exklusiv und die Video Funktion der G91 sind richtig gut! Dazu bietet die G91 einen sehr interessanten Monochrom Modus an, inkl. Korn, der mich an die Richtung der PEN-F erinnert. Panasonic hat sich viel abgeschaut und Olympus sollte meiner Meinung nach jetzt in der EM-5 Mk.III nachlegen! High-Res aus der Hand, ein richtig guter HDR Modus etc.. Panasonic hat mit der Lumix G91 einen ziemlich starken Nachfolger der G85 aufgelegt, der selbst der G9 sehr nahe kommt. Bis auf Kleinigkeiten ist die Lumix G91 der G9 ebenbürtig. Die Messlatte der mFT Mittelklasse ist gerade ein ganz Stück höher gerutscht, bei einer quasi GLEICHBLEIBENDEN UVP. Super gemacht Panasonic! Ich muss die G91 einmal unbedingt in die Finger bekommen, die Kamera gefällt mir wirklich gut und hat Potential!

Die Hardware ist weitgehend ausgereizt, jetzt kommt es auf die Software an. Das mFT System ist für den Einsatz von Software prädestiniert, gerade weil der Sensor nicht zu groß ist und dadurch nicht soviel Rechenleistung benötigt wird, wie z.B. für Vollformat. Panasonic wird die Erkenntnisse und Erfahrungen aus dem mFT System irgendwann auf die großen Boliden übertragen, auch die Software. Olympus wiederum nutzt die Kamerasparte um Erkenntnisse für den medizinischen Bereich zu erhalten und dort gewinnbringend einzusetzen. Ich sehe keine Gefahr, dass das mFT-System sterben wird. Als Besitzer einer DSLR, egal welcher Marke und Sensorgröße, würde ich mir um meine Investitionen allerdings ernsthafte Sorgen machen.

Hier ein kleines Video zur neuen Panasonic Lumix G91 bei YouTube

Workshops: Olympus auf de Horizonte-Festival in Zingst

Der Mai nähert sich mit großen Schritten und damit auch das Umweltfotofestival »horizonte zingst« 2019. Wie jedes Jahr ist Olympus als einer der großen Sponsoren dort vertreten und bietet auf dem Fotomarkt den bekannten Check & Clean Service an, sowie die Möglichkeit an diversen Veranstaltungen im Olympus Foto Garten teilzunehmen.

Viele der Veranstaltungen sind ohne Voranmeldung zu besuchen, einige Workshops aber, erfordern eine Anmeldung! Die Workshops werden von „Olympus Visionäres“ begleitet und sind wirklich gut. Ich habe 2018 das erste Mal an einem Workshop teilgenommen und kann es jedem nur empfehlen. Da aber nur noch wenige Plätze frei sind, solltet Ihr Euch beeilen Euch dort anzumelden. Damit Ihr noch einen Platz ergattern könnt, müßt Ihr über Euren Account bei my-Olympus gehen und dann nach den Events suchen. Die Suchmaske findet Ihr hier . Wichtig! Gebt nicht den Ort ein und lasst auch Eure Ortsbestimmung über die Software nicht zu. Sucht einfach in der Maske über das Datum nach Events. Also vom 25.05. bis 03.06. Das führt Euch dann automatisch zu den buchbaren und den freien Angeboten im Olympus Foto Garten! Die Suchmaschine müsste Oly mal etwas überarbeiten, aber es ist alles gelistet.

Das komplette Programm von Olympus während des Umweltfotofestival »horizonte zingst« 2019 ist übrigens hier zu finden. Also es lohnt sich einen kurzen, oder besser noch etwas längeren, Trip nach Zingst einzuplanen. In den letzten Jahren gab es übrigens immer die Gelegenheit im Rahmen der Workshops aktuelle Kameras und Objektive kostenlos zu nutzen. Auch wenn es nur für drei Stunden ist, ist es doch eine genial gute Möglichkeit das neue Flaggschiff von Olympus, die EM1X, oder das neue 12-200 mal in die Finger zu bekommen und auszuprobieren! Da ich auch wieder in Zingst dabei sein werde, versuche ich einen ersten Eindruck der EM1X zu bekommen. Also, man sieht sich hoffentlich bei Olympus.

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