Lese-Tip: Foto Hits 12/2018

Heute möchte ich Euch zur Abwechslung wieder einmal auf etwas Analoges hinweisen, naja, streng genommen halb analog, halb digital. Es geht um die neue Ausgabe der Foto-Hits, 12/2018. Neben der bekannt guten Qualität des Magazins und dem fairen Preis gibt es in dieser Ausgabe ein, wie ich finde, ganz besonderes “BonBon”. Als PDF könnt Ihr Euch bis zum 7. Dezember die deutschsprachige Ausgabe des Buchs “Photography Q & A” von Zack Arias herunterladen.  Kostenlos! Ein tolles Give Away und es lohnt sich.

Ich habe bereits die englisch Ausgabe als Buch und kann es wirklich nur empfehlen. Zack betreibt ein Blog  und da hat er auf jede Frage, die an Ihn als Profifotograf gestellt wurde geantwortet. Das Buch beinhaltet quasi in Frage- und Antwortform die wohl interessantesten Themen, die er beantwortet hat. Es ist prima zu lesen, weil man sich immer einfach zwischendurch eine Frage herausnehmen kann. Auch mit wenig Zeit kommt man so richtig gut durch das Buch. Also von mir eine Empfehlung! Kauft euch mal wieder etwas Analoges, die Foto-Hits lohnt sich sowieso und das Buch gibt es kostenlos obendrauf!

Theorie & Praxis: Das mFT-System im “wahren Leben”

Nachdem ich gestern in meinem Artikel zum Voll-Format Hype ja voraus gesagt habe, dass das mFT-System immer seine Marktnische haben und behalten wird, möchte ich Euch heute ergänzend dazu zwei Links zu englischsprachigen Artikeln ans Herz legen. Beide Beiträge finde ich sehr interessant, weil Sie die Realität Wiederspiegeln und erahnen lassen was noch alles in Zukunft  möglich sein wird, bzw. worauf die Menschen, die die Kameras benutzen, wert legen.

Der erste Link führt zu einem Artikel auf der Webseite fStoppers.com und beschreibt die Situation eines Fotografen der “Rücken” hat! Lesenswert und ich hoffe ich komme nie in die Bredouille “Rücken” zu bekommen.

Panasonic hat mal den Gewichtsunterschied plastisch dargestellt.

Link Nummer Zwei geht Richtung YouTube.com und da zu Tyler Stalman. Tyler hat das iPhone XS in Sachen “Dynamic Range” mit der Canon 5D Mk. IV verglichen. Die Ergebnisse sind durchaus interessant und dürften den ein oder anderen Vollformat Jünger auf den Boden der Tatsachen zurück holen. Aber seht selbst.

Zählt man eins und eins zusammen, so kann man erahnen wohin sich die Fotografie in Zukunft entwickeln wird. Software wird in den nächsten Jahren das beherrschende Thema in den Systemkameras werden. Ob HDR, HighRes, Live Composite, Live Bulb, 6K Photo, 4K Photo oder PostFocus, die mFT Kamerahersteller sind da schon ziemlich gut aufgestellt. Das iPhone beherrscht SmartHDR verdammt gut und die Ergebnisse lassen eine Canon 5D Mk. IV ziemlich alt aussehen. Der Porträtmodus des iPhone bringt künstliche Unschärfe auf “offenblend Niveau” ins Bild, noch nicht perfekt, aber schon nicht übel.  Und wenn Apple das alles aus dem Minisensor des iPhones heraus kitzeln kann, was könnte dann der mFT-Sensor leisten? Vollformat hätte dann nur noch das Thema Rauschen auf “seiner Seite”. Dynamik Range und Unschärfe wird zukünftig mit Software erledigt, High Resolution ist bereits jetzt schon soweit Bilder in Top Qualität mit 50MB bis 80MB zu produzieren.

Und so kommen wir zu der Frage, warum soll ich mich dann noch mit Voll-Format abschleppen und mir “Rücken” holen? Stefan Wiesner, dessen Arbeiten ich toll finde und dessen YouTube Kanal ich abonniert habe und sehr schätze, schrieb bei Facebook einem Kommentar zu einem Artikel von Tony Northrup, Wortlaut: “mFT ist tot”.  Ich glaube das ist ein wenig zu eindimensional betrachtet. Die Kameraschmiede, die es verpaßt alle technischen Möglichkeiten zu nutzen (und das wird in Zukunft zum großen Teil Software sein) und in Vorteile für den Kunden umzusetzen, wird vom Markt verschwinden. Warten wir ab, welcher Hersteller das sein wird. Bis dahin und darüberhinaus bin ich weiter “rückenschonend” mit mFT unterwegs.

Ach ja, an dieser Stelle doch noch einen weiteren Link zu einer sehr speziellen Kaufberatung von Akigrafie Live. Schaut Euch das einmal an, gefällt mir wirklich gut, was Aki da empfiehlt. Übrigens würde ich Euch ans Herz legen Aki´s YouTube Kanal zu abonnieren, er macht echt sehenswert Videos und richtig tolle Fotos!

Fotografie in den Zeiten des Vollformat Hypes!

Rund einen Monat ist es her, seitdem die Photokina in Köln die Pforten geschlossen hat und wieder etwas Ruhe in die Foto-Szene eingekehrt ist. Die Neuheiten sind alle besprochen, wurden in unzähligen Reviews vorgestellt und von vielen Experten zum Kauf empfohlen. Das Thema, dass diese Photokina beherrscht hat war ganz klar spiegelloses Vollformat. Die Wucht, die die Marketingmaschinen von Nikon, Canon, Sony, und Panasonic in Bezug auf dieses Thema entfaltet haben, hat (leider!) viele andere interessante Themen an den Rand gedrängt. Man konnte den Eindruck gewinnen, dass ein fotografisch erfülltes Leben ohne Vollformat Kamera zwar möglich ist, aber doch sinnlos sei. Beeindruckt von der Wucht des Online- und Offline-Marketings gab es dann in den bekannten mFT-Foren erste Stimmen, die nach der Zukunft des mFT-Systems fragten. Es tauchten Videos auf, in denen die Vor- und Nachteile des Sensorformats verglichen wurden und, oh Wunder, meistens gewann Vollformat, selbst gegen die Mittelformat Boliden von Fuji und Pentax. Der Tenor war, und ist es zum Teil noch immer, Vollformat muss sein! Das verunsichert die User bei dem cleveren Marketing der großen Player und auch ich selber habe kurz darüber nachgedacht, ob das denn nichts für mich wäre. Ist es aber nicht und ich möchte allen mFT-User sagen: Keine Bange, das mFT-System war ist und bleibt einzigartig. An dieser Tatsache ändern auch spiegellose Vollformat Kameras nichts.

Wir alle haben uns aus guten Gründen bewusst für mFT entschieden, meistens spielten Größe und Gewicht der Ausrüstung eine entscheidende Rolle. Daran hat sich nichts geändert, diese Vorteile hat mFT weiterhin. Selbst ich, der sich für Olympus aufgrund des Objektiv Line-Up´s und des guten Preis-Leistungsverhältnis  entschieden hat, habe alle diese Vorteile weiterhin. Es hat sich nichts daran verändert, nur weil ein paar Vollformat Bodys vorgestellt wurden. Viel wichtiger war das Statement, dass von Olympus und Panasonic gekommen ist! Das mFT-System wird weiterentwickelt und Olympus selber plant wohl in keiner Weise eine Vollformat Kamera auf den Markt zu bringen. Also, das mFT-System ist in meinen Augen zukunftssicher. Wäre ich ein DSLR-Vollformat User würde mir allerdings das Hemd flattern!

Wirklich, mFT hat seinen Markt, aber die DSLR Systeme wurde gerade zu Grabe getragen, nur fällt das kaum auf. Nikon und Canon werden so gut wie alle Ressourcen  in den Ausbau der neuen spiegellosen Systeme investieren. Die DSLR-Optiken und Bodys, die noch in der Planung sind, werden veröffentlich und in den Verkauf gehen und das war es im Großen und Ganzen. Würde ich eine Vollformat DSLR von Canon oder Nikon besitzen wäre es für mich an der Zeit zu überlegen, was ich jetzt mache. Momentan ist der Gebrauchtmarkt für die DSLR-Objektive noch sehr stabil, für die Bodys zumindest noch stabil. Stehen erstmal genügend Optiken für die DSLM-Bodys zur Verfügung, gehen die Preise in den Sinkflug, denn niemand findet die Verwendung von Adaptern sexy. Ihr meint das ist doch übertrieben dargestellt? Werft einen Blick herüber zu Olympus, die diesen Weg doch bereits gegangen sind. Nach 10 Jahren sind die einfach FT-Objektive so gut wie nichts mehr wert und selbst die TOP-Pro-FT-Objektive, wirklich die Cremé de là Cremé die Olympus je gebaut hat, tun sich sehr schwer beim Weiterverkauf überhaupt zu akzeptablen Preisen einen Käufer zu finden, obwohl sie mit der Adapterlösung weiter betrieben werden können. Die Entwicklung bei Canon und Nikon wird ähnlich sein. Ich persönlich würde jetzt aus dem DSLR-Systemen aussteigen, das Geld nehmen und schauen was ich mache.

Möglichkeiten gibt es doch genügend! Entweder ich bleibe markentreu oder ich wechsle nicht nur von DSLR auf DSLM sondern direkt den Hersteller mit! Sony hat ein mittlerweile gutes Vollformat DSLM System auf dem Markt, Fuji ist zwar APS-C, aber Leute, wow, was die Jungs auf die Beine gestellt haben, Respekt! Oder ich bleibe bei Nikon und Canon und warte auf die neuen Objektiv (natürlich nur wenn ich mir das Warten erlauben kann, für Profis ist das keine Alternative). Das sind sehr viele Möglichkeiten, die sich den Fotografen anbieten und selbstverständlich ist ein Wechsel ins mFT Lager auch denkbar, vor allem wenn ich es leid bin die riesengroßen Objektive für Vollformat zu schleppen. Denn die bleiben auch an den DSLM´s riesengroß. Naja, oder ich verliere Lichtstärke, das neue Nikon f4/24-70 ist doch annehmbar, aber mein 2,8/12-40 Olympus ist immer noch kompakter. Trotzdem, wartet nicht zu lange mit dem Switch ins DSLM Lager, egal zu welcher Sensorgröße oder zu welchem Hersteller, die Gebrauchtpreise für das alte DSLR Equipment kennen auf Sicht nur den Weg nach unten.

Ich persönlich bleibe aus verschiedenen Gründen bei mFT und vertraue Olympus und Panasonic. Das System ist klasse und es ist bezahlbar. Sicher habe ich auch einen Blick auf den Markt aber für mich gewinnen andere Dinge in der Fotografie viel mehr an Bedeutung. Sei es ganz einfach neues Zubehör, ein Workshop  oder Events wie Zingst und Oberstdorf. Das alles wird mir immer wichtiger als das “dritte Zweitsystem”. Ich bin happy mit mFT!

Neuzugang: Klein aber Oho!

Fotografie ist nicht unbedingt ein günstiges Hobby. Kameras, Objektive, Stative und sonstiges Zubehör, die ganze Ausrüstung eines Hobbyfotografen  liegt in der Regel in der Anschaffung im 4-stelligen Bereich mit starkem Trend zum 5-stelligen Bereich hin. Das an sich wäre ein Thema für einen eigenen Blog-Artikel, aber heute, zum Wochenende möchte ich Euch mein neues “Lieblingszubehörteil” für meine Olympus PEN-F vorstellen.  Das Beste daran ist der Preis, es war spottbillig!

Die Olympus PEN-F nutze ich fast ausschließlich mit meinen 1,8er Festbrennweiten, 17mm, 25mm und 45mm, natürlich alle ausgestattet mit Streulichtblenden und den schicken original Objektivdeckeln von Olympus. Und da liegt eigentlich auch der Hase im Pfeffer. Denn während ich ohne Probleme die Olympusdeckel vom 25ziger und 45ziger abnehmen und wieder aufsetzen kann, steht bei meinem 17er die Streulichblende immer irgendwie im Weg. Es ist zu eng. Die aussen liegenden Entriegelungstasten des Oly-Deckels sind dadurch nicht richtig zu fassen und irgendwie setze ich den Deckel häufig schief an. Das Abnehmen ist an sich ok, das wieder aufsetzen des Deckels aber wirklich nervig. Wie sehr mich dieses Unannehmlichkeiten beim Auf- und Absetzen des Objektivdeckels beeinflusst haben, konnte ich an der Nutzung meiner Objektive feststellen. Obwohl ich die 17mm Brennweite absolut an der PEN-F liebe, habe ich immer häufiger das 25mm eingesetzt. Einfach aus dem Grund, weil da der Deckel einfacher anzubringen war.

Nun, irgendwann wurde es mir zuviel und ich habe mir diesen quietschblauen Deckel für das 17er bestellt, keine 4€ hat der ganze Spaß gekostet und mir die Freude am meinem 17er zurück gebracht. Der Trick liegt einfach darin, dass die Entriegelungstasten innerhalb des Deckels liegen und nicht außerhalb, so dass das Handling bei aufgesetzter Streulichtblende problemlos möglich ist. So schön der Olympus Deckel ist, so unpraktisch war er in Kombination mit der Streulichtbelnde am 17er. Da ist das “Ersatzteil” für rund 4€ eine gute Alternative und sollte ich den Deckel durch irgendeinen dummen Zufall verlieren, ist das nicht ganz so tragisch. Ersatz ist günstig und das Original liegt gut verwahrt Zuhause.

Ich weiß, dass es viele Fotografen gibt, die einfach für die Streulichtblende einen Deckel kaufen und so die Linse schützen. Da ich aber eine Streulichtblende habe, die hinten geschlitzt ist und somit offen, wäre das zwar auch eine Alternative gewesen, aber für mich irgendwie keine richtig gute. Klar, von vorne wäre es dicht gewesen, von hinten hätte der Staub aber eindringen können. Bei der original Streulichtblende kann das nicht passieren, da klappt diese Lösung. Bei meiner von JJC bleibt nur meine Neuanschaffung des Deckels.

Und so sieht die PEN-F mit der JJC Blende und dem poppig blauen Deckel aus.

Unter dem Strich bin ich wirklich sehr zufrieden. Der Deckel erfüllt zuverlässig seine Aufgabe und mein 17er erkenne ich durch die blaue Farbe mit einem Blick in der Fototasche. Übrigens gibt es diesen Deckel noch in “seriös Schwarz” und “Rettungsflieger Orange”. Aber das schönste an der ganzen Sache ist, meine PEN-F  setze ich wieder viel häufiger mit meiner Lieblingsoptik ein! Also, solltet Ihr einen neuen Objektivdeckel suchen, schaut Euch auch diesen bunten Objektivschutz an!

 

Neu: ARCA L-Bracket für die Panasonic Lumix G9

Was würden wir bloß ohne die Chinesen machen? Wahrscheinlich in den USA einkaufen, jedenfalls dann, wenn es um L-Brackets geht, die auch noch ARCA kompatibel sein sollen. Bislang war RRS (ReallyRightStuff) aus den USA der einzige, mir bekannte Anbieter eines L-Brackets für die Panansonic Lumix G9. Nun ist SmallRig als weiterer Anbieter hinzu gekommen und SmallRig produziert wo? Richtig in China. Allerdings ist das bei weitem nicht der einzige Unterschied, aber dazu später mehr. Bestellt habe ich sobald die  Pre-Order Ende August möglich war, der Preis lag bei 52$ und der Versand war inklusive. Gut 6 Wochen später traf das Paket aus China ein und ich war so richtig neugierig auf den Inhalt, der mich im Paket erwartete.

Aber an dieser Stelle ein kurzer Blick in die Vergangenheit, warum will ich überhaupt ein ARCA kompatibles L-Bracket für meine Lumix G9 haben? Als ich vor knapp 4 Jahren mit einer Olympus EM-1 Mk.I in das mFT-System eingestiegen bin, war der Body etwas zu kurz für meine Hände. Meinem kleinen Finger fehlte, gefühlt, eine Auflage. Die Lösung war die Anschaffung eines L-Brackets für die Oly und fortan war das Handling für mich perfekt. Allerdings habe ich mich auch sehr schnell an das perfekte Zusammenspiel zwischen L-Bracket und Stativ gewöhnt und will es nicht mehr missen. Dabei lege ich wirklich sehr, sehr viel Wert darauf, das das L-Bracket auch tatsächlich an den Kamerabody angepaßt ist und nicht eine einfache doppelte Schiene montiert wird. Das war für meine EM-1 der Fall, meine PEN-F hat ebenfalls eine an den Body passende ARCA Kupplung nur für die Lumix G9 gab es noch keinen passenden L-Winkel, ausser den von RRS. Der RRS L-Winkel war dann zum einen richtig teuer (200$ muss man schon investieren) und zum anderen passt er sich nicht richtig an den Body der Lumix G9 an. Da fehlt am Griff ein ganzes Stück. Sorry, für 200$ erwarte ich da dann doch mehr. Und wer hat es geliefert? Die Chinesen!

Spaß beiseite, der Inhalt meines Chinapakets kann sich wirklich sehen lassen, SmallRig hat hier sehr gute Arbeit geliefert. Das L-Bracket (oder auch der L-Winkel) umfasst die gesamte Unterseite des Lumix G9 Bodys und paßt perfekt. Es wackelt nichts, es gibt kein Spiel zwischen Kamera und L-Bracket und sowohl die Verarbeitung des Metalls, als auch die Lackierung ist absolut hochwertig. Die Funktionalität wurde dabei ebensowenig vergessen, wie pfiffige Ideen. Kurz gesagt SmallRig hat mich positiv Überrascht. Das L-Bracket für die Lumix G9 ist tatsächlich  jeden Cent wert, den ich bezahlt habe.

Nun, was ist so toll an einer einfachen Metallschiene, selbst wenn diese ARCA kompatibel ist? Ganz einfach, SmallRig hat sich Gedanken gemacht. Der Wechsel des Akkus ist trotz angebrachten L-Brackets problemlos und ohne “gefummel” an der Lumix G9 möglich. Der Hochkantwinkel ist ausziehbar und bietet damit Platz, falls die seitlichen Anschlüsse der Lumix G9 genutzt werden müssen. Die Schrauben sind groß genug, sitzen fest genug und sind mit wenigen Umdrehungen angezogen. Dazu kommt ein passendes Werkzeug zum “schrauben”, dass per Magnet in einer extra dafür vorgesehenen Aussparung des L.Brackets aufbewahrt werden kann. Eine tolle Idee und die Magnete sind stark genug, dass ich keine Befürchtungen habe das Werkzeug zu verlieren. Aber das wichtigste  bei einem ARCA kompatiblen L-Winkel ist natürlich, dass er tatsächlich paßt und die Klemmung richtig arbeitet. Der SmallRig L-Winkel für die Lumix G9 tut das und passt sowohl auf meinen Benro Kugelkopf, meinen Sirui Kopf und auch auf meinen Gitzo Kugelkopf. Allerdings muss ich den L-Winkel da genau ansetzen, damit der Sicherungsstift auch in die Platte greifen kann. Die Klemmung funktioniert bei all diesen ARCA Platten problemlos und sitzt bombenfest.

Aber es gibt auch Nachteile und die will ich gerade der mFT-Gemeinde  nicht verschweigen. Die Lumix G9 mit dem L-Bracket wird groß! Sicher, die G9 war nie klein, aber mit dem L-Bracket gewinnt sie nochmal ein gutes Stück dazu. Zusätzlich addiert Ihr rund 170gr. zur G9 hinzu. Qualität wiegt, Vollmetall halt. Persönlich stört es mich nicht, allerdings werde ich den L-Winkel bewusster einsetzen, als an meiner Olympus EM-1 Mk.I. Da habe ich ihn kaum bemerkt, an der Lumix spüre ich ihn. Dazu kommt, wie bei den meisten L-Brackets, dass das Hochformatelement den Schwenkbereich des Displays konstruktionsbedingt etwas einschränkt. Da ich meistens die Schiene für das Hochformat abschraube ist es für mich fast egal, aber für den ein oder anderen Leser mag das ein wichtiger Punkt sein.

Trotzdem, SmallRig hat einen prima L-Winkel für die Lumix G9 konstruiert! Der Preis und die Leistung sind absolut stimmig, die Funktion tadellos und das Finish ist allererste Sahne. Er paßt genau auf den Body, bzw. unter den Body, nichts steht über oder stört und der Schwenkmonitor läßt sich ebenfalls noch einigermaßen gut nutzen. Also, solltest Du auf der Suche nach einem passenden L-Bracket für die Lumix G9 sein, hier ist es!

Wie immer gilt, selbst bestellt und bezahlt und nicht gesponsert. Daher ist das meine ehrliche, persönliche Meinung. Sollte ich allerdings je gesponsert werden, werde ich das auch nicht anders handhaben 😉 !

Rückblick: Photokina 2018

Vor einer Woche hat die letzte “Herbst-Photokina” Ihre Tore geschlossen und als ich die Messe verlassen habe, war ich ein wenig wehmütig. Seit ich denken kann gab es alle zwei Jahre einen fixen Termin im Herbst in Sachen Fotografie. Zu analogen Zeiten noch mit gigantischen Messeständen der Filmhersteller und zu digitalen Zeiten wurden die Kamerahersteller mit Ihren Schlag auf Schlag folgenden Neuheiten belagert. Auf der Photokina 2018 war mit Huawei erstmals ein Handyhersteller mit einem eigenen, sehenswerten Messestand vertreten. Die Branche wandelt sich immer schneller und die Messe muss mitziehen. Die Frequenz steigt auf eine jährliche Messeveranstaltung, der Termin wird in das Frühjahr verlegt. Ich werde im Mai wieder dabei sein und ich bin gespannt, wie der neue Termin ankommt, denn im Mai/Juni explodiert die Fotoszene quasi nach dem Winterschlaf!

Und was war sonst so los auf der Photokina? Wahrscheinlich Vollformat und das natürlich spiegellos! Bei Canon mussten die Neugierigen Besucher für einen Blick auf die EOS R anstehen, bei Nikon knubbelte es sich um die Nikon Z und bei Panasonic konnten die Prototypen hinter Glas bewundert werden. Klar, dass ich das auch mitgemacht habe und ich gebe gerne ein Kompliment an Nikon weiter, der Sucher der Z Reihe ist Weltklasse! Und sonst finde ich die ganzen “Vollformater” echt groß. Aber dazu gibt es demnächst einen eigenen Blogartikel. Das Interesse des Publikums war für alle Vollformat DSLM´s jedenfalls riesig! Und alle Fans des schwingenden Spiegels mögen mir verzeihen, aber ich bin relativ sicher, dass die DSLR innerhalb der nächsten 2 Jahre erledigt ist. Da wird nicht mehr viel Neues kommen, sowohl in Sachen Bodys, als auch in Sachen Objektive. Das was jetzt noch in der Entwicklungs-Pipeline ist, wird noch veröffentlich und dann gilt den DSLM Systemen die volle Konzentration der Hersteller.

Und mFT, was wird jetzt daraus? Panasonic bringt ein sehr interessantes Weitwinkelzoom heraus, Olympus wird zum 100jährigen Jubiläum im Jahr 2019 klotzen und beide Hersteller haben eindeutig erklärt, dass sie mFT weiterführen werden. Allerdings wird der Preisdruck aus dem Vollformatlager (und der wird kommen!) wahrscheinlich auch Auswirkungen auf die mFT Preise haben, was im Sinne der Kunden wäre. Das mFT-System lebt weiter und ist breiter aufgestellt als je zuvor.

Mir persönlich hat der Wandel der Photokina hin zum Besucher sehr gut gefallen. Es gab Unmengen von Workshops, Vorträgen, Podiumsveranstaltungen. Der Besucher wurde wirklich mit hineingezogen und konnte nicht nur Ausstellungsstücke “begrabbeln”, sondern hatte die Möglichkeit die Dinge auch in der tatsächlichen Anwendung zu sehen. Es macht Spaß und motivierte mich sehr zuzuschauen und von den Pro´s zu lernen. Persönlich glaube ich, dass hier die Zukunft für Hersteller und auch für die Messe liegt, denn die Technik wird immer besser und ausgefeilter, dabei sind die großen Unterschiede zwischen den Herstellern nicht mehr zu erkennen. Ob ich mit Fuji, Nikon, Sony, einer Lumix oder Olympus oder doch mit einer Canon das Bild gemacht habe wird zunehmen zweitrangig. Mich interessiert das Endergebnis und der Weg wie ich dorthin komme. Und dann stellt sich unweigerlich die Frage, unterstützt mich “MEIN” Kamerahersteller dabei? Mit Workshops, einem auf Wunsch weitergehenden Service (auch für engagierte Amateure), mit Vorträgen, die auch gerne mal bei Fachhändlern stattfinden dürfen und natürlich mit einer Präsenz auf  Veranstaltungen und Festivals, auf denen man gerne einmal die “Neuheiten” ausleihen/ausprobieren kann. Olympus setzt das zum Beispiel vorbildlich, online und offline, um und hält mich dadurch im System.  Ich bin gespannt wie sich die Hersteller positionieren werden!

Neben den Kameras und Objektiven gab es selbstverständlich Zubehör in rauen Massen zu bestaunen. Wobei ich persönlich den Eindruck hatte, dass gefühlt jeder zweite Messestand Stative dabei hatte. Wohin ich auch blickte, Stative! Von denTop Modellen von Gitzo und Rollei bis hin zu chinesischer Importware war alles vertreten. Der zweite Trend, der überall zu sehen war, war Licht. Egal ob LED`S oder Studioblitze mit Lichtformern, Licht war in der kleinsten Ecke. Rollei möchte ich dabei einmal herausheben, denn hier wurde neben den Produkten auch mit Vorführungen gezeigt, wie man mit Studioblitzen arbeitet. Das weckt die Lust, es selber einmal zu versuchen und dürfte dem Verkauf der Produkte ankurbeln. Das schöne auf der Photokina ist, dass man die Chance hat auch mit den Leuten zu sprechen, an die man sonst kaum herankommt. Sei es zum Thema Druck, Software, Papier, oder anderes Zubehör, überall finden sich freundliche und kompetente Mitarbeiter, die Fragen beantworten und für Anregungen ein offenes Ohr haben!

Aber es gibt auch die stillen Momente im Messetrubel, nämlich dann, wenn es gilt Bilder zu betrachten und staunend davor zu stehen. Egal ob es die tollen Fotoschauen von Fuji, von Epson oder Hahnemühle waren, was wäre eine Photokina ohne Bilder? Was wäre die Fotografie ohne Fotos auf Papier? Beliebig! Danke an all jene Aussteller, die nicht nur Produkte sondern auch Fotoschauen auf Ihre Messestände gebracht haben! Hier wird die Tradition aufrecht erhalten neben all der Technik auch Bilder zu zeigen. Und darum geht es doch allen begeisterten Amateuren, Bilder machen und zeigen!

CashBack: Die Olympus Winter-Promo startet!

Kaum sind die Neuheiten der Photokina wieder eingepackt und die Stände abgebaut, geht es Schlag auf Schlag in der Fotoszene weiter. Olympus startet die Winerpromotion 2018, es gibt wieder Kameras und Objektive mit CashBack. Folgende Objektive und Kameras sind dabei:

  1. OM-D EM 5 Mk.II (100€)
  2. OM-D EM 10 Mk.III (100€)
  3. M.Zuiko ED 4,0-5,6/9-18mm (100€)
  4. M.Zuiko 2,0/12mm (100€)
  5. M.Zuiko 1,8/17mm (75€)
  6. M.Zuiko ED 2,8/60mm Makro (75€)
  7. M.Zuiko ED 1,8/75mm (100€)
  8. M.Zuiko ED 4,8-6,7/75-300mm (100€)

Dieses Mal ist das 1,8/75mm mit dabei und auch das 2,0/12mm, beide mit jeweils 100€ CashBack. Ein Schelm wer Böses dabei denkt, dass Olympus auf das neue 1,4/56mm Sigma reagiert und das 1,8/75mm preislich darum attraktiver macht! Das 75mm ist für rund 770€ zu haben, abzüglich CashBack wären das nur noch 670€ und das ist ein sehr attraktiver Preis für dieses Spitzenobjektiv. Aber auch die anderen Angebote sind wie immer klasse, hier nochmal die Objektive und Kameras als Galerie:

Die Aktion ist am 01. Oktober gestartet und endet am 15.Januar 2019. Weihnachten kann also kommen. Hier geht es zur Promotion Seite von Olympus, gönnt Euch mal was!

Wie immer gilt, ich werde nicht gesponsert oder erhalte irgendeine Vergünstigung für das veröffentlichen des Blogartikels.

 

Erster Kontakt: Das neue Sigma 1,4/56mm für das mFT System.

Die bisher von Sigma für das mFT System produzierten Objektive, insbesondere die günstigen 2,8/19, 2,8/30 und 2,8/60, genießen einen ausgezeichneten Ruf in Bezug auf Ihre optische Qualität. Insofern ist es durchaus spannend, wenn Sigma mit einem neuen Objektiv auf den Markt kommt. Zum einen ist es in der Regel günstiger als Vergleichbares von den beiden Kameraherstellern Olympus und Panasonic, zum anderen liefert Sigma bisher immer richtig gute Qualität ab. Kurz vor der Photokina kündigte Sigma das neue 1,4/56mm an und mir war sofort klar, dass ich bei meinem Messebesuch unbedingt das neue Objektiv sehen und in die Finger bekommen muss.

Mit der erste Messestand, den ich dann am Mittwoch auf der Photokina besucht habe, war dann tatsächlich die Ausstellungsfläche von Sigma. Klar, das war ehr zufällig als geplant, aber ich bin direkt schnurstracks auf die Theke für das mFT-System zu und konnte das 1,4/56mm in Augenschein nehmen. Das Sigma 1,4/56mm macht einen wertingen Eindruck, ist nicht zu schwer, nicht zu groß und fühlt sich für mich richtig gut an, was auch an der angenehmen strukturierten Oberfläche des Objektivs liegt (sorry Sigma, diese ganz glatte Oberfläche bei den 19ziger, 30ziger & 60ziger Objektiven ist nicht mein Ding). Die UVP für das 1,4/56mm liegt bei 429€, die Straßenpreise dürften ein paar Monate nach der Einführung unter 400€ fallen.

Das mFT System gewinnt damit in meinen Augen eine spannende Brennweite hinzu. Eines der Haupteinsatzgebiete dürften Porträtaufnahmen sein. Die 56mm (112mm in KB) passen für Porträts noch gut ins Studio und sind auch draußen nicht zu kurz. Die maximale Blendenöffnung von f1,4 ist doch ein gutes Stück größer, als die 1,8er Blende des 45mm Olympus und die etwas längere Brennweite zusammen mit der größeren Blende, sollten ein weicheres Bokeh ergeben, als mit dem Olympus 1,8/45. Auf den Vergleich bin ich wirklich gespannt. Sobald ich irgendwie an ein Sigma 56mm komme, werde ich das Objektiv gegen mein gutes Olympus 1,8/45mm testen. Richtig interessant würde ich aber einen Vergleich mit den Top Objektiven in Sachen Porträt finden, dem Olympus 1,2/45mm und dem PanaLeica 1,2/42,5mm. Leider besitze ich beide Objektive nicht, aber vielleicht ist ja jemand von Euch Eigentümer einer der Top-Linsen und hat Spaß sich mal zu treffen und Bilder zu machen! Wäre doch klasse.

Unabhängig von allen technischen Details habe ich hier 3 Bilder eingefügt, die ich mit meiner PEN-F und dem Sigma 1,4/56 vor Ort schiessen konnte.  Gerade das Bild des Sigma Mitarbeiters kommt richtig gut und ist sehr scharf und detailreich. Das erste Bild mit dem Prospekt dient dazu, die Unschärfe im Hintergrund bei Offenblende darzustellen. Ich persönlich finde das sehr vielversprechend. Wie gering die Schärfeebene bei Offenblende ist, demonstriert das Bild mit dem Sigma Art 1,4/20mm Objektiv, die Ebene ist wirklich hauchdünn! Alles in allem ist der erste Eindruck sehr gut und macht neugierig auf Sigmas 56ziger! Gerde in Anbetracht der UVP von 429€ tut sich hier vielleicht eine bezahlbare Alternative zu den beiden Top-Linsen des mFT-Systems auf.

Abschließend noch ein Wort zum Sigma 1,4/56mm an der mFT Kultkamera, der Olympus PEN-F. Es paßt, wackelt, sitzt und hat Luft. Die PEN-F wird nicht zu kopflastig und das 56ziger ist mit 280 gr nicht zu schwer für das kleine Gehäuse. Die Größe dürfte ungefähr vergleichbar mit dem Olympus 1,8/75 sein, aber das ist nur geschätzt. Fakt ist, für Porträts auf der PEN-F fühlt sich Sigmas 1,4/56mm verdammt gut an. Sobald ich ein Exemplar bekommen kann, werdet Ihr hier mehr erfahre.

Übrigens an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an den Mitarbeiter von Sigma! Immer freundlich, zuvorkommend und hilfsbereit, egal ob am ersten oder letzten Tag der Messe. Daumen hoch!

Und wie immer gilt, ich werde nicht gesponsert und der Artikel gibt daher meine persönliche Meinung wieder!

Kommt: PanaLeica 1,7/10-25mm

Es geisterte durch die Pressekonferenz auf der Photokina von Panasonic und ging im Hype um die neuen Voll-Format Lumixen S1 & S1R fast unter, das angekündigte Weitwinkelzoom 1,7/10-25mm für das mFT System. Panasonic ist also nicht mit leeren Händen für die mFT Gemeinde nach Köln gekommen, sondern präsentierte eine Überraschung. Nicht nur ist die Lichtstärke des Zooms bemerkenswert, auch der von Panasonic gewählte Brennweitenbereich ist ehr selten anzutreffen. Das Objektiv reicht vom starken Weitwinkel bis in den Bereich der Nomalbrennweite und das bei einer Lichtstärke, die sonst nur bei Festbrennweiten anzutreffen war. Für Reportage und Streetfotografie ist die Linse sicherlich hoch interessant.

Auf Nachfrage bei Panasonic auf der Messe gab es leider keinerlei Auskünfte zum Preis oder zum Gewicht, lediglich die Information, dass es eine “klickfreie” Blendeneinstellung geben wird. Dies ist bei Videoaufnahmen von Vorteil. Bilder gibt es leider auch so gut wie  keine, ein einziges wurde mir freundlicherweise vom Marketing überlassen. Übrigens wurde von dieser Seite bestätigt, dass Panasonic sich weiterhin im mFT-System engagiert, also rundherum gute Nachrichten für uns mFT-User!

Photokina: Panasonic gibt Vollgas, auch für mFT

Die Pressekonferenz heute um 12.30 hatte es in sich. Das Panasonic Vollformat vorstellen würde war ja allen schon klar, 2 Bodys und 3 Objektive wurden angekündigt. Dazu kommt die Aussage, das Panasonic bis 2020 zehn neue Objektive vorstellen wird, das ist alleine schon eine Ansage an die Konkurrenz. On Top wird auch noch ein Pro-Service eingerichtet. Wenn jetzt Leica und Sigma noch nachlegen wird das im Vollformat Segment sehr spannend werden. Die Kameras haben übrigens IBIS und 2 Kartenslots und sehen meiner G9 sehr ähnlich. Und sie sind groß! Aber zu den Vollformat-Boliden werde ich nochmal nach der Photokina nochmal einen Artikel schreiben.

Kommen wir zum wirklich wichtigen Thema für uns mFT User, das angekündigte Weitwinkelzoom! Es wird ein PanaLeica 1,7/10-25! Für mich persönlich eine bodenlose Frechheit, mich so in Versuchung zu führen! Da ich mich “häufig” bis “fast immer” im Wald rumtreibe und es liebe Bäume zu fotografieren, bietet mir die Optik eine ganze Menge. Sie ist Lichtstark, fast 2 Blenden lichtstärker als mein geliebtes Olympus 2,8/12-40mm. Sie bietet mir endlich die 20mm KB am unteren Ende, das ist oft das Quäntchen mehr, das noch fehlt und geht am oberen Ende sogar über die 35mm KB hinaus. Wow, ein tolles Objektiv und mal etwas ganz anderes als wir sonst von den “klassischen” Brennweitenbereichen gewohnt sind. Bloß beim Preis schwant mir Übles. Ich hoffe Panasonic läßt da die Kirche im Dorf. Mal sehen, ob ich morgen jemanden erwische, der etwas dazu sagen kann. Bilder gibt es kaum welche, Ich verlinke hier mal auf die Webseite von Digitalkamera, da kann man zumindest einen Eindruck bekommen.

Aber das Beste ist doch, dass mFT weiter gepusht und gepflegt wird. Klar steht jetzt die Lumix S Reihe mit Vollformat im Fokus, aber Pana vergißt mFT nicht. Der Pro-Service ist übrigens auch für die mFT Bodys buchbar. Mehr zu den ganzen Themen erst nach der Photokina, ich hoffe da habe ich etwas mehr Zeit.

Übrigens werde ich morgen auf meinen Instagram Kanal direkt von der Photokina ein paar Bilder posten, also guckt mal vorbei. Hier geht es zum Kanal. Bis morgen!

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